Kriegs Fotografinnen in Europa 1914 – 1945

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Kriegs-Geschichte wurde und wird noch immer oft aus Männer-Sicht erzählt: Erfahrungen von Soldaten an der Front, diplomatische Entscheidungen von Staatsmännern, Helden im Untergrund. Wird der Blick auch auf die Erlebnisse von Frauen in dieser Zeit gerichtet, so stehen oft die zahlreichen Krankenschwestern oder auch die Erfahrungen von Frauen an der Heimatfront im Fokus. Das Frauenmuseum Meran hat 2014 in der Ausstellung „Unsichtbare Heldinnen – Frauenfront im Ersten Weltkrieg“ den Blick auf die vielfältigen Erfahrungen von Frauen im Krieg gerichtet. Nun richtet das Frauenmuseum in Berlin Das Verborgene Museum seinen Blick auf Frauen hinter der Linse: unzählige Frauen wurden als Fotografinnen Zeuginnen der Kriege in Europa zwischen 1914 und 1945.

Die Ausstellung erzählt von den beiden Angriffskriegen in Europa und dem Spanischen Bürgerkrieg. Frauen waren als Fotografinnen, Journalistinnen, Amateurfotografinnen und fotografierende Krankenschwestern unterwegs. Sie haben die Versorgung der Verwundeten im Lazarett, die Betreuung der Soldaten in der Etappe und den Krieg aus nächster Nähe an der Front ebenso wie das Leben zu Hause an der Heimatfront dokumentiert.

Die Ausstellung wird am Mittwoch mit dem Titel „Kriegs Fotografinnen in Europa 1914 – 1945. Kriegsalltag und Abenteuerlust“ eröffnet.

http://www.dasverborgenemuseum.de/ausstellungen/aktuell

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