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The Future is ours!

Klimacamp in Vöran vom 10.7.2024- 14.07.2024

Klimacamp bedeutet Zusammenkommen, Wissensaustausch, Vorträge, Workshops, Kennenlernen neuer Leute und Hoffnung schöpfen. Ob alt oder jung, schnapp dir dein Zelt, komm vorbei, hilf mit, tausche dich aus und lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir die Welt verbessern können.

Wie läuft unser Klimacamp ab?

  • Vorträge & Workshops zum Wissensaustausch
  • Kennenlernen neuer Leute
  • Gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir unsere Gesellschaft nachhaltiger gestalten können
  • Momentan planen wir mit 350 – 550 Tagesbesucher*innen über 5 Tage
  • Vor Ort kann kostenfrei gezeltet werden

…. weitere Infos hier 

Lernen, mithelfen, austauschen, Wissen weitergeben und Freundschaften schließen.

Überlegungen die wir als Verein Frauenmuseum noch einbringen!

Frauen und Klimawandel:
Bis heute sind die meisten politischen Maßnahmen, Investitionen und Interventionen zur Bekämpfung des Klimawandels ‚geschlechtsblind‘. Dies kann dazu führen, dass sich die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in den Ernährungssystemen verschärfen, indem beispielsweise die Arbeitsbelastung und Zeitarmut von Frauen wächst, sie weniger Zugang zu und Kontrolle über Einkommen und Vermögen bekommen und ihre Entscheidungsgewalt schwindet.

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Seit dem Jahr 2003 treffen sich Südtiroler und Nordtiroler Bergsteigerinnen alljährlich zu einem gemeinsamen Bergerlebnis, zu kulturellen Aktionen und zum Gedankenaustausch. Heuer ist der Schneeberg unser Ziel.

Schneeberg ist kein „Berg“, sondern so nennt sich das gesamte Bergbaugebiet. Im allgemeinen Sprachgebrauch des Passeiertales meint man mit „Schneeberg“ in erster Linie das Knappendorf „St. Martin“ mit der Schutzhütte und dem Erlebnisbergwerk.
Das Knappendorf am Schneeberg liegt auf 2.355 m Meereshöhe und ist mit seiner 800jährigen Bergbaugeschichte, der einmaligen Bergwelt ein sehr beliebtes und viel besuchtes Ausflugsziel.
(aus www.Schneeberg.org)

Treffpunkt am
14. August um 10.15 Uhr bei der Timmelsbrücke (1.760 m) an der Timmelsjochstraße (Parkmöglichkeiten vorhanden).

Gemeinsame Wanderung zur Schneeberghütte (2355 m), Gehzeit 2,30 Std., 625 Hm
Am Abend Kulturprogramm „Feuer in den Alpen“ mit einer Musikerin (noch nicht festgelegt).
Am nächsten Tag Aufstieg zum Timmler Schwarzsee (2505 m) Gehzeit 2,5 Std. Aufenthalt und Rast am See, Abstieg über die Timmelsalm (bewirtschaftet) und zurück zum Startpunkt zur Timmelsbrücke.

Anmeldung und nähere Informationen
bei Luise Gafriller, Obfrau von Pro Vita Alpina Südtirol, telefonisch unter 349 8069894.
Begrenzte Teilnehmerinnenzahl.
Kosten: Zimmer mit Halbpension (Frühstück und Abendessen) € 50,00
Bei Anmeldung ist eine Anzahlung von € 20 zu entrichten.
Pro Vita Alpina Südtirol IBAN: IT19 Y081 8711 6000 0000 0710043
Für nicht erscheinende Anmelderinnen wird das Angeld nicht zurückgezahlt, das bei Reservierung der Unterkunft pro Person bereits überwiesen werden musste.

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Per la nostra rubrica #voglia di cultura vogliamo presentarvi libri e film che hanno come protagoniste le donne della nuova mostra del Museo delle Donne “Le Donne ci sono!”

La scelta dei testi e le recensioni sono a cura di un’appassionata lettrice e ricercatrice di storie, Francesca Ferragina, nonché co-curatrice della mostra e autrice del Podcast Storie di donne nella storia

Questa settimana vi presentiamo

“Come vento cucito alla terra” di Ilaria Tuti,

“Come vento cucito alla terra” è un meraviglioso, quanto potente romanzo di Ilaria Tuti edito da Longanesi.

