Browsing: Interviste

Donna & politica 0

Am kommenden Montag um 18:30 Uhr wird in der Aula D1.04 der Freien Universität Bozen die interaktive Lesung „exit RACISM“ mit Autorin Tupoka Ogette abgehalten. Organisiert ist die Veranstaltung vom Netzwerk der Südtiroler Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit. In ihrer Einladung ist zu lesen:

Obwohl Rassismus in allen Bereichen unserer Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen.
Keiner möchte rassistisch sein – und viele Menschen scheuen den Begriff.
Mit ihrem aktuellen Buch „Exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen“ nimmt uns Tupoka Ogette mit auf eine Reise. Die ausgewiesene Expertin für Vielfalt und Antidiskriminierung gibt ihren Leser/innen dabei konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen und unterstützt sie in der emotionalen Auseinandersetzung bei ihrer mitunter ersten Beschäftigung mit dem eigenen Rassismus.

Die Diversity-Trainerin wird einige Ausschnitte aus dem Buch vorlesen und zwischendrin immer wieder Audioaufnahmen der Erfahrungen von Teilnehmenden vergangener Seminare abspielen.
Das Publikum bekommt die Möglichkeit, sich mit der Autorin zu dem Gehörten auszutauschen und dabei selbst eine aktive Rolle in der Auseinandersetzung mit Rassismus einzunehmen.

 

Wir haben über Ivo Passler und Fouzia Wamaitha Kinyanjuidie die Möglichkeit erhalten, die Autorin Tupoka Ogette zu interviewen.
Bitte stellen Sie sich kurz selbst vor:

Mein Name ist Tupoka Ogette. Ich habe mich beruflich auf Rassismus und dessen gesellschaftlichen Folgen spezialisiert. Zudem bin ich aktivistisch tätig und Autorin.

Interviste 0

Am Sonntag fünf Uhr morgens ist eine wichtige Frau Südtirols von uns gegangen: Gertrud Gänsbacher Calenzani (78). Sie war eine Löwin, wenn es darum ging, sich  nicht nur für Menschen mit Behinderung, aber auch für Frauen und Eltern von Menschen mit Behinderung einzusetzen. Eine Frau, die Konflikte nicht scheute, um sich für die Recht der Schwächeren einzusetzen, stets höhere Ziele vor Augen hatte und nun ihre Ruhe gefunden hat.

ichfrau möchte es sich nicht nehmen lassen, mit Tochter Claudia Calenzani (46) über diese Frau zu reden, der man für ihre lebenslange ehrenamtliche Arbeit nur Respekt zollen kann. Was die wenigsten wissen, ist dass Gertrud nicht nur eine Tochter mit Sehbehinderung hatte, sondern auch eine zweite – und die war bis zur letzten Stunde an ihrer Seite.

Claudia und Gertrud Calenzani im Garten
Privatarchiv Familie Calenzani

Wie war es, die Tochter einer Getrud Calenzani zu sein?

(Erste Reaktion: Ein Lachen.)
In den jungen Jahren hatte ich sie hoch auf einem Podest. Ich wollte wie sie werden, ihr nacheifern. Sie war das Wichtigste für mich. Mein Ziel war es, ihr ebenbürtig zu sein.