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Unsere Frau des Monats April

Antonia Egger-Mair aus Jenesien ist mit Begeisterung dabei: als Bäuerin beim Anbau und Verkauf der hofeigenen Produkte, als Ehrenamtliche in verschiedenen Vereinen und Gremien, als Gemeinderätin und – seit März steht es fest – als Südtiroler Landesbäuerin. Im Interview erzählt sie von ihrem vielseitigen Einsatz und was sie an der Spitze der Südtiroler Bäuerinnenorganisation vor hat.

Du warst nicht immer Gemüsebäuerin. Wie kam es, dass du deinen Beruf als Lehrerin an den Nagel gehängt und gemeinsam mit deinem Mann den Obermaurerhof in Jenesien übernommen hast?

Die Doppelbelastung bzw. Dreifachbelastung (Familie, Beruf und Hof) war für uns nicht mehr zu schaffen. Da kam die Überlegung: Beruf oder Hof. Wir haben uns für den Hof entschieden, begannen den Gemüseanbau auszubauen und einen weiteren Standplatz auf einem Markt zu finden.

Was ist dir und deiner Familie beim Anbau eurer Produkte wichtig?

Dass wir immer transparent sind und die Geschichte zum Produkt mitgeben können, falls der Kunde dies wünscht. Ich komme immer wieder gerne mit den Kunden ins Gespräch.

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Unsere Frau des Monats Februar

Seit 10 Jahren lebt die Steineggerin Julia Lantschner in Tansania, Afrika. Dort hat sie das Projekt Pa1-Together gestartet, das jungen Frauen durch eine Schneider-Ausbildung zu mehr Selbständigkeit verhilft. Im Interview erzählt sie uns, wie es sie nach Tansania verschlagen hat und welche Fortschritte ihr Hilfsprojekt macht.

Seit wann und wo lebst du in Afrika?

Ich bin schon seit über 10 Jahren in Tansania, Ost-Afrika.

Zuerst verbrachte ich die Hälfte des Jahres in Südtirol und die Hälfte in Afrika. Seit vier Jahren habe ich beschlossen, dorthin zu ziehen. Mein neues Zuhause ist in Kigamboni, eine Halbinsel der 5-Millionenstadt Dar es Salaam.

Was hat dich überhaupt nach Tansania geführt?

Es war schon immer ein Traum von mir, nach Afrika zu reisen, um das Land und die Kultur hautnah zu erleben. Meine Eltern sagten immer, ich kann das machen wenn ich volljährig bin, in der Meinung, dass ich bis dahin andere Pläne habe. Doch gleich nach meinem 18. Geburtstag begab ich mich auf meine erste Tansania-Reise, blieb für 3 Monate in einem abgelegenen Waisenheim im Süden und machte einen Freiwilligendienst. Von da an zog es mich jedes Jahr in dieses faszinierende Land.

Wie kam es, dass du deinen Lebensmittelpunkt dorthin verlegt hast?

Zunächst war ich hin- und hergerissen zwischen zwei Welten. Immer wenn ich von meiner Zeit aus Tansania zurück kam, vermisste ich etwas und hatte Fernweh. Umgekehrt aber selten Heimweh.

Natürlich ist und bleibt Südtirol immer meine Heimat, aber ich wusste, dass ich es versuchen möchte, in Tansania zu leben. Aus heutiger Sicht war es die richtige Entscheidung, auch wenn es nicht immer leicht ist.

Wie kann man in Tansania das ganze Jahr überleben?

Das ist gar nicht so einfach. Seit ich dort lebe, habe ich mich ein wenig zu einer Überlebensküsterin entwickelt. Anfangs hatte ich einen Job als Hotelmanagerin, doch für die viele Arbeitszeit verdiente ich zu wenig. Ich begann Tours und Safaris für Touristen anzubieten und hatte verschiedene Gelegenheitsjobs, auch als Übersetzerin, weil ich Swahili spreche. Damit wollte ich anfangs das Projekt alleine finanzieren.

Ab einem gewissen Punkt war das aber unmöglich und wurde zu einer großen Belastung, auch weil immer mehr Bedürftige dazu kamen. Wenn es nicht mehr ging, musste ich zwischendurch auch einige Monate zurück nach Südtirol, um zu arbeiten.

Lebst du nun als alleinstehende Frau oder hast du Freundschaften aufgebaut…?

