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Vielfältige Aktionen und Maßnahmen zum 25. November, dem Tag gegen Gewalt an Frauen – 2025 haben 832 Frauen um Unterstützung gebeten

192 Frauen und 211 Kinder waren im Jahr 2024 in Südtirol in Wohneinrichtungen untergebracht, 832 haben um Unterstützung angefragt, da sie sich in Gewaltsituationen befunden haben. Auf diese immer noch viel zu hohen Zahlen, erhoben vom Landesinstitut für Statistik, wurde am 18. November im Rahmen der Vorstellung der neuen Kampagne gegen Gewalt an Frauen in Bozen hingewiesen.

Unter dem Motto „Südtirol steht auf“ machen Land Südtirol, der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen, das Netzwerk gegen Gewalt an Frauen und das Frauenbüro auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam..

Präventiv arbeiten, Aufklärung fördern und gleichzeitig sicherstellen, dass Betroffene Gerechtigkeit erfahren. Wegschauen ist keine Option, nicht für uns als Politik und nicht für die Gesellschaft.

Gewalt gegen Frauen sei kein abstraktes Phänomen. Sie zerstört Leben und vergiftet Generationen. Prävention ist deshalb kein Luxus, sondern die Feuerwehr, die das Inferno löscht, bevor es ausbricht.“ Die Gesellschaft sei aufgerufen, gegen Gewalt aufzustehen, denn „Schweigen tötet, Solidarität befreit.

Das Netzwerk gegen Gewalt an Frauen der Stadt Meran wurde offiziell im November 2012 mit dem Ziel gegründet, das tragische Phänomen der Männergewalt gegen Frauen durch eine gezielte Netzwerkarbeit und die Stärkung der Synergien zwischen den Diensten, Institutionen und der aktiven Bürgerschaft zu bekämpfen.

Die Initiativen des Netzwerks:
• Infocard: ein Flyer mit den wichtigen Kontakten der Dienste der Stadt
• Kampagne gegen sexuelle Gewalt: 16 Sticker, um klischeehaftes und stereotypes
Denken abzubauen und Informationen an Frauen und Mädchen zu geben
• Kampagne gegen psychische Gewalt: 5 Postkarten, um auf die häufigste und
schwer erkennbare Form von Männergewalt hinzuweisen

La Rete contro la violenza sulle donne della Città di Merano è stata ufficialmente istituita nel novembre 2012 con l´obiettivo di contrastare il tragico fenomeno della violenza maschile sulle donne, con un lavoro in Rete per migliorare la comunicazione e rafforzare le sinergie tra servizi, istituzioni e cittadinanza attiva.

Le iniziative della Rete:
• Infocard: un flyer con i numeri utili dei servizi cittadini
• Campagna contro la violenza sessuale: 16 adesivi fanno riflettere su messaggi   
  stereotipati e danno informazioni a chi subisce  violenza
• Campagna contro la violenza psicologica: 5 cartoline affrontano la più diffusa e
  spesso poco riconosciuta forma di violenza maschile

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Inessa Armand wurde, als Tochter des französischen Opernsängers Théodore Stéphanne und der Schauspielerin Nathalie Wild am 8. Mai 1874 in Paris, geboren. Nach dem frühen Tod ihres Vaters wurde sie im Alter von fünf Jahren nach Moskau geschickt, wo sie bei ihrer Großmutter und Tante aufwuchs. Diese arbeiteten als Gouvernanten und Musiklehrerinnen bei der wohlhabenden Familie Armand – eine Verbindung, die ihr Leben prägen sollte.

Mit 19 Jahren heiratete Inessa den Industriellen Alexander Armand, mit dem sie vier Kinder bekam. Die Armand-Familie betrieb eine große Wollfabrik mit über 1200 Arbeiterinnen und Arbeitern. Inessa war tief erschüttert über die Lebensbedingungen der Arbeiterfamilien und gründete mit ihrem Mann eine Schule für deren Kinder. 1900 wurde sie Vorsitzende des „Vereins zur Verbesserung des Loses der Frau“ in Moskau – ein früher Ausdruck ihres feministischen Engagements.
Während eines Aufenthalts am Genfer See im Jahr 1904 las sie Lenins Werke und wurde zur überzeugten Marxistin. Sie verließ ihren Ehemann und lebte fortan mit dessen Bruder Wladimir Armand zusammen. Ihre politische Arbeit für die Bolschewiki führte zu mehreren Verhaftungen. Sie wurde Herausgeberin der Frauenzeitung *Rabotniza* und spielte eine zentrale Rolle bei internationalen sozialistischen Frauenkongressen.

