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Tagged: Kräuter

Grüne Power für Mütter

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Im Monat Mai gehört es sich auch bei der Rubrik #TanteRosa einen Beitrag den Müttern zu widmen. Dabei haben wir anlässlich des Muttertages vom Blog der Südtiroler Kräuterfrauen @kräuterkraft ein Geschenk bekommen: Wir dürfen seinen Beitrag „Grüne Power für Mütter“ wiederverwenden, natürlich auch mit Einverständnis von Autorin und Hebamme Julia Cappelletto. Also, vielen Dank dafür!

Hebammentipps zu Kräutern für die Schwangerschaft

Die Schwangerschaft macht mit vielen Frauen (und Männern) was ganz Tolles: Sie schafft ein Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise. Dazu gehört auch der Konsum von Medikamenten. Zu Recht, denn manche Medikamente sind in der Schwangerschaft nicht empfohlen, dafür liefert uns Mutter Natur so Einiges aus ihrer Pflanzenapotheke. Als Hebamme freue ich mich immer, wenn sich Frauen bei mir Tipps dazu holen.

 

 

Ich selbst habe in der Praxis – und als Schwangere – Erfahrung mit Kräuterheilkunde sammeln dürfen und manchmal ist es erstaunlich, wie verlässlich die Wirkung einsetzt, ja sogar effektiver ist als herkömmliche Medikamente.

Hier stelle ich euch meine Top 4 der Schwangerschafts-Helferlein vor. Sie sind nach dem Schwangerschaftsverlauf geordnet.

 

Jahreskreisfeste wieder „in“

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Am vorigen Mittwoch haben Irene Hager und Thea Unteregger zum Jahreskreisfest der Wintersonnenwende – „Geburt des Lichts“ – im Schloss Auer eingeladen. Jahreskreisfeste werden in den letzten Jahren immer mehr wieder gefeiert und wir haben die beiden gefragt, was dahinter steckt. Und wieso sie diese Feste begehen.


Thea, du beschäftigst dich jetzt schon seit Jahren mit den Göttinnen. Es ist mehr als nur ein künstlerisches Projekt. Wie kamst du dazu und was bedeuten sie in der heutigen Zeit laut dir?

Mich interessiert, welche Vorstellungen von Weiblichkeit es in meiner Umgebung gibt und gab.

Ich will wissen, was unter den katholischen Heiligen liegt und außerhalb der Frauenbilder, die mir in der modernen Welt täglich begegnen.

Bei meinen Recherchen habe ich eine große Vielfalt von Frauengestalten entdeckt, die ganz unterschiedliche Qualitäten haben: Manche sind sanft, andere wild, manche sind kantig und schroff, andere anschmiegsam.

Es macht mir Spaß als Frau die Wahl zu haben, an welchen Archetypen ich mich orientieren möchte, welche Geschichten mir gut tun.

Ich recherchiere, welche archäologischen Funde und Sagen es im Alpenraum gibt und frage mich: „Was hat diese weibliche Figur mit uns heute zu tun, was hat sie uns zu sagen?“ Dann folge ich meiner Intuition, die die Vergangenheit mit der Gegenwart zusammenführt.

Irene, schon als Museumsvermittlerin hast du dich bemüht, altes Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Und es lässt sich als Kräuterexpertin gut verbinden, nicht wahr? Kannst du uns dazu was erzählen?

Ich glaube, dass sich Menschen immer schon an natürliche Rhythmen gehalten haben. Die Jahreszeiten bestimmen das Leben.

Ein großer Teil unseres Brauchtums geht darauf zurück, dass die Menschen die Jahreszeiten gefeiert haben, indem sie sich bei Gottheiten bedankt  oder Bitten an sie gesandt haben.

Kräuter haben dabei auch eine Rolle gespielt. Denn Pflanzen sind die Wohnstätten von Göttinnen und Göttern, durch die Kräuter wirken göttliche Kräfte.

Wieso Jahreskreisfeste? Wieso organisiert ihr zwei die zusammen?

