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Die „Pille“, die im Laufe ihrer Geschichte schon verschiedene Namen und Bezeichnungen getragen hat, wird dieses Jahr 60 Jahre alt. Ein Grund mehr dafür, dass wir uns diesen Monat in unserer Rubrik #tanterosa etwas ausführlicher mit dieser Form der hormonellen Verhütung beschäftigen. In Teil 1 von letztem Freitag, kann mehr über die Entstehungsgeschichte der „Pille“ und ihre erste Verbreitung gelesen werden. Direkt zum Beitrag geht es hier.

Ihre Sprengkraft hat die Pille allerdings bis heute nicht verloren! Aufhorchen ließen in den letzten Jahren vor allem Nebenwirkungen, Gefahren und gesundheitliche Risiken der Pille, die von unerwünscht bis lebensbedrohlich reichen. Ebenso die Frauen*, die weltweit rechtliche Schritte einleiten und Pharmakonzerne verklagen. Und nicht zuletzt auch eine kritische Diskussion des Vermarktens der Pille als Lifestyle-Produkt. Wir haben in unserer Rubrik #tanterosa schon darüber berichtet. Die Beiträge können hier und hier nachgelesen werden.

Bildquelle: Pixabay

Aktuell lassen vor allem Diskussionen rund um die Pille für den Mann bzw. generell Verhütungsmethoden für Männer aufhorchen. Auch anlässlich des 60 jährigen Bestehens der Pille, sind verschiedene Dokumenationen und Filmbeiträge entstanden die unter anderem folgenden Fragen nachgehen:

  • Warum wird Verhütung so eng mit Weiblichkeit/Frauen assoziiert bzw. als deren Aufgabe angesehen?
  • Welche Verhütungsmethoden gibt es für Frauen? Welche für Männer?
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Vorgestern Abend hat der Meraner Gemeinderat den Aktionsplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2019-2024 einstimmig genehmigt. Es ist dies bereits der zweite mehrjährige Gleichstellungs-Aktionsplan der Stadt, der vom Referat für Chancengleichheit der Stadtgemeinde Meran in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessen-, Fokusgruppen und Vereinen ausgearbeitet wird. Im Jahr 2009 hat Meran als erste Gemeinde in Südtirol die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene unterzeichnet und den Plan für 2013-2017 erstellt. Damit bekennt sich die Stadtgemeinde Meran seit nunmehr über 10 Jahren zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern und den damit verbundenen Verpflichtungen.

Wir freuen uns über die Verabschiedung des neuen Gleichstellungs-Aktionsplans 2019-2024 und werden sicherlich konstruktiv bei dessen Umsetzung mitarbeiten!

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Achtung: Ausführliche Überlegungen …

Er geht seit seinem Amtsantritt neue Wege, aber wie er die Frauen und ihre Rolle wahrnimmt, da sind einige Expertinnen recht skeptisch. Gleich nach seinem Amtsantritt hat der Papst alle Hoffnungen der liberalen US-Nonnen zerschlagen, die eine liberale Haltung gegenüber Empfängnisverhütung, Abtreibung und Homosexualität vertraten. Franziskus bekräftigte die Meinung seines Vorgängers, dass sie jedem Bischof in den USA Gehorsam schuldig seien. Noch im gleichen Jahr gibt es jedoch folgendes Zitat von ihm:

Die Rolle der Frau in der Kirche ist nicht nur die Mutterschaft, die Mutter der Familie, sondern sie ist stärker: Sie ist wirklich die Ikone der Jungfrau Maria, der Gottesmutter; diejenige, die der Kirche hilft zu wachsen! Aber bedenkt, dass die Madonna wichtiger ist als die Apostel! … Die Kirche ist weiblich: Sie ist Kirche, Braut, Mutter.
(aus Vaticannews, 2013)

Worte aus dem Munde des Oberhauptes der Römischen Katholischen Kirche, die man wahrscheinlich noch nie vorher gehört hat, nicht wahr?

Von Anfang an ging er hart gegen die Priester vor, die sexuellen Missbrauch begangen haben, und entlässt sie aus dem kirchlichen Dienst. Aber er ist gegen den Schwangerschaftsabbruch und die Verhütungsmittel, auch wenn er betont, dass wichtiger als diese Vorschriften sei, „Diener der Barmherzigkeit“ zu sein. Verständnis vor Verurteilung ist also sein Credo.

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#seseiunuomofirma

Im Kampf gegen Gewalt an Frauen sind auch die Stimmen der Männer gefragt.

Unter diesem Hashtag läuft eine Petition auf change.org. Innerhalb weniger Tage wurden gleich mehrere Frauen in Italien von ihren Partnern oder Ex-Liebhabern umgebracht. Das grausame Phänomen des femminicidio kann nur durch eine Veränderung der Kultur bekämpft werden – darüber sind sich die meisten einig. Wir brauchen eine Kultur, die Frauen nicht als Objekte oder Besitz ansieht.  Dieser Standpunkt kann nicht oft genug wiederholt werden und es ist wichtig, dass er von Frauen und von Männern getragen wird.

Also an alle: unterschreiben!