Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Author: Ich Frau

Citazione del Lunedi

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Tutti gli inizi (di settimana) sono difficili ;-). Vogliamo renderveli un po’ più spensierati, con qualche buona citazione o battuta di spirito a volte profonde e a volte meno. Iodonna vi augura un buon inizio della settimana.

Questa settimana con Lina Wertmüller

Lina Wertmüller, nata Arcangela Felice Assunta Wertmüller von Elgg Spanol von Braueich, è stata una regista e sceneggiatrice italiana di grande talento. Nata il 14 agosto 1928 a Roma e scomparsa il 9 dicembre 2021, è stata la prima donna a essere nominata per l’Oscar come miglior regista. Wertmüller è conosciuta per i suoi film degli anni ’70 come „Mimì metallurgico ferito nell’onore“, „Film d’amore e d’anarchia“, „Travolti da un insolito destino nell’azzurro mare d’agosto“ e „Pasqualino Settebellezze“.

 

La regista Lina Wertmuller durante le riprese de „I basilischi“ 1963 (Foto)

Die Baronin, die eine Operette komponierte….

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… und ihrem Land diente, indem sie Hitler hinters Licht führte.

Wie viele Operettenkomponistinnen können Sie nennen?

Eine gab es, die auch eine Baronin war, und deren Operette „Kavalier Jack“ auf dem Höhepunkt der Goldenen Zwanziger Jahre in Berlin rund hundert Mal aufgeführt wurde.

Carita von Horst, geborene Partello (1864-1935), war eine Amerikanerin, die den größten Teil ihres Lebens in Deutschland verbrachte. Sie studierte Musik, Klavier und Komposition, in Stuttgart, wo sie sich mit den vier Töchtern der Großherzogin Marie von Russland anfreundete. Ihr Vater, Dwight J. Partello, war US-Konsul in Düsseldorf und besaß eine der weltweit größten Sammlungen seltener und wertvoller Violinen, darunter eine Stradivari, die den Zaren von Russland gehört hatte.

Caritas Ehemann, Louis von Horst, war ein in Deutschland geborener amerikanischer Geschäftsmann, der es zum größten Hopfenhändler der USA gebracht hatte. Am 22. März 1892 heirateten die beiden in Washington D.C und liessen sich in Coburg nieder. 1899 machte der Herzog von Coburg-Sachsen-Gotha Louis von Horst zum Baron, und so wurde Carita wurde zur Freifrau von Horst. Im Jahr 1909 gründeten das Paar in Coburg eine Opernschule für angehende amerikanische Sängerinnen und Sänger.

Darüber berichtete  die Oakland Tribune August 1912:

„Jedes Sprichwort kann in sein Gegenteil verkehrt werden – auch diese hier“.

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Lena Vandrey, geboren als Marie Gesine Hillena Vandrey am 23. April 1941 in Breslau (heute Wrocław, Polen), war eine französische feministische Künstlerin und Autorin. Sie zog 1960 nach Frankreich und wurde bekannt für ihre einfallsreichen Porträts von Frauen, die oft mit der Art Brut Bewegung in Verbindung gebracht werden. Vandrey’s Arbeiten umfassen häufig Themen wie Amazonen, Engel und lesbische Liebhaberinnen. Sie war auch in der feministischen Bewegung aktiv und mit bekannten Persönlichkeiten wie Monique Wittig und Christine Delphy befreundet.

Ihr künstlerischer Stil beinhaltete die Verwendung von Wachs sowie verschiedenen organischen und mineralischen Materialien, die eine einzigartige und ausdrucksstarke Textur in ihren Gemälden schufen. Lena Vandrey starb am 8. November 2018 in Bourg-Saint-Andéol, Frankreich.

Lena Vandreys Arbeit wird in der feministischen Bewegung hoch geschätzt. Ihre Kunstwerke, die oft Amazonen, Engel und lesbische Liebhaberinnen darstellen, sind ein starkes Symbol für weibliche Stärke und Unabhängigkeit. Vandrey war eng mit prominenten Feministinnen wie Monique Wittig und Christine Delphy befreundet, und ihre Werke wurden als Beitrag zu einem neuen, epischen und feministischen poetischen Universum angesehen.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;-). Mit einem guten, manchmal aus der Seele sprechenden, manchmal witzigen Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Diese Woche mit Therese Giehse

Therese Giehse war eine bedeutende deutsche Schauspielerin und Kabarettistin, geboren am 6. März 1898 in München. Sie war Mitbegründerin des politischen Kabaretts „Die Pfeffermühle“ zusammen mit Erika und Klaus Mann. Giehse war bekannt für ihre herausragenden Darstellungen in den Uraufführungen von Bertolt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“ und Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“. 1936 entschied sich Therese Giehse, den englischen Schriftsteller John Hampson zu heiraten. Diese Verbindung war keine klassische Liebesheirat, sondern vielmehr ein cleverer Schachzug, um einen britischen Pass zu erhalten. Dies ermöglichte es Giehse, den drohenden Repressionen durch das nationalsozialistische Regime zu entgehen. John Hampson und Therese Giehse führten keine gemeinsame Haushaltsgemeinschaft, ihre Ehe war eine Zweckgemeinschaft.

Giehse war eine streitbare und engagierte Künstlerin, die sich zeitlebens gegen Sentimentalität und Oberflächlichkeit wandte. Sie spielte oft starke, charaktervolle Frauenrollen und wurde für ihre Authentizität und Tiefe bewundert. Während des Nationalsozialismus emigrierte sie in die Schweiz und setzte ihre Karriere nach dem Krieg erfolgreich fort.

