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New York City mit Überschwemmungen – eine neue Erfahrung. Es gießt in Strömen.

Am Columbus Circle peitscht uns der Wind den Regen ins Gesicht. Die letzten, noch nicht freiwillig eingeklappten Schirme werden Opfer heftiger Windböen. Tapfer kämpfen wir uns entlang des Central Parks hoch bis zur 77th Straße. Bei Ankunft in der Lobby der New York Historical Society, schwimmen wir in unseren Schuhen. Wie dumm von uns, nicht die Subway zu nehmen.

Center for the Study of Women’s History of the New York Historical Society

170 Central Park West at Richard Gilder Way (77th Street)

NY 10024

Überdimensionale Frauenfiguren, die die Säulen der großzügigen Lobby schmücken, lassen mich meine nasskalten Füße rasch vergessen. Kurz darauf heißt uns Anna Danziger Halperin, die stellvertretende Direktorin des Center for the Study of Women’s History, herzlich willkommen und führt uns in den 4. Stock, in dem das Frauenmuseum untergebracht ist. Es bildet nur eine kleine Abteilung in diesem großen Museum zur Amerikanischen Geschichte.

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EDMONTON – eine Stadt, an die ich mich gewöhnen muss. Die Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta und fünftgrößte Stadt Kanadas schüchtert mich, als Fußgeherin ohne fahrbaren Untersatz, ein.

Mit seinen breiten Avenues und den Entfernungen von einem Straßenblock zum anderen, wurde diese Stadt für automobile Menschen gebaut, ohne Zweifel konzipiert für das Fortkommen auf vier Rädern. Trotz der ca. 1 Million Einwohnerinnen* fühle ich mich beinahe einsam, wenn ich durch die Straßen spaziere. Wenige Exemplare meiner Sorte begegnen mir auf den Gehsteigen, unter ihnen nicht wenige Junkies und Menschen, mit denen es das Leben nicht so gut meint. In den halbleeren Bussen und Stadtbahnen findet die Benutzerin* immer genug Platz.
Nach einem zehnminütigen Fußmarsch zur Stadtbahnstation in Downtown Edmonton, fahre ich einige Stationen mit der „Valley Line“. Weiter geht es zu Fuß, schwache 2 km durch beschauliche Vorstadtidylle: Einfamilienhäuser, mit Bäumen und parkenden Autos gesäumte Straßenzüge; ein Vater mit seinem Zweijährigen, der auf dem Gehsteig seine ersten Gleichgewichtsversuche auf seinem Minifahrrad wagt; eine Frau führt ihren Hund spazieren; schräg gegenüber wird ein Kofferraum fürs Picknick gepackt; plötzlicher Rasenmäher lärm, der die paradiesische Behaglichkeit zerreißt; hin und wieder, überraschenderweise, weil ungewohnt in diesem Land – eingezäuntes Glück.

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Marianne Wimmer hat uns wieder einen Beitrag zukommen lassen. Diesmal war sie in Izmir, Türkei.

Das einzige physische Frauenmuseum der Türkei befindet sich in der drittgrößten Stadt des Landes, in Izmir. Kurz vor dem Bahnhof Basmane verlassen wir den mehrspurigen Fevzi Pasa Boulevard und tauchen ins Gassengewirr des ehemaligen jüdisch-türkischen Viertels ein.

1295.Sok – 1296.Sok – 1299.Sok – 1298.Sok – Hinter dem Wort „Sokak“, abgekürzt: Sok., verbergen sich kleinere Gassen, die in türkischen Städten anstelle gewohnter Namen durchnummeriert Orientierung bieten.

Zusätzlich leiten uns Hinweisschilder mit der Aufschrift „Izmir Kadin Müzesi“. Vorbei an Wohnhäusern, kleinen Läden, Cafes und Hotels, stehen wir nach 5 Minuten vor einem historischen Gebäude, dem Frauenmuseum. Mit seiner neoklassischen Fassade mit einem Erkerfenster verbindet es europäische und traditionell türkische Architektur. Gebäude dieser Art, „Izmir Haus“ genannt, zählten in diesem Stadtteil zu den bevorzugten Häusern bis in die 1. Hälfte des 20. Jhds.

Nach einem kurzen Schockmoment – die Haustür lässt sich nicht öffnen – entdecken wir rechts davon eine Klingel. Kurz gedrückt – und wir finden Einlass. Ich bin erleichtert, denn 2018 stand ich bereits einmal vor verschlossener Tür, wegen Renovierungsarbeiten.

