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Seit 25 Jahren setzt sich Monika Hauser für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten ein. Die von ihr mitgegründete Frauenrechts- und Hilfsorganisation Medica Mondiale unterstützt weltweit Opfer von sexueller Gewalt. Ihr unermüdlicher Einsatz und Durchhaltevermögen haben sie für viele zum Vorbild gemacht. Die Ärztin mit Südtiroler Wurzeln wurde in diesem Jahr vom Landesbeirat für Chancengleichheit  für den internationalen Förderpreis „La donna dell’anno“ vorgeschlagen, der heuer zum 19. Mal von der Region Valle d’Aosta vergeben wurde.

Monika Hauser

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„Die Zukunft gehört jenen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben“ – Eleanor Roosevelt

Quelle: Dietmar Hanner
Setare’s Nachwuchsmannschaft mit den Medaillen nach dem Pokalfinale

Dietmar Hanner berichtet von seiner Begegnung mit Setare: Fußballerin, Basketballerin, Trainerin…

Obwohl das österreichische Freizeitpartner Portal wogoal.com erst seit wenigen Monaten online ist, haben sich auch schon Mitglieder aus fernen Ländern registriert. Eine bemerkenswerte Bekanntschaft machte ich dabei mit einer 30-jährigen iranischen Basketball Nachwuchstrainerin. Ihre Erzählungen geben Einblick in ihr Leben. Den Träumen, Wünschen und Zielen einer Frau aus dem Iran, die während des ersten Golfkriegs geboren wurde.

Ihr persischer Name ist Setare. Sie erblickte im Jahr 1987 in Teheran das Licht der Welt. Seit 7 Jahren tobte damals bereits der Krieg mit dem Nachbarland Irak. Ihr Vater ist nach einem Giftgasangriff blind vom Schlachtfeld zurückgekehrt, und konnte das Aussehen seiner neugeborenen Tochter nur mehr erahnen. Sie wuchs mit 2 Brüdern und einer Schwester wohlbehütet in einem Bungalow im Osten der Stadt auf. Heute lebt sie mit ihren Geschwistern immer noch dort. Alle sind sie alleinstehend, und haben keine Ambitionen eine eigene Familie zu gründen.

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Vor 300 Jahren verstarb Maria Sibylla Merian: Reisende – Entdeckerin – Naturwissenschaftlerin

Die Autodidaktin entdeckte als Erste die Verwandlungsstufen von Raupe zu Schmetterling. Damit stellte sie sich gegen eine Reihe von gesellschaftlichen Vorgaben: Die Frau als Forschungsreisende war zu dieser Zeit noch die absolute Ausnahme. Auch die Untersuchung von Insekten – die von der Kirche als „Teufelsgeziefer“ bezeichnet wurden – war sehr ungewöhnlich. Merian ließ sich von diesen Vorgaben nicht abhalten und machte wichtige naturkundliche Entdeckungen – ihre Einteilung von Schmetterlingen in Tag- und Nachtfalter ist bis heute gültig.

Mehr zu dieser beeindruckenden Persönlichkeit und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erfahren Sie in der aktuellen Sonderausstellung „Ich am Gipfel. Eine Frauenalpingeschichte“ im Frauenmuseum.

 

 

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