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Heute ist Neumond und darum wieder Zeit für unsere Rubrik Tante Rosa. Heute haben wir etwas Besonderes für all diejenigen, die in den Wechseljahren eine Hormontherapie in Betracht ziehen (müssen): Seit Jahrzehnten gibt es eine bemerkenswerte bioidentische Hormontherapie ohne Nebenwirkungen. Die Bozner Ärztin Dr. Moidi Paregger meint, dass dies noch viel zu wenig bekannt ist und gibt uns hier ein wenig Aufklärung darüber.

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Am Freitag, 28. September 2018, wurde vom Obersten Gericht in Indien das Zutrittsverbot für menstruierende Frauen zu einer der heiligsten Stätten, dem Sabarimala Tempel in Kerala (Südindien) aufgehoben. Mädchen und Frauen zwischen 10 und 50 Jahren haben nun ebenso wie Männer das Recht, den Tempel zu betreten und den Gott Ayyappan zu verehren.

Bei der Verlesung des Urteils, hat der Präsident des Obersten Gerichtshofs – Dipak Misra – außerdem noch hinzugefügt:

Die Gesellschaft muss sich einer Veränderung ihrer Vorstellungen unterziehen.

In Indien trägt die Menstruation nämlich das Stigma der Unreinheit und führt häufig zum Ausschluss menstruierender Frauen aus der Gemeinschaft. So z.B. von Tempeln, aber auch von den Orten des gemeinschaftlichen Kochens und Essens.

Bemühen, das Zutrittsverbot zu Tempeln aufzuheben, gibt es bereits seit 1991. Nikita Azad, die seit 2015 für eine Gleichberechtigung der Frauen in Hinblick auf die religiöse Verehrung kämpft, freut das jetzige Urteil. Sie gibt aber auch zu bedenken, dass ein gesellschaftliches Umdenken seine Zeit braucht. Für die Abschlussarbeit ihres Masterstudiums der Frauenforschung recherchiert sie derzeit an der Oxford University zum Thema Menstruation und Kapitalismus.

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Gestern war Vollmond – wie versprochen, bringen wir jedes Monat etwas zum Neumond oder Vollmond in der  Rubrik ‚Tante Rosa‘. Aufmerksam wurden wir auf auf Franziska Wartenberg (Blogname: Franka Frei) auf Facebook. Sie hat nach ihrem Uniabschluss einen Post veröffentlicht und ihren Unmut darüber los gelassen, dass ihre Uni das Thema ihrer Bachelorarbeit „Tabu und Menstruation“ als unwissenschaftlich bezeichnet hat. Der Facebook-Post wurde fast 4.000-mal kommentiert und über 12.000-mal geteilt. Offensichtlich brennt das Thema Vielen unter den Nägeln. Wir haben die Studentin gebeten, für unsere Rubrik ‚Tante Rosa‘ ein Interview zu geben.

Franziska, warum hast du dieses Thema für deine Bachelorarbeit gewählt?

Häufig werde ich gefragt, wie ich denn auf das Thema gekommen sei. Das klingt, als hätte ich über etwas sehr Abwegiges geschrieben – dabei betrifft die Menstruation doch 50 Prozent der Weltbevölkerung! Und nicht nur das: Die fehlende Kommunikation über das Thema hat Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und die Geschlechtergleichstellung – Bereiche, die uns alle etwas angehen.

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Heute ist Neumond und für uns Zeit für die Rubrik Tante Rosa. Dieses Mal haben wir etwas Besonderes für euch: Die Schoßraum®-Prozessbegleitung, eine eigens für Frauen entwickelte Methode, zu ihrem Becken – dem Schoßraum – (wieder) Kontakt aufzubauen.

Wie viele Frauen spüren ihr Becken? Wie viele horten dort die vielen kleinen und großen Verletzungen einer Gesellschaft, in der Gleichberechtigung noch weit entfernt ist? Wie viele können es nicht wirklich schätzen, eine Frau zu sein? Oder tun sich schwer mit Nähe?
Wie viele verändert eine Geburt das Verhältnis zu ihrem Becken? Wie viele unter uns hatten noch nie einen Orgasmus? Wie viele haben selbst einen sexuellen Übergriff oder gar Missbrauch erlitten?
Das alles kann einem bei diesem Wort „Schoßraum“ einfallen, nicht wahr?

@Tatjana Bach

Im authentischen Schoßraum finden wir wieder Qualitäten wie Lebendigkeit und Lebenskraft, Kreativität und eigene Gestaltungskraft, Anbindung an das eigene tiefe Wissen, souveräne Macht und die Fähigkeit zum spontanen und klaren Selbstausdruck und den unverstellten, ganz eigenen, selbstbewussten und freudvollen Zugang zur Kraft des Lebens an sich.

