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Tagged: Frau des Monats

Von der Kunst des Erzählens

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Unsere Frau des Monats Dezember: Romina Casagrande

“Meine eigenen Geschichten zu entwerfen, war eine Erfahrung, die mein Leben verändert hat.“ Romina Casagrande ist Autorin mehrerer Romane. Wir haben sie gefragt, wie sie zur Schriftstellerin wurde, was daran schön und was schwierig ist.

Woher kam deine Lust am Schreiben?

Meine Liebe zum Schreiben kommt von meiner Leidenschaft für Bücher. Meine eigenen Geschichten zu entwerfen, war eine Erfahrung, die mein Leben verändert hat.

Le ragazze con le calze grigie, Romina Casagrande, 2018
Dein letzter Roman „Le ragazze con le calze grigie“ ist 2018 erschienen. Du hast ihn bereits im Frauenmuseum vorgestellt. Er erzählt vom Leben des Wiener Künstlers Egon Schiele aus der Sichtweise von Frauen. Wie bist du zu diesem Thema gekommen?

Vor einigen Jahren war ich von seinem letzten Gemälde „Die Familie“ in der Belvedere Galerie in Wien buchstäblich schockiert. Schiele malt dieses Bild einige Tage vor seinem Tod, kurz bevor er am spanischen Fieber stirbt. Er ist erst 28 Jahre alt und hat nach Jahren der Aufopferung und Enge erste Erfolge erzielt. Im Nebenzimmer liegt seine Frau Edith im Sterben, die im sechsten Monat mit ihrem ersten Kind schwanger und an demselben Fieber erkrankt ist.

Den Körper als Leinwand

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Unsere Frau des Monats September: Sarah Bertagnolli

Schon als Mädchen wusste sie – irgendwann möchte sie voll tätowiert sein. Sarah Bertagnolli spricht über die Kunst der Ganzkörpertätowierung, was sie damit ausdrücken möchte und wie sie diese mit ihrem Beruf vereinbart.

Wann hast du deine Leidenschaft für Tattoos entwickelt?

Diese Leidenschaft habe ich schon sehr früh entwickelt. Ich habe mir mein erstes Tattoo mit 12 Jahren stechen lassen und wusste schon damals, dass ich irgendwann voll tätowiert sein möchte.

Was war dein erstes Tattoo?

Die Suche nach dem Schönen

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Unsere Frau des Monats September: Anna Quinz

“Schließlich rette ich ja nicht die Welt, sondern versuche nur, Schönes zu schaffen, für mich und für die anderen.” Im Interview erzählt uns Anna Quinz von der Gründung von franzmagazine, vom Ursprung ihrer Ideen und den Herausforderungen entlang des Weges.

„Erfolg ist für mich glücklich zu sein“

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Unsere Frau des Monats Juli: Arianna Tricomi

Die Freeriderin Arianna Tricomi aus Alta Badia mischt zur Zeit kräftig die Weltelite in ihrer Sportart auf. Was sie macht, erweckt bei uns gleichzeitig Gänsehaut, kalte Füße und Begeisterung. Im Interview erzählt uns Arianna, wie sie zum Skifahren abseits der Piste gekommen ist und was ihr am meisten Spaß daran macht.

Von der Selbstverständlichkeit zu helfen

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Unsere Frauen des Monats Juni: Isabelle Hansen und Gabi Waldner

Das Restaurant „African Soul“ ist inzwischen weit über Meran hinaus bekannt und beliebt. Isabelle Hansen und Gabi Waldner sind treibende Kräfte in dem Projekt, das Flüchtlingen einen ersten Arbeitsplatz ermöglicht. Isabelle Hansen beantwortet unsere Fragen dazu.

Ende 2017 wurde das Restaurant ‚African Soul‘ eröffnet. Ihr seid in der Sozialgenossenschaft Spirit, die dahinter steckt. Wie kam euch die Idee zu dieser Initiative?

Die Idee ist eher langsam entstanden, ich habe als Freiwillige der Caritas im Haus Noah mit einem jungen Mann aus Nigeria Deutsch geübt. Im Gespräch sind wir auf das Thema Essen und Kochen gekommen und er hat ganz begeistert von der Küche seines Landes erzählt, später ist daraus das Projekt „Book a Cook“ vom Verein Empezamos geworden und aus dem heraus hat sich die Idee festgesetzt, ein eigenes afrikanisches Lokal zu eröffnen. Der Deutsch-Schüler von damals – Kelly Asemota – ist heute unser Küchenchef.

Kelly Asemota © African Soul
Wie und warum hat euer Engagement für Flüchtlinge begonnen?

Das Engagement ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, denn wir sind eine solidarische Gesellschaft. Eher ist es für mich unverständlich, wieso einige ihre Solidarität an Hautfarben oder Nationalitäten binden.