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Über mich und meine Vorbilder

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Hallo! Ich heiße Emilie, bin (noch) 17 Jahre alt, komme aus Meran und besuche das Sprachengymnasium mit Französisch in Meran. Seit meiner Einschulung 2008 bin ich zum Bücherwurm mutiert und lese mich kreuz und quer durch die Literaturgeschichte.

Wenn ich dann doch einmal nach einem stressigen Schulalltag keine Buchstaben mehr sehen kann, schaue ich gern Serien oder Filme. Besonders „True crime“ (echtes Verbrechen)- Serien haben es mir angetan, aber zum Ausgleich dürfen Komödien wie „ Fleabag“, oder „ The Good Place“ auch nicht fehlen.

Die meisten meiner Hobbies sind sehr Schreibtisch oder Couch bezogen, weshalb ich zwischendurch gerne spazieren gehe. Oft fotografiere und filme ich auch dabei, und versuche mich am Schneiden kurzer Amateurfilme.

Aufs Frauenmuseum bin ich schon früh aufmerksam geworden, da meine Mutter als Direktorin der Urania Meran viel mit dem Frauenmuseum zusammenarbeitet und mich zu Ausstellungen und Veranstaltungen mitgenommen hat. Das Frauenmuseum bietet mir als Geschichteliebhaberin die Gelegenheit, in den Museumsalltag hinein zu schnuppern, und herauszufinden, in welche Richtung ich nach der Matura gehen möchte. Der Kontrast zwischen den historischen Zeitschriften, Büchern, Kleidern, Haushaltsgegenständen, etc. und den aktuellen Themen, die behandelt werden, beeindruckt mich sehr, da dadurch die Themen der Ausstellungen greifbar werden. Meine Generation ist mit einem Vorsprung, was Feminismus und Emanzipation angeht, auf die Welt gekommen, deshalb neigen viele zu Stagnation im Bereich Gleichberechtigung, da sie denken, dass alles schon erreicht sei. Zugegebenermaßen wird einem beim Einblick in die Geschichte der Frau klar, wie viel schon erreicht worden ist, aber dass dies jedoch längst nicht für Frauen aller Länder, Gesellschaftsschichten und Sexualitäten, und schon gar nicht in allen Bereichen des Alltags- und Berufslebens gilt, muss dennoch bedacht werden. Deswegen bewundere ich die Arbeit aller Aktivist*innen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen, und somit auch alle Organisationen, wie eben die Frauenmuseen.

 

Vorbilder

Es ist mir ganz schön schwergefallen, mich für meine Vorbilder zu entscheiden, da ich alle Menschen bewundere, die sich in irgendeiner Hinsicht dafür einsetzten, die Welt zu verbessern oder zu bereichern, und ich dazu tendiere, nur die Handlungen und nicht die Person dahinter zu erkennen und zu bewundern. Bei den Personen, die mir eingefallen sind, handelt es sich demnach lediglich um einen kleinen Teil an Leuten, die ich bewundere.

Jameela Jamil

Jameela Jamil ist eine britische Fernseh-und Radiomoderatorin, Schauspielerin und Model mit indisch-pakistanischen Wurzeln. Bekannt wurde sie vor allem mit ihrem Schauspiel Debüt in der Fernsehserie „ The Good Place“.
Seit ihrer Geburt leidet sie an Schwerhörigkeit und Labyrinthitis und wurde zudem mit 17 Opfer eines schweren Autounfalls, der ihr beinahe die Fähigkeit zu laufen nahm. Doch dieser Autounfall hatte für sie auch eine positive Seite, denn er gab ihr den Anstoß, sich Hilfe zu holen, damit sie ihre Anorexie, an der sie seit ihren frühen Teeangerjahren gelitten hatte, überwinden konnte.
Ihre eigene Vergangenheit bewegte sie, die Plattform i_weigh zu gründen, deren Ziel es ist, der Diätindustrie entgegenzuwirken und Personen zu ermutigen, sich auf ihre Fähigkeiten, anstatt ihr Gewicht zu konzentrieren. Eine ihrer Bemerkungen hat mich sehr beeindruckt und mir auch geholfen, meinem Körper gegenüber nicht mehr so kritisch zu sein. Jameela meinte, dass die Problemzonen, über die so viele Frauen unglücklich sind, nur erfunden und dazu gedacht sind, uns von größeren Problemen, wie Sicherheit und Arbeitschancen für Frauen abzulenken.

 

Emma Watson

Emma Watson ist wohl ein der bekanntesten Schauspielerinnen der letzten Jahre. Durch ihre Rolle als Hermine in den Harry Potter Filmen wurde sie weltbekannt und stand schon in ihrer Kindheit unter dem neugierigen Auge der Öffentlichkeit. Diese Aufmerksamkeit nutzt sie aber nicht nur zu ihrem eigenen Vorteil, sie engagiert sich sehr viel für Frauenrechte. Seit Juni 2014 ist Emma Watson UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte und entwickelte mit UN Women die Kampagne „HeForShe“, die Männer und Jungen dazu bewegen will, sich für Frauen- und Mädchenrechte zu engagieren. 2016 gründete sie außerdem den feministischen Lesezirkerl „Our shared shelf“, bei dem jeden Monat ein Buch vorgestellt wird. Aufgrund ihrer großen Reichweite, die sie mit den Harry Potter-Filmen erlangte, dient sie vor allem vielen Mädchen als Vorbild, in und außerhalb ihrer Rolle als Hermine.

 

Emilie Vorhauser

 

In der Serie „Über mich und meine Vorbilder“ erzählen junge Frauen von ihren Interessen, von den Menschen die sie inspirierend finden und die für sie Vorbilder sind. Hier, hier und hier könnt ihr die vorhergehenden Blogartikel einsehen.

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