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Tagged: Körper

Mammographie – ja oder nein?

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Übermorgen ist Neumond – damit ist es also wieder Zeit für unsere Rubrik #tanterosa.

Der 19. Oktober wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Internationalen Tag gegen Brustkrebs erklärt. In vielen Ländern wird allerdings der gesamte Oktober dafür genutzt um auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen, für die Krankheit zu sensibiliseren und über Vorsorgeuntersuchungen und regelmäßige Kontrollen aufzuklären. All dies soll es ermöglichen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und zu heilen. Als Symbol für den Brustkrebsmonat gilt eine rosa Schleife (wie im Titelbild des Beitrags abgebildet). Von dieser leitet sich auch die häufig verwendete Bezeichnung als „rosa Monat“ ab.

Mammographie-Screenings gelten als eine der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen gegen Brustkrebs. In vielen Staaten gibt es deshalb für Frauen auch die Empfehlung regelmäßig ihre Brust kontrollieren zu lassen. Für Frauen ab 20-30 Jahre gilt mindestens einmal jährlich, für Frauen ab 50 alle zwei Jahre. In Italien erhalten Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle 2 Jahre vom Sanitätsbetrieb eine Einladung zu einem Mammographie Screening.

Bildquelle: Basker Dhandapani auf pixabay

2013 hat ein Fachgremium des unabhängigen Swiss Medical Board (SMB) einen Bericht verfasst und veröffentlicht. Dieser beschäftigt sich mit der Frage, welchen Nutzen diese systematischen Screenings haben. Die Forschungsergebnisse und Antworten, die die Ärzt*innen erhalten haben, sind recht ernüchternd. Es konnten nur wenige Anhaltspunkte und Beweise dafür finden, dass Mammographie-Screenings mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringen.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Der heutige 26. November wird in vielen Ländern als Intersex Awareness Day begangen – d.h. als Tag, an dem auf Intersexualität aufmerksam gemacht wird. Von Intersexualität spricht man dann, wenn Personen genetisch, anatomisch oder hormonell nicht eindeutig einem Geschlecht zuordenbar sind. Um dies zu ändern werden häufig bereits Babies geschlechtsangleichenden Operationen unterzogen. Operativ soll eine eindeutige Zuordenbarkeit zu einem Geschlecht hergestellt werden – entweder Mann oder Frau.

Die Intersex-Bewegung kritisiert diesen Eingriff in den Körper und fordert, dass die Entscheidung für eine geschlechtsangleichende Operation nicht von Eltern oder medizinischem Personal getroffen werden soll. Wenn sich jemand dazu entscheidet, dann sollte es allein die betroffene Person selbst sein. Dieser Forderung steht hinter dem heutigen Zitat der Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch:

Intersex Babies Don’t Need ‚Fixing‘“ – „Intersexuelle Babies brauchen nicht ‚in Ordnung gebracht‘ werden

Der weltweite Einsatz der Intersex-Bewegung für die Akzeptanz eines breiteren Spektrums körperlicher Geschlechter, zeigt aber zum Glück auch schon einige Erfolge. So gibt es in folgenden Ländern in Dokumenten, die die Identität einer Person nachweisen, bereits die Möglichkeit zwischen männlich, weiblich oder einer dritten Option zu wählen:

Maubeschau – ein Menstruationsmalbuch

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Es ist wieder Neumond und Zeit für unsere Rubrik #tanterosa. Im heutigen Beitrag möchten wir euch ein etwas anderes Buchprojekt vorstellen. Und zwar das Malbuch von Jenz Mau, das sich auf künstlerische Weise mit einem Thema beschäftigt, das viele Frauen jedes Monat begleitet – die Menstruation. Im Interview gibt uns Jenz Mau Einblicke in das Buch und Ausblicke auf einen anderen persönlichen Zugang und Umgang mit unserem Körper.

Jenz Mau, würdest du dich uns kurz vorstellen? Wer bist du und was macht dich aus?

Ich bin Künstlerin und Pro Sex Feministin*. Meine Künstlerischen Projekte drehen sich gerne um gesellschaftliche Tabus, so habe ich z.B. als Darstellerin und Regisseurin in den letzten Jahre feministische, alternative Pornografie gemacht. Über das befreite Ausleben meiner Sexualität habe ich meine Emanzipation erlangt. Mir ist ganz besonders wichtig, Frauen zu stärken und sie zu unterstützen, sich selbst wertzuschätzen. Meine Themen sind Body Positivity, Weiblichkeit, Sexualität.

Körperbehaarung – Hauptsache weg!?

