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Tagged: Afrika

Frauen als Flüchtlinge – eine andere Geschichte Teil 2

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Im vorigen Beitrag hat Expertin von „La Strada“ Marina Bruccoleri über die Mythen der Prostitution und die Situation der Flüchtlingsfrauen von Nigeria in einem Interview beschrieben, heute erzählt uns Psychologe Fernando Biague, wie mit Juju Frauen erpresst werden und Religion für die Menschen aus Afrika eine gänzlich andere Bedeutung hat als in Europa.

Die Möglichkeit auf eine bessere Zukunft

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Unsere Frau des Monats Februar

Seit 10 Jahren lebt die Steineggerin Julia Lantschner in Tansania, Afrika. Dort hat sie das Projekt Pa1-Together gestartet, das jungen Frauen durch eine Schneider-Ausbildung zu mehr Selbständigkeit verhilft. Im Interview erzählt sie uns, wie es sie nach Tansania verschlagen hat und welche Fortschritte ihr Hilfsprojekt macht.

Seit wann und wo lebst du in Afrika?

Ich bin schon seit über 10 Jahren in Tansania, Ost-Afrika.

Zuerst verbrachte ich die Hälfte des Jahres in Südtirol und die Hälfte in Afrika. Seit vier Jahren habe ich beschlossen, dorthin zu ziehen. Mein neues Zuhause ist in Kigamboni, eine Halbinsel der 5-Millionenstadt Dar es Salaam.

Was hat dich überhaupt nach Tansania geführt?

Es war schon immer ein Traum von mir, nach Afrika zu reisen, um das Land und die Kultur hautnah zu erleben. Meine Eltern sagten immer, ich kann das machen wenn ich volljährig bin, in der Meinung, dass ich bis dahin andere Pläne habe. Doch gleich nach meinem 18. Geburtstag begab ich mich auf meine erste Tansania-Reise, blieb für 3 Monate in einem abgelegenen Waisenheim im Süden und machte einen Freiwilligendienst. Von da an zog es mich jedes Jahr in dieses faszinierende Land.

Wie kam es, dass du deinen Lebensmittelpunkt dorthin verlegt hast?

Zunächst war ich hin- und hergerissen zwischen zwei Welten. Immer wenn ich von meiner Zeit aus Tansania zurück kam, vermisste ich etwas und hatte Fernweh. Umgekehrt aber selten Heimweh.

Natürlich ist und bleibt Südtirol immer meine Heimat, aber ich wusste, dass ich es versuchen möchte, in Tansania zu leben. Aus heutiger Sicht war es die richtige Entscheidung, auch wenn es nicht immer leicht ist.

Wie kann man in Tansania das ganze Jahr überleben?

Das ist gar nicht so einfach. Seit ich dort lebe, habe ich mich ein wenig zu einer Überlebensküsterin entwickelt. Anfangs hatte ich einen Job als Hotelmanagerin, doch für die viele Arbeitszeit verdiente ich zu wenig. Ich begann Tours und Safaris für Touristen anzubieten und hatte verschiedene Gelegenheitsjobs, auch als Übersetzerin, weil ich Swahili spreche. Damit wollte ich anfangs das Projekt alleine finanzieren.

Ab einem gewissen Punkt war das aber unmöglich und wurde zu einer großen Belastung, auch weil immer mehr Bedürftige dazu kamen. Wenn es nicht mehr ging, musste ich zwischendurch auch einige Monate zurück nach Südtirol, um zu arbeiten.

Lebst du nun als alleinstehende Frau oder hast du Freundschaften aufgebaut…?

Mit der Zeit habe ich viele Freundschaften in Tansania geschlossen und ich fühle mich sehr wohl. Seit letztem Jahr bin ich mit einem Tansanier verheiratet und wir erwarten im Januar 2019 unser erstes Kind. Mein Leben spielt sich in Afrika ab und ich kann mir zur Zeit auch nicht vorstellen, zurück nach Südtirol zu kommen.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer 😉 Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Diesmal mit einem Zitat von Ellen Johnson Sirleaf – Staatsoberhaupt von Liberia (2005-2018), erste gewählte Präsidentin eines afrikanischen Staates und Friedensnobelpreisträgerin 2011 – die heute ihren 80. Geburtstag feiert.

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Petition: Gegen Staffreiheit französischer Soldaten denen sexuelle Gewalt vorgeworfen wird

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Seit einigen Monaten schon häufen sich die Meldungen sexueller Gewalt in Zentralafrika, die französischen Soldaten vorgeworfen wird. Die Opfer – vorwiegend Kinder – haben Missbrauch in einem von Krieg und Instabilität geschüttelten Land erlebt. Sexuelle Handlungen werden mit Nahrungsmitteln getauscht.

Die Journalisten Marion, Nicolas und Stephan haben die Bewegung ZERO IMPUNITY (Keine Straffreiheit) gegründet und fordern nun verpflichtende Prävention in Form von Fortbildungen über sexuelle Gewalt für Soldaten und Offiziere. Weiters fordern sie interne Strafmaßnahmen über die das Militär ausführlich informiert wird.

Denn diese Taten sind vermeidbar und ein offensichtliches Hindernis für den Frieden.

Bitte untschreiben und teilen!

 

In Erinnerung an Wangari Maathai

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Vor 5 Jahren verstarb Wangari Maathai. Die erste Friedens-Nobelpreisträgerin Afrikas (2004) wurde auch Mama Miti genannt, Mutter der Bäume.

„Es kostete mich viele Tage und Nächte, meine Mitmenschen davon zu überzeugen, daß Frauen ihre Umwelt ohne viel Technologie oder finanzielle Ressourcen verbessern können.“ Wangari Maathai

Diese außergewöhnliche Frau hat sich ihr Leben lang für die verschiedensten Belange eingesetzt: Umweltschutz, Bildung, Ernährung, Frauenrechte und Abrüstung. Mit der Gründung des Green Belt Movements (Grüner Gürtel) setzte sie sich für eine nachhaltige Brennstoff-Versorgung und die Vermeidung der Bodenerosion ein. „Maathai schaffte es, die Mütter unterernährter Kinder zu begeistern: Sie lehrte sie, Samen zu suchen, Brunnen zu graben und ihre Setzlinge vor Tieren und Menschen zu zu schützen.“ (fembio)

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