Monthly Archives: Juli, 2016

Alles Gute zum 175. Geburtstag, der „echten“ Geierwally

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Wer kennt sie nicht… die berühmte, mutige Geierwally, die auch das weibliche Gegenstück zu Andreas Hofer genannt wird. Ein Weibsstück eben, das nur die besten Eigenschaften von Tirolern vorweist: unbeugsam, eigenwillig, stur, kräftig und mutig. Ungewöhnlich weil sie als Frau diese Eigenschaften in sich vereint.

Berühmt wurde die Geierwally zunächst durch einen Vofall im Jahr 1863: Als einzige des Dorfes traute sie sich einen Adlerhorst an einer steilen Felswand auszunehmen. Die Tiere rissen damals junge Lämmer – weshalb sie abschätzig Geier genannt wurden. Ihr Bruder hatte schon einen Versuch unternommen, nachdem er aber 7 Stunden in der Felswand gehangen hatte, war er gescheitert. Kein anderer Mann des Dorfes erkläre sich für die Mutprobe bereit. So schlüpfte Anna Stainer-Knittel kurzerhand in die Lederhose ihres Bruders und seilte sich an der steilen Wand ab. Sie holte den Adler aus dem Nest, zog ihn auf und verkaufte ihn auf einem Jahrmarkt. Die für eine Frau sehr ungewöhnliche Tat brachte ihr den Namen Geierwally ein.

Buchtipp: Warum hasst ihr uns so?

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In ihrem Buch „Warum hasst ihr uns so? Für die sexuelle Revolution der Frauen in der islamischen Welt“ ruft Mona Eltahawy zum Hinsehen auf die brutale Unterdrückung von Frauen in der arabischen Welt auf.

„Grundsätzlich gibt es nichts zu beschönigen. Wir arabischen Frauen leben in einer Kultur, die uns grundsätzlich feindlich gegenübersteht und die geprägt ist von der Verachtung der Männer. Sie hassen uns nicht etwa wegen unserer Freiheiten, wie es das abgedroschene amerikanische Klischee nach 9/11 gerne hätte. Wir haben keine Freiheiten, weil sie uns hassen…“

Eine ausführliche Leseprobe ist hier zu finden.

„Wir sind nicht definierbar!“

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Diese neun muslimischen Frauen zerstören Stereotype durch ihre Kunst, Fotografie und Aktivismus. Sie zeigen ein vielfältiges Bild – muslimische Frauen sind kühn, kreativ, mutig, dynamisch und vor allem unterschiedlich! Sie sind Doktorinnen, Lehrerinnen, Mütter, Menschenrechtsaktivistinnen, Künstlerinnen, Journalistinnen, Tänzerinnen und vieles mehr!

globalfundforwomen.org

Sie nannte sich eine „one woman army“

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Der Pakistanische Social Media Star Fauzia Azeem, besser bekannt unter dem Namen Qandeel Baloch, wurde von ihrem Bruder umgebracht – ein so genannter „Ehrenmord“.

Qandeel Baloch war 26. Sie nannte sich eine „one woman army“ – „ein Frau Armee“ in dem Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen in Pakistan. Ihre Waffen waren Bilder und Videos von ihr selbst, die sie in social media Kanälen veröffentlichte. In der religiös und sozial sehr konservativen Nation wurde sie als höchst provokativ eingetsuft. Sie wurde einerseits heftig kritisiert und hatte andererseits große Berühmtheit und Fans, die ihren virtuellen Widerstand unterstützten.

Jedes Jahr sterben mehr als 500 Menschen in „Ehrenmorden“ in Pakistan, so Reuters. Fast alle davon sind Frauen.

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„Wir leben alle innerhalb der Grenzen , die unsere Väter oder Ehemänner für uns ziehen“

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Männliche Vormundschaft bleibt das größte Hindernis für Frauenrechte in Saudi Arabien trotz einiger Reformen der letzten Jahre. Frauen brauchen die Erlaubnis eines männlichen Vormunds, um zu reisen, zu heiraten, um aus dem Gefängnis freizukommen, um zu arbeiten oder um Zugang zu medizinischer Versorgung zu erhalten. Eine 25-Jährige sagte im Interview mit Human Rights Watch „Wir leben alle innerhalb der Grenzen , die unsere Väter oder Ehemänner für uns ziehen“.

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#KeineAngstZuSprechen

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#KeineAngstZuSprechen: Unter diesem Hashtag wird in der Ukraine und in Russland ein längst überfälliges Thema angesprochen.

Die Journalistin Anastasia Melnitschenko schrieb in einem Facebook-Post: „Ich will, dass wir Frauen jetzt zu Wort kommen. Dass wir über die Gewalt sprechen, die die meisten von uns erlebt haben… Nicht wir sind schuld, schuld sind immer die Vergewaltiger. Ich habe keine Angst zu sprechen.“ Darauf reagierten Tausende Frauen mit Berichten über ihre persönlichen Erfahrungen mit sexueller Gewalt. Unter dem Hashtag #yanebajusskazat werden erschreckende Erlebnisse berichtet – aber auch eine unbedingt nötige Debatte geführt.

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Frauenkörper in den italienischen Medien

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Mit ihrem Film „Il corpo delle donne“ (2009) hat Lorella Zanardo für Furore gesorgt, er wurde 4 Millionen Mal angeschaut. Nicht umsonst – er zeigt erschreckend wie Frauen und Frauenkörper in den italienischen Medien dargestellt werden.

Am 22. Juli spricht Lorella Zanardo im Meraner Kurhaus um 21 Uhr, über ihre Projekte zur kritischen Betrachtung der Medien.

Alles Gute zum 95. Geburtstag Rosalyn Yalow

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Nobelpreisträgerin des Tages:

„Wir können nicht erwarten, dass in unmittelbarer Zukunft alle Frauen, die Chancengleichheit anstreben, diese auch erreichen werden. Aber wenn Frauen diesem Ziel näher kommen möchten, müssen wir an uns selbst glauen, ansonsten wird auch niemand anderes an uns glauben; wir müssen unsere Vorhaben auf unsere Kompetenzen, unseren Mut und unsere Entschlossenheit abstimmen.“

Rosalyn Yalow 1977 Medizin

„No means no“ gewinnt

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Nach der langen Debatte um das Sexualstrafrecht in Deutschland, wurden jetzt strengere Gesetze verabschiedet. Nun müssen Opfer von sexueller Gewalt sich nicht mehr körperlich verteidigen, damit die Tat als Vergewaltigung eingestuft wird. Nun reicht ein „Nein“. Der erkennbare Wille der betreffenden Person ist ausschlaggebend.

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