Izmir Kadin Müzesi

1298 Sokak, No: 14

IZMIR TÜRKEI

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Mit großer Freude haben wir den nächsten Beitrag von der lieben Marianne Wimmer (FrauenMuseumSammlerin) bekommen. Diesmal ist sie in Argentinien, genauer gesagt in Córdoba.

Córdoba, die mit 1,5 Millionen Einwohner*innen zweitgrößte Stadt Argentiniens und Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz, hält mit seinem Frauenmuseum eine Überraschung bereit. Bekannt ist mir die Provinz Córdoba als Zentrum der Grausamkeiten gegen die Zivilbevölkerung während der Zeit der Militärdiktatur (1976 – 1983). Genau das ist es, was ich mir erwarte: Eine Auseinandersetzung mit dieser Zeit des „schmutzigen Krieges“ aus Sicht der Frauen (ähnlich wie im Frauenmuseum in Buenos Aires). Weit gefehlt! Zur Zeit unseres Besuches im Jänner 2024 öffnet das Frauenmuseum seine Türen für eine Ausstellung zum Thema: Transgender. Es lädt ein, den Blick zu weiten und die begrenzten Vorstellungen von Identität aufzubrechen. Damit diskutiert es indirekt die Fragen: Was ist eine Frau? Wann ist eine Frau eine Frau?
Darüber werden derzeit heftige Debatten geführt, in denen sich zwei unversöhnliche Positionen gegenüberstehen. Meinem Eindruck nach sehen die meisten Menschen in der Einteilung in „Frauen und Männer“ ein biologisches Faktum. Meist zählen die älteren Feministinnen dazu. Für diese Ansicht bläst ihnen von den FLINTAs (*1) und Transgenderaktivist*innen heftiger Gegenwind entgegen. Sie lehnen diese duale Einteilung ab bzw. akzeptieren sie nicht als Tatsache. Für sie ergibt sich das Geschlecht einer Person aus dem subjektiven Empfinden. Konkret heißt das, dass ein Mensch mit männlichen Chromosomen und Genitalien sich als Frau deklarieren kann und als solche behandelt werden muss. In den Fußstapfen der zweiten Frauenbewegung groß geworden, verstehe ich gut, was die Feministinnen der 1960/70er-Jahre meinen und verteidigen.
Sie kämpften für geschützte, sprich „männerfreie“ Räumlichkeiten für Frauen, seien es Toiletten oder Frauenhäuser. Vieles in unserer Gesellschaft basiert auf dem zweigeschlechtlichen Prinzip: das Pensionsalter, die Wehrpflicht, Quotenplätze, Gefängnisse, der Sport. Besonders deutlich wurde das Dilemma bei den olympischen Spielen 2024, bei denen eine Frau, deren Geschlechtsstatus „weiblich“ angezweifelt wird, als Siegerin des Frauenboxens hervorging.
Ja, es gibt unübersehbare alltägliche Auswirkungen auf unser Leben, wie die Frage „Was ist eine Frau?“, beantwortet wird. Wir müssen darüber diskutieren. Bin ich gar eine TERF (= Trans Exclusionary Radical Feminist /Transpersonen ausschließende radikale Feministin), wenn ich so denke?

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Von Bogota fliegen wir in den Norden Kolumbiens, in eine Stadt, deren Namen auszusprechen einer Zungenbrecherübung gleichkommt: Barrancabermeja.

Abhilfe schafft die ortsübliche Abkürzung für die knapp 200 000 Einwohner*innen zählende Stadt: Barranca. Aus der Vogelperspektive blicke ich auf dichtes Grün, das die weiten Ebenen bedeckt und durch die ein dschungelartiger Fluss mäandert, der Rio Magdalena. Heiß und feucht spürt es sich an beim Blick nach unten. Der Miniflughafen lässt heimatliche Gefühle aufkommen, erinnert an Hörsching, den Flughafen unserer Heimatstadt Linz, übertrifft ihn sogar: noch heimeliger und überschaubarer. Wen man hier nicht trifft: Tourist*innen. Wen ich hier nur sehr schwer verstehe: die Einheimischen- so „maulfaul“ und verwaschen dringen ihre Worte an mein Ohr. Es dauert ein paar Nachdenksekunden, bis ich den Rezeptionisten im Hotel verstehe. Sichtlich erstaunt will er wissen, was wir hier in Barranca vorhaben. Kein Wunder. Die Bezeichnung „Öl-Hauptstadt“ des Landes lässt darauf schließen, dass Ölraffinerien die Hauptattraktion sein könnten, womit man nicht ganz falsch liegt. Bei dem gelblichen Wasser, das aus der Leitung kommt, denken wir jedenfalls wieder an die Ölindustrie und verwenden es nicht einmal zum Zähneputzen.

