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Heute erzählt uns Rosa Franzelin Werth in dieser kurzen Audiosequenz  wie die Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmitten einst waren und wie organisiert der Transport von Waren vor sich ging.

Rosa Franzelin Werth

Rosa Werth Franzelin wurde 1940 in Girlan geboren. Da ihre Mutter aus Lana stammte, nutzte die Familie bereits früh den Zug bzw. die Tram, die auch in Lana Halt machte, um Verwandte zu besuchen.
1969 wurde sie als erste Frau in den Gemeinderat von Lana gewählt. Einige Jahre später schafft sie den Sprung in den Landtag, ab 1988 sogar zweieinhalb Jahre als Landtagspräsidentin. Später übernimmt Franzelin Werth die Präsidentschaft des Wohnbauinstituts.
1990 erhielt die Mutter von zwei Kindern das Ehrenzeichen des Landes Tirol unter anderem  für ihren unermüdlichen Einsatz für sie sozial Schwachen und die Aufwertung der Frau in der Gesellschaft. 2005 wird ihr als erste Frau die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Lana verliehen.

 

Das erste Euregio Museumsjahr steht unter dem Motto „Museum bewegt“. Wir beschäftigen uns mit diesem Thema ganzheitlich – räumlich (reisen/gehen von da noch dort) ebenso wie philosophisch (als Lebenseinstellung). Frauen sind auf dem Weg, Frauen sind mobil, Frauen überschreiten Grenzen – wir folgen ihren Spuren.

Sissi Prader & Nicole Bergamo

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Nun hat auch das Frauenmuseum einen Wanderstäkkkn erhalten :-). Igor Bianco von der Abteilung Museen hat uns einen Stock im Rahmen des Euregio- Museumsjahres 2021 „Museum bewegt“, offiziell übergeben.

80 Museen beteiligen sich heuer am Euregio- Museumsjahr und werden somit in nächster Zeit einen Stäkkkn erhalten. Dieser hat – gemeinsam mit 80 weiteren Wanderstecken – die Auftaktveranstaltung des Euregio-Museumsjahres umrahmt und wandert nun kreuz und quer durch die Europaregion.

Über unsere Webseite und Social Media Plattformen beteiligen wir uns am Museumsjahr und erzählen Geschichte_n von Frauen in Zusammenhang mit „Transport –Transit – Mobilität“. Ebenso kann in einem eigenen Bereich in unserer Dauerausstellung ein Einblick in die schrittweise Eroberung von Mobilität vonseiten der Frauen nachverfolgt werden.

Sissi Prader & Nicole Bergamo

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#Museumbewegt – das ist das Motto des heurigen Euregio Museumsjahres. Im Zuge dessen möchten wir euch monatlich kurze Tonsequenzen mit Erfahrungsberichten und kuriosen Geschichten von Frauen zum Thema Mobilität präsentieren.

Den Anfang machen wir heute mit der interessanten Erzählung der ehemaligen Grundschullehrerin  Herlinde Reitsamer Lorenzini.

Herlinde Reitsamer Lorenzini

Begonnen zu unterrichten hat Herlinde Reitsamer Lorenzini im Jahr 1959,  bis 1961 ist sie mit dem Tierser Postauto von Bozen nach Breien gefahren, wo es dann entweder zu Fuß oder mit der Materialseilbahn weiter ging, um zur Schule zu gelangen. In den Jahren darauf war Reitsamer Lorenzini auch in Deutschnofen, in einer einklassigen Volksschule, tätig, dafür fuhr sie mit dem Eggentaler Postauto von Bozen bis ins Eggental. Bis 1966 musste die Lehrerin täglich von Bozen nach Kardaun, dafür fuhr sie entweder mit dem Postauto oder mit dem Zug.
Hiermit kriegen wir einen kleinen Einblick in die umständlichen Arbeitswege, die Lehrerinnen einst auf sich nehmen mussten.

Wie genau die Fahrt mit dem sogenannten Postauto von sich ging erzählt sie uns hier:

 

Das erste Euregio Museumsjahr steht unter dem Motto „Museum bewegt“. Wir beschäftigen uns mit diesem Thema ganzheitlich – räumlich (reisen/gehen von da noch dort) ebenso wie philosophisch (als Lebenseinstellung). Frauen sind auf dem Weg, Frauen sind mobil, Frauen überschreiten Grenzen – wir folgen ihren Spuren.

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Frauen die Hosen tragen: Dies ist der Faden, der die verschiedenen Bilder, die wir euch heute hier zeigen, verbindet. Nicht nur der Einfachheit halber, sondern auch, um den Pioniergeist von Frauen aus der Euregio zu bezeugen, Zeuginnen von Frauen, die über das kollektive Denken hinausgehen und unbetretene und manchmal holprige Wege gehen.

Um zu den Frauen in Jeans zu gelangen, die in einem Auto über die Autobahn sausen, müssen wir einen Schritt zurück in die Vergangenheit machen. Es war im Jahr 1869, als Eugène Meyer das Fahrrad erfand. Der Urahn des Fahrrads ist nun in die Annalen eingegangen, mit seinem großen Vorderrad und dem kleinen Hinterrad. Mit diesem stählernen Gefährt begann für die Frauen ein wahrer „Wettlauf in die Zukunft“.

Donne che portano i pantaloni: questo è il filo che lega le varie immagini, che vi mostriamo qui oggi. Non solo per comodità, ma anche a testimonianza dello spirito pionieristico di venti donne dell’Euregio, testimoni di donne che si fanno strada che andando oltre il pensiero collettivo intraprendono sentieri non battuti e a volte accidentati.

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Für das Jahr 2021 hat die Europaregion ein gemeinsames Museumsjahr zum Thema „Transport –Transit – Mobilität“ ausgerufen und Initiativen mit einer Förderausschreibung unterstützt. Die Projektidee hierfür wurde anlässlich der seit 2010 veranstalteten Euregio-Museumstage entwickelt.

Zu den Zielen des Museumsjahres zählen:

  • Die Vernetzung und Zusammenarbeit im Museumsbereich.
  • Das Angebot eines vielfältigen Ausstellungs-, und Veranstaltungsprogramms für die Bevölkerung der Europaregion.
  • Die Bedeutung des Themas „Transport-Transit-Mobilität“ in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Europaregion zu vertiefen.

Über 60 Museen beteiligen sich am ersten Euregio-Museumsjahr. Unter dem Motto „Museum bewegt“ bekommen Besucher*innen eine Vielzahl an Ausstellungen und Veranstaltungen zu sehen – einige davon können bereits besucht werden!

Alle Informationen zu den Projekten, Ausstellungszeiten und teilnehmenden Museen finden Sie auf 2021.euregio.info.

Auch das Frauenmuseum in Meran beteiligt sich am Euregio-Museumsjahr. Über unsere Webseite und Social Media Plattformen erzählen wir Geschichte_n von Frauen in Zusammenhang mit „Transport –Transit – Mobilität“. Ebenso kann in einem eigenen Bereich in unserer Dauerausstellung ein Einblick in die schrittweise Eroberung von Mobilität vonseiten der Frauen nachverfolgt werden.

Das Highlight stellt allerdings unsere Filmproduktion „Eigensinnig – Frauen des Aufbruchs“ in Zusammenarbeit mit Astrid Kofler und Linda Röhl dar: