Über Berge und Barrieren: Juliana García ist die erste international anerkannte Bergführerin aus Lateinamerika

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Juliana García, photo credits: Roberto Espinosa F.

Eine schöne Nachricht aus Ecuador: Juliana García wurde als erste Frau Lateinamerikas als internationale Bergführerin anerkannt. Damit hat sie einen weiteren wichtigen Beitrag zur Pionierarbeit von Frauen in den Bergen geleistet. Im bis heute oft als männlich angesehenen Terrain Berg hat sie ihre Passion gelebt und ihre Fähigkeiten bewiesen. Auf dem Weg dorthin musste Juliana García einige Rückschläge einstecken. In der internationalen Bergführerschule in Bolivien erlebte sie eine starke „Macho“-Kultur bei Studierenden sowie Lehrenden, was die Ausbildung für sie erschwerte. Heute lacht sie darüber. Als Präsidentin des Vereins der Bergführer in Ecuador hat sie inzwischen den Respekt von Bergführerkollegen gewonnen. Sie sagt, es ist schwer sich in einer Gesellschaft zu beweisen, wo Frauen nie diese Art von verantwortungsvoller Arbeit anvertraut wurde. Aber sie ist überzeugt „Es geht nicht darum, was möglich ist und was nicht. Die Berge sind für alle da.“

Die Sonderausstellung „Ich am Gipfel. Eine Frauenalpingeschichte“ im Frauenmuseum ist bis 30. November geöffnet. Infos: https://www.museia.it/deutsch/sonderausstellung/.

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