Mit der Zeit habe ich viele Freundschaften in Tansania geschlossen und ich fühle mich sehr wohl. Seit letztem Jahr bin ich mit einem Tansanier verheiratet und wir erwarten im Januar 2019 unser erstes Kind. Mein Leben spielt sich in Afrika ab und ich kann mir zur Zeit auch nicht vorstellen, zurück nach Südtirol zu kommen.

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La nostra donna del mese dicembre: Romina Casagrande

„Creare le mie storie è stata un’esperienza che ha cambiato la mia vita.” Romina Casagrande è scrittrice di numerosi romanzi. Le abbiamo chiesto com’è diventata una scrittrice, che cosa è bello e qual è il momento più difficile.

Da dove veniva il tuo amore per la scrittura?

Il mio amore per la scrittura nasce dalla passione che ho sempre avuto per i libri. Creare le mie storie è stata un’esperienza che ha cambiato la mia vita.

 

Le ragazze con le calze grigie, Romina Casagrande, 2018
Nel 2018 hai pubblicato il tuo romanzo „Le ragazze con le calze grigie“ . Lo hai già presentato al Museo delle Donne. Il libro racconta della vita dell’artista Viennese Egon Schiele dal punto di vista delle donne nella sua vita. Come mai hai scelto questo tema?

Qualche anno fa, alla Galleria Belvedere di Vienna, rimasi letteralmente folgorata dal suo ultimo quadro „La famiglia“. Schiele lo dipinge qualche giorno prima di morire, quando la febbre spagnola ha già condannato la sua giovane vita. Ha solo ventotto anni e ha appena raggiunto il successo dopo anni di sacrifici e ristrettezze. Nella stanza accanto la moglie Edith, incinta di sei mesi del loro primo figlio, agonizza, colpita dalla stessa febbre.

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Unsere Frau des Monats November: Alexia Zöggeler

Wenn sie über ihre ‚Kreitlen‘ spricht verspürt man Leidenschaft kombiniert mit fundiertem Wissen. Alexia Zöggeler aus Vöran bäckt bunte Kräuterkuchen, kocht mit ‚Unkraut‘ und bringt mit ihren Räuchermischungen den Wald ins Haus. Seit einem Monat ist sie in ihrem Geschäft ‚Arteemis‘ in Lana zu finden. Wie sie von der Buchhalterin zur Kräuterfrau wurde erzählt sie uns im Interview – und auch, warum sie die Moschber-Frau ist 😉

Wie hast du zu dem Thema Kräuter gefunden?

Die Kräuter haben mich seitdem ich ein junges Mädchen war nicht mehr losgelassen. Und dabei habe ich am Anfang noch im Garten meiner Eltern den Giersch, also Unkraut gejätet. Mir hat ja kein Mensch gesagt, dass man den Giersch essen kann und dass der so lecker schmeckt! (lacht)

Und dann hast du begonnen, dein Wissen auch weiterzugeben, richtig?

Durch verschiedene Ausbildungen in den letzten Jahren habe ich mich immer intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt und so wurde mir klar, dass es für mich mehr als ein Hobby sein sollte. Ich habe begonnen Kräuter- und Räuchervorträge zu halten, 2016 wurde mein Buch veröffentlicht und ich habe begonnen zu bloggen und so meine Rezepte weiterzugeben.

Alexia Zöggeler mit ihrem 2016 erschienenem Buch „Die gute Landkräuterküche“.
Vor wenigen Wochen hast du einen weiteren Schritt gewagt und dein Geschäft ‚Arteemis‘ in Lana eröffnet. Die Erfüllung eines Traums?

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Unsere Frau des Monats September: Sarah Bertagnolli

Schon als Mädchen wusste sie – irgendwann möchte sie voll tätowiert sein. Sarah Bertagnolli spricht über die Kunst der Ganzkörpertätowierung, was sie damit ausdrücken möchte und wie sie diese mit ihrem Beruf vereinbart.

Wann hast du deine Leidenschaft für Tattoos entwickelt?

Diese Leidenschaft habe ich schon sehr früh entwickelt. Ich habe mir mein erstes Tattoo mit 12 Jahren stechen lassen und wusste schon damals, dass ich irgendwann voll tätowiert sein möchte.

Was war dein erstes Tattoo?

