Browsing: News al Museo delle Donne

Mehrmals jährlich heißen wir im Frauenmuseum Praktikant*innen aus Oberschulen oder Universitäten willkommen. Sie bereichern das Frauenmuseum mit ihren jungen Sichtweisen, mit ihrer Kreativität und ihren persönlichen Fähigkeiten.

Eine davon ist Anna Schnitzer, die im vergangenen Jahr für zwei Wochen im Frauenmuseum mitgearbeitet hat. Auch nach Praktikumsende bringt sie sich immer wieder in den Museumsbetrieb ein: Sie schreibt Blogartikel, unterstützt uns bei der Rezeptionsarbeit und letzthin hat sie diese wunderschöne Postkartenreihe für das Museum gestaltet:

Am Freitag, 10. Januar eröffnet das Frauenmuseum um 18:00 Uhr in Zusammenarbeit mit Urania Meran die Ausstellung „Die Blumen des Bösen“.

Die Ausstellung “Die Blumen des Bösen. Frauen in den Irrenhäusern des Faschismus“ wurde von der Stiftung der Universität Teramo in Zusammenarbeit mit der Abteilung für psychische Gesundheit des Sanitätsbetriebs Teramo und dem Staatsarchiv Teramo gestaltet. Die drei Einrichtungen bemühen sich seit Jahren um die kulturelle Rückgewinnung der Geschichte der ehemaligen Nervenheilanstalt Sant’Antonio Abate in Teramo.

„I am me“ ist die Aktion, die 2019 vom Jugenddienst Meran, von den Jugendeinrichtungen von Meran und dem Frauenmuseum gestartet wurde. Alle Interessierten waren dazu eingeladen, einen Sticker mit einem Bild und einem Spruch zu gestalten, der Mädchen und Frauen guttut. Nachdem so viele wunderbare Sticker eingesandt wurden, wird das Projekt nun in einer Abschlussfeier mit Musik und Snacks würdig abgeschlossen. Dabei werden auch die 10 Gewinner-Sticker bekannt gegeben, die vervielfältigt werden und verteilt werden.

Das „I am me“-Team lädt herzlich zur Abschlussfeier am 11.01.2020 von 18.30-19.30 Uhr im Hub37 (Otto-Huber-Straße 37) in Meran.

 

News iodonna 0

Das Team von ichfrau – iodonna und das Team des Frauenmuseums Meran wünschen unserer Mitarbeiterin Judith Mittelberger von Herzen alles alles Gute zum runden Geburtstag! Bleib so frisch, fröhlich und begeistert wie du bist. Wir freuen uns noch viele weitere Jahre mit dir zusammenzuarbeiten.

Herzliche Glückwünsche von uns allen! =)

 

Als Frauenmuseum gratulieren wir unserer Mitarbeiterin Yvonne Rauter zur Verleihung des GenderFemPreises für Qualifikationsarbeiten in den Bereichen Gender Studies, Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Innsbruck.

Yvonne Rauter erhält den Preis für die akademische Abschlussarbeit mit dem Titel „Geschlechterordnung(en) im Spannungsfeld von Anarch_a_femin_ismus. Einblicke in Positionen und Debatten im Norditalien der 1980er Jahre“.

An der Fachoberschule für Bauwesen von Bozen wird jährlich der sogenannte „Mädchentag“ für die Mädchen der Schule organisiert, um unter Anderem, einen Beitrag zur Stärkung ihres Bewusstseins zu leisten. Im Rahmen dieses Tages haben heute 17 Schülerinnen des ersten Bienniums das Frauenmuseum in Meran besucht, um in einer Führung mehr über die Geschichte_n von Frauen, sowie des Feminismus und der Frauenbewegungen zu erfahren.

Vor 2 Tagen war Miriam Pobitzer zu Gast im Frauenmuseum in Meran. Anlass dafür war das von ihr 2018 veröffentlichte Buch „Die Sexlüge. Mehr Liebe“, von dem sie uns an diesem Abend ebenso erzählt hat, wie von ihrer Arbeit als Sexualtherapeutin, von verschiedenen Verständnissen von Körper(lichkeit) und Nacktheit und von menschlichen Grundbedürfnissen und deren Einfluss auf Sex.

Miriam Pobitzer ist 43 Jahre alt, hat Psychologie an der Universität Innsbruck studiert, sich mit dem Masterstudium „Master of Family and Sexuality Studies“ an der Katholischen Universität Leuven (Belgien) sowie in München weiter spezialisiert, spielte lange Tuba in einem Frauen-Bläserquintett, ist mittlerweile Mutter von 3 Kindern und arbeitet in Meran als freie Sexualtherapeutin. Die in ihrer Arbeit gemachten Erfahrungen waren Auslöser und Ausgangspunkt für dieses zweite von ihr veröffentlichte Buch „Die Sexlüge. Mehr Liebe“.

