Browsing: News al Museo delle Donne

Ich bin Lea Patscheider, bin 17 Jahre alt und bin nun durch mein Schulpraktikum für zwei Wochen im Frauenmuseum in Meran. Eine meiner Lieblingsmusikrichtungen ist Riot Grrrl. Warum mir diese feministische Punk Bewegung der 90er gefällt und wie ich mit meinem Punk-Style oft anecke, erzähle ich euch heute.

Zu meinen Hobbies gehört zeichnen, mich mit Freunden treffen und Musik hören. Später in meinem Leben würde ich gerne Illustratorin werden oder ein Comic Buch schreiben.

Meine Lieblings-Musikrichtungen sind Grunge, Alternative Rock, Hyperpop und am besten gefällt mir Riot Grrrl, eine feministische Punk Bewegung der 90er.

Während des Lockdowns im März 2020 hatte ich viel Zeit und war sowieso ein großer Fan von Nirvana. Ich schaute eine Dokumentation über Nirvana an und bin dadurch auf Bikini Kill gestoßen, eine Band, die von Nirvana unterstützt wurde. Sie waren sogar dafür verantwortlich, dass das Lied Teen Spirit existiert. Die Sängerin Kathleen Hanna schrieb den Satz „Kurt smells like Teen Spirit“ auf die Wand seines Hotelzimmers, weil das Deo seiner Freundin Teen Spirit hieß. Er wusste das aber nicht und dachte es wäre ein revolutionäres Statement.

Nach wochenlanger Zwangspause dürfen die Museen unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen.
Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass es endlich wieder möglich ist, die Dauerausstellung sowie die Sonderausstellung und die Gastvitrine im Frauenmuseum zu besichtigen.
Das Frauenmuseum ist unter Einhaltung der geltenden Vorschriften von Montag – Freitag 10 -17h und Samstag 10 – 12.30h (Änderungen vorbehalten – konsultieren Sie die Homepage) geöffnet.

Die Anzahl der Zutritte wird von den Mitarbeiter*innen kontrolliert und begrenzt. Während des Lockdowns haben wir versucht einen virtuellen Einblick ins Frauenmuseum zu geben. Aktuelle Inhalte haben wir auf dem BLOG ichfrau.com und in den sozialen Medien regelmäßig veröffentlicht.

Nun versuchen wir Tätigkeiten und Veranstaltungen wieder in Präsenz abzuhalten.

Für den Eintritt ins Museum und die Teilnahme an den Veranstaltungen ist ein negativer Test erforderlich. Für Veranstaltungen ist auch eine Anmeldung nötig: info@museia.it oder 0473 231216

Wir freuen uns und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

das Frauenmuseum Team

 

 

Dopo settimane di pausa forzata i musei sono autorizzati a riaprire a certe condizioni di sicurezza.

Siamo lieti di informarvi che è finalmente possibile visitare di nuovo la mostra permanente così come la mostra temporanea e la vetrina degli ospiti del Museo delle Donne.

Birth Culture 0

Die Erzählcafé Aktion stellt die Erfahrungen verschiedenster Menschen rund um das Thema Geburt in den Mittelpunkt. In Erzählcafés kommen Menschen ins Gespräch, geben Wissen rund um die Geburt weiter, tauschen Erfahrungen aus und erfahren Solidarität. Das erfolgreiche Format hat in Deutschland in den letzten Jahren zahlreiche Menschen ins Gespräch gebracht. Im Herbst kommt es nach Südtirol.

Gegründet wurde die Erzählcafé Aktion von der Gynäkologin Dr. med. Stefanie Schmid-Altringer und von der Hebamme Lisa von Reiche. Der Gedanke dahinter war, das Dilemma der heutigen Geburtshilfe deutlich zu machen und gleichzeitig etwas Positives, Stärkendes dagegenzusetzen:

Theoretisches Wissen aus Büchern und medizinische Empfehlungen zu Schwangerschaft und Geburt sind heute überall  zu bekommen. Aber immer mehr werdenden Eltern fehlt in einer hochtechnisierten Geburtsmedizin eine persönliche Unterstützung, die ihre Situation berücksichtigt. Früher haben Großmütter und Mütter ihre Erfahrungen und ihr Wissen an die nächste Generation weitergegeben und dadurch den Schwangeren geholfen. Diese stärkende Tradition wollen wir durch Erzählcafés wiederbeleben.