Dire che ho amato questa storia è davvero poco. Unisce infatti guerra, femminismo, sofferenza, patriottismo, amore, fratellanza e sorellanza, ma soprattutto speranza.

La trama inizialmente si divide su due fronti, quello vissuto dalla dottoressa Cate (Caterina) Hill, medica chirurga nella Londra del 1914 dove alle donne non è permesso accedere all’esame di pratica medica; e a quello vissuto dal capitano Alexander Seymour, giovane rampollo di una famiglia altolocata londinese che troverà nella responsabilità verso i suoi compagni un cambiamento tanto nel corpo quanto nell’anima.

Le vite e le vicende dei due protagonisti si susseguono per poi incontrarsi, incrociarsi, alternarsi e infine ritrovarsi.

Starke Frauen 0

Im Frauenmuseum ist eine Ausstellung unter dem Titel „Die Frauen sind da! – Le donne ci sono! sowie eine Ausstellung zu „Hildegard von Bingen – eine Visionärin“,  eine Leihgabe vom Frauenmuseum Bonn, zu sehen.

Frauen aus verschiedenen Epochen und Nationen werden vorgestellt, die maßgeblich zur geschichtlichen Entwicklung und zur Verwirklichung der Gleichberechtigung beigetragen und dabei auch den Lauf der Zeit verändert haben.

Durch ihr Handeln und ihr Engagement haben sie Grenzen für künftige Generationen erweitert und Barrieren abgebaut. Sie haben bewiesen, dass mutiger Widerstand, Forschergeist, soziales Engagement und die Verteidigung der Bildung grundlegende Elemente sind, um die Welt zu verändern, und sind damit Vorbilder für uns alle.

Wir wollen das historische Frauenleben mit dem Leben der Frauen in der Gegenwart verbinden. Das Wirken von Frauen in der Geschichte soll sichtbar gemacht und gewürdigt werden. Durch die frauengeschichtliche Sicht wird der traditionell männliche Blick relativiert und die ganze Geschichte bekommt ein anderes, ein umfassendes Gesicht.

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österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin

Wer kennt sie nicht, die Christine Nöstlinger, österreichische Schriftstellerin, die am besten für ihre Kinderbücher bekannt war.

Zum heutigen 6. Todestag gibt es einen Beitrag von uns über diese talentierte Frau.

Geboren wurde sie 1936 in Wien, Österreich, und hatte eine wilde und lebhafte Kindheit. Nach dem Abschluss der Oberschule verfolgte sie ihre Leidenschaft für Kunst und studierte Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Ihre literarische Karriere konzentrierte sich nicht nur auf Kinderliteratur, sie schrieb auch für Fernsehen, Radio und Zeitungen. Ihre Arbeit beschäftigte sich oft mit den Bedürfnissen von Kindern aus einer antiautoritären Perspektive und thematisierte kontroverse Themen wie Rasse, Geschlecht, Sexualität und Nationalität. Nöstlinger beschönigt die Wirklichkeit in ihren Büchern nicht, sondern schreibt über verzwickte Familienverhältnisse, unsichere Eltern, Scheidungen und Ehekrisen, Frustrationen und Flucht, Frauen- und Männerrollen, Schulprobleme und Umweltschutz. Und immer wieder verteidigt die Mutter zweier Töchter die Selbstbestimmung des Kindes.

Auf die Idee, Kinderbücher zu schreiben, bin ich überhaupt nie gekommen. Ich wollte, weil mir zu Hause mit den zwei Kindern so langweilig war, ein Kinderbuch malen. Dazu habe ich aber eine Geschichte gebraucht. Die habe ich mir erfunden und aufgeschrieben. Und wie dann das Kinderbuch fertig war, hat den Leuten meine Geschichte besser gefallen als meine Bilder. Da habe ich mir gedacht: Na schön! Dann male ich halt nicht! Dann schreibe ich eben!“

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Das Baden im Meer ist etwas völlig Neues und obwohl Ärzte das Nacktbaden empfehlen, fordern die Moralvorstellungen jener Zeit eine rigorose Trennung der Geschlechter und den Körper verhüllende Badekleidung. Die sogenannten Badekarren, von Pferden ins Wasser gezogen, erfüllen im 19. Jahrhundert den Wunsch nach solch gesittetem Badevergnügen vorzüglich: Abgeschirmt von neugierigen Blicken kann man ungestört baden und sich außerdem im Anschluss umziehen oder sich auch nur zurückziehen bei Bedarf.

