Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

#herstory

 

Nella nostra rubrica #herstory diamo uno sguardo al nostro passato. Gerda Lerner ha detto che ogni donna cambia quando scopre di avere una storia. Nel Museo della Donna raccontiamo ogni giorno storie di donne che ispirano, emozionano, fanno triste, emozionano, stimolano, danno coraggio o sono state dimenticate. E questi vorremmo condividere con voi qui una volta al mese. Buon divertimento!

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In unserer Rubrik #herstory werfen wir einen Blick zurück in unsere Vergangenheit. Gerda Lerner hat gesagt, jede Frau verändert sich, wenn sie erfährt, dass sie eine Geschichte hat. Im Frauenmuseum geben wir Tag für Tag inspirierende, spannende, traurige, aufrüttelnde, mutige und vergessene Geschichten von Frauen weiter. Und diese möchten wir hier einmal im Monat mit euch teilen. Viel Spaß!


Die Frau, die das Kaffeetrinken revolutionierte

Vor 150 Jahren wurde Melitta Bentz geboren, die schlagartig eine erfolgreiche Unternehmerin werden sollte und mit ihrer Erfindung des Kaffeefilters das Kaffeetrinken für immer veränderte.

Melitta Bentz lebte als Hausfrau in Dresden und war 35 Jahre alt, als sie ihrem Ärger über den Kaffeesatz in ihrem Kaffee endlich Abhilfe verschaffen wollte.

Kaffee wurde damals meist so zubereitet, dass feines Kaffeepulver in heißes Wasser geschüttet wurde und man wartete, bis sich das Pulver am Boden der Kanne abgesetzt hatte. Es gab bereits Siebe, um das Pulver zurückzuhalten, diese hatten allerdings meist entweder zu kleine Löcher, wodurch sie verstopften, oder zu große Öffnungen, welche doch zu viel Pulver durchließen. So blieb der unangenehme Nachgeschmack des Pulvers meist erhalten.

Die zündende Idee kam Melitta durch die Schulutensilien ihres Sohnes. Mithilfe von Löschpapier kreierte sie ihren ersten Kaffeefilter, welcher im Freundeskreis sogleich auf große Begeisterung stieß. 1908 meldete sie ihr Patent an – was an sich schon eine Besonderheit ist, denn sie gehört damit zu den ersten Frauen, welche ihre eigenen Erfindungen schützen ließen.

Innerhalb weniger Monate startete sie ihr Unternehmen: Zunächst stellte sie mit Hilfe ihrer Familie die Filter in ihrem Haus her. Die Nachfrage nach der einfachen, neumodischen Erfindung explodierte. Im Jahr 1936 verbesserte Melitta ihren ursprünglichen Entwurf und formte ihren Filter zu der heute bekannten Kegelform, die wir alle kennen.

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Frauen als Museumsgründerinnen

Nach der Publikation für die lokale Zeitschrift „Meraner Stadtanzeiger“, freut sich das Frauenmuseum nun einige der Beiträge dieser Frauenkolumne, auch auf dem eigenen Blog zur Verfügung stellen zu können. Nochmals danke dem Meraner Stadtanzeiger für die Zusammenarbeit.

Meraner Frauen von gestern und heute

Sarah Trevisiol

Meran, das prächtige Kleinstädtchen inmitten der Alpen, verbirgt eine vielseitige und weltoffene Geschichte, welche zum Teil auch von Frauen geprägt und geschrieben wurde. In dieser Kolumne werden wir den Stimmen und Erfahrungen einiger Meranerinnen Gehör verleihen, die das Gesellschaftsleben und Stadtbild Merans mitgestaltet haben oder immer noch tun.

Frauen als Museumsgründerinnen

Herta Waldner und Karin Pircher erzählen von Rosamaria Navarini

Die Villa Freischütz ist ein kleines, feines Museum in Obermais, welches die Geschichte der großbürgerlichen Fromm-Hilliger Familie und ihrer Sammlung von Kunstwerken, Kuriositäten und Antiquitäten aus aller Welt verbirgt. Der in Preußen geborene und in Barcelona lebende Weinhändler Franz Fromm, kam im Jahre 1905, nach dem Tod seiner Frau, mit seinen vier Kindern, zur Kur nach Meran. In der Zeit bis zum Ende des  1. Weltkriegs mietete sich die kosmopolitische Familie in Schlössern und herrschaftlichen Villen in Obermais ein. Die Villa Freischütz wurde 1920 als gediegener Wohnsitz für die Familie angekauft und ermöglichte Franz zudem seiner großen Leidenschaft – dem Sammeln – weiter nachzugehen und direkt im Haus, seine Reichtümer auszustellen. Das besondere an der Geschichte liegt darin, dass alle Familienmitglieder, inklusive der Töchter und der Gouvernanten, aktiv an der Sammelleidenschaft des Familienoberhaupts teilnehmen durften. Die Familie wohnte in einem lebendigen „Museum“, in dem gegessen, musiziert, gestritten und gelacht wurde.