Alle Feste in unserer religiösen Tradition gehen auf den Jahreskreis zurück, auf das Wachsen, Ernten und Welken von Pflanze, auf die Geburt und den Tod von Tieren, die wir zum Überleben brauchen.

Die alten Religionen gelten heute nicht mehr, aber die Feier der Jahrszeiten, das gemeinsamen Huldigen der Kräfte der Natur ist geblieben.

Wir organisieren die Jahreskreisfeste gemeinsam, weil Thea mit ihrer tiefen Recherche der alpinen Göttinnen die Verbindung zur Urkraft unserer Landschaft wieder aufgenommen hat und Irene mit den Kräutern die Verbundenheit mit der Natur aufnimmt und vermittelt.

Was können wir uns dabei erwarten? Wer ist eingeladen?

Bei jedem Jahreszeitenfest geht es um eine bestimmte Qualität, die wir auch in den zugehörigen Göttinnenfiguren ausgedrückt sehen.

Irene und ich stellen ganz grundsätzliche Überlegungen zur Zeitqualität vor und kombinieren sie mit praktischen Tätigkeiten und Tipps.

Wir rühren Salben und Räuchern, wir wünschen und reflektieren.

Wir Menschen sind sinnliche Wesen und wir möchten, dass unsere TeilnehmerInnen die besonderen Eigenschaften der Zeit wahrnehmen, in der wir uns gerade befinden, sie spüren und hören und schmecken, wie die Wurzelsuppe, die wir beim Herbstfest über dem offenen Feuer gekocht haben.

Eingeladen sind dazu alle Interessierten, die Lust auf ein paar besinnliche und gemütliche Stunden im Freien haben.

Inkentern gean mir!

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Der November-Beginn hat heuer seinem Namen alle Ehre gemacht: verregnet und grau bricht schon früh die Dunkelheit herein. Genau die richtige Zeit, um es sich vor einem Ofenfeuer gemütlich zu machen und einen heißen Kräutertee zu schlürfen.

Diese Stimmung hat sich am vergangenen Samstag das Frauenmuseum in Meran zum Thema gemacht. Im Dachgeschoss des Museums haben die Südtiroler Mundartdichterinnen und die Gaulsängerinnen zu einem stimmigen Abend mit dem Titel „Inkentern gean mir!“ geladen. Die fröhlichen, schwungvollen, manchmal auch nachdenklichen Verse, Texte und Lieder haben sich abgewechselt. Es gab zwar kein Ofenfeuer, dafür aber den Kräutertee von Fasui, der die gemütliche Stimmung perfekt gemacht hat.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für diesen schönen Abend!

Die Moschber-Frau (Vogelbeeren-Frau)

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Unsere Frau des Monats November: Alexia Zöggeler

Wenn sie über ihre ‚Kreitlen‘ spricht verspürt man Leidenschaft kombiniert mit fundiertem Wissen. Alexia Zöggeler aus Vöran bäckt bunte Kräuterkuchen, kocht mit ‚Unkraut‘ und bringt mit ihren Räuchermischungen den Wald ins Haus. Seit einem Monat ist sie in ihrem Geschäft ‚Arteemis‘ in Lana zu finden. Wie sie von der Buchhalterin zur Kräuterfrau wurde erzählt sie uns im Interview – und auch, warum sie die Moschber-Frau ist 😉

Wie hast du zu dem Thema Kräuter gefunden?

Die Kräuter haben mich seitdem ich ein junges Mädchen war nicht mehr losgelassen. Und dabei habe ich am Anfang noch im Garten meiner Eltern den Giersch, also Unkraut gejätet. Mir hat ja kein Mensch gesagt, dass man den Giersch essen kann und dass der so lecker schmeckt! (lacht)

Und dann hast du begonnen, dein Wissen auch weiterzugeben, richtig?

Durch verschiedene Ausbildungen in den letzten Jahren habe ich mich immer intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt und so wurde mir klar, dass es für mich mehr als ein Hobby sein sollte. Ich habe begonnen Kräuter- und Räuchervorträge zu halten, 2016 wurde mein Buch veröffentlicht und ich habe begonnen zu bloggen und so meine Rezepte weiterzugeben.