Die Erzählcafés verfolgen die Ziele:

  • Elternkompetenz würdigen und einbeziehen – Erzählcafés machen deutlich, dass Frauen, die schwanger waren und Kinder geboren haben, Ihr ‚Fachwissen‘ weitergeben können. Gleiches gilt für Väter. Diese persönlichen Erfahrungen sollen gewürdigt und generationenübergreifend nutzbar gemacht werden.

Heute jährt sich zum 35. Mal der Todestag Simone de Beauvoir. Aus diesem Anlass möchten wir an die französische Philosophin und Feministin erinnern und einen besonderen Aspekt in ihrem Leben beleuchten: Die Freundschaft.

Neben ihrer langjährigen und tiefgründigen Freundschaft mit Jean-Paul Sartre, war ihr Leben stark geprägt von ihrer Jugendfreundschaft mit Elisabeth Lacoin. Die Philosophin Esther Redolfi erzählt von dieser besonderen Freundschaft und von Beauvoirs Bedeutung.

Wer waren Simone de Beauvoir und Elisabeth Lacoin?

Simone de Beauvoir (1908-1986) und Elisabeth Lacoin (1907-1929) wurden beide in einer gutbürgerlichen katholischen Pariser Familie geboren. Sie lernten sich im Alter von neun Jahren in der Schule kennen und glänzten beide als brillante Schülerinnen. Sie teilten von Anbeginn an dieselben Träume von Rebellion und Unabhängigkeit und hofften dem traditionell für Frauen vorgezeichneten Schicksal zu entgehen. Leider blieb für Elisabeth das Leben, das sie sich erträumt hatte, unerreichbar: sie erlag im Alter von einundzwanzig Jahren einer viralen Enzephalitis. Aus Simone de Beauvoir wurde die erfolgreiche Schriftstellerin, Philosophin (sie gründete gemeinsam mit Jean-Paul Sartre den französischen Existentialismus) und Frauenrechtsverfechterin. In all ihren Romanen (mit Die Mandarins von Paris gewann sie 1954 mit dem Prix Goncourt den renommiertesten Literaturpreis Frankreichs), Erzählungen, Reiseberichten, Autobiographien, Artikeln und Essays (1949 gelang es ihr mit Das andere Geschlecht die «Bibel des Feminismus» zu verfassen) verweist sie immer wieder auf ihre Freundschaft mit Elisabeth und ihre entscheidende Rolle, die sie für ihr Leben und ihre Entwicklung gespielt hat. Denn es war deren Freundschaft die dazu beitrug, dass Simone de Beauvoir zu der Frau wurde, die sie beide sein wollten.

Die aktuelle Corona- Krise ist besonders für Jugendliche eine Last. Zwischen den ständig wechselnden Regelungen, dem Lockdown und Fernunterricht bleibt wenig Möglichkeit, um sich zu treffen und etwas zusammen zu unternehmen.

Im Frühling 2020 war die ganze Situation für alle noch sehr neu, die meisten hatten sich auch gefreut, für einige Wochen „schulfrei“ zu haben und zuhause bleiben zu können. Doch mittlerweile, ein Jahr später, hatte sich die Situation nicht viel gebessert, die meisten sind genervt und verärgert durch die Einschränkungen.

Ich hatte während dem Lockdown viel Zeit für mich selbst und ich konnte mich auf persönliche Sachen konzentrieren, für welche ich normalerweise keine Zeit hatte. Durch den Lockdown wurde ich auf verschiedene Dinge aufmerksam, hatte wieder angefangen, Sport zu betreiben, zeichnete mehr und allgemein war die Situation neu und aufregend. Mit der Zeit jedoch wurde es langweilig und die Tage zogen sich, als würden sie nie aufhören.

Mein Name bereitete mir schon seit Kindesalter an Probleme. Denn der volle Name von mir ist auf Deutsch nur sehr schwer aussprechbar und bereitet dem*der Leser*in schon beim Lesen Probleme. Immer wenn ein*e Lehrer*in beim Aufrufen der Schüler*innen aus der Schüler*innenliste stockte, wusste ich sofort, dass ich gemeint war ohne dass der Name vorgelesen werden musste.

Das löste in mir immer ein gewisses Schamgefühl aus, und ich wünschte mir immer, dass ich einen normalen Namen hätte sowie Laura der Hanna. Etwas was die anderen als normal empfinden würden. Obwohl man sich nie für seinen eigenen Namen schämen sollte, habe ich bis heute noch nicht gelernt ihn zu mögen.

