vissidarte und die Kinder


Die 13. Ausgabe von vissidarte, Zeitschrift für Kunst, Gesellschaft und kulturelle Angelegenheiten, wurde am 4. Februar in St. Ulrich im Kreis für Kunst und Kultur vorgestellt.

Von links nach rechts: Andrea Dürr, Sonja Steger, Medea Moroder (Kreis für Kunst & Kultur, St. Ulrich) und Andreas Kondrak, Präsident Kreis für Kunst und Kultur, St. Ulrich, Katharina Hohenstein

In zwei Jahren begeht der Kreis für Kunst und Kultur sein Hundertjähriges Jubiläum. Am Sonntag, den 4. Februar 2018 wurden zunächst einmal auch die Verbindungen zwischen vissidarte und einem indirekten Produkt des Kreises für Kunst und Kultur, St. Ulrich, nämlich der ehemaligen Zeitschrift Puhin gefeiert, betonte Bürgermeister Tobia Moroder. Der ehemalige Präsident des Circolo hatte, gemeinsam mit dem heutigen Kulturreferenten Ivan Senoner, die Zeitschrift Puhin herausgegeben und wisse deswegen sehr wohl von dem Aufwand und der Leidenschaft, die es brauche, um eine Kultur-Zeitschrift zu machen. Gemeinsame Vorstellungen beider Medien waren in der Vergangenheit immer wieder anvisiert worden; am 4. Februar stand vissidarte alleine im Fokus. Auch der Präsident des Circolo artistico e culturale, Musiker Andreas Kondrak, hatte sich gemeinsam mit dem Team des Kreises von einer Vorstellung der Zeitschrift in St. Ulrich begeistern lassen.

 


Von der Tischlermeisterin zur Dogsitterin


Unsere Frau des Monats Februar: Petra Kuppelwieser

Petra erzählt, wie sie beruflich nochmal ganz neu angefangen hat, von ihrer Leidenschaft für ihre vierbeinigen Kunden und von ihrem sozialen Engagement im Jugoslawienkrieg.

Petra, du bist gelernte Tischlermeisterin, was hat dich dazu gebracht diesen Beruf zu ergreifen?

Für mich war es naheliegend, weil mein Vater eine Tischlerei hatte. Schon als Kind habe ich in der Werkstatt mitgeholfen und mich dann als Jugendliche dazu entschlossen, die Ausbildung zur Tischlerin zu machen. Für mich war es ein schöner und kreativer Beruf, wobei es natürlich körperlich nicht ganz leicht war. 2002 habe ich so gemeinsam mit einer Freundin die Werkstatt von meinem Vater übernommen.

Als der Jugoslawienkrieg ausgebrochen ist, hast du dich sozial engagiert. Wie ist es dazu gekommen?


Die Legende der Frau am Kreuz


Holzschnitt, Augsburg, 1470/80, aus dem Kloster Tegernsee, heute Bayerische Staatsbibliothek München

Das Bild einer Frau am Kreuz stößt heute im ersten Moment meist auf Unverständnis und wirkt sogar als Provokation. Aber über Jahrhunderte hinweg war die Frau am Kreuz Beschützerin für Menschen in Not. Doch wer war diese Frau und warum wurde sie gekreuzigt? Einer der ersten Legendentexte erzählt folgendes:

„Die hl. Jungfrau Wilgefortis … war Tochter des Königs von Portugal … In den Zeiten damals herrschte Krieg zwischen dem König von Portugal, ihrem Vater, und dem König von Sizilien. Um jenen Krieg zu beenden … kam folgender Vorschlag: Der König von Portugal sollte … dem König von Sizilien seine Tochter … zur Frau geben. Beide Könige kamen in dieser Sache überein … und sie wurde gefragt, ob sie dem Versprechen des Vaters zustimmen würde … Die Jungfrau … hat so geantwortet, dass sie … keinem anderen Mann gegeben werden wollte, außer dem gekreuzigten Gott … Von dieser Antwort waren die beiden Könige sehr … zornig und sie haben sie … in einen Kerker eingeschlossen …“ Im Gefängnis bat sie Gott um Hilfe, und der ließ ihr daraufhin einen Bart wachsen, sodass sie hässlich war. „Als der Vater sie so sah, mit dem Bart, … gelobte er mit zornigem Sinn: sie solle gekreuzigt werden …“


„… dann Mädls könnten wir endlich den Laden rocken!“


Monika Gruber gewinnt den Bambi 2017 und nutzt die Gelegenheit für ein Plädoyer an Frauen. Einfach großartig, seht es euch an:

Gute Nachrichten zum Jahresende!


