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L’avventura della pace nella grande guerra

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Martedí 18 dicembre é stato presentato il libro „L’avventura della pace nella grande guerra” di Bruna Bianchi al Museo delle Donne di Merano insieme a Vincenzo Passerini, ex presidente del Forum Trentino per la Pace e i Diritti Umani, lo storico Leopold Steurer, Sigrid Prader, direttrice del Museo delle Donne e l’attrice Mara Da Roit.

Nel corso della Grande guerra una minoranza di pacifisti riuniti in nuove organizzazioni gettarono le basi di un movimento più radicale di quello d’anteguerra. Nel descrivere o ripensare alla propria esperienza molti di loro usarono il termine «avventura» a sottolineare il coraggio, il rischio che l’impegno per la pace comportava in tempo di guerra, ma anche la consapevolezza di intraprendere un cammino che avrebbe potuto trasformare radicalmente la convivenza umana.

Weibliche Spuren überall

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Wie stark das Frauenwissen mit der mündlichen Weitergabe zusammenhängt, haben wir schon letzte Woche aufgezeigt. Wie versprochen, erzählen wir euch heute noch ein wenig mehr davon mit konkreten Beispielen.

Vor allem die Frauenarchive haben es sich zunutze gemacht, mit oral history – eine Erzählung der eigenen Lebensgeschichte in Gesprächform, wenn man es so definieren möchte – die weiblichen Spuren in der Geschichte aufzuzeigen – so auch das Frauenarchiv Bozen.  Die Erzählungen der Zeitzeuginnen konnten die Geschichte um die der Frauen dementsprechend aufwerten – wenn auch aus wissenschaftlicher Sicht diese Quellen ähnlich kritisch betrachtet werden wie Autobiographien. „Seriös“ und „glaubwürdig“ müssen sie sein. Das geht natürlich oft an der mündlichen Überlieferung vorbei, die eine komplett andere Form der Wissensaufbewahrung darstellt.

Foto: Pixabay

Schon die Art und Weise der Überlieferung ist bei der mündlichen eine andere als bei der schriftlichen.

Rituale

Vor allem, wenn es mit Weltanschauungen und Glauben verbunden war, wurde es in Rituale eingebaut. Mit nonverbalen Inhalten – wie z.B. dem Aufstellen eines Christbaumes, dem Räuchern am 6. Januar, etc. – lässt es sich leichter ins Gedächtnis prägen.

Lieder

Das Verpacken in Liedern, also verbunden mit einer Melodie, ist eine weitere Art, mündliches Wissen zu erhalten.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer 😉 Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Mit einem Augenzwinkern haben wir heute für euch dieses Zitat der US-Amerikanischen Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin Maya Angelou ausgewählt.

2018 hat die Stadt San Francisco entschieden, zu Ehren dieser besonderen Frau eine Statue zu errichten. Bis heute stehen in dieser Stadt nur 3 Statuen von historischen Frauenpersönlichkeiten – im Vergleich zu 84 Männern. Ein ähnliches Ungleichgewicht ist übrgiens fast überall auf der Welt zu finden. Um der Unsichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum zu begegnen, hat die Stadt beschlossen, von nun an die Errungenschaften von großen Frauen zu ehren – beginnend mit einer Statue für Maya Angelou. Und das ist doch mal ein (nachahmenswerter) Anfang…

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Frauen*Volksbegehren 2.0

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Vom 1. bis zum 8. Oktober 2018 konnte in Österreich das Frauen*Volksbegehren 2.0 unterschrieben werden. Nachdem nun über zwei Monate vergangen sind, haben wir uns als Nach*barinnen die Frage gestellt, wie die Initiative verlaufen ist. Frau Mag.a Elisabeth Grabner-Niel, die Koordinatorin der Initiative in Innsbruck, hat uns so einige Fragen rund um das Frauen*Volksbegehren beantwortet.

Mag.a Elisabeth Grabner-Niel
Seit wann gibt es die Initiative des Frauenvolksbegehrens in Österreich? Seit wann eine Gruppe in Tirol?

Die Vorgeschichte reicht weiter zurück: 1997 wurde das erste Frauenvolksbegehren in Österreich durchgeführt. Damals wurden 11 Forderungen aufgestellt, die von 644.665 Menschen unterschrieben wurden.

Etwa 20 Jahre später, im November 2016, wurde eine neue Initiative gestartet: Das Frauen*Volksbegehren 2.0. In Tirol war der 10.1.2018 der Start mit einer öffentlichen Info-Veranstaltung im Innsbrucker Treibhaus.