Über mich

Ich heiße Nampet, bin 18 Jahre alt und komme aus Thailand.

Momentan besuche ich die vierte Klasse des Kunstgymnasiums in Meran.

Quest’anno l‘8 marzo, giornata internazionale dei diritti delle donne, è coincisa con l’apertura delle settimane contro il razzismo promosse ogni anno dall’Associazione OEW di Bressanone.

Come spiegato nella prima parte del post, per questa occasione abbiamo organizzato la mostra „Immigrant Sisterhood“ con Caritas Moca al Museo delle Donne.

Ci interessava però anche die sentire le voci di donne meranesi. Oggi altre due donne ci raccontano delle loro esperienze e le loro opinioni.

Cecilia Muñoz

IL PARTO

Alle 18.30 di quella domenica, entrai nell’ospedale per partorire. La persona che mi accolse mi salutò, mi domandò sulla regolarità delle contrazioni e poi mi chiese: “Lei è marocchina?”, sollevando il labbro superiore, arricciando il naso e abbassando le sopracciglia, il tutto condito di un tono secco. Il suo corpo mi aveva parlato privo di cortesia. Con un filo di voce in mezzo a una contrazione dolorosissima, rispose: “No, sono argentina.” “Argentina?” mi chiese con la faccia illuminata, “Ahhh io ho parenti in Argentina, a Buenos Aires, un fratello di mio padre. Lei è di Buenos Aires?” “No, di Patagonia.” “Patagoniaaaaa. Proprio ieri ho visto un documentario sulla Patagonia. È il mio sogno andare in Patagonia con mio marito. Com’è la Patagonia? Tanto vento, vero…“

Quest’anno l‘8 marzo, giornata internazionale dei diritti delle donne, è coincisa con l’apertura delle settimane contro il razzismo promosse ogni anno dall’Associazione OEW di Bressanone.

Il Museo delle Donne di Merano e Caritas Moca per l’occasione hanno organizzato l’esposizione della mostra “Immigrant Sisterhood”, nata da un progetto della ricercatrice Sabine Tiefenthaler, dove tramite le opere fotografiche di donne immigrate accolte in Sardegna viene tematizzata proprio questa intersezionalità tra razzismo e sessismo, e che è ora esposta al museo.

Ci interessava allora sentire anche le voci di donne meranesi, e abbiamo chiesto ad alcune di loro di raccontarci le loro esperienze e le loro opinioni.

Street Art in Teheran, Iran. Photocredits Irene Sanmartino

Ogni persona straniera che vive in Italia ha una storia, ma io ne ho tante, potrei scrivere un libro. Racconto l’ultima. Visto che mi sono trasferita da poco in Alto Adige naturalmente dovevo cercare casa. Ho chiamato una signora, ho parlato a lungo con lei e le ho detto che sono interessata ad affittare la sua casa. Era totalmente disponibile e gentile. Alla fine della chiamata mi ha chiesto da che regione dell’Italia vengo. Io ho risposto che vengo dall’estero, lei mi ha risposto: “non affitto la mia casa a una donna straniera.”

Mit dieser Aussage hat das feministische Infocafé femminista vor wenigen Tagen eine Sammelaktion von Menstruationsartikeln für Menschen in finanzieller Notlage gestartet.

Besonders in der jetzigen Situation fehlt manchen Menschen oft das Geld, um regelmäßig notwendige Menstruationsartikel zu kaufen. Menschen, die in Notunterkünften oder auf der Straße leben, trifft die Periode besonders hart. Die derzeit angewendeten 22% der Mehrwertsteuer auf Menstruationsprodukte machen die Situation nicht leichter.

In Zusammenarbeit mit dem Frauenmuseum Meran, dem Jugenddienst Meran, dem Gruppo Scout AGESCI von Meran, der Zentrale für Lebensmittelunterstützung und dem Katholischen Frauenbewegung werden (vorerst) für den gesamten März in Meran und Bozen folgende Produkte gesammelt:

Die gesammelten Produkte werden anschließend an verschiedene Einrichtungen in Meran und Bozen gespendet, welche Frauen* in Notlagen begleiten und unterstützen.