Alexia Zöggeler mit ihrem 2016 erschienenem Buch „Die gute Landkräuterküche“.
Vor wenigen Wochen hast du einen weiteren Schritt gewagt und dein Geschäft ‚Arteemis‘ in Lana eröffnet. Die Erfüllung eines Traums?

Zauberwurzel für die Wechseljahre

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Pünktlich zum heutigen Neumond sind wir wieder da mit unserer Rubrik Tante Rosa. Dieses Mal konnten wir die Bozner Ärztin Moidi Paregger dafür gewinnen und sie war sofort bereit, auf unseren Beitrag im vorigen Monat noch einmal zu vertiefen aus ihrer Sicht.

Moidi Paregger

Wir Frauen sind durch anhaltende geistige und körperliche Überarbeitung oft überlastet. Das kann sich auf unseren weiblichen hormonellen Haushalt ungünstig auswirken.

Da Hormone auch Empfindungsträger sind, wirkt sich eine verminderte Produktion auf unser Gemüt negativ aus: Wir werden schlaflos, nervös, pessimistisch, müde, voll Angst und unkonzentriert.

Häufig besteht bei Frauen eine Östrogendominanz, ein Zuviel an Tatendrang im Verhältnis zum Wohlfühlhormon Progesteron, das Hormon des inneren Friedens, der inneren Heiterkeit. Es ist das Schwangerschaftshormon, das uns in dieser Zeit unbekümmerter und träger werden lässt.

Dieses heute unterschätzte Hormon wird besonders nach den Wechseljahren von den Nebennieren produziert: aus Pregnolon wird Progesteron und DHEA, u.a.m.

Bei Überforderung mit all ihren körperlichen Beschwerden benötigen diese Nebennieren Wurzelkräfte, die anregen, aber auch beruhigen können.

Die Zauberwurzel aus der Taiga, Eleuterococcus oder sibirischer Ginseng genannt, und die Süssholzwurzel bringen als Nebennieren-Tonikum Kraft, aber besonders das so oft ersehnte Wohlbefinden.

Das war die Buchvorstellung „Die Kraft der Kräuter nutzen“

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Bei der gestrigen Vorstellung von „Die Kraft der Kräuter nutzen“ hat es nicht nur wertvolle Einsichten in die Südtiroler Kräuterwelt gegeben, sondern auch allerhand gute Leckereien zum Verkosten direkt aus der Kräuter-Schatzkiste dieses neuen Buches. Den Autorinnen Irene Hager, Astrid Schönweger und der Fotografin Alice Hönigschmid ist damit der Auftakt zu ihrer Bücher-Tour gut geglückt. Wir freuen uns jetzt schon aufs Ausprobieren der Rezpte!

Das Buch gibt’s ab sofort im Buchhandel und auch im Frauenmuseum.

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Buchtipp: Die Kraft der Kräuter nutzen

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Sie wollten schon immer wissen, welche Kräuter eine heilende Wirkung haben? Wie sie erkannt, gesammelt und aufbewahrt werden? Und wie Sie sie anwenden können?

Das Buch „Die Kraft der Kräuter nutzen“ bietet einen vielfältigen Einblick: von Kräutertee, Sirup oder Salben, über Cremes oder Deodorants bis hin zur Verwendung von aromatischen Kräutern in der Küche und zur Schädlingsbekämpfung im Garten. Das Buch bietet 350 liebevoll zusammengetragene Rezepte rund um die Nutzung von Kräutern und ist damit Aufbewahrungsort für einen großen Schatz an altem Kräuter-Wissen. Die Autorinnen Irene Hager, Alice Hönigschmid und Astrid Schönweger haben Kräuterfrauen in ganz Südtirol besucht und deren Rezepte aufgeschrieben.

Das Buch ist ab sofort im Buchhandel und auch im Frauenmuseum erhältlich.

Die Kraft der Kräuter nutzen