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Monthly Archives: Mai, 2018

Lasst uns den ältesten Beruf der Welt feiern…

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Flyer der Erzählcafé Aktion

…und zwar mit euren wertvollen Erfahrungen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Jeden Tag kommen Kinder zur Welt. In Südtirol sind es im Schnitt täglich 15 Kinder, die das Licht der Welt erblicken. Bei diesem einschneidendem Erlebnis ist es Gold wert, wenn man auf jemanden zählen kann, wenn man sich in guten Händen fühlt. Deshalb ist es nur richtig, dass den Hebammen ein eigener Gedenktag gewidmet ist, richtig?

Seit 1995 wird jährlich am 5. Mai der älteste Beruf der Welt gefeiert. Weltweit wird das Berufsbild der Hebamme sichtbar gemacht.

Dass dazu viel mehr gehört, als die Betreuung während der Geburt, ist klar. Hebammen begleiten werdende Mütter und Väter durch die Schwangerschaft und das Wochenbett. Sie bestärken Frauen in ihrem Körpergefühl. Sie betreuen Babys in ihrer ersten Lebenszeit. Und stehen noch nach der Geburt mit Rat und Tat zur Seite.

Aber nicht nur.

 

 

„Nenn mich einfach Wendy Hong Wan“

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Unsere Frau des Monats Mai: Wendy Hong Wan

Das war die augenzwinkernde Antwort der in Shanghai geborenen freien Künstlerin auf die Frage, ob sie mit ihrem chinesischen oder europäischen Namen angesprochen werden wollte.

Sie arbeitet heute in ihrer neuen Wahlheimat Meran und erzählt uns im Interview von den überraschenden Veränderungen in ihrem Leben.

Foto: Kh.Sollbauer
Wendy, wie kamst du zu deiner Entscheidung von Shanghai nach Meran zu ziehen?

Eigentlich war das nicht meine Entscheidung, sondern die meines Ehemannes. Schon seit Jahrzehnten lebte und arbeitete er in den verschiedensten Teilen der Welt und wollte in seine Heimatstadt zurückkehren. Ich verstehe und respektiere ihn und so habe ich ihn begleitet. Trotzdem kehre ich noch immer oft nach China zurück.

Wie war diese Veränderung für dich?

Meran überrascht mich. Ich liebe hier sehr Vieles. Die Stadt ist natürlich, schön, friedlich. Wenn es auch nicht meine eigene Wahl war, nach Meran zu kommen, so ist es doch mein eigener Wunsch hier zu bleiben.

Heute bist du Künstlerin – begonnen hat dein beruflicher Weg aber mit einer Ingenieursausbildung…

Als ich jung war, gab es wenige  weibliche Ingenieure  und ich mag Herausforderungen. Ich hatte ein Bild in meinem Kopf von einer neutralen und professionellen Frau. So eine Person wollte ich sein. Ich habe zwar tatsächlich Maschinenbau studiert, war aber nie als Ingenieurin tätig, sondern habe nach meinem Abschluss im fachspezifischen Handel gearbeitet.