Badekarren Anfang 19. Jahrhundert

Die Badekleidung der Damen wiederum ist anfangs, etwa um 1860, aus schweren, dunklen Baumwollstoffen gefertigt und besteht aus einem langen Badekleid, in dessen Saum Gewichte eingenäht sind, um den Auftrieb des Kleidungsstückes zu verhindern, Badestrümpfen und Wollstrümpfen, komplettiert durch eine Badehaube aus gewachster Baumwolle. Man kann sich vielleicht vorstellen wie einschränkend derartige Kleidung gewesen sein muss und nicht wenige Damen müssen vor dem Ertrinken gerettet werden oder bezahlen ihren Wunsch, sich im Meer zu vergnügen, mit dem Leben.

Badekleidung der Damen um etwa 1860

Etwas später, um 1880, kommen Badeanzüge im Matrosenlook auf: Diese knielangen Badeanzüge, nun aus leichteren Wollstoffen oder Seide gefertigt, werden außerhalb des Wassers mit einem Rock komplettiert, außerdem werden Kniestrümpfe und Badeschuhe dazu getragen. In dieser Zeit beginnt auch der Bade-Tourismus: In Italien etwa um 1880, in anderen europäischen Staaten wie Frankreich schon etwas früher.

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Baden, Schwimmen, wie wir es heute kennen ist keine Erfindung neuerer Zeit. Die Freude an der Bewegung im Wasser wird seit jeher kultiviert und dessen gesundheitliche Wirkung genutzt.

Damit einhergehend wurde auch über die passende Bekleidung nachgedacht und schon in der Antike tragen die Damen eine Art Vorläufer des heute bekannten Bikinis, u. A. dokumentiert auf Mosaiken aus dem 4. Jahrhundert in der Villa del Casale auf Sizilien: Die Römer waren nicht nur für ihre Thermen bekannt, sondern auch ziemlich sportbegeistert und so sehen wir auf den Abbildungen junge Frauen, bekleidet mit höschenartigen Unterteilen und bänderartigen Oberteilen, wohl um während der Ausübung sportlicher Tätigkeit maximale Bewegungsfreiheit zu genießen.

Mosaik einer Römerin in „Bikini“
Villa del Casale auf Sizilien

Mit der Völkerwanderung, das Römische Reich war zerfallen, verliert die Badekultur in Westeuropa vorübergehend an Bedeutung und das Niveau der Antike kann lange Zeit nicht erreicht werden. Vielmehr wird das Nicht-Baden in den Rang einer Tugend erhoben und ein Bad pro Monat wird von der Kirche als gerade noch vertretbar erachtet.

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Eine kurze Geschichte zu der Entstehung der „Weraheime“ in Stuttgart.

Wera ist mit ihren Geschwistern am Zarenhof aufgewachsen und stammt aus einer Familie des russischen Adels. Sie ist hyperaktiv, verhaltensgestört und wurde durch einen Attentatsversuch auf ihren Vater, den russischen Statthalter im aufständischen Polen, traumatisiert. Ihre Eltern, Großfürst Konstantin und Alexandra, Herzogin von Sachsen-Altenburg, können nicht mehr mit ihr fertig werden und wollen sie unter ärztlicher Aufsicht bringen.

Stattdessen nehmen sich das kinderlose württembergische Thronfolgerpaar, die Kronprinzessin Olga und ihr Ehemann, des schwierigen Mädchens an. Am 2. Dezember 1863 kommt die neunjährige Wera in Stuttgart an. Sie glaubt, man wolle sie für immer von ihrer Familie trennen, und wehrt sich gegen die neuen „Eltern“. Doch Olga gewinnt nach und nach ihr Vertrauen, obwohl es anfangs schwierig ist. 1871 wird Wera von Olga adoptiert und ist nun eine Königstochter. Im Laufe der Zeit entwickelt sich das einst „enfant terrible“ zu einer vorzeigbaren Prinzessin, die sich standesgemäß verheiratet.