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Frauen als Fabrikarbeiterinnen

Nach der Publikation für die lokale Zeitschrift „Meraner Stadtanzeiger“, freut sich das Frauenmuseum nun einige der Beiträge dieser Frauenkolumne, auch auf dem eigenen Blog zur Verfügung stellen zu können. Nochmals danke dem Meraner Stadtanzeiger für die Zusammenarbeit.

Meraner Frauen von gestern und heute 

Sarah Trevisiol

Meran, das prächtige Kleinstädtchen inmitten der Alpen, verbirgt eine vielseitige und weltoffene Geschichte, welche zum Teil auch von Frauen geprägt und geschrieben wurde. In dieser Kolumne werden wir den Stimmen und Erfahrungen einiger Meranerinnen Gehör verleihen, die das Gesellschaftsleben und Stadtbild Merans mitgestaltet haben oder immer noch tun.

 

Frauen als Fabrikarbeiterinnen

In der unmittelbaren Nachkriegszeit, als Armut und Arbeitsnot auch Südtirol trafen, begann in Meran ein neues industrielles Abenteuer, welches der Stadt zu internationalem Ruhm verhalf und neue Arbeitsplätze schuf. Die Textilfabrik Merlet war eine der ersten modernen Industrien Südtirols, die vorwiegend Frauen als Arbeitskräfte betätigte und daher als Frauenfabrik bekannt wurde.

Archiv Oberrauch

Alles begann als der Unternehmer Paul Oberrauch 1945 das Markenzeichen und das Logo eines Bozner Sportartikelgeschäfts erwarb und daraus eine florierende Textilfabrik in Meran schuf. Ein Geschäft für Bergsteiger mit angeschlossener Werkstatt wurde in eine regelrechte Industrie verwandelt, die ihre Produkte in der ganzen Welt verkaufte: Von Rucksäcken und Modeartikeln, bis hin zum legendären Verkaufsknüller, dem Loden-Mantel. Ein Kleidungsstück, das die Geschichte Italiens begleitet hat, denn wer damals mondän, elegant und doch seriös erscheinen wollte, hatte meist einen dieser schicken Loden-Mäntel im Schrank.

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Frauen als Tänzerinnen

Nach der Publikation für die lokale Zeitschrift „Meraner Stadtanzeiger“, freut sich das Frauenmuseum nun einige der Beiträge dieser Frauenkolumne, auch auf dem eigenen Blog zur Verfügung stellen zu können. Nochmals danke dem Meraner Stadtanzeiger für die Zusammenarbeit.

Meraner Frauen von gestern und heute 

Sarah Trevisiol

Meran, das prächtige Kleinstädtchen inmitten der Alpen, verbirgt eine vielseitige und weltoffene Geschichte, welche zum Teil auch von Frauen geprägt und geschrieben wurde. In dieser Kolumne werden wir den Stimmen und Erfahrungen einiger Meranerinnen Gehör verleihen, die das Gesellschaftsleben und Stadtbild Merans mitgestaltet haben oder immer noch tun.

Frauen als Tänzerinnen

Fanny und Therese Elßler & Sabine Raffeiner

Meran beherbergte in seiner Blütezeit, neben großbürgerlichen und adeligen Gästen, auch zahlreiche internationale Künstler*innen, welche im Rosengartentheater unter den Lauben und anschließend im Stadttheater und im Kurhaus auftraten. Unter anderem tanzten auch die weltberühmten Balletstars Franziska (Fanny) und Therese Elßler auf den Bühnen der Kurstadt. Die beiden Geschwister ließen in der Altstadt, oberhalb der Wendelhalle, ein Haus bauen, welches heute noch als „Villa Fanny“ bekannt ist. Fanny (1810 – 1884) wohnte zwar selbst nie in Meran, dem Heimatort ihrer Mutter, aber die Schwester Therese (1808 – 1878) und ihre uneheliche Tochter Theresia, welche beide an Lungenbeschwerden litten, lebten über längere Zeiträume in Meran und brachten Schwung in die Stadt. Während Fanny Weltkarriere machte und eine der bekanntesten romantischen Tänzerinnen des 19.
Jahrhunderts wurde, galt Therese zwar als die bessere Tänzerin, wurde aber bei weitem nicht so bekannt. Dennoch war sie die treueste Beraterin und Freundin von Fanny, teilte unzählige Bühnenerfolge mit ihrer Schwester und verhalf dieser zum Weltruf im Wiener Ballett. Fanny und Therese waren in London, Paris, St. Petersburg und Amerika erfolgreich. In Washington zeigte sich Therese sogar als Fannys Partnerin, zum ersten Mal in Männerkleidung, was damals als Sensation empfunden wurde.