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Ein Portikus aus vier klassisch-griechischen Säulen mit korinthischen Kapitellen bildet den Eingangsbereich eines herrschaftlich aussehenden Hauses. Die Aufschrift „Clarendon Terrace“ bestätigt, dass wir vor dem Frauenmuseum stehen. Auf unser Läuten hin öffnet uns Penelope Lee, die Vorstandsdirektorin des HerPlace Museums.

HerPlace Museum
HerPlace Museum/Melbourne

HerPlace Museum
210 Clarendon Street
East MELBOURNE
AUSTRALIEN

Die wunderschöne Fassade verliert angesichts der inneren Gegebenheiten etwas an Glanz, wenn Lee erklärt:
„Wir sind sehr froh über dieses Gebäude, das wir 2018/19 von der Regierung des Bundesstaates Victoria für 8 Jahre zur Nutzung bekamen. Wir sehen es allerdings nur als Zwischenlösung, denn das Problem ist die Zugänglichkeit. Es wurde nicht für den Zweck errichtet, ein Museum zu beherbergen. Aber wir haben nun einen öffentlichen Raum für Veranstaltungen, Vorträge und  diverse Aktivitäten und die Gelegenheit, die für Ausstellungen benötigten Sachen zu lagern. Früher überfluteten diese sämtliche Büros der Mitfrauen. Von dort aus verfrachteten wir die Objekte für Ausstellungen in Trucks – und los ging’s , zu den Menschen in den Regionen. Derzeit können wir uns keine Dauerausstellung leisten, weil das Geld fehlt. Fundraising ist ständig ein Thema.“

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Mitten im Grünen, 8 km außerhalb von Tumbarumba, im australischen Bundesstaat NSW (=New South Wales) liegt die Pioneer Women’s Hut. Dem Äußeren nach ähnelt das Frauenmuseum einem Farmhaus aus Holz, mit dem typischen, weißen Lattenzaun rundherum. Woraus es erbaut wurde, erfahren wir von zwei älteren Damen, die uns auf der grünen Wiese herzlich willkommen heißen.

Das Gebäude wurde aus ehemaligen Zellen einer nahe gelegenen Gefängnisfarm gebaut, die aufgelassen wurde. Somit passt dieses recycelte Haus sehr gut zum Leben der Landfrauen, die Thema in unserem Museum sind. Sie konnten es sich schlicht und einfach nicht leisten, etwas wegzuschmeißen. Irgendein Nutzen blieb für alte Sachen immer noch, wie wir in der Ausstellung gleich sehen werden“,

erklärt Dr. Annette Brown, die als Direktorin das Museum betreut.

Pioneer Women’s Hut

Pioneer Women’s Hut
Glenroy Heritage Reserve
449 Tumbarumba Road

Tumbarumba ( NSW)
AUSTRALIEN

www.pioneerwomenshut.com

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Der Weg zum Frauenmuseum in Alice Springs, dem Tor zum australischen Outback nahe dem geographischen Zentrum des Kontinents, hat es in sich, besucht man es zur falschen Jahreszeit, nämlich im Südsommer (Jänner/Februar). Heiße Luft umweht uns, das Thermometer misst 37°Celsius. Dabei erleben wir einen angenehmen Tag. Es könnten 40 Grad und mehr sein, wie meine Freundin Andrea und ich der Wettervorhersage für die nächsten Tage entnehmen.
Zu Fuß überqueren wir den Todd River, auf der Landkarte ein blaues Band, vor Ort ein ausgetrocknetes, sandiges Flussbett, durchzogen von Reifenspuren und Fußwegen. Erbarmungslos brennt die Sonne herab, kein Schatten – weder links noch rechts der Straße, die wir entlanggehen.

Vermutlich werden wir von den Einheimischen als verrückte Touristinnen eingestuft. Wer ein Auto besitzt, fährt jeden Meter – und wir verstehen es. Angehörige der First Nation(*1) lagern im Schatten der Bäume, schlafen, picknicken oder verkaufen ihre Kunsthandwerksarbeiten. Eukalyptusduft liegt in der Luft und lässt kurz die Hitze vergessen. Auch die rothalsigen Papageien lenken uns durch ihr witziges Verhalten ab. Um nicht allzuviel Gemütlichkeit hochkommen zu lassen, sekkieren uns die berühmt-berüchtigten australischen Fliegen. Lästigerweise haben sie es immer aufs Gesicht abgesehen – und hier auf die Augenwinkel, die Ohrmuscheln und die Nasenlöcher. Automatisch stimmen wir ein in den „australischen Gruß“, von dem alle Australienreisenden auf lustige Weise zu berichten wissen: das ständige Gefuchtle der Hand vor dem Gesicht. Endlich! Nach 30 intensiv erlebten Gehminuten erreichen wir das Frauenmuseum:

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Erinnermich – Frauen.schreiben.Geschichte.