Das sind die Worte im Flyer der Deutschen Tatjana Bach, die eine Methode für Frauen von Frauen entwickelt, die nun auch in Südtirol praktiziert wird.

 

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Pünktlich zum heutigen Neumond sind wir wieder da mit unserer Rubrik Tante Rosa. Dieses Mal konnten wir die Bozner Ärztin Moidi Paregger dafür gewinnen und sie war sofort bereit, auf unseren Beitrag im vorigen Monat noch einmal zu vertiefen aus ihrer Sicht.

Moidi Paregger

Wir Frauen sind durch anhaltende geistige und körperliche Überarbeitung oft überlastet. Das kann sich auf unseren weiblichen hormonellen Haushalt ungünstig auswirken.

Da Hormone auch Empfindungsträger sind, wirkt sich eine verminderte Produktion auf unser Gemüt negativ aus: Wir werden schlaflos, nervös, pessimistisch, müde, voll Angst und unkonzentriert.

Häufig besteht bei Frauen eine Östrogendominanz, ein Zuviel an Tatendrang im Verhältnis zum Wohlfühlhormon Progesteron, das Hormon des inneren Friedens, der inneren Heiterkeit. Es ist das Schwangerschaftshormon, das uns in dieser Zeit unbekümmerter und träger werden lässt.

Dieses heute unterschätzte Hormon wird besonders nach den Wechseljahren von den Nebennieren produziert: aus Pregnolon wird Progesteron und DHEA, u.a.m.

Bei Überforderung mit all ihren körperlichen Beschwerden benötigen diese Nebennieren Wurzelkräfte, die anregen, aber auch beruhigen können.

Die Zauberwurzel aus der Taiga, Eleuterococcus oder sibirischer Ginseng genannt, und die Süssholzwurzel bringen als Nebennieren-Tonikum Kraft, aber besonders das so oft ersehnte Wohlbefinden.

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Wusstet ihr, dass es einen internationalen Tag der Menstruationshygiene gibt? Der Menstrual Hygiene Day wurde 2013 von der deutschen Organisation WASH United (WAter, Sanitation and Hygiene) ins Leben gerufen und wird am 28. Mai jeden Jahres begangen – und im Grunde ist es ein Beitrag für unsere „Rubrik Tante Rosa“.

Worum geht es an diesem Tag? Laut WASH United Hygiene “cool” und “sexy” zu machen. Denn längst nicht überall auf der Welt haben Mädchen und Frauen Zugang zu Toiletten und Hygieneartikeln oder auch zu Bildung rund um die Menstruation. Wie wichtig das ist, zeigt ein Beispiel aus Bangladesh: Durch ein Hygiene-Projekt an Schulen konnten die Einschreibungen von Mädchen um 11% gesteigert werden.

Detail am Rande: In Europa setzt sich das Menstruations-Museum in Amsterdam für die Aufklärung und Enttabuisierung von Menstruation ein, die eine ausgesprochen gute Homepage auch in Englisch haben und in ihren News sind interessante Beiträge zur Menstruation als „Fact Friday“ – unsere Variante von Rubrik Tante Rosa.

Zur Menstruation könnten wir Romane schreiben. Wir gehen es heute jedoch mal ganz praktisch an und geben euch einen kleinen ganz praktischen Blick in die Geschichte: Was haben denn unsere Vorfahrinnen gemacht, als sie ihre Tage hatten? Oder eben die Tante Rosa, die Erdbeerwoche oder die rote Welle, wie sie heute noch genannt wird.

Es ist „Tante Rosa“ Zeit. Gestern war Neumond und – wie versprochen – bringen wir zu diesem Zeitpunkt etwas zu unseren ureigenen Themen. Dieses Mal haben wir mit Irene Hager gesprochen, die sich seit Jahren intensiv mit Kräutern beschäftigt. Sie ist die Bestseller-Autorin von „Die Kraft der (Südtiroler) Kräuter nutzen“ und Mitarbeiterin des beliebten Blogs Kräuterkraft ist. Eines ihrer Schwerpunkte in der Anwendung der Kräuter ist bezogen auf den Frauenzyklus.

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Was gehört eures Erachtens einmal im Monat unbedingt in einen Blog, der ichfrau.com heißt? Hm?

Sobald wir in das gebärfähige Alter kommen, leben wir Frauen – ob wir wollen oder nicht, es bewusst wahrnehmen oder nicht – nach einem Zyklus, der uns bis in die Wechseljahre nicht mehr loslässt.

Manche von uns genießen ihn – diesen Zyklus, viele von uns nehmen ihn nur nebenbei wahr, und nicht wenige leiden unter ihm. Er ist eng verbunden mit unserer Fähigkeit, Leben zu gebären und zugleich das Einzige, was tatsächlich Teil der Natur der Frau ist – im Gegensatz zu vielem anderen, was man uns unter dem Deckmäntelchen der Natur in die Schuhe schieben möchte 😉