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Frauen im Sport

Nach der Publikation für die lokale Zeitschrift „Meraner Stadtanzeiger“, freut sich das Frauenmuseum nun einige der Beiträge dieser Frauenkolumne, auch auf dem eigenen Blog zur Verfügung stellen zu können. Nochmals danke dem Meraner Stadtanzeiger für die Zusammenarbeit.

Meraner Frauen von gestern und heute 

Sarah Trevisiol

Meran, das prächtige Kleinstädtchen inmitten der Alpen, verbirgt eine vielseitige und weltoffene Geschichte, welche zum Teil auch von Frauen geprägt und geschrieben wurde. In dieser Kolumne werden wir den Stimmen und Erfahrungen einiger Meranerinnen Gehör verleihen, die das Gesellschaftsleben und Stadtbild Merans mitgestaltet haben oder immer noch tun.

Frauen im Sport – Paula Wiesinger und Angelika Rainer

Die gebürtige Meranerin Angelika Rainer (Jahrgang 1986) ist dreifache Weltmeisterin und zweifache Vizeweltmeisterin im Eisklettern. Sie ist bisher die einzige Frau weltweit, der ein Aufstieg mit Grad 15 in der technischen Disziplin Drytoolinggelingt. Angelika zählt heute zu den internationalen Spitzenkletterinnen, die sowohl auf Felsals auch auf Eis geschmeidig und rasant Berggipfel aller Art erklimmt. Ihr großes Vorbild: Paola Wiesinger Steger, die Bozner Star-Bergsteigerin und Schifahrerin der 1920-30er Jahre. Die beiden Frauen haben vieles gemeinsam, dennoch haben sich die Zeiten geändert und bieten den heutigen Sportlerinnen neue Freiheiten, die anfangs undenklich waren.

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Frauen im Badefieber

Nach der Publikation für die lokale Zeitschrift „Meraner Stadtanzeiger“, freut sich das Frauenmuseum nun einige der Beiträge dieser Frauenkolumne, auch auf dem eigenen Blog zur Verfügung stellen zu können. Nochmals danke dem Meraner Stadtanzeiger für die Zusammenarbeit, bei Bedarf kann der Artikel auch heruntergeladen werden: https://www.meraner.eu/blaettern/2022/04#seite/21

Meraner Frauen von gestern und heute 

Sarah Trevisiol

Meran, das prächtige Kleinstädtchen inmitten der Alpen, verbirgt eine vielseitige und weltoffene Geschichte, welche zum Teil auch von Frauen geprägt und geschrieben wurde. In dieser Kolumne werden wir den Stimmen und Erfahrungen einiger Meranerinnen Gehör verleihen, die das Gesellschaftsleben und Stadtbild Merans mitgestaltet haben oder immer noch tun.

Frauen im Badefieber

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Frauen im Tourismus – Martha und Katharina vom Ottmanngut  

Nach der Publikation für die lokale Zeitschrift „Meraner Stadtanzeiger“, freut sich das Frauenmuseum nun einige der Beiträge dieser Frauenkolumne, auch auf dem eigenen Blog zur Verfügung stellen zu können. Nochmals danke dem Meraner Stadtanzeiger für die Zusammenarbeit, bei Bedarf kann der Artikel auch heruntergeladen werden: https://www.meraner.eu/blaettern/2022/04#seite/21

Meraner Frauen von gestern und heute 

Sarah Trevisiol

Meran, das prächtige Kleinstädtchen in mitten der Alpen, verbirgt eine vielseitige und weltoffene Geschichte, welche zum Teil auch von Frauen geprägt und geschrieben wurde. In dieser Kolumne werden wir den Stimmen und Erfahrungen einiger Meranerinnen Gehör verleihen, die das Gesellschaftsleben und Stadtbild Merans mitgestaltet haben oder immer noch tun.

Frauen im Tourismus 

Martha und Katharina vom Ottmanngut  

Heute noch ist Marthas Abbild das Herzstück des Familienhauses – Foto: Archiv Ottmanngut

Das Ottmanngut ist kein gewöhnliches Hotel, sondern ein Familienhaus mit gelebter Historie. Heute von Martin Kirchlechner und seiner Lebensgefährtin Katharina Flöss geführt, verhüllt das bürgerliche Landhaus mit den antiken Biedermeiermöbeln und den prunkvollen Garteneinlagen, die Geschichte einer außerordentlichen Frau – Martha Kirchlechner. Sie hat durch ihr Schaffen, ihrer Liebe zum Detail, dem kulinarischen Können und der herzlichen Fürsorge für die Gäste, gezeigt, was Frauen auch alleine im Tourismus schaffen können. Mit Stolz berichten der Großenkel und seine Lebensgefährtin Katharina Flöss von Marthas Willenskraft und Stärke: „Sie war mit Herz und Blut dabei, kein Aufwand war ihr zu groß und die Zufriedenheit der Gäste war für sie oberstes Gebot.