Herzogin Wera mit ihrer Tante Königin Olga von Württemberg und König Karl I. von Württemberg

Die Ehe von Wera Romanowa mit Herzog Eugen von Württemberg im Jahr 1874 setzt die Tradition dynastischer Verbindungen zwischen den Häusern Romanow und Württemberg fort. Obwohl es eine politische Partie ist, entwickelt sich ihre Ehe glücklich. Sie bekommen einen Sohn, der jedoch nach wenigen Monaten stirbt, und später Zwillingstöchter namens Elsa und Olga.

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Mit dem Welttag gegen Kinderarbeit findet am 12. Juni 2024 ein internationaler Aktionstag statt. 2002 wurde dieser von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ausgerufen, um ein kritisches Bewusstsein für die weltweite Ausbeutung von Kindern zu schaffen. An diesem Tag wird auch auf den Kinderhandel, also die Versklavung von Kindern hingewiesen.

Laut UNICEF müssen rund 190 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten; die meisten davon in der Landwirtschaft. Sehr viel Kinderarbeit gibt es in Asien, im Pazifikraum und in Afrika. Die ILO geht davon aus, dass weltweit mindestens 10% der Beschäftigten im Tourismus Kinder sind. Nach Schätzungen der UNICEF rund eine Million Kinder sexuell ausgebeutet.

Hauptursache für Kinderarbeit ist die Armut der Eltern. Einer Auswertung zufolge werden Kinder nur dann von den Eltern als Arbeitskräfte genutzt, wenn diese in großer finanzieller Not sind. Im Umkehrschluss führt die Kinderarbeit zu einem erhöhten Angebot an billigen Arbeitskräften und damit zu niedrigen Löhnen.

Kinderarbeit bezeichnet die von Kindern zu Erwerbszwecken verrichtete Arbeit. Ein Kind wird als arbeitend bezeichnet, wenn es wirtschaftlich aktiv ist. Die Ausübung einer Arbeit auf regelmäßiger Basis gegen Entlohnung oder mit für den Markt bestimmten Ergebnissen bedeutet „wirtschaftlich aktiv“. Die UN-Kinderrechtskonvention definiert Kinderarbeit als Tätigkeiten von unter 18-Jährigen, die ihnen schaden oder sie am Schulbesuch hindern.

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Immer schon beschäftigen sich Menschen mit Farbe, nehmen sie in ihrer Umgebung wahr, interpretieren sie und sind fasziniert von ihrer Wirkung. Vermutlich seit dem Neolithikum wurde überall auf der Welt experimentiert und geforscht und die ältesten Spuren von der Beschäftigung mit Farbe stammen von Höhlenmalereien aus der Steinzeit.

Farben kommen in der Natur in unterschiedlichen Formen vor: sie können mineralischen, tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein. Die oben erwähnten Höhlenmalereien wurden mit mineralischen Pigmenten ausgeführt, die ziemlich widerstandsfähig sind und so die Zeit überdauern konnten.

Wann Menschen begannen, sich mit Pflanzenfarben zu beschäftigen, ist hingegen nicht so einfach zu bestimmen: Pflanzenfarben dienten vorwiegend der Verschönerung der Bekleidung und da Textilien vergänglich sind und mit ihnen auch die verwendeten Farben, ist nicht zweifelsfrei feststellbar, wann aus Pflanzen gewonnene Farbstoffe zum ersten Mal zum Einsatz kamen.

Die vermutlich ältesten Zeugnisse dieses Handwerks stammen aus China, sind über 4500 Jahre alt und eigentlich handelt es sich nicht um Textilien, sondern um handschriftliche Aufzeichnungen, die sich mit dem Färben von Textilien beschäftigen.

Die ältesten erhaltenen Textilien, die mit Pflanzenfarben gefärbt wurden, stammen aus Pharaonengräbern in Ägypten und Grabstätten der Maya. Von Griechen und Römern existieren schriftliche Überlieferungen, die von gefärbten Textilien berichten.

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A breve uscirà l’attesa traduzione in tedesco del libro di Romina Casagrande „I bambini del bosco“, pubblicato ad aprile 2021. Il titolo in tedesco è „Feuer auf den Bergen“ ed è stato tradotto da Teresa Englert.

