Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Author: Ich Frau

ONE BILLION RISING 2025 – RISE FOR FREEDOM

0

14.02.2025 // 16:30

Am Valentinstag (14. Februar) findet auch dieses Jahr wieder auf der ganzen Welt die Initiative One Billion Rising statt, um ein Zeichen gegen die Gewalt von Männern gegen Frauen zu setzen. In Meran sind an diesem Tag eine laute Parade durch die Straßen der Innenstadt und ein Flashmob auf dem Thermenplatz geplant.

Jede dritte Frau wird im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt: das sind weltweit mehr als eine Milliarde Frauen und Mädchen. Am Valentinstag werden im Rahmen der weltweiten Kampagne One Billion Rising eine Milliarde Menschen auf die Straße gehen, um ein Ende der Gewalt von Männern gegen Frauen zu fordern.

Die Stadtgemeinde Meran, die sich seit zehn Jahren an dieser internationalen Kampagne beteiligt, organisiert – in Zusammenarbeit mit dem Frauenhaus und dem Frauenmuseum und mit der Unterstützung des Netzwerks gegen Gewalt an Frauen der Stadt Meran und der Therme Meran – eine Parade durch die Straßen der Innenstadt und einen gemeinsamen Tanz auf dem Thermenplatz.

„Alle Meranerinnen und Meraner sind aufgerufen, sich an dieser Initiative zu beteiligen, um öffentlich für Frauen und Mädchen einzutreten. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme“, sagt Vizebürgermeisterin Katharina Zeller.

Hildegard von Bingen … Floristmeisterprüfung Helena Ibertsberger

0

„Ich hatte schon früher, wie ich klein war, eine große Begeisterung für die Natur und ihre Schönheit, damals habe ich noch mit meiner Cousine kleine Sträuße aus gepflückten Wiesenblumen „gebunden“ und an Spaziergänger verschenkt. Es hat mich damals schon glücklich gemacht, Menschen dadurch eine Freude zu machen und das ist auch bis heute noch so.

Das Ausleben der Kreativität sowie das Arbeiten mit der Natur erfüllt mich bis heute.

Ich bin froh diesen Beruf gewählt zu haben und hoffe, dass es noch viele Jahre meine Leidenschaft bleibt.“

Helena Ibertsberger

Helena Ibertsberger hat 2024 ihre Ausbildung zur Floristmeisterin abgeschlossen. Bei der Meisterausstellung der Blumenkunst im Stift Zwettl im September desselben Jahres mit dem Thema „FRAU“ konnte ihre Abschlussarbeit bewundert werden: Helena durfte sich für ihr Werkstück mit einer ganz besonderen Frau auseinandersetzten, nämlich mit Hildegard von Bingen, deren Wissen um die Heilkräfte der Pflanzen heute noch Gültigkeit hat und die sich schon im Mittelalter für die Stärkung der Rolle der Frau in der Gesellschaft einsetzte.

Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

0

Der **Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung** wird jedes Jahr am **6. Februar** begangen. Dieser Tag wurde 2003 von Stella Obasanjo, der damaligen First Lady von Nigeria, ins Leben gerufen und 2012 von der UN-Menschenrechtskommission zum internationalen Gedenktag erklärt.

Der Tag soll auf das Schicksal von Frauen und Mädchen aufmerksam machen, die Opfer von Genitalverstümmelungen wurden oder davon bedroht sind. Weltweit sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über **200 Millionen** Mädchen und Frauen betroffen. Jedes Jahr sind etwa **3 Millionen Mädchen** gefährdet, Opfer dieser Praxis zu werden.

Die Genitalverstümmelung ist eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung, die in vielen Ländern Afrikas, des Mittleren Ostens und Asiens praktiziert wird. Die Motive für diese Praxis variieren, doch häufige Begründungen sind das Sicherstellen der Jungfräulichkeit, bessere Chancen auf dem Heiratsmarkt oder spirituelle Reinheit.
Die gesundheitlichen Folgen sind verheerend: Neben starken Blutungen und Infektionen können langfristige Schäden wie Unfruchtbarkeit, chronische Unterleibsentzündungen und Schwierigkeiten beim Urinieren und bei der Menstruation auftreten.