Dieses Buch erzählt von wirklichen Lebenssituationen, von gelebten Erkenntnissen, von individuell stimmigen Zusammenhängen. Es erzählt vom Leben und seiner Urkraft an Lebendigkeit, vom Sex. Es ist eine Annäherung an die Idee, dass wir Körperkommunikation brauchen, um alte Wunden heilen zu lassen – eine Art der körperlichen Kommunikation, die sicher vor neuen Verletzungen ist und die einen Raum öffnet, in dem sich Neues offenbart. Es erzählt von dieser Möglichkeit, wie wir Sinnlichkeit leben und die Liebe feiern können. Schlussendlich geht es darum, unsere Selbstliebe zu kultivieren und unsere Sexualität ganz praktisch liebevoll zu gestalten. (S. 4)

Vergangene Woche fand die Fortbildungsreihe „Ladies First – Gespräche über Frauenbewegung, berühmte Frauen und feministische Linguistik“ statt. Die Frauengruppe Tanna organisierte die Veranstaltungsreihe, die vom Frauenmuseum und dem Verein Alchemilla mitgetragen wurde. Luise F. Pusch, Pionierin der feministischen Linguistik und Joey Horsley, US-amerikanische Germanisin, haben in einer Serie von drei Veranstaltungen über Frauenbewegung und über gendergerechte Sprache gesprochen.

Der Vorstand des Museumsverbandes Südtirol blickt auf 15 Jahre Bestehen zurück. Im Namen des Frauenmuseums gratulieren wir zu diesem Jubiläum! Wir sind stolz, bei der Gründung des Verbandes dabei gewesen zu sein, der inzwischen viele Anliegen diskutiert und umgesetzt hat.

Auf dem Foto von links nach rechts: Sigrid Prader, Judith Schwarz, Johanna Bampi, Franziska Luther (Geschäftsfüherin), Paulina Moroder, Maria Mayr.

Nawroz, Parvin, Rabab, Tahani, Asma e Silvana sono le partecipanti del corso „Addetta alla produzione e vendita di creazioni sartoriali ecosostenibili“ che recentemente hanno visitato come parte del loro corso il Museo delle Donne. La visita guidata al museo ha dato spunti per riflessioni, discussioni e uno scambio sui ruoli delle donne nelle societá e culture differenti.

Im Jahr 2015 hatte Marianne Wimmer bei ihrem Besuch im Frauenmuseum Meran eine Idee: Sie wollte die erste Frau sein, die weltweit alle Frauenmuseen besucht. Sie verlor nicht viel Zeit und startete bald ihre Besuche in Frauenmuseen rund um den Globus. In einer Reihe von Tagebucheinträgen wird sie uns hier über ihre Erfahrungen berichten, beginnend mit diesem Artikel:

(Die Artikel von Marianne Wimmer stehen auch in englischer Sprache auf dem Blog von IAWM zur Verfügung: www.iawm.international.)

Zu den Hotspots der Frauengeschichte – weltweit

Wie alles begann?

„Wusstest du, dass es 66 Frauenmuseen gibt auf der Welt?“, höre ich noch heute meine Freundin Resi im Frauenmuseum Meran fragen. Ihr war nicht klar, dass sie in diesem Moment zur Geburtshelferin einer Idee geworden war, die unmittelbar in meinem Kopf aufblitzte: „Und die besuche ich alle, als erste Frau der Welt.“ Sofort wusste ich: Das wird mein Pensionsprojekt.

Wir befanden uns gerade auf einer Radreise, die Etsch entlang. Nach viel Natur und der Bergwertung über den Reschenpass war nun wieder Kultur angesagt. Natur, Bewegung und Kultur – eine Kombination, die uns beiden Freude bereitet und nach der wir unsere (Rad-)Reisen ausrichten. Mit meiner neuen Idee im Reisegepäck verbinde ich nun auf ideale Weise meine Reiselust mit meinem Hang, mich in ein Thema zu vertiefen. Noch dazu in eines, das meiner feministischen Ausrichtung entspricht.

Donna & politica 0

Über das Frauen*Volksbegehren 2.0 in Österreich haben wir Ende des letzten Jahres schon einmal berichtet. Frau Mag.a Elisabeth Grabner-Niel, die Koordinatorin der Initiative in Innsbruck, hatte uns in einem schriftlichen Interview eine Reihe von Fragen zur Initiative beantwortet. Gestern Abend war eine Gruppe von Aktionistas* des Frauen*Volksbegehrens 2.0 aus Tirol dann auch persönlich zu Gast im Frauenmuseum in Meran, um die einzelnen Punkte des Frauen*Volksbegehrens nochmals genauer vorzustellen und um uns über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

Vier Aktionistas* des Frauen*Volksbegehrens 2.0 im Frauenmusuem Meran. Von links nach rechts: Stefan Felderer, Daniela Schwienbacher, Elisabeth Grabner-Niel und Max Preglau

Das Frauen*Volksbegehren 2.0 stellt insgesamt 9 Forderungen, die eng miteinander verwoben sind, sich thematisch aber unter 3 Schwerpunkte fassen lassen:

Am Samstag, 9. März, um 11 Uhr wurde zum ersten Mal die #ichfraudesjahres gekürt. #ichfrau2019 wurde mit herausragender Stimmenanzahl die Tättowiererin Sarah Bertagnolli. Bei einem Fest im Frauenmuseum mit dem Frauenchor Chorisma von Lana rund um Chorleiterin Petra Gruber wurde feierlich die erste #ichfraudesjahres gekürt.

Zum Beitrag über die Kür der #ichfrau2019 gelangt ihr hier und zur Fotogalerie der Matinee gelangt ihr hier.

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