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Praktikum im Frauenmuseum

Mein Name ist Iris Donati, ich bin 23 Jahre alt und wohne zwischen Meran und Wien. Im Rahmen meiner zweijährigen Ausbildung an der „Graphischen“ in Wien, durfte ich mich für eine vierwöchige Praktikumszeit im Frauenmuseum bewerben.

Neben der Ausbildung an der Graphischen mit Fachrichtung Fotografie, studiere ich noch Kunstgeschichte. Zuvor habe ich das Kunstgymnasium in Gröden besucht, wo ich meine Leidenschaft fürs Kreative festigen konnte, gleich darauf verschlug es mich nach Wien. Aber lange Rede kurzer Sinn: Ich fotografiere liebend gerne, bestaune Naturfotografien und finde ebenso Gefallen an Objektfotografie. Inszenierte Shootings und das Experimentieren mit kreativen Stilmitteln, wie auch das Einsetzen von speziellem Make-up oder Outfits, sind meine aller größte Leidenschaft.

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Una donna che ha sempre volato alto: Adriana Castaldelli

Una donna fuori dalle righe, artista e pilota, che ha sempre spiccato il volo verso nuove avventure. La sua storia inizia nel 1953 in provincia di Forlí. Fin da piccola Adriana aveva una spiccata personalità a cui dava risalto anche grazie a vestiti e trucco esuberanti. Era un vero spirito libero, che non si lasciava mai abbattere pur di perseguire i propri sogni ed esprimere la sua essenza, senza fronzoli o convenzioni.

A Ravenna studia presso l’“Istituto Statale d’Arte per il Mosaico“, divenendo allieva di artisti di grande fama pari a Lama, Bartolotti e Verlicchi. Non ancora soddisfatta, si imbarca in ulteriore studio presso l’Istituto tecnico Industriale, per poi finire persino all’Istituto di Aereonutica dove riesce ad acquisire i brevetti di navigazione come pilota civile. Conclude gli studi di aereonautica a Bologna e diventa così una delle prime donne pilota in tutta Italia. Adriana Castaldelli, che era sempre pronta a mettersi in gioco, era però spesso troppo precoce per i suoi tempi. Difatti quando chiede di essere assunta come pilota presso Alitalia, i tempi non sono ancora maturi, e la sua richiesta viene respinta. Adriana però ha ancora l’arte e suo marito, Anton Mitterer, pilota anche lui, conosciuto alla fine della sua formazione e che vive a Terlano. Adriana si trasferisce quindi in Alto Adige, ha due figli  e continua a dare sfogo alla sua altra passione: l’arte. Negli anni ’90 per aiutare il marito nell´azienda di famiglia prende addirittura la patente per i camion. Tutto é possibile, se ci si impegna.

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Rosa Rainer Lanthaler – ostetrica in Val Passiria

Era la Vigilia di Natale, quando alla porta della famiglia di Rosa Rainer l’ostetrica condotta di Moso in Val Passiria bussò una ragazza: alla sorella era iniziato il travaglio prima del tempo dopo che era caduta malamente. La giovane mamma che aveva bisogno dell’aiuto di Rosa abitava in una località isolata distante da lì e fuori era tutto innevato.

Rosa la raggiunse e la assistette come sapeva fare lei mentre dava alla luce la sua piccola bimba. Il parto andò bene, ma sappiamo dalle parole del figlio di Rosa, Franz Lanthaler che “fu necessario portare la giovane mamma all’ospedale” e che “la fecero sdraiare su una Greie, una di quelle slitte larghe e con le sponde alte laterali, avvolta nelle coperte” in modo che la poveretta non avesse troppo freddo. “Mia madre” racconta sempre Franz “camminava davanti con la bambina fra le braccia facendo da apripista”, il neopapà  tirava la slitta e la zia della piccola la spingeva da dietro. “Camminarono per due chilometri, fino a Moso, dove finalmente li attendeva un taxi”. Non è difficile immaginare che se qualcuno li vide passare, in quel paesaggio coperto dalla neve, quella notte di Natale, li abbia benedetti facendo un segno della croce pensando ad un presepe con Maria e il Bambin Gesù.

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