Forschungsteam TRACES fordert konsequenten Schutz von Betroffenen und Prävention statt Re-Traumatisierung

Auf Druck der verschiedenen kirchlichen Organisationen und der Zivilgesellschaft hat die Ernennung von Don Giorgio Carli für den seelsorglichen Dienst im Oberen Pustertal zurückgenommen. Diese Entscheidung wird vom TRACES-Forschungsteam und von Lukas Schwienbacher, dem Koordinator der Fachstelle Gewaltprävention des Forum Prävention, ausdrücklich begrüßt. Damit wird ein klares und wichtiges Signal gesendet: Der Schutz von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen muss stets Vorrang vor allen anderen Überlegungen haben.

TRACES – durchgeführt von der Universität Trient, medica mondiale, dem Frauenmuseum Meran und dem Forum Prävention – forscht in Südtirol zu den transgenerationalen Langzeitfolgen sexualisierter Gewalt an Frauen und Mädchen. Alle beteiligten Institutionen sprechen sich für eine Kultur der Verantwortung aus. Denn die TRACES-Forschung zeigt: Sexualisierte Gewalt ist tief in den patriarchalen Strukturen Südtirols verankert – und die Kirche entscheidet mit, ob Gewalt ermöglicht oder gesellschaftliche Veränderung unterstützt wird.

Das Systems, dass Täterschutz über Betroffenenschutz gestellt wird muss unterbrochen werden, da es die Würde der Betroffenen verletzt. Sie birgt das Risiko der Re-Traumatisierung, verschärft das Schweigen und verhindert Heilung über Generationen hinweg. Das Projekt TRACES stellt sich dieser Normalisierung entgegen.

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Die Existenz eines solchen Beirats ist wichtig, um die gesetzten Ziele der Gleichstellung und Frauenförderung zu unterstützen und umzusetzen. Er stellt sicher, dass die Belange von Frauen und die Förderung von Chancengleichheit eine konstante politische Aufmerksamkeit erhalten und in die Entscheidungsprozesse der Landesregierung einfließen.

Was macht dieser:

Er setzt sich dafür ein, die Gleichstellung zwischen Frau und Mann in allen gesellschaftlichen Bereichen zu fördern, vergibt Beiträge für entsprechende Projekte und zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Funktionen des Landesbeirats:

Beratung der Landesregierung:
Der Beirat dient als beratendes Gremium in Fragen der Geschlechtergleichstellung und der Frauenförderung für die Südtiroler Landesregierung.

Förderung der Gleichstellung:
Er trägt aktiv zur Verwirklichung der Chancengleichheit zwischen Frau und Mann und zur Gleichstellung der Frau in allen Lebensbereichen bei.

Projektförderung:
Der Beirat vergibt Beiträge für Projekte, die zur Förderung der Chancengleichheit beitragen.

Auszeichnung wissenschaftlicher Arbeiten:
Mit jährlichen Förderpreisen honoriert er wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Chancengleichheit, um Studierende zu motivieren, sich mit diesen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

 

Heuer feiert dieser seine 35 Jahre und dies soll auch gefeiert werden sowie weiter gedacht wie sich die Chancengleichheit auf allen Ebenen verändert!

 

 

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Andreina Ardizzone Emeri war eine bedeutende Südtiroler Juristin, Feministin und Politikerin, deren Leben von Engagement für soziale Gerechtigkeit und Frauenrechte geprägt war.

