Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Monthly Archives: Januar, 2026

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;-). Mit einem guten, manchmal aus der Seele sprechenden, manchmal witzigen Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Diese Woche mit Sawako Ariyoshi

Sawako Ariyoshi (1931–1984) war eine der bedeutendsten japanischen Schriftstellerinnen der Nachkriegszeit. Ihre Werke beleuchten das Leben von Frauen, familiäre Rollen, gesellschaftlichen Wandel und die Herausforderungen des Alterns. Sie wurde oft als „die Schriftstellerin, die den stummen Frauen eine Stimme gab“ beschrieben.

Sawako Ariyoshi wurde 1931 in der japanischen Präfektur Wakayama geboren und wuchs in einer Familie auf, die ihr ungewöhnlich viel Freiheit und Bildung ermöglichte. Ein Teil ihrer Kindheit führte sie nach Indonesien, wo ihr Vater arbeitete – eine frühe Auslandserfahrung, die ihren Blick auf kulturelle Unterschiede und gesellschaftliche Strukturen prägte. Nach ihrer Rückkehr nach Japan studierte sie an der Tokyo Woman’s Christian University Literatur und Theater und begann schon während dieser Zeit, erste Texte zu veröffentlichen. Später verbrachte sie ein Studienjahr am Sarah Lawrence College in den USA, was ihren internationalen Horizont weiter erweiterte und ihr ein tiefes Verständnis für soziale Fragen vermittelte.

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Diese Woche mit Harriet Straub

Harriet Straub, geboren als Maria Hedwig Luitgardis Straub, war eine deutsche Ärztin und Schriftstellerin, die unter ihrem Pseudonym bedeutende literarische Werke über Frauenemanzipation und ihre Erfahrungen in der Sahara veröffentlichte.

Maria Hedwig Luitgardis Straub wurde am 20. Januar 1872 in Emmendingen geboren und wuchs in einem sehr restriktiven religiösen Umfeld auf. Nach dem Tod ihrer Mutter verließ sie die Heimat und besuchte in Berlin die Gymnasialkurse für Frauen bei Helene Lange, wodurch sie mit der bürgerlichen Frauenbewegung in Kontakt kam. Straub studierte Medizin und Philosophie in Berlin und Paris und legte das medizinische Staatsexamen ab, womit sie zu den ersten promovierten Ärztinnen ihrer Zeit gehörte.

Ärztliche Laufbahn    

Ab 1898 arbeitete Harriet Straub im Auftrag der französischen Regierung als Ärztin in Algerien und in der Sahara. Dort setzte sie sich insbesondere für die Gesundheitsversorgung der Beduininnen ein und bereiste Städte wie Tunis, Algier, Timbuktu und Tamanrasset. Ihre Erlebnisse in Afrika verarbeitete sie in zahlreichen literarischen Werken, die Einblicke in das Leben der Frauen in der Wüste geben.