Hinter dem Regenbogen – Nadia Hashimi

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Nadia Hashimi in Meran

Mit dem Buch „Hinter dem Regenbogen“ hat sich Nadia Hashimi einen Traum erfüllt: einen Roman zu schreiben, der in der Heimat ihrer Eltern in Afghanistan spielt. Am Freitag war die Kinderärztin und Autorin auf Einladung des Zentrums für den Frieden Bozen und des Frauenmuseums in Meran zu Gast und hat ihren neuen Roman vorgestellt.

„Hinter dem Regenbogen“ erzählt die Geschichte von Rahima, einem afghanischen Mädchen. Gemeinsam mit ihren vier Schwestern wächst sie unter dem strengen Regime der Taliban auf. Mädchen dürfen weder zur Schule gehen noch auf der Straße spielen. Da in der Familie bisher noch kein Sohn geboren ist, beschließen die Eltern, Rahima zum Bacha Posh zu machen. Von nun an trägt sie nur noch Jungenkleidung, das soll die Geburt eines Sohnes garantieren. Für Rahima bedeutet das, plötzlich alle Freiheiten der Jungen zu geniesen – bis sie mit 13 Jahren an einen Warlord verheiratet wird. Doch die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben gibt sie niemals auf. Ihr Vorbild ist ihre Vorfahrin Shekiba, die hundert Jahre zuvor ebenfalls als Mann gelebt hat.

 

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