Geboren am 1. Februar 1936 in Bozen, studierte sie Rechtswissenschaften in Rom und Mailand und arbeitete später gemeinsam mit ihrem Mann Claudio Emeri als Anwältin. Sie spezialisierte sich auf Familien- und Arbeitsrecht, setzte sich für Gewerkschaften sowie Arbeiter:innen ein und bot kostenlose Rechtsberatung für Frauen an – ein damals visionäres Angebot.

Ihr feministisches Engagement begann früh: 1971 gründete sie die Gruppe Aleksandra Kollontaj, ein hierarchiefreies Kollektiv, das für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung kämpfte. Zwei Jahre später wurde sie Präsidentin der AIED-Frauenberatungsstelle in Bozen, wo sie unermüdlich für Abtreibungsrechte, Frauenhäuser und soziale Unterstützung für Frauen eintrat.

1983 wurde sie als Vertreterin der „Alternativen Liste für das andere Südtirol“ in den Südtiroler Landtag gewählt. Gemeinsam mit dem Aktivisten Alexander Langer brachte sie frauenspezifische Themen in die Landespolitik ein und legte den Grundstein für die gesetzliche Anerkennung von Frauenhäusern in Italien – eine Regelung, die nach ihrem Tod 1989 verabschiedet wurde.

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…das bewegliche Element der lebenden Bevölkerung verwischt und verschiebt sie, unbekümmert um politische Zugehörigkeit.“

Dr. Ingeborg Bauer Polo war eine bedeutende Persönlichkeit in Südtirol. Sie wurde am 2. Juli 1940 in Innsbruck geboren und verstarb am 8. Juni 2011 in Meran. Sie war Lehrerin, Schuldirektorin, Politikerin und Bozner Stadträtin. Ihr Leben war stark von der Grenzthematik geprägt, sowohl durch ihre Herkunft als auch durch ihre berufliche und politische Tätigkeit.

Nach ihrem Abschluss an der Lehrerbildungsanstalt studierte sie Germanistik und Kunstgeschichte in Innsbruck. Sie trat 1962 in den Schuldienst ein und unterrichtete Deutsch, Geschichte, Geografie und Latein. Später wurde sie Schuldirektorin der Mittelschule Stifter in Bozen.

Politisch war sie von 1989 bis 2005 Mitglied der Bozner Stadtregierung. Sie hatte verschiedene Ämter inne, darunter:

– **1989–1995**: Stadträtin für Bildung, Sport, Freizeit, Statistik und Toponomastik.

– **1995–2000**: Stadträtin für öffentliche Arbeiten, Verkehr und Transport.

– **2000–2005**: Stadträtin für Finanzen, Sport, Straßen und Transport.

Sie setzte sich besonders für mehrsprachige Bildung ein und war Vorsitzende der SVP-Kommission für Schule, Kultur und Sport. Zudem engagierte sie sich für die Alzheimer-Vereinigung Südtirol. Ihr Einsatz für Bildung und Kultur hinterließ bleibende Spuren in Südtirol.

Hier sind einige ihrer wichtigsten Errungenschaften:

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Wir erinnern uns: Das Frauenmuseum Meran hat mit der Menschenrechtsorganisation HRI und unter der Schirmfrauschaft von Shirin Ebadi den „Menschenrechtspreis 2008“ in einem feierlichen Rahmen an Nasrin Sotoudeh vergeben.

Sie konnte nicht ausreisen, so kamen stellvertretend ihr Mann Rheza Khandan und ihre Tochter Mehraveh nach Meran. Auch der Zusammenschluss der Rechtsanwältinnen der Rechtsanwaltskammer in Südtirol hat ihr eine Anerkennung mit einem symbolischen Preis ausgesprochen.

Nasrin Sotoudeh arbeitete als Menschenrechtsanwältin für die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, die von der iranischen Justiz verfolgt wurde und seitdem im Exil lebt. Vor ihrer Verhaftung setzte sie sich besonders für die Gleichberechtigung der Frauen im Iran ein.  Heute wird Nasrin Sotoudeh im Qarchak-Gefängnis festgehalten.