Il romanzo è un’immersione nell’atmosfera delle montagne dell’Alto Adige, mettendo in primo piano la loro bellezza e saggezza. La storia si svolge sulle pendici del Seelenkogel, un luogo dove le imponenti montagne e la vita dura degli abitanti giocano un ruolo cruciale. Qui, Luce vive con suo padre e suo fratello, nascosti nel bosco al confine tra Italia e Austria. Gli uomini si mettono costantemente in pericolo lungo gli antichi sentieri di contrabbando, fino a quando anche Luce decide di seguire le loro orme.

Romina Casagrande racconta questa storia con un linguaggio quasi poetico, catturando l’essenza delle persone intrappolate tra montagne e valli, in cerca di casa e libertà, in un mondo colmo di segreti. L’autrice riporta alla luce una pagina della storia rimasta nell’ombra, dando voce a donne di cui persino il nome è stato dimenticato e alle loro conquiste. Il suo racconto guida il lettore attraverso la magia delle montagne, che sono maestre di vita generose ma esigenti, capaci di donare molto ma anche di chiedere tanto in cambio. È un romanzo che parla di libertà, coraggio e riscatto.

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Endlose Steppenlandschaft, in weiter Ferne von Gebirgsketten gerahmt; riesige Felder, auf denen Mähdrescher in mehreren Reihen nebeneinander die Ernte einbringen; 240 km Fahrstrecke in 5 Stunden, teils über Schotterpisten mit Wellblechauflage zur „Singenden Düne“: wie ein Flugzeug dröhnt ihr Gesang über unsere Köpfe hinweg, ausgelöst von unseren Füßen, auf denen brennheißer Sand beinahe Brandblasen aufziehen lässt; farbenprächtige Gesteinsformationen im Altyn-Emel Nationalpark, fantastische Sandsteingebilde im Scharyn-Canyon, wo ich mich fast wie im Wilden Westen der USA fühle; von der Halbwüste ins Gebirge – Das neuntgrößte Land der Welt, das ich im Sommer 2022 besuche, zählt zu den spektakulärsten meiner bisherigen Reisen: KASACHSTAN. Wir befinden uns in einem der 5 „-stan“ der ehemaligen Sowjetunion (Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan), die zusammen mit Afghanistan Zentralasien bilden.

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Am 06.02.2024 um 18:00 Uhr findet im Frauenmuseum die Buchvorstellung mit den Autoren Wolfgang und Siegmund Schweiggl aus Kurtatsch statt.

Im Laufe der Zeit haben Vater Siegfried und Sohn Wolfgang Schweiggl, bis zu 20.000 Objekte gesammelt und ausgestellt, davon wurden 190 der gesamten früheren, primitiven Gegenstände im Buch vorgestellt.

Dieses Buch im Gegensatz zu anderen Büchern hat das Ziel unterschiedliche, weniger bekannte und erforschte Objekte vorzustellen; denn jeder einzelne Gegenstand erzählt eine Geschichte. Es ist so aufgebaut, dass Objekte sprechen. Wann, wo und wie lange wurden sie angewandt.

Wir erleben hier eine Zeitreise vom Leben der Menschen bezogen auf Südtirol, von den Jägern und Sammlern, zur Selbstversorgung bis hin zur Industrialisierung.

Die Geschichte wird subjektiv durch die Erfahrungen des Autors geschrieben. So geht es bei den verschiedenen Geschichten, z.B. in Kriegshandlungen um die konkreten Objekte, die bei solchen Auseinandersetzungen im Einsatz waren.

Das Buch beginnt bereits im Steinzeitalter, weiter zu den Römern bis hin zum Mittelalter und endet in den 70er Jahren. Besonderes Augenmerk wird auf die Spuren der Vorfahren in Südtirol gelegt.

Weitere Kapitel fokussieren auf Münzen und Wein, Leben und Wirtschaft, sowie die Arbeitsteilung, bis hin zur industriellen Revolution.

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Giovedì 18 gennaio, Cristina Cassese sarà ospite con il suo nuovo libro „Il bello che piace – Antropologia del corpo in 10 oggetti“ edito da Enrico Damiani Editore, nelle sale del Museo delle Donne. Un’opera che esplora la storia antropologica delle donne attraverso un affascinante percorso guidato dagli oggetti.

