#KeineAngstZuSprechen


#KeineAngstZuSprechen: Unter diesem Hashtag wird in der Ukraine und in Russland ein längst überfälliges Thema angesprochen.

Die Journalistin Anastasia Melnitschenko schrieb in einem Facebook-Post: „Ich will, dass wir Frauen jetzt zu Wort kommen. Dass wir über die Gewalt sprechen, die die meisten von uns erlebt haben… Nicht wir sind schuld, schuld sind immer die Vergewaltiger. Ich habe keine Angst zu sprechen.“ Darauf reagierten Tausende Frauen mit Berichten über ihre persönlichen Erfahrungen mit sexueller Gewalt. Unter dem Hashtag #yanebajusskazat werden erschreckende Erlebnisse berichtet – aber auch eine unbedingt nötige Debatte geführt.

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Frauenkörper in den italienischen Medien


Mit ihrem Film „Il corpo delle donne“ (2009) hat Lorella Zanardo für Furore gesorgt, er wurde 4 Millionen Mal angeschaut. Nicht umsonst – er zeigt erschreckend wie Frauen und Frauenkörper in den italienischen Medien dargestellt werden.

Am 22. Juli spricht Lorella Zanardo im Meraner Kurhaus um 21 Uhr, über ihre Projekte zur kritischen Betrachtung der Medien.

Alles Gute zum 95. Geburtstag Rosalyn Yalow


Nobelpreisträgerin des Tages:

„Wir können nicht erwarten, dass in unmittelbarer Zukunft alle Frauen, die Chancengleichheit anstreben, diese auch erreichen werden. Aber wenn Frauen diesem Ziel näher kommen möchten, müssen wir an uns selbst glauen, ansonsten wird auch niemand anderes an uns glauben; wir müssen unsere Vorhaben auf unsere Kompetenzen, unseren Mut und unsere Entschlossenheit abstimmen.“

Rosalyn Yalow 1977 Medizin

„No means no“ gewinnt


Nach der langen Debatte um das Sexualstrafrecht in Deutschland, wurden jetzt strengere Gesetze verabschiedet. Nun müssen Opfer von sexueller Gewalt sich nicht mehr körperlich verteidigen, damit die Tat als Vergewaltigung eingestuft wird. Nun reicht ein „Nein“. Der erkennbare Wille der betreffenden Person ist ausschlaggebend.

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Sie planen eine Städtereise im Sommer?


Wundervolle Begleiterinnen für eine Städtereise in Europa sind diese Reiseführerinnen in Buchform. Ob nach Neapel, Turin, Mailand, Venedig, Amsterdam, Paris oder London… hier gibt’s Tipps aller Art – aus Frauensicht.

Erhältlich im Shop des Frauenmuseums.

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Alles Gute zum 100. Geburtstag!


Alles Gute zum 100. Geburtstag Natalia Ginzburg! Die berühmte Italienerin beschloss mit 10 Jahren Schriftstellerin zu werden, und schrieb fortan jeden Morgen ein Gedicht in ihr Heft. Mit 48 Jahren sagte sie: „Mein Beruf ist das Schreiben, und ich verstehe mich gut und seit langer Zeit darauf. … Wenn ich Geschichten schreibe, bin ich wie einer, der in seiner Heimat ist, auf den Straßen, die er von klein auf kennt, zwischen den Mauern und den Bäumen, die ihm gehören… Das ist mein Beruf, und ich werde ihn bis zu meinem Tod ausüben.“ (1964)

 

Einfach cool!


Der Spice Girls Hit „Wannabe“ ist inzwischen wie alt? 20 Jahre?

Diese Gruppe internationaler Künstlerinnen hat den Hit neu interpretiert und sagt uns was sie wirklich will: Rechte für Frauen und Mädchen. Die Künstlerinnen stammen aus Indien, Nigeria, Südafrika, den USA, Kanada und Großbritannien.

 

Die „ungekrönte Königin der Wüste“…


Heute erinnern wir an die „ungekrönte Königin der Wüste“: Gertrud Bell ist vor 90 Jahren verstorben.

Gertrude Bell hat ein herausragendes Leben gelebt: sie war Archäologin, Bergsteigerin, Dichterin, Übersetzerin, Linguistin, Entdeckerin, Diplomatin, Spionin, um nur einige ihrer Errungenschaften zu nennen. Das alles erreichte sie zudem in einer Zeit, als es Frauen gesellschaftlich verboten war, jegliche der hier genannten Tätigkeiten auszuüben. Sie reiste in Territorien, die auch die Männer der Zeit nicht zu betreten wagten. Sie war nicht nur Expertin in den Beziehungen zwischen Sunniten und Schiiten vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg, sondern wurde auch damit beauftragt, die Grenzen des heutigen Iraks zu ziehen. Sie war respektiert, bewundert und begehrt.

Im Herbst 2015 erschien ihre Filmbiografie „Königin der Wüste“ von Werner Herzog mit Nicole Kidman. Der Film wird am 25. Oktober um 19 Uhr im Frauenmuseum gezeigt.

Inspirierender Vortrag von einer 13-Jährigen


Dieser Vortrag der 13-jährigen Keila Banks aus LA sorgte auf einer Tech-Konferenz für Begeisterung.

Inspirierend ist nicht nur was die junge Frau schon alles erreicht hat: Sie hat einen Blog gestartet, Websites gebaut, sich selbst verschiedene Prgogrammiersprachen beigebracht, produziert Videos und spricht regelmäßig auf Konferenzen. Dann fragt sie das Publikum, wie es jemanden wie sie definieren würde. Denn was sie eigentlich sagen will, ist, dass wir uns nicht von Stereotypen täuschen lassen sollen. Jeder Mensch zeigt nach außen ein Bild, das selten erahnen lässt was wirklich in ihm steckt.

 

 

„Schweiß, Schreie, Blut und Kacke: Das ist eine Hausgeburt.“


„In unserer Zeit sind die Frauen schlechte Gebärerinnen geworden, erschreckte Tierlein, die sich dem Arzt ausliefern, als ob sie sich einer Operation unterziehen müssten. Der Unterschied zu unseren Vorfahrinnen ist, dass diese vor der eigenen Entbindung schon Entbindungen gesehen hatten. Wie ist es möglich, dass wir wissen, wie ein Internet-Video heruntergeladen wird, aber keine Ahnung haben von dem Prozess, der uns hierher gebracht hat? Alle Frauen sollten Entbindungen vorher gesehen haben“ sagt die Hebamme Rosa.

Selten erleben heute Frauen eine Geburt mit, bevor sie selbst ein Kind zur Welt bringen. Sabina Urraca erfüllte sich diesen Wunsch – und hat aufgeschrieben, was sie dabei beobachtet hat.

Dieser Text ist auf www.bzw-weiterdenken.de erschienen und wurde von Elfriede Harth aus dem Spanischen übersetzt.

Schweiß, Schreie, Blut und Kacke: Das ist eine Hausgeburt.