Ein Blog über Geschichte, Klischees, Philosophie und Pionierinnen.

 

Mein Name ist Marlene Erschbamer, ich bin 37 Jahre alt und Südtirolerin. Ich bin Tibetologin, Philosophin, Mutter, Gesellschaftskritikerin und seit kurzem auch Bloggerin. Die Philosophie und mein Interesse an Geschichte begleiten mich seit Kindheitstagen an. Und ja, noch heute wundere ich mich über die Welt, die Menschen, angebliche Selbstverständlichkeiten und versuche dahinter Dynamiken aufzuspüren und zu verstehen.

Meine frühsten Kindheitserinnerungen sind mit philosophischen Fragen verbunden, die ich mir gestellt habe: Warum bin ich, wer ich bin, und warum bin ich nicht wer anderes und was bedeutet das oder eben auch nicht? Mit Sätzen wie „das ist halt so“ oder „das war immer schon so“ konnte ich noch nie etwas anfangen. Sehr früh entdeckte ich auch meine Leidenschaft für Geschichte und andere Kulturen. Nach einigen Umwegen haben mich diese Interessen zum Studium nach München geführt, wo ich in die Tibetologie, Philosophie und Soziologie eingetaucht bin. Als promovierte Tibetologin beschäftige ich mich heute unter anderem mit der Übersetzung und Interpretation von Tibetischen Texten und setze mich nach wie vor mit philosophischen Diskursen auseinander.

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Die freie Journalistin und Autorin Evelyn Höllrigl Tschaikner betreibt seit nunmehr fünf Jahren ihren Blog Little Paper Plane. Um welche Themen es in ihrem Blog geht und wie ihr Buch „Nachwehen“ entstand erzählt sie uns heute in der Rubrik #Bloggerin.

Wollen Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Evelyn Höllrigl Tschaikner, ich bin 34 und gebürtige Leifererin. Ich habe in Wien Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studiert und wurde im Anschluss Redakteurin bei einem Magazin. Seit der Geburt meiner ersten Tochter 2016 arbeite ich als freie Journalistin und habe parallel angefangen auf Little Paper Plane zu bloggen. Zwischenzeitlich haben wir in München und Stuttgart gelebt und sind dieses Jahr, kurz vor der Geburt unseres dritten Kindes, zurück nach Wien gezogen. Im Mai ist mein erstes Buch „Nachwehen-Trost und Hilfe bei überwältigenden Gefühlen rund um die Geburt“ erschienen und soll eine Umarmung für alle neugeborenen Mütter sein.

Wie kam Ihr Interesse einen Blog zu erstellen und was treibt Sie an? 

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Nel podcast „wenden … svoltare“ la giornalista meranese Anita Rossi parla con personaggi che in qualche modo hanno voltato pagina cambiando radicalmente la loro vita con progetti o idee, poi realizzate, oppure con persone che si battono per cambiare il mondo che le circonda. Ci narra la sua svolta personale come podcaster #Bloggerin.

Ti reputi un’amica del Museo delle Donne di Merano ormai da molti anni. Raccontaci come ti sei avvicinata a questa realtà.
Ho seguito le vicende del Museo dai suoi albori, dalla sua nascita sotto i Portici, e l’ho fatto in varie vesti giornalistiche e per varie testate. Poi ho moderato qualche dibattito pubblico per il Museo, il progetto a me più caro: il primo Congresso Internazionale dei Musei delle Donne tenutosi a Merano nel 2008, con la coraggiosissima attivista iraniana Shirin Ebadi, premio Nobel per la Pace, come madrina. È stata un’occasione rara e bella per fare rete, per confrontarsi, per il Museo è stata sicuramente la svolta internazionale.

Cosa ti rende femminista?
L’essere donna e quindi viverle sul proprio corpo alcune esperienze – fin da bambina, e poi il mio senso di giustizia (ferito) che mi fa scattare la molla attivista.

