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WEIBLICHER ERFINDUNGSGEIST: Aus Ärger über ihre Angestellten, die beim Abspülen wertvolles Geschirr beschädigten, erfand Josephine Cochrane (1839–1913) im Jahre 1886 den ersten Geschirrspüler. Dafür gewann sie bei der Weltausstellung 1893 in ihrer Heimatstadt Chicago den ersten Preis für die beste mechanische Konstruktion. Der Preis wurde allerdings
„Herrn Cochrane“ verliehen, denn da Frauen bei der Weltausstellung nicht zugelassen waren, meldete sie sich unter diesem Namen an. Frauenmuseum Meran.

Das Internationale Netzwerk der Frauenmuseen (IAWM) mit Sitz in Meran hat sich für den diesjährigen Internationalen Museumstag etwas Besonderes ausgedacht. Zwischen 18. und 21. Mai dreht sich in den Sozialen Medien alles ums Thema, das wir wie folgt formuliert haben: Spurensuche. Versteckte Geschichten und Mut zur Verantwortung!

17 Frauenmuseen aus aller Welt bringen ihre Objekte, die aus weiblicher und feministischer Perspektive betrachtet werden, auf Facebook, Twitter und Instagram zum Sprechen und rücken Verdecktes ans Tageslicht.

Rund ums Lesen 0

In dem 2016 erschienenem Buch „MütterBilder“ hat Claudia Holst Mütter-Geschichten aus verschiedenstn Blickwinkeln gesammelt. Es erzählen alte und junge Mütter von neugeborenen Babys und erwachsenen Kindern, von Schwierigkeiten, Herausforderungen und Geschenken. Das Buch bietet eine Vielfalt und trägt damit zur verdienten Achtung der Mütter bei.

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Katherine Switzer wurde beinahe vom Organisator aus dem Boston Marathon geworfen, 19. April 1967 in Hopkinton, Mass.(AP PHOTO) Quelle: Spiegel.de

Vor 50 Jahren hat Katherine Switzer als erste Frau – mit offizieller Startnummer – den Boston Marathon absolviert. Die Bilder zeigen den aufgebrachten Rennleiter Jock Semple, der sie von der Strecke zerren will .

Am 17. November um 20 Uhr ist die österreichische Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner zu Gast im Kurhaus in Meran. Ihr gelang es als erster Frau, alle Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff zu besteigen. Von diesen Abenteuern wird sie in ihrem Vortrag „Leidenschaft 8000 – Tiefe überall“ erzählen. Wir freuen uns schon auf die Einblicke in das Leben dieser mutigen Frau!

Dass Frauen in den Bergen auch in der Geschichte durchaus keine Seltenheit waren, zeigt auch die nächste Ausstellung im Frauenmuseum „Ich, Am Gipfel – Eine Frauenalpingeschichte“. Die Ausstellung wird im Rahmen der Veranstaltung mit Gerlinde Kaltenbrunner vorgestellt. Die Eröffnung findet am 12. Dezember um 19 Uhr im Frauenmuseum statt.

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Vor 5 Jahren verstarb Wangari Maathai. Die erste Friedens-Nobelpreisträgerin Afrikas (2004) wurde auch Mama Miti genannt, Mutter der Bäume.

„Es kostete mich viele Tage und Nächte, meine Mitmenschen davon zu überzeugen, daß Frauen ihre Umwelt ohne viel Technologie oder finanzielle Ressourcen verbessern können.“ Wangari Maathai

Diese außergewöhnliche Frau hat sich ihr Leben lang für die verschiedensten Belange eingesetzt: Umweltschutz, Bildung, Ernährung, Frauenrechte und Abrüstung. Mit der Gründung des Green Belt Movements (Grüner Gürtel) setzte sie sich für eine nachhaltige Brennstoff-Versorgung und die Vermeidung der Bodenerosion ein. „Maathai schaffte es, die Mütter unterernährter Kinder zu begeistern: Sie lehrte sie, Samen zu suchen, Brunnen zu graben und ihre Setzlinge vor Tieren und Menschen zu zu schützen.“ (fembio)

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Die Burka sorgt immer wieder für angeregte Diskussionen und nicht zuletzt Forderungen nach einem gesetzlichen Verbot auch in Deutschland.

Doch an wen soll sich ein solches Gesetz eigentlich richten? Fabian Köhler fragt, wie viele Frauen in Deutschland den afghanischen Schleier überhaupt tragen – und findet eine überraschende Antwort.

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#KeineAngstZuSprechen: Unter diesem Hashtag wird in der Ukraine und in Russland ein längst überfälliges Thema angesprochen.

Die Journalistin Anastasia Melnitschenko schrieb in einem Facebook-Post: „Ich will, dass wir Frauen jetzt zu Wort kommen. Dass wir über die Gewalt sprechen, die die meisten von uns erlebt haben… Nicht wir sind schuld, schuld sind immer die Vergewaltiger. Ich habe keine Angst zu sprechen.“ Darauf reagierten Tausende Frauen mit Berichten über ihre persönlichen Erfahrungen mit sexueller Gewalt. Unter dem Hashtag #yanebajusskazat werden erschreckende Erlebnisse berichtet – aber auch eine unbedingt nötige Debatte geführt.

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