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Dürfen wir vorstellen … Die Initiative für ein Frauenmuseum Frammenti di Storia al Femminile

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Die ehrenamtliche Organisation Frammenti di Storia al Femminile wurde 1998 in Cossano Canavese mit der Absicht gegründet ein Bezugspunkt für Frauenkultur zu werden. Seitdem sammelt, erhält und erzählt die Organisation Erinnerungsstücke von Frauen, sei es in Form von Objekten, von Erzählungen oder Dokumenten. Eines der Ziele der Organisation ist die Gründung eines Frauenmuseums.

Frauenkörper in den italienischen Medien

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Mit ihrem Film „Il corpo delle donne“ (2009) hat Lorella Zanardo für Furore gesorgt, er wurde 4 Millionen Mal angeschaut. Nicht umsonst – er zeigt erschreckend wie Frauen und Frauenkörper in den italienischen Medien dargestellt werden.

Am 22. Juli spricht Lorella Zanardo im Meraner Kurhaus um 21 Uhr, über ihre Projekte zur kritischen Betrachtung der Medien.

Alles Gute zum 100. Geburtstag!

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Alles Gute zum 100. Geburtstag Natalia Ginzburg! Die berühmte Italienerin beschloss mit 10 Jahren Schriftstellerin zu werden, und schrieb fortan jeden Morgen ein Gedicht in ihr Heft. Mit 48 Jahren sagte sie: „Mein Beruf ist das Schreiben, und ich verstehe mich gut und seit langer Zeit darauf. … Wenn ich Geschichten schreibe, bin ich wie einer, der in seiner Heimat ist, auf den Straßen, die er von klein auf kennt, zwischen den Mauern und den Bäumen, die ihm gehören… Das ist mein Beruf, und ich werde ihn bis zu meinem Tod ausüben.“ (1964)

 

Die Stimmen der Männer sind gefragt

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#seseiunuomofirma

Im Kampf gegen Gewalt an Frauen sind auch die Stimmen der Männer gefragt.

Unter diesem Hashtag läuft eine Petition auf change.org. Innerhalb weniger Tage wurden gleich mehrere Frauen in Italien von ihren Partnern oder Ex-Liebhabern umgebracht. Das grausame Phänomen des femminicidio kann nur durch eine Veränderung der Kultur bekämpft werden – darüber sind sich die meisten einig. Wir brauchen eine Kultur, die Frauen nicht als Objekte oder Besitz ansieht.  Dieser Standpunkt kann nicht oft genug wiederholt werden und es ist wichtig, dass er von Frauen und von Männern getragen wird.

Also an alle: unterschreiben!

 

 

Forderung nach Verschärfung der Bestrafung des „Femminicidio“

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Nach der brutalen Ermordung von Sara Di Pietrantonio durch ihren Ex-Freund ist das Phänomen „Femminicidio“ wieder in den italienischen Schlagzeilen.

Immer wieder werden Frauen jeden Alters von ihren Ehemännern, Partnern oder Verflossenen ermordet, meist mit dem Hintergrund der Eifersucht oder des verletzten Besitzanspruchs. Es ist wichtig, diese Taten als das anzusehen, was sie sind: Es sind keine Verzweiflungsakte, die im Liebeswahn oder im Affekt geschehen, sondern Morde.

Diese Petition fordert die Verschärfung der Bestrafung eines „Femminicidio“. So wie ein Mord aufgrund von Rassenzugehörigkeit verschärft bestraft wird, soll auch ein Mord aufgrund der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht verschärft bestraft werden. Das betrifft jene Fälle, in denen Frauen aufgrund von Eifersucht, Verachtung oder von beidem umgebracht werden.

Hier geht’s zur Petition auf change.org

70 Jahre Frauenwahlrecht

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70 Jahre Frauenwahlrecht in Italien – im März 1946 konnten sich Frauen ertsmals aktiv und passiv an politischen Wahlen in Italien beteiligen. Was heute wie eine Selbstverständlichkeit scheinen mag, brauchte in Südtirol seine Zeit: „Einige wenige Frauen wurden bereits Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre in die Stadt- und Gemeinderäte gewählt, im Jahr 1964 zogen die ersten beiden Frauen in den Landtag ein und erst 30 Jahre später hatte Südtirol eine Parlamentarierin in Rom.“

http://www.vinschgerwind.it/politik-vinschgau-suedtirol/aktuelles-lokales-politik-gesellschaft-vinschgau-suedtirol/8220-70-jahre-frauenwahlrecht-talien-expertise