Sie ist vielfach ausgezeichnet, Trägerin des EU-Menschenrechtspreises für geistige Freiheit, 2018 wurde sie zu 38 Jahren Haft und 148 Stockschlägen verurteilt. Erst nach 12 Jahren bekommt sie das Recht, auf Bewährung entlassen zu werden. Anklagegrund war ihr Rechtsbeistand für Frauen, die gegen den Kopftuchzwang protestiert hatten. Sie war auch im berüchtigten Ewin-Gefägnis, wo sie gegen die Verhältnisse einen Hungerstreik begann.

Nasrin ist Mitglied des Kuratoriums des Museums für die iranische Frauenbewegung, welches der Internationalen Vereinigung der Frauenmuseen angehört.

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Wie sehr die Hose die Gemüter erhitzt, erkennt man an zahlreichen Zitaten und Aphorismen, die das Beinkleid zum Inhalt haben. Für unsere Ausstellung haben wir uns auf die Suche begeben und sie gesammelt. Hier stellen wir drei vor:

Wer kennt etwa nicht das folgende Zitat:

„Vor der Hochzeit kriegst du Rosen, nach der Hochzeit flickst du Hosen.“

Es sagt viel über das Rollenverständnis aus und auch, wie oftmals die Leichtigkeit verschwindet, sobald Frau verheiratet ist.

Streit um die Hosen und um die eheliche Vorherrschafft.

Ein anderes Zitat, von Detlev Fleischhammel, regt an, darüber nachzudenken, wie Verantwortung getragen wird und von wem:

„Wenn Frau die Hosen anhat, ist der Grund dafür meistens, dass der Mann sie nicht anziehen will.“

 Und folgendes Zitat geht – indirekt – auf den Kampf der Frauen um die Gleichstellung ein und erinnert daran, dass trotz vieler Errungenschaften Frauen auch heute noch diskriminiert werden und die Gleichberechtigung von Frau und Mann ein stets aktuelles Thema bleibt:

Die Frau emanzipiert sich
Die Frau emanzipiert sich

Wenn eine Frau die Hosen anhat, hat sie ein Recht darauf.“ 

Weitere, zum Nachdenken anregende Zitate, findet Ihr in unserer Ausstellung „Wer hat die Hosen an?“ und vielleicht kennt Ihr ja auch einige, die Ihr uns über die Kommentar-Funktion schicken wollt.

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Gerda Lerner (1920–2013) war eine österreichisch-US-amerikanische Historikerin und eine Pionierin der Frauengeschichte. Sie stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie in Wien und floh nach der Verhaftung durch die Nationalsozialisten in die USA. Dort arbeitete sie zunächst in verschiedenen Berufen, bevor sie sich der Geschichtswissenschaft zuwandte.

Frühes Leben und Emigration

Lerner wurde in eine wohlhabende jüdische Familie in Wien geboren. Ihre Kindheit war geprägt von intellektuellen und künstlerischen Einflüssen, aber auch von familiären Spannungen. Nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland 1938 engagierte sie sich in der Widerstandsbewegung und wurde kurzzeitig inhaftiert. Später emigrierte sie in die USA, wo sie zunächst als Schriftstellerin und Drehbuchautorin arbeitete.

Akademische Karriere und Einfluss

Lerner spielte eine entscheidende Rolle bei der Etablierung der Frauen- und Geschichtsforschung als akademisches Fach. Sie entwickelte die ersten Studiengänge für Frauengeschichte in den USA, darunter das erste Masterprogramm an der **Sarah Lawrence College** und das erste Promotionsprogramm an der **University of Wisconsin-Madison**.

Sie war eine der Gründerinnen des Forschungsfeldes **Women’s History** und unterrichtete an verschiedenen Universitäten, darunter **Columbia University** und **Duke University**. Ihre Arbeit trug dazu bei, dass Frauen- und Geschichtsforschung als eigenständige akademische Disziplin anerkannt wurde.

Wichtige Werke

Lerner veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter:

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Wir, das Frauenmuseum Meran, widmen uns der Geschichte und den Leistungen von Frauen in Gesellschaft, Kunst und Kultur. Wir beleuchten dabei auch Persönlichkeiten wie Olympe de Gouges, die mit ihrer „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“ während der Französischen Revolution einen bedeutenden Beitrag zur Frauenrechtsbewegung leistete.

