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#frustmachtlust 0

… Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, ziehende Brüste, schlechte Laune, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit VORHER

… Bauchkrämpfe, Bettflasche, Übelkeit, Schmerztabletten, Bett WÄHRENDHER

… befreiende Schmerzlosigkeit für knappe 2 bis 3 Wochen NACHHER

Ja, so habe ich meine Menstruation die meisten der letzten Jahre, mal schlimmer, mal weniger schlimm erlebt und gelebt. Aber davon können sicher mehrere Frauen ein Lied singen…

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen stellte sich dieses Szenario ein und bestimmte den gesamten Alltag, das gesamte Leben – vom eigenen Wohlbefinden, der Motivation, der Lebenskraft bis hin zu Entscheidungen darüber welche Äktivitäten man wann machen und einplanen will/kann und welche wann nicht oder ob man gleich morgens eine Schmerztablette einwerfen soll oder es vielleicht doch möglicherweise eventuell ohne durch den Tag schafft…

Ein Zyklus, der mir wie ein Teufelskreis erschien – 2 Wochen geht es mir gut, danach dann 2 Wochen schlecht. „Das kann’s doch nicht sein“, „Ich hasse diese Menstruation“, „Warum werden Frauen so gequält?“ „Freue ich mich drauf, wenn das endlich vorbei ist“ – um nur einige der immer wieder aufkommenden Gedanken zu teilen.

Was hat das alles nun aber mit der Rubrik #frustmachlust zu tun?

#frustmachtlust 0

Anna ist Psychologin, hat mehrere wissenschaftliche Arbeiten geschrieben und hält einen Vortrag. Tom ist im Publikum und sich seiner psychologischen Kenntnisse sehr sicher, er ist Banker. Nach dem Vortrag spricht Tom Anna an, langsam und deutlich weist er sie auf einen Fehler hin, den er, selbsterklärter Allrounder, bemerkt hat, und nun für das Gemeinwohl unbedingt korrigieren muss. Anna hört ihn an und erklärt ihm, dass es sich nicht um einen Fehler handle, sondern schlicht um mangelndes Verständnis seitens Toms, und bietet an, es ihm noch einmal zu erklär-Tom unterbricht sie, denn er weiß es ja schon.

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Wer auf diesen Blogbeitrag stößt, weiß wahrscheinlich, dass am kommenden Sonntag, dem 8. März, der Internationale Frauentag begangen wird. Ganz recht, der Internationale Frauentag, und eben nicht der Tag der Frau. Was wie ein kaum merkbarer grammatikalischer Unterschied wirken mag, birgt die Einsicht, dass es momentan zwei grundsätzliche Interpretationen und Begehens-Weisen dieses Tages gibt – und zwar eine legitime, richtige, und eine falsche, missverständliche, und potentiell gefährliche, wie ich hier behaupten will.

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Wir waren im letzten Monat im Ausland und haben mitbekommen, wie international und dann auch in den lokalen Medien in Südtirol der Corona-Virus zum Hauptthema wurde. Von Tag zu Tag häuften sich die Meldungen und wir schüttelten immer mehr den Kopf. Die Wortwahl in den Medien ist bestürzend und wir fordern einen bewussten Umgang damit von den Journalist_innen. Ist es nicht ihre Pflicht, wahrheitsgetreu zu berichten und kritisch zu hinterfragen? Ob nun bei einem Interview vor Ort oder bei hereinschneienden Agenturmeldungen aus aller Welt?

Es wurde schon von „Epidemie“ gesprochen, als in China eine Handvoll Tote waren. Seitdem ist überall eine Hetze und Panikmache zu sehen, zu hören und zu lesen, die nur als unverantwortlich zu bezeichnen ist. Sie steht in keinem Vergleich zu den einzelnen Tönen „keine Panik“ und gibt rassistischen Dynamitstangen Zündung, führt zu kopflosen Hamsterkäufen, weil die Menschen – wenn in Angst – ihren gesunden Hausverstand verlieren.

Wie kann es dazu kommen, fragen wir uns. Vor allem bei dem Hintergrund vergangener Panikmachen, die nicht allzulange her sind.

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Mädchen spielen mit Puppen und Jungs mögen Fußball. Schon seit unserer Kindheit begegnen wir ihnen immer wieder: den Klischees und Vorurteilen. Vorurteile kennt jede*r von uns und auch wenn der ein oder andere vielleicht behauptet, sich nicht von ihnen beeinflussen zu lassen, bin ich mir ziemlich sicher, dass diese oberflächlichen Fakten und Meinungen in mehr Menschen stecken als wir denken.

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Wir werden geehrt heute. Einmal im Jahr in dieser Gesellschaft.
So sehr ich mich freue, dass meine Söhne und auch schon oft meine Schwieger- und Ex-Schwiegertöchter sich daran erinnern und mir gratulieren, auf gesamtgesellschaftlicher Ebene ist mir das zu wenig.

Was haben wir Mütter von diesem Tag?

Hilft es was, wenn man es in den Lebenslauf schreibt bei der Suche nach Jobs? Ich habe so gut wie 5 Kinder aufgezogen, zwei selbst gemacht, drei geschenkt bekommen? Auf weitere immer wieder geschaut?
Wird uns nicht vielmehr nach wie vor fast jede Karriere verweigert, weil wir uns für Parttime oder gar Auszeit für die Erziehung entschieden haben?

#frustmachtlust 0

Dürfen wir euch vorstellen: Hier ist unsere neue Kolumne „Frust macht Lust“. Ich fange gleich mal an mit etwas, was mir auf dem Magen liegt.

Vor nicht allzulanger Zeit war ich in einem Bekleidungsgeschäft. Als ich die Verkäuferin fragte, ob sie diesen Pulli auch in meiner Größe habe, kam folgende Antwort von der Verkäuferin.

Wir haben nichts in Ihrer Größe.

What??? Einfach so. Sagt sie mir einfach so ins Gesicht?