Petra Oberhollenzer, Frau des Monat Februar 2025

0

Unsere Frau des Monat Februar ist Petra Oberhollenzer, sie bekam 2024 den Förderpreis des Landesbeirates für Chancengleichheit/Frauenbüro für ihre Masterarbeit „Bergbäuerin sein – Herausforderungen und Chancen früher und heute“.

„Bäuerin zu werden war somit schon bald mein Traum, da es für mich ein Beruf ist der eine vielseitige Selbstverwirklichung, einen gesunden sinnvollen Arbeitsalltag und zugleich eine enkeltaugliche Zukunft verspricht.“

Im Interview mit Sissi Prader erzählt Petra mit Begeisterung über ihr Leben als junge Bäuerin.

Kannst du dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Petra Oberhollenzer, bald 32 Jahre alt, Bergbäuerin und Mutter von Jakob, 4 und Klara 2. Das besondere an unserer Familie ist aber, dass wir ein Chromosom reicher sind als eine durchschnittliche Familie mit zwei Kindern 😉, Klara hat Trisomie 21. Wir wohnen auf einem Bergbauernhof im Sarntal auf 1365m Meereshöhe und mein Mann bewirtschaftet unser kleines, aber schönes Stückchen Kulturlandschaft, nun schon seit über 10 Jahren mit Unterstützung seiner Mutter, Geschwister und weiteren fleißigen Heuerntehelfern. Seit nun fast 5 Jahren darf ich an seiner Seite das Erbe seiner Vorfahren schätzen und kultivieren lernen.

Dein Beruf als Bergbäuerin ist wohl eine Berufung?

Le sarte di Auschwitz

0

Il romanzo „Il nastro rosso“ di Lucy Adlington, uscito nel 2017, racconta la storia di una sartoria situata nel campo di sterminio di Auschwitz, in Polonia. Anni prima, l’autrice ne aveva sentito parlare, ma, nonostante varie ricerche, non era riuscita a raccogliere nessuna testimonianza diretta.

Soltanto dopo l’uscita del libro, che ebbe molto successo, le arrivarono diversi messaggi con contenuti simili: erano le famiglie di alcune prigioniere di Auschwitz che si erano riconosciute nel suo romanzo. Grazie a questi contatti, le fu finalmente possibile incontrare una testimone diretta, l’ultima sopravvissuta di quel gruppo: la slovacca Berta Kohút.

Nelle fasi più acute dello sterminio ad Auschwitz, Kohút era stata selezionata insieme a sua sorella Katka e ad altre ventitré giovani prigioniere, quasi tutte ebree slovacche, per disegnare, tagliare e cucire abiti destinati alle mogli dei comandanti del campo e ad altre donne dell’élite nazista di Berlino. Alcune internate avevano infatti lavorato come sarte in rinomati atelier a Praga, Bratislava e in altre città dell’Europa orientale prima dell’inizio della guerra. Le loro abilità furono sfruttate nel Laboratorio di alta sartoria (Obere Nähstube), un atelier ideato e aperto nel seminterrato degli uffici amministrativi delle SS da Hedwig Höss, moglie dell’ufficiale nazista e comandante del campo Rudolf Höss.

Leonida Silvestrin: la maestria di una pellicciaia meranese

0

“La storia di una donna, Leonida, determinata, emancipata che, nel dopoguerra, ha svolto la sua professione di artigiana pellicciaia, contribuendo in modo determinante allo sviluppo economico e sociale della sua famiglia e non solo. Ha saputo integrarsi in un territorio di confine e raccogliere la stima per la sua persona e la sua elevata professionalità. La creazione di pellicce artigianali è un’arte difficile e molto impegnativa che ormai si è persa nel tempo. Spero che questa testimonianza, frutto di ricordi (con la possibilità di qualche errore), possa mantenere la memoria storica.”

     Ivano Artuso, il figlio con il contributo del cugino Valerio Greghi

La vicenda di Leonida Silvestrini in Artuso si intreccia con il passato della città, in un’epoca in cui il mestiere della pellicciaia rappresentava un’arte raffinata e complessa, oggi quasi completamente scomparsa.