Wer war aber diese Frau?

Olympe de Gouges (7. Mai 1748– 3. November 1793) war eine bemerkenswerte französische Schriftstellerin, Dramatikerin und politische Aktivistin, die als eine der ersten Feministinnen der Welt gilt. Geboren als Marie Gouze in Montauban, Frankreich, nahm sie später den Namen Olympe de Gouges an. Sie war bekannt für ihre leidenschaftliche Verteidigung der Rechte von Frauen und anderen marginalisierten Gruppen.

Ihr berühmtestes Werk ist die *Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne (1) * (1791), eine Antwort auf die *Déclaration des droits de l’homme et du citoyen (2)*. Darin forderte sie, dass Frauen die gleichen Rechte wie Männer erhalten sollten, einschließlich des Rechts auf Bildung, Eigentum und politische Teilhabe.

Ein Zitat von ihr, das ihre Überzeugungen zusammenfasst, lautet: *„Mann, bist du fähig, gerecht zu sein? Es ist eine Frau, die dir diese Frage stellt; du wirst ihr dieses Recht zumindest nicht verweigern.“*

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Franca Viola è una figura fondamentale nella storia italiana, simbolo di emancipazione e coraggio.

Nata ad Alcamo, in Sicilia, cresciuta in una famiglia di mezzadri, la sua vita cambiò radicalmente nel 1965, quando fu rapita e violentata da Filippo Melodia, un giovane legato alla mafia locale. Secondo la tradizione dell’epoca, avrebbe dovuto accettare il matrimonio riparatore, ma rifiutò, diventando la prima donna italiana a opporsi pubblicamente a questa pratica.

 Il rapimento e il processo

Il 26 dicembre 1965, Melodia e i suoi complici irruppero nella casa di Franca, distrussero l’abitazione e la portarono via con la forza. Fu tenuta prigioniera per otto giorni, maltrattata e lasciata senza cibo. Il 2 gennaio 1966, la polizia fece irruzione e la liberò, arrestando Melodia e i suoi complici. Il processo si svolse nel dicembre 1966, e Melodia fu condannato a 11 anni di carcere, poi ridotti a 10 anni in appello.

 Impatto culturale e legislativo

Il caso di Franca Viola ha avuto un impatto significativo sulla legislazione italiana, contribuendo a importanti riforme nel diritto di famiglia e nella tutela delle donne. Oltre all’abolizione del matrimonio riparatore nel 1981, il suo coraggio ha influenzato altre leggi fondamentali:

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**Internationale Tag gegen Rassismus** wird jedes Jahr am  21. März begangen. Dieser Tag wurde 1966 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um an das Massaker von Sharpeville in Südafrika im Jahr 1960 zu erinnern, bei dem 69 Menschen bei einer friedlichen Demonstration gegen das Apartheid-Regime getötet wurden.

Die aktuelle Situation in Bezug auf Rassismus weltweit zeigt ein gemischtes Bild. Während in einigen Regionen Fortschritte erzielt wurden, bleibt Rassismus in vielen Teilen der Welt ein ernstes Problem.
Diskriminierung und Ungleichheit gegenüber Frauen sind leider immer noch weit verbreitet. Sie zeigen sich in verschiedenen Formen, wie ungleicher Bezahlung, begrenztem Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung, geschlechtsspezifischer Gewalt und fehlender Repräsentation in Führungspositionen.

Es gibt jedoch viele Initiativen, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzen, wie UN Women, die Kampagne „HeForShe“ oder lokale Frauenrechtsorganisationen. Diese arbeiten daran, Bewusstsein zu schaffen, Gesetze zu ändern und Frauen zu stärken.
Das Engagement gegen Rassismus und Frauenfeindlichkeit ist essenziell, aber auch herausfordernd, da rechtspopulistische Akteur*innen oft Widerstand leisten und traditionelle Frauenbilder fördern. Rassismus und Sexismus basieren auf Machtstrukturen, die Diskriminierung und Ausbeutung verstärken – sei es durch biologische Merkmale oder kulturelle Unterschiede.

