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Frauenmuseum | Museo delle donne

Tagged: SchülerInnen

Ich hatte das Gefühl, selbst Teil der Geschichte zu sein.

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Mein Name ist Svenja Stümpel. Ich bin 17 Jahre alt und wohne ich mit meinen Eltern und meinen zwei jüngeren Schwestern in Friedrichstadt, einem kleinen Städtchen im Norden Schleswig-Holsteins. Ich besuche die elfte Klasse der Hermann-Tast-Schule in Husum. Derzeit bin ich für ein zweiwöchiges Praktikum hier im Frauenmuseum in Meran.

Unsere Schule ist Teil des EU-Programms Erasmus+, mit dessen Hilfe Schülerinnen und Schülern ein Auslandsaufenthalt mit Praktikum ermöglicht wird. Als Ersatz für eine Kursfahrt im Rahmen des Lateinunterrichts wurde uns eine Fahrt nach Italien vorgeschlagen, für die Erasmus+ eine Pauschale zur Verfügung stellen würde, mit der die gesamte Reise fast vollständig finanziert werden könnte. Bei dem Angebot musste ich nicht lange überlegen und bin – dank tatkräftiger Unterstützung und Planungshilfe eines Lehrers – im Juni 2022 zusammen mit zwei anderen Schülern mit dem Zug nach Meran gefahren.

Schulklassen setzten sich mit Gender-Themen auseinander

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Immer wieder kommen Schüler*innen ins Frauenmuseum, um mehr von der Teilnahme der Frauen an der Geschichte und den harterkämpften Rechten der Frauen, von Seiten der Frauenbewegungen, zu erfahren. Einige Klassen vertiefen Aspekte oder greifen einige Themen in der Schule auf, andere reflektieren und verarbeiten sie auf künstlerische Weise.

Die Künstlerin und Lehrerin Elisabeth Hölzl hat auch heuer wieder eine Klasse zu uns gebracht, die 4. Klasse des Kunstgymnasiums Meran. Um das Thema der Sonderausstellung Geburtskulturen den jungen Menschen näherzubringen, wurden einige kreative Werke direkt von den Schüler*innen realisiert. So zum Beispiel setzt sich das Video von Paula Jasmin Filková mit der Veränderung der Gebärmutter, während dem Sexualakt und der anschließenden Schwangerschaft, auseinander.

Des weitern wurden Umfragen zum Thema Geburten im frühen Alter durchgeführt, sowie Fotografien und Zeichnungen realisiert. Alle Werke sind noch bis Ende der Sonderausstellung „Birth Cultures“ im Museum zu begutachten.

Falls auch bei weiteren Schulklassen das Interesse bestehen sollte, genderspezifische Themen aufzuarbeiten, stellen wir gerne die Gast-Vitrinen im Museum zur Verfügung oder bieten Gender-Workshops sowie Führungen in unsere Dauerausstellung an.

 

Sarah Trevisiol

 

Eine zebra. von Mädchen

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Wir mögen die zebra. schon immer – aber seit der neuen Ausgabe noch etwas mehr.

Auf der ersten Seite prangt auf hellblauem Grund der stolze Titel „Who runs the world? Girls!“. Eine berechtigte Aussage – denn diese zebra. wurde von vorne bis hinten von Schülerinnen des Maria Hueber Gymnasiums gestaltet. Pünktlich zum internationalen Malala-Day erschien die Sonderausgabe der Straßenzeitung. Sie ist gefüllt mit inspirierenden Vorbildern wie Malala selbst, oder Emma Watson, oder Dorothea Wierer. Sie erzählt Geschichten, wie die von Lucia Annibali, die 2013 durch einen Säureangriff entstellt wurde. Oder die Geschichte von Zenat Shahzadi, die 2003 als junges Mädchen aus Pakistan nach Brixen zog und über ihre negativen und positiven Erlebnisse berichtet.

Feinfühlig, aktuell, schön – und alles andere als schwarz-weiß ist diese zebra.