La storia delle donne nel nostro museo è narrata principalmente attraverso gli oggetti, un DNA che si manifesta nelle nostre vetrine ricche di testimonianze quotidiane. Raccogliamo e esponiamo oggetti che raccontano le storie delle donne nel tempo, riflettendo sia la dimensione privata che quella pubblica della loro esistenza. Attraverso di essi, possiamo comprendere i ruoli assegnati e le aspettative della società, nonché le lotte affrontate, le conquiste dei diritti e i diritti negati.

Il nostro percorso attraversa quasi 250 anni di storia, approfondendo i meccanismi culturali e sociali che hanno plasmato la vita delle donne. Da ideali di bellezza liberamente creativi a quelli trasgressivi e portatori di nuovi paradigmi, fino a quelli che si sono rivelati costrittivi e tossici.

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Zwei Bücher die sich leicht lesen lassen, aber dennoch Tiefgang haben: eine perfekte Urlaubslektüre. In diesen zwei Werken von Laetitia Colombani geht es, grob gesagt, um Frauenbiografien. Wir begleiten Frauen auf einen Teilabschnitt ihres Lebens. Gleichzeitig wird aber ein Bild dieser Frauen gezeichnet, das sehr facettenreich ist und uns Einblicke in ihre Vergangenheit gibt.

Im Roman Der Zopf, 2019 im FISCHER Taschenbuch Verlag erschienen, begleiten die Lesenden drei Frauen, die an unterschiedlichen Orten leben und deren Lebensumstände sich auch sonst, auf den ersten Blick, total voneinander unterscheiden. Am Ende jedoch, werden die drei Geschichten zu einer verflochten und man erkennt wie weitreichend manche kleinen Entscheidungen sind.

Der zweite Roman, Das Haus der Frauen (FISCHER Taschenbuch, 2021) spielt in Paris und beschäftigt sich mit Frauenarmut. Dafür nimmt uns die Autorin mit in das Haus der Frauen, das erste Frauenhaus in Paris. Die Geschichte folgt der Anwältin Solène, die dort ehrenamtlich tätig ist. Gleichzeitig erzählt das Buch auch vom Leben der Gründerin, Blanche Peyron. Dabei folgt die Autorin einer wahren Geschichte, denn Frau Peyron gab es wirklich und der „Palais de la Femme“ dient noch heute als Unterkunft für Menschen in Not. Ich fand dieses Buch noch lesenswerter als Der Zopf, da es sich mit einem Thema beschäftigt, dass so aktuell ist, aber dennoch oft ignoriert wird.

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Der Podcast „Unser Land mit Heike Tschenett“ von Rai Sender Bozen hat eine ganze Folge der temporären Ausstellung „FrauenBilden 1723–2023 | 300 Jahre Englischen Fräulein in Meran“, die bis Mai im Frauenmuseum zu sehen ist, gewidmet.

Er bietet einen vertiefenden Einblick in die Geschichte der Englischen Fräulein in Meran, der nun auch im Audioformat verfügbar ist. Die Folge beinhaltet musikalische Begleitung und viele Fragen zur Vertiefung eines wertvollen Stücks der allgemeinen Geschichte und der Geschichte der Schule unserer Region.

„Tue Gutes und tue es gut“, das war der Leitspruch von Mary Ward. Sie begründete Anfang des 17. Jahrhunderts den Orden der Englischen Fräulein, der heute als Congregatio Jesu bekannt ist. Die Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen war den Englischen Fräulein von Anfang an ein großes Anliegen. Zu diesem Zweck gründeten sie vor 300 Jahren auch eine Niederlassung in Meran: Die Schule und das Internat am Sandplatz wurden ein Meilenstein für die (Bildungs)-Geschichte Südtirols. Im Gespräch mit der Direktorin des Museums Sigrid Prader, den Historikerinnen Sr. Ursula Dirmeier CJ und Ulrike Kindl, sowie der Archivarin Regina Baar erkundet Margot Schwienbacher ein bislang wenig bekanntes Stück Südtiroler Geschichte.

Hier geht es zur Folge 300 Jahre Englische Fräulein in Meran – 23-11-2023 vom Podcast: Unser Land mit Heike Tschenett

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