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Siamo molto lieti di dare il benvenuto a Francesca Ferragina presso il nostro museo delle Donne nel contesto della mostra „Le donne ci sono!“

Francesca Ferragina, terrá una conferenza su:

Un viaggio nella storia del diritto al voto femminile.

14.03.2025  //  19:00

Un omaggio per imprimere nella coscienza e nella memoria la consapevolezza che i diritti che le donne di oggi hanno sono il frutto delle lotte delle donne del passato. Storie di donne speciali. Storie di donne comuni, spinte dal fuoco della libertà e della parità.

La storia di donne nella storia.

Francesca Ferragina è co-curatrice della mostra „le donne ci sono!“, educatrice, autrice e narratrice del podcast “Storie di donne nella storia”.

 

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Der diesjährige Internationale Frauentag (8.März) steht laut der Organisation UN Women unter dem Motto “Geschlechtergleichstellung heute für ein nachhaltiges Morgen”. Damit soll der Beitrag von Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt gewürdigt werden.

„Mir ist klar geworden, dass der Kampf um Frauenrechte zu oft mit Männerhass gleichgesetzt wird. Wenn ich eines sicher weiß, dann, dass das aufhören muss.“
Emma Watson

Das diesjährige Thema rufe zu Maßnahmen auf, die gleiche Rechte, Macht und Chancen für alle und eine Zukunft, in der niemand zurückgelassen werde, ermöglichen können, so die Organisation UN Women in einer Medienmitteilung. Im Mittelpunkt dieser Vision stehe die Befähigung der nächsten Generation – junger Menschen, insbesondere junger Frauen und heranwachsender Mädchen – als Katalysatoren für einen dauerhaften Wandel.

Das Jahr 2025 sei ein entscheidender Moment im weltweiten Streben nach Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frau, denn es markiere den 30. Jahrestag der Erklärung und Aktionsplattform von Peking. Diese sei nach wie vor der fortschrittlichste und am meisten unterstützte Entwurf für die Rechte von Frauen und Mädchen weltweit.

Die Plattform diene als Richtschnur für Politiken, Programme und Investitionen, die sich auf entscheidende Bereiche des Lebens wie Bildung, Gesundheit, Frieden, politische Teilhabe, wirtschaftliches Empowerment und die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen auswirkten, heißt es weiter.

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Equal Care Day ist ein wichtiger Tag in Südtirol, um das Bewusstsein für die ungleiche Verteilung der Care-Arbeit zu schärfen.

Historischer Hintergrund
Equal Care Day wurde ursprünglich in Deutschland ins Leben gerufen und hat sich mittlerweile auch in anderen Ländern, darunter Südtirol, etabliert. Er findet alle vier Jahre am 29. Februar statt, in Nicht-Schaltjahren am 1. März.

Ziel
Das Hauptziel dieses Tages ist es, auf die soziale und wirtschaftliche Bedeutung von Care-Arbeit hinzuweisen und die oft unsichtbare Arbeit sichtbar zu machen. Es soll auf die Ungleichheiten in der Verteilung dieser Arbeit zwischen den Geschlechtern aufmerksam gemacht und Maßnahmen gefördert werden, die zu einer gerechteren Verteilung führen.

Veranstaltungen und Aktivitäten
Am Equal Care Day werden verschiedene Veranstaltungen organisiert, wie Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden. Diese Veranstaltungen sollen das Bewusstsein schärfen und Wege aufzeigen, wie die Care-Arbeit gerechter verteilt werden kann. Oft gibt es auch Kampagnen in den sozialen Medien, um die Botschaft weiter zu verbreiten.

Herausforderungen
Eine der größten Herausforderungen im Bereich der Care-Arbeit ist die unzureichende Bezahlung und Anerkennung. Viele Care-Arbeiterinnen und Care-Arbeiter arbeiten unter prekären Bedingungen, oft ohne ausreichende soziale Absicherung.

Forderungen
Zu den Hauptforderungen, die am Equal Care Day aufgestellt werden, gehören:

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