Kümmernis – eine wieder und neu entdeckte Kultfigur

Mit großer Freude haben wir am Mittwoch Abend die neue Sonderausstellung im Frauenmuseum eröffnet. Die Ausstellung „Kümmernis – eine wieder und neu entdeckte Kultfigur“ folgt der Geschichte der Frau am Kreuz von ihrer Entstehung bis heute.weiterlesen

„Kümmernis“ – eine wieder und neu entdeckte Kultfigur

Nun ist das Geheimnis gelüftet! Die neue Sonderausstellung im Frauenmuseum dreht sich rund um die Frau am Kreuz.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 13. Dezember 2017 um 19 Uhr eröffnet. Dr. Ulrike Wörner, Autorin und Kuratorin der Ausstellung, wird zu diesem Anlass einen Eröffnungs-Vortrag halten.weiterlesen

Leben? oder Theater? – Auf den Spuren von Charlotte Salomon

Am Donnerstag, 26. Oktober um 19:30 enführt uns Gisela Landesberger im Frauenmuseum Meran in das spannende, aber kurze Leben der Malerin Charlotte Salomon.

Charlotte Salomon (1917-1943) war 23 Jahre alt, als sie im Jahr 1940 ein Bild von ihrem Gesicht malte – ein namenloses, statenloses, jüdisches Gesicht. In dieser Zeit lebte sie als Geflüchtete vor dem Nationalsozialismus in Villefranche-sur-Mer bei Nizza und hatte eben erst eine bestürtzende Entdeckung gemacht: acht Mitglieder ihrer Familie hatten über die Jahre, eine nach dem anderen, Selbstmord begangen.

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Die Fotografin Shannon Dermody zeigt ein anderes Bild von Disney-Prinzessinnen

Source: https://www.shannondermodyphotography.com/pagepp/

Disney-Prinzessinnen stehen für eine heile Welt „…und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute“. Aber was passiert, wenn diese mit den hässlichen Seiten unserer Realität konfrontiert werden?

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Prayer of the Mothers

Durch die Medien völlig ignoriert sind in Israel tausende hebräische, muslimische und christliche Frauen zusammen für Frieden gelaufen. In diesem neuen offiziellen Video von der Bewegung Women Wage Peace, singt die israelische Sängerin Yael Deckelbaum das Lied Prayer of the Mothers, zusammen mit Frauen und Müttern verschiedenster Religionen, zeigend, dass die Musik sie ändert und das auch soll. Ein vollständiges weibliches Wunder das mehr sagt als tausend Worte.

Shalom Salam Frieden

Videokunst die verbindet

Von 1. bis 16. Oktober 2016 wird im Frauenmuseum die Ausstellung VideoArt in LOOP gezeigt. Ein Projekt von AIAPI, das in 65 Orten weltweit ausgewählte Videokunstwerke zeigt. Die selben Werke, die selben KünstlerInnen, die selben Emotionen, zur selben Zeit an vielen verschiedenen Orten weltweit. Ein Projekt, das verbindet!

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Alles Gute zum 120. Geburtstag May Hofer!

Vor 120 Jahren wurde die Südtiroler Künstlerin May Hofer geboren. Aufgewachsen an verschidenen Orten der Donau-Monarchie, besuchte sie die Akademie für angewandte Kunst in Wien. Dort lernte sie ihren späteren Mann, den Maler und Architekten Anton Hofer kennen, mit dem sie gemeinsam nach Bozen zog. Ihre Kunstwerke aus Mosaiken auf Textilien, farbenfroh und gold-durchzogen, erinnern an die Malerein von Chagall und laden zum Träumen ein.

Bis ins hohe Alter behielt May Hofer ihre Neugierde und Bereitschaft, Neues zu erfahren. So unternahm sie 1997 im Alter von 101 Jahren noch eine Reise nach Indien in ein Yogazentrum in Pondicherry.

Am 03. Mai 2000 verstarb May Hofer.

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„Frauen im Dialog“ auf der Zenoburg

Samstag, 27. August 14:00 Uhr: Die russisch-deutsche Pianistin Olga Scheps wird auf der Zenoburg über Schönheit und Talent sprechen. Das Bild der Frau auf der klassischen Musikbühne und ihr persönlicher Umgang damit werden Thema sein.

Das Frauenmuseum Meran arbeitet mit dem Kuratorium – Zenoburg zusammen. Dieses hat die Initiative Frauen im Dialog ins Leben gerufen.

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Happy 120th birthday Tina Modotti!

Die Italienerin Tina Modotti war vieles: Fotografin, Schauspielerin, Kommunistin und Revolutionärin. Geboren in Udine zog sie über die USA nach Mexiko. Ihre Fotografien dokumentieren die revolutionäre Stimmung von Politik und Kunst im Mexico der 20er Jahre. Sie fotografiert das Leben einfacher Leute, unterdrückte Frauen und Kinder, „Campesinos“ – mexikanische Landarbeiter bei einer Demonstration, die revolutionäre Kunst der mexikanischen Murales und pfelgt regen Kontakt mit Frida Kahlo und Diego Rivera.

Nach ihrem bis heute ungeklärten Tod bei einer Taxifahrt, veröffentlicht Pablo Neruda ein Gedicht als Nachruf in den Zeitungen:

„Tina Modotti, Schwester, du schläfst nicht, nein, du schläfst nicht: Vielleicht hört dein Herz die gestrige Rose wachsen, die letzte gestrige Rose, die neue Rose, Ruhe sanft, Schwester. Die neue Rose gehört dir, die neue Erde gehört dir: du hast dir ein neues Kleid angelegt aus tiefem Samen und dein sanftes Schweigen füllt sich mit Wurzeln. Du wirst nicht vergebens schlafen, Schwester.“ (aus Pablo Neruda, Tina Modotti ist tot.)

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