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„Meine Stimme, unsere gleichberechtigte Zukunft“

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„My voice, our equal future“ – das ist das diesjährige Motto des Welt-Mädchentags, der jedes Jahr am 11. Oktober in verschiedenen Ländern auf der Welt begangen wird. 2011 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, will der internationale Tag des Mädchens „auf die Belange von Mädchen und die Hindernisse, mit denen sie konfrontiert sind aufmerksam“ machen. Weltweit finden Projekte und Aktionen statt, die sich dafür einsetzen, dass Mädchen die gleichen Chancen erhalten wie Jungen.

Kritische Stimmen könnten nun fragen, warum es denn einen eigenen Welt-Mädchentag braucht. Es gibt ja immerhin schon einen internationalen Kindertag und einen internationalen Frauentag. Eine sehr gute Antwort gibt das Kinderhilfswerk Plan International Deutschland:

Die Antwort ist einfach: Trotz aller Fortschritte beachtet die Welt die Herausforderungen, mit denen Mädchen konfrontiert sind, viel zu wenig. Zum Beispiel gehen weltweit rund 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule. Barrieren, wie Frühverheiratung, Frühschwangerschaft und sexuelle Gewalt erschweren ihnen den Zugang zu Bildung und hindern sie, selbstbestimmt zu leben.

Die UN-Kinderrechtskonvention legt fest, dass Mädchen und Jungen dieselben, unveräußerlichen Rechte haben. Allerdings haben sie immer noch nicht dieselben Chancen: Im Verhältnis werden Mädchen häufiger diskriminiert und an ihrer freien, selbstbestimmten Entfaltung gehindert.

Der Welt-Mädchentag rückt diese Probleme und die Bedürfnisse von Mädchen in den Vordergrund. So wird auf internationaler Ebene ein Anstoß gegeben, die Situation von Mädchen zu verbessern.

International verankert wurde die „Förderung der Rechte nicht nur von Frauen, sondern auch von Mädchen“ vor 25 Jahren auch in der Erklärung und Aktionsplattform von Peking. 189 UN-Mitgliedstaaten erarbeiteten auf der vierten Weltfrauenkonferenz dieses umfangreiche Konzept. Dabei ist die „Erklärung von Peking […] die erste, die die Rechte von Mädchen ausdrücklich herausstellt.

Wie auch das diesjährige Motto betont – die Stärkung von Mädchen, die Gewährung und Erfüllung ihrer Menschenrechte, das Zugestehen von Potenzial, die Ermutigung dazu Grenzen, Barrieren, Stereotype und Ausgrenzung zu durchbrechen ist ein Beitrag für eine gleichberechtigte Zukunft von uns allen.

Eine Investition in die Verwirklichung der Macht heranwachsender Mädchen wahrt heute ihre Rechte und verspricht eine gerechtere und wohlhabendere Zukunft, in der die Hälfte der Menschheit ein gleichberechtigter Partner bei der Lösung der Probleme des Klimawandels, politischer Konflikte, des Wirtschaftswachstums, der Krankheitsprävention und der globalen Nachhaltigkeit ist.

Bildquelle: Pixabay

Du möchtest/Sie möchten auch ein kleines Zeichen zum Welt-Mädchentag setzen? Dann könnte dich/Sie die Kampagne Girls Get Equal des Kinderhilfswerk Plan International Deutschland interessieren. Dabei geht es darum für die Gleichberechtigung ein Gleichzeichen zu setzen. Mach(en Sie) ein Foto eines Gleichzeichens und poste(n Sie) es auf Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube mit dem Hashtag #GirlsGetEqual. Weitere Informationen und Material zum Teilen gibt es auf der Kampagnenseite.

Oder möchtest du/möchten Sie mehr rund um das Mädchen-Sein erfahren? Dann könnte dich/Sie das Girl Museum, das Teil des Internationalen Netzwerkes der Frauenmuseen ist, interessieren. Hier geht es zu den verschiedenen virtuellen Ausstellungen, Projekten und Publikationen.

Außerdem gibt es anlässlich des heutigen Welt-Mädchentags auch News aus Südtirol. Die Informationsbroschüre für Mädchen und junge Frauen „Sicherheitstipps für Gitschn“ wurde vom Landesbeirat für Chancengleichheit überarbeitet und ist ab heute verfügbar. Weitere Informationen zur Broschüre sowie zum damit verbundenen Schulprojekt „Ich sag nein“ finden Sie hier. Zur neuen überarbeiteten Broschüre ebenso wie zur „Die Gitschn-App“ kommen Sie hier.

 

Yvonne Rauter

 

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