Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;-). Mit einem guten, manchmal aus der Seele sprechenden, manchmal witzigen Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!
Diese Woche mit Susan B. Anthony
Susan B. Anthony wurde am 15. Februar 1820 in Adams, Massachusetts, in eine Quäkerfamilie hineingeboren, die Gleichheit und soziale Verantwortung als zentrale Werte lebte. Diese Überzeugungen prägten sie früh. Bereits als junge Frau engagierte sie sich gegen die Sklaverei und sammelte Petitionen, um auf die Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen, die versklavte Menschen erlitten.
In den 1850er‑Jahren begann Anthony, als Agentin der American Anti‑Slavery Society durch die Vereinigten Staaten zu reisen. Auf diesen Vortragsreisen entwickelte sie eine beeindruckende rhetorische Stärke und ein tiefes Verständnis für politische Mobilisierung. 1851 lernte sie Elizabeth Cady Stanton kennen – eine Begegnung, die zu einer der bedeutendsten Partnerschaften der amerikanischen Reformbewegungen wurde. Gemeinsam kämpften sie für Frauenrechte, soziale Reformen und vor allem für das Frauenwahlrecht.
Anthony war überzeugt, dass Frauen nur dann echte Gleichberechtigung erreichen könnten, wenn sie politische Macht erhielten. Jahrzehntelang reiste sie unermüdlich durchs Land, hielt Reden, organisierte Kampagnen und sprach vor dem Kongress. Ihre Entschlossenheit machte sie zu einer der bekanntesten Stimmen der Frauenrechtsbewegung. Obwohl sie die Verabschiedung des 19. Verfassungszusatzes – der Frauen 1920 das Wahlrecht garantierte – nicht mehr erlebte, gilt sie als eine seiner wichtigsten Wegbereiterinnen.