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La nostra donna del mese di settembre: Anna Quinz

„Non sto salvando il mondo in fondo, sto solo cercando di fare delle cose belle, per me e per gli altri.” Nell’intervista Anna Quinz ci racconta della fondazione di franzmagazine, da dove nascono le sue idee e delle sfide affrontate strada facendo.

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Unsere Frau des Monats August: Christine Schönweger

„Was man mit Freude tut, wird auch gelingen.“ Die Leidenschaft von Christine Schönweger ist unübersehbar. Wie die ausgebildete Modestilistin zu einer umtriebigen Bäuerin und zur einzigen Schnapsbrennerin in Südtirol wurde, erzählt sie uns im Interview.

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La nostra donna del mese di luglio: Arianna Tricomi

Arianna Tricomi è la freeride, originaria dell’Alta Badia che attualmente ha causato un certo scompiglio tra l’élite della sua disciplina sportiva – come prima italiana che ha vinto il Freeride World Tour. Ciò che fa, suscita in noi contemporaneamente pelle d’oca, piedi freddi ed entusiasmo. Nell’intervista Arianna ci racconta come è arrivata allo sci fuori pista e cosa le piace di questa disciplina sportiva.

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Unsere Frauen des Monats Juni: Isabelle Hansen und Gabi Waldner

Das Restaurant „African Soul“ ist inzwischen weit über Meran hinaus bekannt und beliebt. Isabelle Hansen und Gabi Waldner sind treibende Kräfte in dem Projekt, das Flüchtlingen einen ersten Arbeitsplatz ermöglicht. Isabelle Hansen beantwortet unsere Fragen dazu.

Ende 2017 wurde das Restaurant ‚African Soul‘ eröffnet. Ihr seid in der Sozialgenossenschaft Spirit, die dahinter steckt. Wie kam euch die Idee zu dieser Initiative?

Die Idee ist eher langsam entstanden, ich habe als Freiwillige der Caritas im Haus Noah mit einem jungen Mann aus Nigeria Deutsch geübt. Im Gespräch sind wir auf das Thema Essen und Kochen gekommen und er hat ganz begeistert von der Küche seines Landes erzählt, später ist daraus das Projekt „Book a Cook“ vom Verein Empezamos geworden und aus dem heraus hat sich die Idee festgesetzt, ein eigenes afrikanisches Lokal zu eröffnen. Der Deutsch-Schüler von damals – Kelly Asemota – ist heute unser Küchenchef.

Kelly Asemota © African Soul
Wie und warum hat euer Engagement für Flüchtlinge begonnen?

Das Engagement ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, denn wir sind eine solidarische Gesellschaft. Eher ist es für mich unverständlich, wieso einige ihre Solidarität an Hautfarben oder Nationalitäten binden.

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Unsere Frau des Monats Mai: Wendy Hong Wan

Das war die augenzwinkernde Antwort der in Shanghai geborenen freien Künstlerin auf die Frage, ob sie mit ihrem chinesischen oder europäischen Namen angesprochen werden wollte.

Sie arbeitet heute in ihrer neuen Wahlheimat Meran und erzählt uns im Interview von den überraschenden Veränderungen in ihrem Leben.

Foto: Kh.Sollbauer
Wendy, wie kamst du zu deiner Entscheidung von Shanghai nach Meran zu ziehen?

Eigentlich war das nicht meine Entscheidung, sondern die meines Ehemannes. Schon seit Jahrzehnten lebte und arbeitete er in den verschiedensten Teilen der Welt und wollte in seine Heimatstadt zurückkehren. Ich verstehe und respektiere ihn und so habe ich ihn begleitet. Trotzdem kehre ich noch immer oft nach China zurück.

Wie war diese Veränderung für dich?

Meran überrascht mich. Ich liebe hier sehr Vieles. Die Stadt ist natürlich, schön, friedlich. Wenn es auch nicht meine eigene Wahl war, nach Meran zu kommen, so ist es doch mein eigener Wunsch hier zu bleiben.

Heute bist du Künstlerin – begonnen hat dein beruflicher Weg aber mit einer Ingenieursausbildung…

Als ich jung war, gab es wenige  weibliche Ingenieure  und ich mag Herausforderungen. Ich hatte ein Bild in meinem Kopf von einer neutralen und professionellen Frau. So eine Person wollte ich sein. Ich habe zwar tatsächlich Maschinenbau studiert, war aber nie als Ingenieurin tätig, sondern habe nach meinem Abschluss im fachspezifischen Handel gearbeitet.