Abgegeben werden können die Produkte an folgenden Orten:

In MERAN:

  • im Büro des Jugenddienst Meran (Schafferstraße 2) bzw. in der vor Ort bereitgestellten Sammelbox
  • in einem bereitsgestellten Sammelkorb im Frauenmuseum Meran (Meinhardstr. 2)

In BOZEN:

  • im Stadtviertelhaus Pfarrhofstr. 60/A von 9:00 bis 13:00
  • im Stadtviertelhaus Anne-Frank-Platz 17 von 9:00 bis  13:00
  • im Haus Margaret (Kapuzinergasse 24) von 9:00 bis 18:00
  • im Raum 77 (Dalamtienstr. 77) von 17:30 bis 19:00
Karamela

Wer kennt sie nicht? Die lustige Clownin Karamela, die gemeinsam mit Kindern die verschiedensten Orte Südtirols entdeckt. Sie ist neugierig, gibt eine Botschaft weiter und – wie könnte es anders sein – bringt Menschen zum Lachen. Seit über 20 Jahren gestaltet Karamela im RAI Sender Bozen die beliebten Kindersendungen, auch zusammen mit Ahmet Avkiran. Letzthin hat sie mit einigen Kindern das Frauenmuseum unsicher gemacht. Die Sendung wird am Montag, 11.01.2021 um 18:00 Uhr im RAI Sender Bozen ausgestrahlt – ihr könnt gespannt sein 😉

Das Frauenmuseum muss zwar derzeit noch geschlossen bleiben, doch hinter den Türen wird fleißig gewerkelt, geplant und vorbereitet. Heute laden wir euch ein, einen Blick durch das Schlüsselloch zu werfen, auf die nächste Ausstellung in der Gastvitrine.

„Das nachhaltigste Kleidungsstück ist das, welches wir schon haben.“ Ums Reparieren, Flicken und Wiederverwerten dreht sich die nächste Ausstellung in der Gastvitrine des Frauenmuseums. Julia Vontavon spannt den Bogen von der Handarbeit als tugendhafter weiblicher Tätigkeit bin hin zum Upcycling, als widerständigem Akt von heute.

Diese Woche ist der neue Alchemilla-Kalender für das Jahr 2021 erschienen. Dies ist das 26. Mal, dass der frauenspezifischen Kalender in Südtirol herausgegeben wird. Ab sofort ist der Kalender auch im Frauenmuseum abholbar. Er liegt zur freien Entnahme auf unserem Info-Tisch im 2. Stock (der frei zugänglich ist) auf.

È tornato il calendario Alchemilla per il 2021. Per la ventiseiesima volta il calendario è stato elaborato e pubblicato dal gruppo Alchemilla. D’ora in poi il calendario può essere ritirato al Museo delle Donne di Merano. Si trova sul nostro tavolo informativo al secondo piano, che è liberamente accessibile.

Die Pressmitteilung verrät uns Folgendes zum diesjährigen Kalender:

Alchemilla beWEGt 2021

Foto: Judith Mittelberger

Sprache, Liebe, Politik, Beruf, Bildung, Medien, Gesundheit, Flucht, Wissenschaft, Finanzen, Trauer und Zeiten: Themen und Wege von Frauen sind sehr unterschiedlich und von unzähligen Entscheidungen und Verläufen geprägt. Frauenzentrierte Wegbeschreibungen und -hinweise, best-practice-Werdegänge von tollen Frauen und nützliche Netzwerkstationen in Südtirol haben die Alchemillen im neuen Jahreszeitbüchlein Alchemilla beWEGt 2021  zusammen getragen.

Beleidigungen, anzügliche Bemerkungen, Diskriminierung, übergriffige Handlungen, Anstarren, Drohungen, Anfassen, Gewalt, Herabwürdigung, Kränkung, Antifeminismus, sexuelle Belästigung – Sexismus im Alltag ist fast jeder Frau in irgend einer Form bekannt.

My daily sexism ist ein Projekt, das in Form einer virtuellen Ausstellung SEXISMUS in Südtirol und auch einige Beispiel darüber hinaus aufzeigen und sichtbar machen will.

Morgen, am 1. Oktober wird weltweit der Internationale Tag der älteren Menschen begangen. Es ist ein Tag, der Seniorinnen und Senioren weltweit in den Mittelpunkt stellt: Es geht darum, diese Altersgruppe wahrzunehmen, sie als wertvollen Teil der Gesellschaft sichtbar zu machen auf ihre aktuellen Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Wir nutzen diesen Tag, um auf eine aktuelle Studie und eine Veranstaltung aufmerksam zu machen.

1 2 3 6