Gli inizi di una giovane determinata

Nata il 28 gennaio 1927 a Ponte San Nicolò, vicino a Padova, Leonida si trasferì con la famiglia a Merano durante la Seconda Guerra Mondiale. Maggiore di sei fratelli, si distinse fin da giovanissima per il suo spirito intraprendente e il forte senso di responsabilità. Ancora bambina e piccola di statura, iniziò a lavorare in una lavanderia, piegando lenzuola per i soldati grazie usando uno sgabello che le permetteva di raggiungere il piano di lavoro.

Liliana Segre: una vita dedicata alla cultura della memoria e all’impegno civile

0

Il 27 gennaio, Giorno della Memoria, è un’occasione per ricordare le vittime dell’Olocausto e per riflettere sulla necessità di custodire la memoria storica. In questa ricorrenza, vogliamo focalizzare l’attenzione su Liliana Segre, una donna che ha trasformato la sua vita in un simbolo della resistenza della memoria. Sopravvissuta alla brutalità dei campi di concentramento, Segre ha dedicato il suo impegno a trasmettere la memoria dell’orrore vissuto, affinché l’umanità non dimentichi l’infamia del passato. La sua testimonianza continua a rappresentare un monito per le nuove generazioni, un appello affinché l’orrore del passato non si ripeta mai più.

Liliana Segre, nata a Milano il 10 settembre 1930, rappresenta una figura chiave per il ricordo collettivo delle atrocità della Shoah. Sopravvissuta ai campi di concentramento nazisti, ha speso la sua esistenza nel raccontare la sua esperienza, educare le nuove generazioni e promuovere la tolleranza. Attraverso le sue parole, Liliana ha trasformato il suo vissuto in un potente strumento per mantenere viva la memoria storica e contrastare ogni forma di discriminazione.

L’esperienza di Auschwitz

Nel gennaio del 1944, a soli tredici anni, Liliana Segre fu deportata ad Auschwitz-Birkenau insieme a suo padre. Il viaggio verso il campo di sterminio segnò l’inizio di un incubo: all’arrivo, Liliana fu separata dal padre, che venne immediatamente ucciso, mentre lei fu destinata ai lavori forzati.

Internationaler Tag der Bildung

0

Der Internationale Tag der Bildung wurde 2018 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen und findet jährlich am 24. Januar statt. Zum ersten Mal wurde dieser Aktionstag im Jahr 2019 begangen. Sein Ziel ist es, die bedeutende Rolle der Bildung für Frieden und Entwicklung und als öffentliches Gut zu würdigen.

Die Vereinten Nationen möchten an diesem Tag darauf aufmerksam machen, dass Gleichstellung nur möglich ist, wenn alle Menschen die gleichen Chancen auf lebenslange, qualitativ hochwertige Bildung haben. Der Tag soll helfen, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen und allen Menschen weltweit gerecht den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Wir, das Frauenmuseum, nehmen uns das Thema „Mädchenbildung“ sehr zu Herzen.

Die Geschichte der Mädchenbildung ist ein faszinierendes Thema, das sich über Jahrhunderte erstreckt und viele Veränderungen durchgemacht hat.
Hier ist eine Übersicht:

Mittelalter und Frühe Neuzeit

Im Mittelalter hatten Mädchen nur begrenzte Bildungsmöglichkeiten, meist beschränkt auf Lesen, Singen und religiöse Unterweisung in Frauenklöstern. Töchter aus adeligen Familien wurden auf ihre zukünftige Rolle als Ehefrauen und Mütter vorbereitet1. Im 14. Jahrhundert entstanden in einigen Städten Mädchenschulen, die jedoch weiterhin auf traditionelle weibliche Rollen ausgerichtet waren.

 16.bis 18. Jahrhundert

Fiori in terra bruciata – Le donne dopo la Shoah tra speranza e resilienza

0

Per celebrare il „Giorno della Memoria 2025„, il 28 gennaio alle 18:00 presso il Museo delle Donne si terrà una conferenza con la Prof.ssa Antonella Tiburzi.

In occasione dell’80 anniversario della Liberazione dei lager. Dopo la devastazione della Shoah, le donne hanno trovato in se stesse la capacità di rinascere. Un viaggio sulla resilienza e la forza d’animo femminile.