Was waren die Anliegen und Ziele des Frauenvolksbegehrens?

Hier müssen wir in der Gegenwart sprechen: Was sind die Anliegen und Ziele. Denn mit den gesammelten Unterschriften ist jetzt nur die erste Phase abgeschlossen. Es geht nun weiter: Nun müssen im österreichischen Nationalrat die neun Forderungen behandelt werden. Dabei geht es um:

Aus einem Folder: Die Forderungen auf einen Blick

Dabei ist nicht nur die Zahl der Unterschriften wichtig, sondern insbesondere, diese frauenpolitischen Themen wieder in die öffentlichen Debatte einzubringen.

Frauenwissen und ein Lehrgang

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Unser Team bei ichfrau ist vielfältig. Als Blog des Frauenmuseums ist es natürlich nahe liegend, dass wir alle, die wir hier schreiben, irgendwie mit dem Museum verbunden sind. „Chefredaktion“ habe zurzeit ich inne, Astrid Schönweger, auch wenn das letzte Wort die Leiterin des Frauenmuseums, Sissi Prader, hat. Wer mich kennt, weiß, ich bin ein Tausendsassa und habe viele Eisen im Feuer. Autorin, Kuratorin, Erwachsenenbildnerin, Bloggerin – das sind alles Berufsbezeichnungen, die zu mir passen. In den letzten Jahren hat sich aber Eines als sehr wichtig herauskristallisiert: die Erbin eines alten Wissens zu sein, von den Frauen in meiner Familie immer in zweiter Generation überliefert.

Zur Zeit ist das ganz aktuell, weil ich zusammen mit Uli Gutweniger und Karin Raffeiner einen Lehrgang zur/m Vintschger-Typen-Berat_erin vorbereite. Dabei geht es um die Weitergabe des Wissens, das ich von meiner Oma erhalten habe, die es wiederum von ihrer vermittelt bekommen hat. Das ging bei meinen Ahninnen schon seit Generationen so. Für mich ein Anlass, hier ein, vielleicht auch ein paar Beiträge zu Frauengeschichte und Frauenwissen zu schreiben …

Und heute – am Geburtstag meiner Oma – fange ich damit an. Meine Oma wäre am 12.12. 116 Jahre alt geworden. Leider ist sie 1990 von uns gegangen, aber in meinem Herzen und nun auch in der Weitergabe dieses Wissens lebt sie weiter.

Ritrovare tracce sfumate nel tempo

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Settimana scorsa abbiamo pubblicato un‘intervista ad Agitu Idea Gudeta (LINK) da parte dalle innovatrici sociali, che abbiamo conosciute dopo aver pubblicato un’articolo sulle donne dell’Alta Formazione „Manager dell’innovazione sociale“ di Bolzano.

Questa settimana invece ci riferiamo ad un’altra occasione, che fa parte del obiettivo delle innovatrici sociali di fare conoscenza e visitare diversi progetti ed iniziative da e per donne: la loro visita al Museo Delle Donne.

Le innovatrici sociali con le loro bambine ed Astrid del Museo delle Donne

Dopo la visita ci hanno mandato un feedback sul museo per pubblicarlo qui sul blog. Eccolo:

Caro Museo Delle Donne,

sono Rebekka e volevo comunicare in nome di TUTTE che é stata per noi una splendida esperienza, come gruppo di lavoro al femminile, aver conosciuto molti fatti interessanti sulla storia di questo Museo e sulla DONNA in questi ultimi 100 anni.

Grazie ai vostri racconti, avete permesso a noi di guardare dietro le apparenze della moda e delle false convinzioni.

Vestiti e oggetti nella vitrina sull’Ottocento nel Museo Delle Donne di Merano (Foto: Innovatrici sociali)

Le vetrine e i loro sublimi messaggi ci hanno fatto riflettere sul mutamento del ruolo della donna, messo a stretta correlazione con le necessitá di CONTROLLO di regimi di una certa epoca e il timore, il timore di abbandono da parte di donne prese in possesso.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer 😉 Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Heute, zum Internationalen Tag der Menschenrechte, mit einem Zitat, das ins Frankreich der Revolutionszeit zurückführt. Am 26. August 1789 wurde dort von der Nationalversammlung die „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“ verkündet, die bis zur „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ durch die Vereinten Nationen 1948 die geltende Rechtsgrundlage in Europa darstellte. Das ausgewählte Zitat stammt allerdings nicht aus der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, sondern aus der „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“, welche Olympe de Gouges 1791 als Kritik an der Auslassung von Frauen aus der Verfassung und aus dem Verständnis von „Mensch“ verfasst hat.