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Den menschlichen Körper bedecken, einmal dichter, einmal weniger dicht, an vielen Stellen Haare und Härchen: vom Kopf, über Augenbrauen, Ohren, Nase, Oberlippe, Achseln, Arme, Rücken, Bauch, Intimbereich, bis hin zu den Beinen und Zehen. Je nach Körperregion hat die Behaarung eine unterschiedliche Schutzfunktion. Nichtsdestotrotz gilt, je nach Körperregion, das Dasein und die Sichtbarkeit von Haaren als: schön, erwünscht und erwartet, akzeptiert und toleriert, oder „ungepflegt“, „unhygienisch“ und tabu. Die Erwartungen sowie die Maßstäbe der Beurteilung sind dabei von Geschlecht zu Geschlecht, von Gesellschaft zu Gesellschaft und von Zeit zu Zeit sehr unterschiedlich – sie spiegeln das jeweilige Schönheitsideal. Eine „haarige“ Sache…

Bildquelle: Pixabay

Als in ihrer Existenz am wenigsten angezweifelt und vielmehr erwünscht, gilt die Kopfbehaarung. Was nicht heißt, dass diese keine Debatten und gesellschafltiche Verhandlungsprozesse mit sich gebracht haben. Die Länge bzw. Kürze der Haare, deren Farbe oder deren Verlust/Verschwinden standen und stehen immer wieder zur Diskussion.

Körperbehaarung an allen anderen Körperstellen hat es (heute) hingegen schwerer – vor allem in ihrer natürlichen, „unkontrollierten“ Form. Ganz besonders konfliktreich, aufgeheizt und von Ekel, Bestürzung und anderen Emotionen geprägt, werden die Diskussionen dann, wenn Haare auf den Beinen, unter den Achseln oder im Intimbereich zum Thema werden.

Die Anleitung zur Selbstliebe

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Habt ihr schon mal ein Kinderbuch gesehen, das Zellulitis und Dehnungsstreifen zeigt? Und das bewusst alle möglichen verschiedenen Körperformen feiert? Das wunderbare Kinderbuch „Die Anleitung zur Selbstliebe: Liebe deinen Körper” der Autorin Jessica Sanders aus Melbourne gibt es seit April auch auf Deutsch. Weil Mädchen nicht früh genug damit anfangen können, ihren Körper zu lieben. Beziehungsweise am Besten nie damit aufhören.

Vulvalippen statt Schamlippen!!

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Dass Sprache unsere Wirklichkeit prägt, das was wir denken und wahrnehmen (können), darüber haben wir vor Kurzem schon mal geschrieben. In der heutigen Rubrik Tante Rosa möchten wir mit einer weiteren Debatte an dieses Thema anknüpfen, und zwar mit einem interessanten Aufruf.

Im Oktober des letzten Jahres hat Gunda Windmüller einen Aufruf gestartet, der es in sich hat. Auf dem Newsportal watson.de hat sie sich dafür ausgesprochen, die Schamlippen der Frau* nicht mehr als solche, sondern als Vulvalippen zu bezeichnen.

 

Der derzeit übliche Begriff „Schamlippen“ tauchte um 1789 auf und wird seither zur Bezeichnung der inneren und äußeren Schamlippen verwendet, die die Vulva und den Eingang zur Vagina umschließen. Was an diesem Begriff (nun) als problematisch angesehen wird, ist dass er die weiblichen* Geschlechtsteile mit einem negativen Gefühl – der Scham – verbindet. Scham ist ein kulturell geprägtes Gefühl, das mit Verlegenheit, Bloßstellung, Minderwertigkeit, Unanständigkeit, mit Tabus und oft auch mit Sprachlosigkeit über etwas verbunden wird.

Dass all die genannten Aspekte sprachlich so eng an die weiblichen* Geschlechtsteile, den Körper und die Sexualität gebunden werden, bleibt nicht ohne Wirkung und sagt so einiges über unsere Kultur aus. Darüber, was nicht gedacht, nicht gesagt und nicht getan werden darf und soll. Mit allen negativen Folgen, die damit verbunden sind, wie mangelnde Aufklärung über den Aufbau der Geschlechtsteile, Verheimlichen von Beschwerden in diesem Körperbereich, unerfüllte Sexualität und vielem mehr.

Den Körper als Leinwand

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Unsere Frau des Monats September: Sarah Bertagnolli

Schon als Mädchen wusste sie – irgendwann möchte sie voll tätowiert sein. Sarah Bertagnolli spricht über die Kunst der Ganzkörpertätowierung, was sie damit ausdrücken möchte und wie sie diese mit ihrem Beruf vereinbart.

Wann hast du deine Leidenschaft für Tattoos entwickelt?

Diese Leidenschaft habe ich schon sehr früh entwickelt. Ich habe mir mein erstes Tattoo mit 12 Jahren stechen lassen und wusste schon damals, dass ich irgendwann voll tätowiert sein möchte.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer 😉 Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Ein wunderbares Zitat für den Montag-Morgen, findet ihr nicht? Fühlen wir uns doch einfach mal wohl in unserem Körper 😉

Die britische Schriftstellerin Laurie Penny wurde 2011 mit ihrem Buch „Meat Market“ (Fleischmarkt) international bekannt. Sie beschreibt und kritisiert mit treffenden Worten den Zusammenhang von Frauenkörpern und Kapitalismus. Und in diesem Satz bringt sie ganz vieles davon auf einen Punkt, nicht wahr?

Hier findet ihr alle unsere Zitate zum Montag auf einen Blick.