Mentre il mondo osservava l’orrore della Shoah, le donne si alzavano dalle ceneri, portando con sé una forza d’animo e una determinazione che ha ispirato generazioni. Le loro storie, spesso dimenticate, sono un testamento alla capacità umana di superare, con difficoltà, l’indicibile e ricostruire la propria vita. Verranno raccontate le storie di alcune di queste donne che arrivarono a Merano.

Trovare la forza di ricominciare, di ricostruire le loro comunità e di trasmettere alle generazioni future un messaggio di speranza. Esse ci raccontano che anche dopo momenti terribili, l’umanità può risplendere.

 

„Deine Geschichte ist das, was du hast, was du immer haben wirst. Es ist etwas zu besitzen.“

0

Heute feiern wir den 61sten Geburtstag von Michelle Obama, eine inspirierende und engagierte Persönlichkeit, die als First Lady der Vereinigten Staaten von 2009 bis 2017 bekannt wurde.

Michelle LaVaughn Robinson Obama, geboren am 17. Januar 1964 in Chicago, Illinois, ist eine US-amerikanische Rechtsanwältin und Autorin. Sie war von 2009 bis 2017 die First Lady der Vereinigten Staaten als Ehefrau des 44. US-Präsidenten Barack Obama.

Michelle wuchs in der South Side von Chicago auf, ihre Eltern waren Fraser Timothy Robinson und Marian Robinson. Ihre Vorfahren waren größtenteils afroamerikanische Sklaven. Michelles Kindheit war geprägt von den Veränderungen in ihrem Viertel und der Erkrankung ihres Vaters an Multipler Sklerose.

Sie absolvierte die Whitney Young Magnet High School, studierte Soziologie und Afroamerikanische Studien an der Princeton University und erwarb 1985 ihren Bachelor of Arts. Danach wechselte sie zur Harvard University und schloss 1988 mit dem Juris Doctor ab. Anfangs war sie Mitglied der Methodistenkirche, trat später jedoch zusammen mit ihrem Mann der United Church of Christ bei.

Nach ihrem Studium an der Harvard University arbeitete Michelle Robinson in der Anwaltskanzlei Sidley & Austin in Chicago, wo sie ihren späteren Ehemann Barack Obama kennenlernte. Die beiden heirateten 1992 und haben zwei Töchter, Malia und Sasha.

Rosa Luxenburg

0

„Dann sieh, daß Du Mensch bleibst: Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche.“ – Brief an Mathilde Wurm, 28. Dezember 1916. In: Gesammelte Briefe, Band 5, Dietz, Berlin 1987, S. 151, books.google.de

Heute vor 106 Jahren wurde Rosa Luxemburg in Berlin ermordet.

Wer war diese Frau?
Rosa Luxemburg war eine bedeutende Persönlichkeit der europäischen Arbeiterbewegung und des Marxismus. Hier sind einige wichtige Informationen über ihr Leben und Werk:

Frühes Leben und Bildung

  • Geburt: Rosa Luxemburg wurde am 5. März 1871 in Zamość, Kongresspolen, im Russischen Kaiserreich geboren.
  • Familie: Sie stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie. Ihr Vater war Holzhändler und ihre Mutter war eine gebildete Frau, die die polnische und deutsche Literatur schätzte2.
  • Bildung: Luxemburg erhielt ihre Schulbildung in Warschau und studierte später an der Universität Zürich, wo sie Staatswissenschaften und Nationalökonomie studierte.

Politische Karriere

  • Sozialdemokratie: 1893 gründete sie die Sozialdemokratie des Königreichs Polen (SDKP), die später in Sozialdemokratie des Königreichs Polen und Litauen (SDKPiL) umbenannt wurde.
  • Deutschland: 1898 zog sie nach Deutschland und setzte sich dort für die deutsche Sozialdemokratie ein.