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In ihrem Blog schreibt Susanne Barta wöchentlich über faire Mode. Wie sie sich für einen Wandel der Modeindustrie einsetzt und wie sie selbst zu dem Thema gefunden hat erzählt sie uns heute in der Rubrik #Bloggerin.

Wollen Sie sich uns kurz vorstellen?

Mich interessieren Menschen und was sie zu erzählen haben, mich interessiert Gesellschaft und wie sie sich verändert, mich interessiert, was es braucht, um die Zukunft so zu gestalten, dass wir eine Zukunft haben. An diesen Themen arbeite ich seit langem schreibend, sprechend, Radio machend, nachdenkend, organisierend, beratend, coachend und aktivistisch, auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Rollen. Ich bin 54 und lebe als Österreicherin seit über 20 Jahren in Bozen. Vor kurzem habe ich ein neues Projekt gestartet, den Newsletter „Frau Susi denkt über das Leben nach“.

Susanne Barta
Wie ist denn Ihr Interesse für nachhaltige Mode geweckt worden?

Dieses Thema ist vor einigen Jahren zu mir gekommen. Ich mag Mode sehr, aber die Praktiken der Modeindustrie sind mir zunehmend suspekt geworden. Ich habe mich in die Recherche gestürzt, viele tolle Leute kennengelernt und bin jetzt vielfältig aktiv in der nachhaltigen Mode-Community. Mein Umgang mit Mode hat sich grundlegend verändert.

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Heute dürfen wir in unserer Rubrik #Bloggerin Viola Eigenbrodt vorstellen, Schriftstellerin, freie Journalistin, Dozentin für Kreatives Schreiben und natürlich Bloggerin. Sie erzählt, wie sie als Bundesdeutsche eine Bindung zu Südtirol aufbaute, wie daraus ihre Merankrimis entstanden und warum ihr Frauenthemen so wichtig sind.

Magst du dich uns kurz vorstellen?

Ich heiße Viola Eigenbrodt und bin Schriftstellerin, freie Journalistin und Dozentin für Kreatives Schreiben. Da ich vor etlichen Jahren schon einen Schreibworkshop speziell für Kinder entwickelt habe, er nennt sich „Tausend und meine Geschichte“, verbringe ich häufig einen Teil der Sommerferien mit fabulierlustigen Kindern. Denn die Volkshochschulen bieten ihn als Ferienprogramm an und ich arbeite ausgesprochen gerne mit Kindern.

Geschrieben habe ich bisher ein Buch mit skurrilen Märchen, das der Meraner Künstler Peter Verwunderlich illustriert hat, zwei Regionalreiseführer um die Stadt Heidelberg herum, in der ich lange lebte, drei  Merankrimis und eine freche und dennoch tiefgründige Frauenkomödie.

Als Journalistin bin ich schon sehr lange unterwegs, hauptsächlich im kulturellen Bereich. Einige Jahre davon habe ich für die „Südtirolerin“ über Vernissagen, Konzerte, Buchvorstelllungen etc. in Meran berichtet und einige Künstlerporträts verfasst.

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Francesca Ferragina é scrittrice, podcaster e blogger per passione. Dopo la sua esperienza con un tumore al seno ha deciso di far sentire la sua voce e di condividere le sue idee e pensieri. Racconta le sue esperienze, ma anche le “Storie di Donne nella Storia” con le quali vuole offrire consapevolezza e mostrare la forza delle donne. Nella nostra rubrica #lablogger oggi vi invitiamo a conoscere questa donna attiva e il suo blog.

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Sie kocht, sie bäckt, wandelt Rezepte ab, denkt sich neue aus und verwertet alle möglichen Essensreste zu tollen neuen Kreationen. Ruth Alber kocht und bäckt leidenschaftlich gerne – und sie bloggt auch darüber! Heute stellt sie sich in unserer Rubrik Die Bloggerin vor und verrät uns das Rezept zu ihrem Lieblingsgericht.

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Ruth Niederkofler wollte für sich einen Weg finden, den so genannten Zivilisationskrankheiten vorzubeugen und gesund zu leben. Seitdem gibt sie auf ihrem Blog „Gesund alt werden“ ihr Wissen weiter. Auch vor Tabuthemen schreckt sie nicht zurück – als „trockene Alkoholikerin“ hält sie auch Vorträge und macht sich für die Sensibilisierung rund um das Thema Alkohol stark. Mehr zu ihrem Weg, ihrem Blog und ihrem neuen Buch „Worüber Frau nicht spricht“ verrät sie uns heute in diesem Beitrag der Rubrik #Bloggerin.