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Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen, der an diesem Sonntag, 25. November begangen wird, finden verschiedene Initiativen statt, die für dieses traurige, aber wichtige Thema sensibilisieren. Das Frauenmuseum in Meran macht durch eine Aktion und die Filmvorführung „Monika Hauser – Ein Portrait“ darauf aufmerksam.

Das Frauenmuseum beteiligt sich an der Aktion „Posto Occupato – Besetzter Platz“. Die vielen Frauen, die Gewalt zum Opfer fallen, hinterlassen einen leeren Platz im Theater, in der Straßenbahn, in der Schule, in unserer Gesellschaft. Als Zeichen dafür, dass wir sie in unserem Alltag nicht vergessen, halten wir einen Platz für sie frei:

Kampagne „Besetzter Platz“ im Frauenmuseum

Weiters lädt das Frauenmuseum am Freitag, 30. November zur Filmvorführung „Monika Hauser – Ein Portrait“ in den Filmclub Meran.

Freitag, 30. November 2018, 20:30 Uhr

D 2017, Edith Eisenstecken, Evi Oberkofler, 82 Min. Mit Monika Hauser. Dokumentarfilm.

Im Herbst 1992 – es ist mitten im Krieg in Bosnien – liest Monika Hauser von den unzähligen vergewaltigten Frauen. Sie liest, dass serbische Soldaten Hotels und Fabriken zu Bordellen umwandeln, in denen Frauen tage- oder monatelang gefangen gehalten werden. Sie ist schockiert von den Ereignissen. Gleichzeitig empört sie sich über die Art, wie die Medien über die Frauen berichten und ihnen so ein zweites Mal Gewalt antun. Die Gynäkologin entschließt sich, vor Ort tätig zu werden. Im Winter reist sie ins Kriegsgebiet und entscheidet sich, in Zenica, einer Stadt in Zentralbosnien, ein Frauenzentrum aufzubauen.

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Heute läuft im Filmclub Meran zum letzen Mal der Film Marie Curie – ein Porträt einer herausragenden Frau.

Mit MARIE CURIE wirft Regisseurin Marie Noëlle einen sehr persönlichen Blick auf das bewegte Leben der zweifachen Nobelpreisträgerin. Sie konzentriert sich in ihrem Film auf die Jahre zwischen der Verleihung der beiden Preise, die für Marie Curie von tragischen Ereignissen wie dem Tod ihres Mannes und wissenschaftlichen Mitstreiters Pierre genauso geprägt waren wie von privaten und beruflichen Erfolgen und Niederlagen – und von einer großen neuen Liebe zu ihrem Kollegen Paul Langevin, die in einem öffentlichen Skandal mündete.

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Mit ihrem Film „Il corpo delle donne“ (2009) hat Lorella Zanardo für Furore gesorgt, er wurde 4 Millionen Mal angeschaut. Nicht umsonst – er zeigt erschreckend wie Frauen und Frauenkörper in den italienischen Medien dargestellt werden.

Am 22. Juli spricht Lorella Zanardo im Meraner Kurhaus um 21 Uhr, über ihre Projekte zur kritischen Betrachtung der Medien.

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Heute erinnern wir an die „ungekrönte Königin der Wüste“: Gertrud Bell ist vor 90 Jahren verstorben.

Gertrude Bell hat ein herausragendes Leben gelebt: sie war Archäologin, Bergsteigerin, Dichterin, Übersetzerin, Linguistin, Entdeckerin, Diplomatin, Spionin, um nur einige ihrer Errungenschaften zu nennen. Das alles erreichte sie zudem in einer Zeit, als es Frauen gesellschaftlich verboten war, jegliche der hier genannten Tätigkeiten auszuüben. Sie reiste in Territorien, die auch die Männer der Zeit nicht zu betreten wagten. Sie war nicht nur Expertin in den Beziehungen zwischen Sunniten und Schiiten vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg, sondern wurde auch damit beauftragt, die Grenzen des heutigen Iraks zu ziehen. Sie war respektiert, bewundert und begehrt.

Im Herbst 2015 erschien ihre Filmbiografie „Königin der Wüste“ von Werner Herzog mit Nicole Kidman. Der Film wird am 25. Oktober um 19 Uhr im Frauenmuseum gezeigt.

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Sonita ist die erste Afghanische Rapperin. Mit ihrem Lied Brides for sale (Bräute zu verkaufen) erreichte sie in nur einem Jahr 500.000 Klicks auf Youtube. Darin rappt sie über Zwangsheirat in Afghanistan. Sie selbst war nach mehrmaligen Versuchen ihrer Eltern, sie zu verheiraten, nach Iran geflüchtet.

Dort traf sie auf die Iranische Regisseurin Rokhsareh Ghaem Maghami, die nun ihre Geschichte in einem Dokumentarfilm erzählt. Das spannende daran ist: während den Dreharbeiten, hat das Leben von Sonita und damit auch die Geschichte des Films, eine unerwartete Wendung genommen…

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Wer kennt ihn nicht? Mr. Wodka Martini, geschüttelt und nicht gerührt. Das klassische Bild unseres Helden. Cool, elegant, die Arbeit ist wichtiger als alles andere, (schöne) Frauen haben höchstens in seinem Bett Platz. Jetzt wird es aber interessant: Die Nachfolgerinnen des jetzigen James Bond-Schauspielers Daniel Craig, der angekündigt hat auszusteigen, sind zwei weibliche Anwärterinnen: Game-of-Thrones-Drachenqueen Emilia Clarke und X-Files-Darstellerin Gillian Anderson. Jetzt wird es spannend… Werden sie ernstgenommen? Wie würde dieser Film mit einer Heldin ausschauen?
http://www.chip.de/news/Game-of-Thrones-Star-als-James-Bond-Heisser-gehts-kaum_94585639.html