Coco Chanel – Erinnerung an eine Rebellin, die die Frau vom Korsett befreit hat

0

„Der schwierigste Teil meiner Arbeit liegt darin, dass sich die Frau frei fühlen kann. Man darf ihre Art zu sein nicht durch die Kleidung verändern, die sie trägt.“ 

Am 19. August 1883 in Saumur, einem südfranzösischen Dorf geboren, wird Gabrielle Bonheur Chanel, so ihr richtiger Name, nach dem Tod ihrer Mutter mit zwölf Jahren Halbwaise. Nachdem der Vater seine fünf Kinder verlassen hat, wachsen Gabrielle und ihre beiden Schwestern in einem Kloster auf. In den sieben Jahren, die sie dort verbringt, eignet sie sich nicht nur Nähkenntnisse an, sondern entwickelt auch eine Vorliebe für Schwarz und Weiß.

Nach ihrem Austritt aus dem Waisenhaus verdingt sie sich tagsüber als Näherin und singt abends in einem Konzert-Café vor Offizieren der Kavallerie. Ihr Spitzname „Coco“ scheint in dieser Zeit entstanden zu sein.

Mit der Unterstützung eines Liebhabers eröffnet Coco Chanel 1910 in Paris schließlich ihren ersten Laden, dem bald weitere folgen. Ihren unkonventionellen Stil – sie trägt Herrenhosen, Pullover mit bretonischen Streifen und einfache Hütchen – überträgt sie auf ihre Entwürfe und begeistert die Damen der gehobenen Pariser Gesellschaft.

„Jeder ernsthafte Wagemut beginnt im Inneren.“

0

Heute feiern wir den 84sten Geburtstag von Joan Baez ,eine bekannte amerikanische Folksängerin und Aktivistin, geboren am 9. Januar 1941 in Staten Island, New York. Sie wird für ihre markante Sopranstimme und ihr unerschütterliches Engagement für Bürgerrechte und Pazifismus gefeiert.

Joan Baez wurde in den 1960er Jahren als zentrale Figur der amerikanischen Folk-Musik-Bewegung bekannt. Ihr Auftritt beim Woodstock-Festival 1969 ist besonders ikonisch.
Zu ihren bekanntesten Liedern gehören „Diamonds & Rust“, „There But for Fortune“ und „We Shall Overcome“. Sie hat auch Lieder von Künstlern wie Bob Dylan, The Beatles und The Rolling Stones gecovert. Im Laufe ihrer Karriere hat sie mehr als 30 Alben veröffentlicht und zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter 2007 einen Grammy Lifetime Achievement Award.

Aktivismus und Einfluss:
Bürgerrechtsbewegung: Joan Baez war stark in die amerikanische Bürgerrechtsbewegung involviert. Sie nahm an Märschen teil, darunter der berühmte Marsch auf Washington im Jahr 1963, bei dem Martin Luther King Jr. seine „I Have a Dream“-Rede hielt. Ihre Musik spiegelte oft ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit wider.

Antikriegs-Aktivismus: Als überzeugte Pazifistin war Baez während ihrer gesamten Karriere in Antikriegsbewegungen aktiv. Sie protestierte gegen den Vietnamkrieg und hat weiterhin gegen verschiedene militärische Konflikte weltweit Stellung bezogen.

„Elektrizität bahnt den Weg für eine höhere Ordnung von Frauen…..“

0

Dame Caroline Harriet Haslett, DBE, JP, geboren 1895 in Worth, Sussex, war eine englische Elektroingenieurin, Administratorin in der Elektrizitätsindustrie und Verfechterin der Frauenrechte. Sie war die erste Sekretärin der Women’s Engineering Society und Gründerin sowie Herausgeberin deren Zeitschrift, The Woman Engineer.

Gemeinsam mit Laura Annie Willson und unterstützt von Margaret, Lady Moir, gründete sie die Electrical Association for Women, die 1935 das All-Electric House in Bristol einführte. 1925 wurde sie die erste Direktorin der Electrical Association for Women. Ihr Hauptinteresse war es, die Vorteile der elektrischen Energie zu nutzen, um Frauen von Hausarbeiten zu befreien, damit sie ihre eigenen Ambitionen außerhalb des Hauses verfolgen konnten. In den frühen 1920er Jahren hatten nur wenige Häuser elektrisches Licht oder Heizung, geschweige denn elektrische Geräte; das nationale Stromnetz existierte noch nicht.

