Nadia Murad fordert Gerechtigkeit – so können wir sie unterstützen

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Die Frage, die Nadia Murad an den UN Sicherheitsrat stellt ist: „Warum dauert es so lange?“

Nadia Murad ist eine von über 7000 jesidischen Frauen und Kindern, die 2014 vom Islamischen Staat entführt worden waren. Sie plädiert an die irakische Regierung und an die Vereinten Nationen endlich die verübten Verbrechen zu untersuchen. Die Opfer des IS sollen die Gerechtigkeit bekommen, die sie verdienen.


Nach dem Überfall des IS auf das jesidische Siedlungsgebiet im Norden Iraks wurden über 5000 Männer und Jungen ermordet. Nadia Murad verlor dabei 6 ihrer 9 Brüder. Sie selbst wurde mit vielen anderen Mädchen und Frauen gefangen genommen, versklavt, vergewaltigt und gefoltert. Ihr gelang aber die Flucht. Seitdem setzt sie sich für die Rechte des jesidischen Volkes ein. Seit September 2016 die erste „Sonderbotschafterin für die Würde der Überlebenden von Menschenhandel der Vereinten Nationen.

Noch immer verübt die Terrormiliz IS sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt an jesidischen Frauen.

Was wir jetzt tun können ist Nadia Murad in ihren Forderungen an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu unterstützen. Sie fordert sofortiges Handeln, um den Opfern endlich Gerechtigkeit zukommen zu lassen. 2016 wurde der Genozid an Jesiden von den Vereinten Nationen anerkannt. Nun muss der Druck aufrecht erhalten werden, damit diese Verbrechen auch vor den Internationalen Gerichtshof gebracht werden. Nur so kann ein klares Zeichen an den IS gesandt werden, dass sie für den Genozid, Sklaverei und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Verantwortung gezogen werden.

Hier könnt ihr unterschreiben und Nadia Murad in ihrem Kampf für Gerechtigkeit unterstützen.

 

 

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