Forderung nach Verschärfung der Bestrafung des „Femminicidio“

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Nach der brutalen Ermordung von Sara Di Pietrantonio durch ihren Ex-Freund ist das Phänomen „Femminicidio“ wieder in den italienischen Schlagzeilen.

Immer wieder werden Frauen jeden Alters von ihren Ehemännern, Partnern oder Verflossenen ermordet, meist mit dem Hintergrund der Eifersucht oder des verletzten Besitzanspruchs. Es ist wichtig, diese Taten als das anzusehen, was sie sind: Es sind keine Verzweiflungsakte, die im Liebeswahn oder im Affekt geschehen, sondern Morde.

Diese Petition fordert die Verschärfung der Bestrafung eines „Femminicidio“. So wie ein Mord aufgrund von Rassenzugehörigkeit verschärft bestraft wird, soll auch ein Mord aufgrund der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht verschärft bestraft werden. Das betrifft jene Fälle, in denen Frauen aufgrund von Eifersucht, Verachtung oder von beidem umgebracht werden.

Hier geht’s zur Petition auf change.org

Wenn eine Frau in der Politik auf den Tisch schlägt…

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Die Meldung stammt vom Februar und ist damit „uralt“ aber sie wurde nicht umsonst millionenfach angeclickt. Wir können es uns einfach nicht entgehen lassen, sie hier zu veröffentlichen, denn die deutsche Politikerin hat etwas getan, wovon so manche Politikerin wohl träumt: Natascha Kohnen hat auf den Tisch gehauen, sich Verhör verschafft, die Tatsachen zurechtgerückt und zur Flüchtlingsdebatte Dinge gesagt, die bis heute noch aktuell sind… Motto: Weniger Populismus, mehr Humanität

 

Flugzeuge im Bauch…

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Es ist leider keine Seltenheit,dass die Meinung von Frauen in der Politik durch die Unterstellung eines Klischees abgetan wird. Seit vergangener Woche ist die auch die Debatte um den Bozner Flughafen um einen sexistischen Kommentar „reicher“: Die Südtiroler Wirtschaftszeitung schrieb am 3. Juni “Brigitte Foppa will keine Flugzeuge in Bozen. Sie ist eben eine Frau. Die wollen nur Flugzeuge im Bauch.”

Die Betroffene nimmt das Ganze mit Humor und antwortet im Salto-Interview: „Wenn wir wirklich gewinnen, freuen wir uns schon auf die Flugzeuge im Bauch“.

http://www.provinz.bz.it/chancengleichheit/service/top-aktuell.asp?art=548562

http://salto.bz/article/03062016/frauen-und-flugzeuge

Jane Bond statt James Bond?

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Wer kennt ihn nicht? Mr. Wodka Martini, geschüttelt und nicht gerührt. Das klassische Bild unseres Helden. Cool, elegant, die Arbeit ist wichtiger als alles andere, (schöne) Frauen haben höchstens in seinem Bett Platz. Jetzt wird es aber interessant: Die Nachfolgerinnen des jetzigen James Bond-Schauspielers Daniel Craig, der angekündigt hat auszusteigen, sind zwei weibliche Anwärterinnen: Game-of-Thrones-Drachenqueen Emilia Clarke und X-Files-Darstellerin Gillian Anderson. Jetzt wird es spannend… Werden sie ernstgenommen? Wie würde dieser Film mit einer Heldin ausschauen?
http://www.chip.de/news/Game-of-Thrones-Star-als-James-Bond-Heisser-gehts-kaum_94585639.html

70 Jahre Frauenwahlrecht

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70 Jahre Frauenwahlrecht in Italien – im März 1946 konnten sich Frauen ertsmals aktiv und passiv an politischen Wahlen in Italien beteiligen. Was heute wie eine Selbstverständlichkeit scheinen mag, brauchte in Südtirol seine Zeit: „Einige wenige Frauen wurden bereits Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre in die Stadt- und Gemeinderäte gewählt, im Jahr 1964 zogen die ersten beiden Frauen in den Landtag ein und erst 30 Jahre später hatte Südtirol eine Parlamentarierin in Rom.“

http://www.vinschgerwind.it/politik-vinschgau-suedtirol/aktuelles-lokales-politik-gesellschaft-vinschgau-suedtirol/8220-70-jahre-frauenwahlrecht-talien-expertise

 

Einblicke ins Klosterleben…

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… am 10. Juni um 19 Uhr öffnet das Frauenmuseum seine Tore zur Langen Nacht der Kirchen.

Die junge Fotografin Anna Mayr stellt ihr Buch „Die große Einfachheit“ vor – ein einfühlsamer fotografischer Blick in das Leben von Klosterfrauen heute. Hautnah und unverstellt wird die Geschichte einer gar nicht so anderen Welt erzählt. Die Geschichte eines schlichten Alltagslebens.

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Anna Mayr

Neue alte Töne

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Die Leier ist nicht neu, sie kommt nur immer wieder aus dem Munde eines anderen Mannes – genauso wie alle seine Begründungen dazu.

Dieses Mal ist es Erdogan, der konservative, türkische Ministerpäsident, und aus dem islamischen Lager. Er hat lauthals verkündet, dass eine islamische Frau nicht verhüten solle – zum Wohle der türkischen Wirtschaftskraft. Die Zeiten ändern sich, die Gesichter der Männer – die Leier scheinbar nicht…

http://www.krone.at/Welt/Die_muslimische_Frau_soll_nicht_verhueten-Erdogan_provoziert_-Story-512562

Happy Birthday…

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Alles Gute zum 110. Geburtstag Josephine Baker! Die US-Amerikanische-Französische Sängerin und Tänzerin kam 1925 nach Paris und eroberte Europa im Sturm. Sie begeisterte nicht nur mit dem Charleston-Tanz und ihrer freizügigen Bühnenshow, sondern war auch Sinnbild der emanzipierten Frau der Goldenen Zwanziger.

Neben dem Showbusiness war sie auch als Bürgerrechtlerin unterwegs: Im zweiten Weltkrieg für die Résistance und den französischen Geheimdienst. 1963 war sie, neben Martin Luther King, Hauptrednerin beim “Marsch auf Washington”.

Josephine Baker
Josephine Baker

Herzlich willkommen!

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Eingangssäule Ab heute übernimmt das Frauenmuseum Meran diesen Blog.
Wir danken Renate Prossliner dafür, ichfrau.com geschaffen zu haben.
Ein motiviertes Team wird euch ab heute  allerhand interessante News aus der Sicht der Frau aufzeigen, euch informieren, bereichern und unterhalten.
Nochmals herzlich willkommen!

Das Team des Frauenmuseums Meran