Elektrizität bahnt den Weg für eine höhere Ordnung von Frauen – Frauen, die von der Schinderei befreit sind, haben Zeit für Reflexion und Selbstachtung. Wir kommen in eine Zeit, in der das spirituelle und höhere Leben freiere Entwicklungsmöglichkeiten haben wird, und das ist nur möglich, wenn Frauen von seelenzerstörender Schinderei befreit sind … Ich möchte, dass jede Frau Freizeit hat, um sich intensiver mit den Themen des Tages auseinanderzusetzen.“

Karriere:

„Kein Problem das vor mir steht, wird größer sein als Gott der hinter mir steht.“

0

Das neue Jahr beginnt mit einem Interview mit Sonja Piccolruaz, unsere Frau des Monat Jänner.

Im Gespräch mit Sissi Prader erzählt sie über ihr Leben und über ihre ehrenamtlichen Aufgaben.

1) Sonja, kannst du dich kurz vorstellen?

Ich bin die zweite von 4 Kindern, noch zu Hause mit Hilfe der Hebamme auf die Welt gekommen.
Lebe immer noch in Corvara und könnte mir absolut nicht vorstellen wo anders zu leben.
Ich hatte das große Glück in meinem Mann, meinen Seelenpartner zu finden und mit ihm unseren Sohn großzuziehen, da meine Brüder andere Arbeitswege gegangen sind habe ich das Haus unserer Großeltern übernommen.

2)  Du hast neben deinem Hotel, das du mit deinem Mann geführt hast und jetzt noch weiterführst, sicher viel Energie aber auch mit Freude diese Aufgabe gewählt.
Wie geht es dir dabei und bringst du alles unter einem Hut zu bringen?

Natürlich war es mit meinem Mann viel einfacher das Hotel zu führen, aber da ich eine Frau der Tat bin suchte ich einen Weg um Arbeit und Wohlbefinden unter einem Hut zu bringen. Der plötzliche Tod meines Mannes hat mir gezeigt, dass manchmal etwas weniger so viel mehr sein kann. Also habe ich, nach Rücksprache mit meinem Sohn, auf Zimmer mit Frühstück umgesattelt. Wir verdienen wahrscheinlich weniger, aber was wir an Lebensqualität dazugewonnen haben ist unbezahlbar.
Endlich habe ich mehr Zeit mich meinen Hobbys, wie z.B. das Wandern zu widmen und mich im Dorf für die Gemeinschaft zu engagieren.

„Wenn ich mein Leben noch einmal Leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.“

0

Heute, den 27. Dezember feiern wir den 123sten Geburtstag einer Frau die, zu einer der bekanntesten Filmikonen ihrer Zeit wurde und nicht nur…

Marlene Dietrich, geboren als Maria Magdalena Dietrich, begann ihre Karriere als Konzertgeigerin, musste diese jedoch wegen einer Sehnenentzündung aufgeben und wandte sich der Schauspielerei zu. Sie absolvierte das Max-Reinhardt-Seminar und spielte in Berlin Theater, bevor sie 1930 mit dem Film „Der blaue Engel“ international berühmt wurde.

Nach der Filmpremiere reiste sie in die USA und arbeitete dort zunächst ausschließlich mit dem Regisseur Josef von Sternberg. Ihre androgyn wirkende Erscheinung, ob in Frack und Zylinder oder Glitzerkleid, faszinierte das Publikum und sprach sowohl Frauen als auch Männer an.

Marlene Dietrich war nicht nur eine ikonische Schauspielerin und Sängerin, sondern auch eine bedeutende Figur in der Bewegung für emanzipierte Frauen. Hier sind einige Punkte, die ihre Rolle als Vorbild und Aktivistin hervorheben:

  • Mode und Selbstbewusstsein: Dietrich war bekannt für ihre androgynen Kleidungsstücke, insbesondere ihre Hosenanzüge, die sie in den 1930er Jahren salonfähig machte. Sie brach damit traditionelle Geschlechterrollen und bot eine neue Vorstellung von Weiblichkeit und Selbstbestimmung.
  • Antifaschistische Haltung: Während des Nationalsozialismus engagierte sich Dietrich aktiv gegen das Regime. Sie nahm 1939 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an und unterstützte deutsche Regime-Gegner1. Sie wurde als „Volksverräterin“ in Deutschland betrachtet.
1 5 6 7 8 9 63