Wer sich die beiden französischen Erklärungen durchlesen oder sie miteinander vergleichen möchte, findet sie hier: http://www.verfassungen.eu/f/ferklaerung89.htm (1789) und http://olympe-de-gouges.info/frauenrechte/#erklaerung (1791)

Zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948) geht es hier: http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

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App für Schwangere

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Pünktlich zum Neumond sind wir wieder da mit unserer Rubrik Tante Rosa. Dieses Mal haben wir die freiberufliche Hebamme Astrid Di Bella interviewt, die eine App für Schwangere entwickelt hat. Sie hat uns erzählt, wie sie auf die Idee gekommen ist und was wir uns darunter vorstellen können.

Zum Tag der Menschenrechte

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„Antidiskriminierung und Wiedergutmachung/Heilung ist der einzige Weg zur Umsetzung der Menschenrechte“ – Ivo Passler

Anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte, der am 10. Dezember alljährlich begangen wird, möchten wir heute über das Thema der intersektionalen Solidarität sprechen.

Vergangene Woche am 27. November hat der Verein HRI – Human Rights International gemeinsam mit BLUFINK einen spannenden Workshopabend dazu organisiert. Wir haben Ivo Passler von HRI und Sigrid Prader, der Präsidentin des Vereins und Leiterin des Frauenmuseums, einige Fragen dazu gestellt.

Foto: Sigrid Prader

Sigrid Prader:

Als Leiterin des Frauenmuseums und Präsidentin des Vereins Human Rights International war für mich der Workshop sehr aufschlussreich, denn es braucht Nachholbedarf, denn das herkömmliche Verständnis von Diskriminierung ist zu kurz gegriffen. Im Workshop zu Feminismus und intersektionale Solidarität wurden verschiedene Formen der Diskriminierung besprochen und ergaben, dass der intersektionale Aktivismus neben dem Kampf für die Gleichstellung der Frau immer auch ein Kampf gegen Rassismus, Homophobie und alle anderen Diskriminierungsformen sein muss. Mehrfachdiskriminierte müssen gehört und gestärkt werden. So ergibt sich für mich, dass auch in unserer Arbeit im Frauenmuseum ein Lernprozess zu intersektionalem Feminismus als Handlungsanweisung nach innen und außen erfolgen muss. Das ist ein Lernprozess, der selbstverständlich Offenheit und Toleranz erfordert, sowie den Willen, den eigenen Horizont ständig zu erweitern.

 

Ivo Passler:

Diskriminierung ist ein geläufiger Begriff, aber „intersektionale Solidarität“ sagt den meisten schon weniger. Um was geht es da?

Dass sich viele Menschen in Südtirol bislang mit dem Begriff „Diskriminierungen“ eingehend beschäftigt haben bezweifle ich. Der Begriff Intersektionalität wurde vor ca. 30 Jahren von der afroamerikanischen Anwältin_ Aktivistin Kimberlé Crenshaw geprägt, um auf Mehrfach-Diskriminierungen hinzuweisen, von denen Schwarze Frauen betroffen sind, da sie auf der Schnittfläche zwischen Sexismus und Rassismus leben und dann auch überproportional von Armut betroffen sind. Intersektionalität ist ein Modell von Sozialanalyse für Menschenrechts-Aktivismus, der den Verschränkungen aller Unterdrückungsmechanismen Rechnung trägt und die Solidarität mit allen Befreiungskämpfen fordert.

Erst kürzlich hast du eine Veranstaltung zu diesem Thema organisiert. Kannst du uns mehr dazu sagen und was hat sie gebracht?

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer 😉 Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

„Wenn es notwendig ist zu reden, ertrage ich das Schweigen nicht.“

Unser heutiges Zitat stammt von Kassia (geboren 810 in Konstantinopel, gestorben vermutlich vor 867), der weltweit ersten Komponistin, deren Werke bis heute überliefert sind. Sie schwieg nicht, als der Kaiser bei einer Brautschau zu ihr sagte „Frauen sind die Wurzel allen Übels“. Nach diesem Vorfall gründete sie auf dem Siebten Hügel in Istanbul ein Frauenkloster, wo sie ihre Schriften und Dichtungen verfasste und ihre Kompositionen schuf.

Das Frauenmuseum in Istanbul erzählt hier die Geschichte dieser einzigartigen Frau.

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