Malerei, Wand, Ziegel, Rosie Nieteneinschläger, Symbol

Merriam-Webster, der amerikanische Wörterbuch Hersteller, hat „Feminismus“ zu seinem Wort des Jahres 2017 gekürt. Über das ganze Jahr hindurch war Feminismus eines der am meisten nachgeschlagenen Wörtern. Es verwundert nicht, dass während besonderen Ereignissen oder Medienberichten zu diesem Thema die Suchanfragen nochmal deutlich in die Höhe geschnellt sind.weiterlesen


Kümmernis – eine wieder und neu entdeckte Kultfigur


Mit großer Freude haben wir am Mittwoch Abend die neue Sonderausstellung im Frauenmuseum eröffnet. Die Ausstellung „Kümmernis – eine wieder und neu entdeckte Kultfigur“ folgt der Geschichte der Frau am Kreuz von ihrer Entstehung bis heute.weiterlesen


Ein freier Platz für Frauen, die Opfer von Gewalt wurden


Am 25. Dezember ist Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. Um darauf aufmerksam zu machen, beteiligt sich das Frauenmuseum an der Aktion des Landesbeirats für Chancengleichheit „Posto Occupato“:

Die Initiative BESETZTER PLATZ (Posto Occupato) ist eine Geste, die allen Frauen gewidmet ist, die Opfer von Gewalt wurden. Jede dieser Frauen hatte einen Platz im Theater, in der Straßenbahn, in der Schule oder in der U-Bahn und in unserer Gesellschaft überhaupt, bevor der Ehemann, ein “ex”, ihr Liebhaber oder auch ein Unbekannter ihrem Leben ein Ende machte. Diesen Platz wollen wir nun für sie freihalten, damit sie nicht im Alltag vergessen wird.

postoccupato.orgweiterlesen


„Kümmernis“ – eine wieder und neu entdeckte Kultfigur


Nun ist das Geheimnis gelüftet! Die neue Sonderausstellung im Frauenmuseum dreht sich rund um die Frau am Kreuz.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 13. Dezember 2017 um 19 Uhr eröffnet. Dr. Ulrike Wörner, Autorin und Kuratorin der Ausstellung, wird zu diesem Anlass einen Eröffnungs-Vortrag halten.weiterlesen


Wir freuen uns…


… dass der neue Frauenkalender für das Jahr 2018 nun da ist! Der kostenlose Kalender kann nun u.a. im Frauenmuseum Meran abgeholt werden.

Schon seit 25 Jahren geben die Alchemilla-Frauen jährlich diesen Kalender heraus. Er ist ein schöner Alltagsbegleiter mit wertvollen Beiträgen, feministischen Blickwinkeln und politischen Denkanstößen. Wir wünschen gutes Stöbern!

 

Annalisa Fioretti: Mutter, Alpinistin, Ärztin


Als am 25. April ein Erdbeben mit der Stärke 7,8 auf der Richterskala Nepal erschütterte, befand sich Annalisa Fioretti im Basislager Everest-Lhotse. Ihre Leidenschaft für die Berge hat die Mailänder Chirurgin bis nach Nepal in den Himalaya gebracht. Unmittelbar nach dem Erdbeben hat sie ihre Fähigkeiten als Ärztin eingesetzt, um zu helfen. Durch das Erdbeben hat Annalisa die andere Seite von Nepal kennengelernt, jenseits der alpinistischen Hochburg für internationale Touristen. Seitdem hat Annlisa Fioretti einige Hilfsprojekte in Nepal gestartet und reist immer wieder selbst dorthin, um medizinische Hilfe zu leisten.weiterlesen