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Lust auf nachhaltige Mode?

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In ihrem Blog schreibt Susanne Barta wöchentlich über faire Mode. Wie sie sich für einen Wandel der Modeindustrie einsetzt und wie sie selbst zu dem Thema gefunden hat erzählt sie uns heute in der Rubrik #Bloggerin.

Wollen Sie sich uns kurz vorstellen?

Mich interessieren Menschen und was sie zu erzählen haben, mich interessiert Gesellschaft und wie sie sich verändert, mich interessiert, was es braucht, um die Zukunft so zu gestalten, dass wir eine Zukunft haben. An diesen Themen arbeite ich seit langem schreibend, sprechend, Radio machend, nachdenkend, organisierend, beratend, coachend und aktivistisch, auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Rollen. Ich bin 54 und lebe als Österreicherin seit über 20 Jahren in Bozen. Vor kurzem habe ich ein neues Projekt gestartet, den Newsletter „Frau Susi denkt über das Leben nach“.

Susanne Barta
Wie ist denn Ihr Interesse für nachhaltige Mode geweckt worden?

Dieses Thema ist vor einigen Jahren zu mir gekommen. Ich mag Mode sehr, aber die Praktiken der Modeindustrie sind mir zunehmend suspekt geworden. Ich habe mich in die Recherche gestürzt, viele tolle Leute kennengelernt und bin jetzt vielfältig aktiv in der nachhaltigen Mode-Community. Mein Umgang mit Mode hat sich grundlegend verändert.

Gibt es Themen, die Ihnen dabei besonders am Herzen liegen?

Mehr Nachhaltigkeit und Fairness sind die Zukunft, ohne lässt sich diese (leider sehr schmutzige) Industrie nicht mehr rechtfertigen. Der Wandel muss auf verschiedenen Ebenen stattfinden, es braucht dazu Politik, Unternehmen und uns Konsument*innen. Ich möchte zeigen, dass wir alle etwas tun können, Stichworte sind verändertes Konsumverhalten, sich zu fragen, wer meine Kleidung wo und wie produziert hat, zirkuläre Praktiken wie Second Hand, Mode mieten, Up- und Recycling, Mending… Es geht aber auch um Ästhetik, Design, Style und persönlichen Ausdruck, also um Mode. Nachhaltigkeit alleine reicht nicht aus um etwas anzuziehen.

Susanne Barta
Wie kam es dazu, dass Sie über faire Mode bloggen?

Ich habe die zweite Ausgabe des nachhaltigen Messe- und Konferenzformats GREENSTYLE in München besucht und war begeistert. Danach war mir klar, dass ich das Thema hier mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln größer machen möchte. Ein Teil meines Engagements ist der Blog, die Damen vom franzmagazine haben mich und das Thema aufgenommen und seit August 2019 schreibe ich wöchentlich darüber. In der Zwischenzeit war die GREENSTYLE als Pop-up auch schon auf der Biolife in Bozen, wenn Corona-mäßig alles gut geht, wird es diesen November wieder klappen.

Was möchten Sie damit erreichen?

Ich möchte Lust auf nachhaltige Mode und die Themen rundherum machen, informieren darüber, was in der Modeindustrie so alles schief, aber auch bereits gut läuft, Designer*innen, Brands, Projekte, Plattformen etc. vorstellen und vor allem zeigen, dass nachhaltige Mode sehr gut aussehen kann und den Müsli-Touch längst abgelegt hat.

Wie finden Sie Ihre Themen?

Ich bin ein neugieriger Mensch, viel in Bewegung und interessiere mich dafür, was so läuft. Die Themen gehen mir nie aus.

Wo können wir Ihre Beiträge finden?

Mein nachhaltiger Modeblog auf franzmagazine: https://franzmagazine.com/tag/sustainable-fashion/

Meine Website: https://susannebarta.com

Mein Newsletter: https://susannebarta.substack.com

Auf Instagram: https://www.instagram.com/susannebarta/  und Facebook: https://www.facebook.com/susanne.barta/

Auf der GREENSTYLE-Plattform: https://greenstyle-muc.com/?s=susanne+barta

Susanne Barta

 

Interview: Judith Mittelberger

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