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Tagged: USA

Das war der Women’s March in San Francisco

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Am 19. Januar 2019 hat bereits zum dritten Mal der Women’s March in Städten rund um den Globus stattgefunden. Die Ziele und Forderungen der Protestierenden, die bei dem diesjährigen Marsch im Vordergrund standen, könnt ihr hier nachlesen. Kara Wuest von Global Fund for Women war auf dem Women’s March in San Francisco vor Ort und beantwortet unsere Fragen dazu:

Was waren die Ergebnisse des ersten Frauenmarsches?

Der erste Frauenmarsch im Januar 2017 war eine direkte Reaktion auf den Amtsantritt von Donald Trump. Der Protestmarsch in Washington DC war der größte eintägige Protest in der Geschichte der USA. Zu diesem Zeitpunkt wurden allen Menschen zusammengebracht, die sich für Frauenrechte, Rassengleichheit und zur LGBTQ-Freiheit äußern wollten. Der zweite Frauenmarsch im Januar 2018 hat die Botschaften von #MeToo weitergetragen und auf die Dringlichkeit der bevorstehenden mid-term Wahlen in den Vereinigten Staaten hingewiesen – ein Aufruf zum Handeln, der dazu beigetragen hat, dass nun mehr Frauen im US-Kongress sind, als je zuvor.

Worum geht es in diesem Frauenmarsch?

In San Francisco sind die Themen „Truth to Power“ und „Women´s Wave“. Unsere CEO und Präsidentin Musimbi Kanyoro sprach auf dem Marsch in San Francisco über die globalen Verbindungen von Frauenbewegungen und die Notwendigkeit, gemeinsam und solidarisch weiterzugehen.

Was erhoffst du dir von diesem Women’s March?

Vote for Victoria!

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Das neue Buch von Antje Schrupp „Vote for Victoria! Das wilde Leben von Amerikas erster Präsidentschaftskandidatin Victoria Woodhull (1838-1927)“ berichtet von der Frau, die schon im 19. Jahrhundert für die Präsidentschaft kandidierte – 50 Jahre vor Einführung des Wahlrechts für Frauen. Der Titel triffts auf den Punkt: Victorias Leben war tatsächlich wild. Sie war Wall-Street-Brokerin, „Cigar Girl“, Zeitungsherausgeberin, Prostituierte, Wahrsagerin, Rednerin, Schauspielerin, Parteigründerin. 1870 verkündete sie im „Herald“:

Während andere meines Geschlechts einen Kreuzzug gegen Gesetze führen, die die Frauen des Landes einschränken, habe ich meine persönliche Unabhängigkeit behauptet. Während andere für bessere Zeiten beteten, tat ich etwas dafür. Während andere für die Gleichheit von Frauen mit den Männern argumentierten, habe ich sie unter Beweis gestellt, indem ich eine erfolgreiche Geschäftsfrau wurde.“  – Daraufhin kündigte sie ihre Präsidentschaftskandidatur an.

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Nobelpreisträgerin des Tages

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Nobelpreisträgerin des Tages ist Maria Goeppert-Mayer, die gestern 110 Jahre alt geworden wäre.

Die Deutsch-Amerikanische Wissenschaftlerin war neben Marie Curie die einzige Frau, die einen Nobelpreis für Physik erhalten hat.

„Werde nie eine Frau, wenn du groß bist“, empfahl ihr ihr Vater wenn sie klein war – und meinte damit wohl, dass sie einen anspruchsvollen Beruf erlernen sollte, anstatt sich mit Heim und Herd zufrieden zu geben. Nach dem Abschluss des Studiums zog sie mit ihrem Mann in die USA. Als die USA Ende 1941 in den Krieg eintraten wurde sie – wie alle NaturwissenschaftlerInnen – zu Kriegszwecken eingesetzt und arbeitete fortan am Sprengstoff für die Atombombe. Das prägte ihre Forschungsarbeiten, in denen sie nach dem Krieg die Schalenstruktur des Atomkerns entschlüsselte, wofür sie 1963 den Nobelpreis erhielt. „Gegen den Preis hatte sie nichts einzuwenden, aber es mißfiel ihr, daß sie wegen der Zeremonie stundenlang nicht rauchen konnte.“ (fembio.org)

 

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1963 Physik