Der Kampf um die Hose!

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Das Frauenmuseum beteiligt sich beim Gemeinschaftsprojekt, das im Rahmen des Euregio-Museumsjahres 2025 „WEITER SEHEN“ mit dem Museumsverband Südtirol verwirklicht wird.

Der Titel an dem sich das Frauenmuseum beteiligt hat steht unter dem MOTTO SOZIAL GERECHT?

Dazu haben wir die Geschichte der Hose mit dem Titel WER HAT DIE HOSEN AN?! gesetzt.

In der westlichen Kultur stand die Hose stets für männliche Potenz, und keine Frau sollte es wagen, das maskuline Privileg in Frage zu stellen. So war es noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts üblich, Kinder, gleich welchen Geschlechts, in den ersten Lebensjahren mit Röckchen zu kleiden. Das Vollenden des vierten Lebensjahres brachte dann eine Zäsur: Endlich durfte der Junge zeigen, dass er ein Mann war – er bekam seine erste Hose und die damit einhergehende Bewegungsfreiheit.

Tatsächlich empfanden auch die Frauen die Hose als das bequemere Kleidungsstück. So trugen Frauen, die im Bergbau oder in der Viehwirtschaft arbeiteten, schon seit längerer Zeit Hosen, wenn auch oft verborgen unter Röcken. Als der Wunsch der Frauen, ebenfalls Beinkleider zu tragen, immer offenbarer wurde, führten die Männer die fantasievollsten Begründungen an, um dem entgegenzutreten: So wurden etwa medizinische Bedenken geäußert, nämlich dass Hosen die von Röcken gewährleistete Luftzufuhr unterbanden, was zu allerlei Unterleibsbeschwerden führen könne. Es gab auch ästhetische Bedenken: Dem weiblichen Körper, hieß es, stünden Hosen schlicht und ergreifend nicht an.

„Man wird nicht als Frau geboren, man wird es“

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Simone de Beauvoir war eine bedeutende französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin. Sie wurde am 9. Januar 1908 in Paris geboren und verstarb am 14. April 1986 in Paris. De Beauvoir war eine wichtige Vertreterin des Existentialismus und verfasste zahlreiche Romane, Essays und Memoiren.

Simone de Beauvoir wird oft als eine der einflussreichsten feministischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts betrachtet. Ihr Werk „Das andere Geschlecht“ (1949) gilt als Grundstein der zweiten Welle des Feminismus und hat die feministische Theorie maßgeblich geprägt.

Andere bekannte Werke sind:

– **„Sie kam und blieb“ (1943)**: Ein existentialistischer Roman, der ihre Anerkennung als Schriftstellerin festigte.

– **„Das Blut der Anderen“ (1945)**: Ein weiterer bedeutender Roman, der 1984 von Claude Chabrol verfilmt wurde.

Simone de Beauvoir war auch bekannt für ihre langjährige Partnerschaft mit dem Philosophen Jean-Paul Sartre. Gemeinsam entwickelten sie viele ihrer philosophischen Ideen und engagierten sich politisch.

Im Vergleich zu anderen feministischen Denkerinnen gibt es einige interessante Unterschiede und Gemeinsamkeiten:

**Betty Friedan**: Friedan’s Buch „The Feminine Mystique“ (1963) wird oft als Auslöser der zweiten Welle des Feminismus in den USA angesehen. Während de Beauvoir sich auf die existenzialistische Philosophie stützte, konzentrierte sich Friedan auf die gesellschaftlichen und psychologischen Aspekte der Unterdrückung von Frauen.

Citazione del Lunedi

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Tutti gli inizi (di settimana) sono difficili. Vogliamo renderveli un po’ più spensierati, con qualche buona citazione o battuta di spirito a volte profonde e a volte meno.
Iodonna vi augura un buon inizio della settimana.

Questa settimana con Matilda Serao

Matilde Serao è stata una scrittrice e giornalista italiana molto influente, nata il 7 marzo 1856 a Patrasso, in Grecia, e morta il 25 luglio 1927 a Napoli, in Italia. È stata la prima donna italiana a fondare e dirigere un quotidiano, Il Corriere di Roma, e successivamente Il Mattino e Il Giorno. Serao è stata un’autrice prolifica, con oltre quaranta volumi di romanzi e racconti al suo attivo. La sua opera più famosa è „Il ventre di Napoli“, un reportage letterario che offre una vivida rappresentazione delle condizioni sociali a Napoli.

Serao era anche nota per le sue opinioni forti e il suo commentario sociale. Nonostante fosse un’intellettuale progressista, ha espresso alcune opinioni controverse, come la sua critica alla presenza di Oscar Wilde a Napoli. È stata nominata sei volte per il Premio Nobel per la Letteratura, ma non ha mai vinto.

 

Equal Pay Day 2025

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Leider muss auch noch im Jahr 2025 auf den Equal Pay Day aufmerksam gemacht werden, da immer noch der Unterschied zwischen den Gehältern bei ca. 17 % liegt. Der offizielle Tag in Italien ist der 11. April. Wir, die Frauengruppe Lana mit Unterstützung der Bibliothek Lana, möchten am 16. April auf eine Veranstaltung zu diesem Thema aufmerksam machen.

Der Equal Pay Day ist eine europaweite Initiative, um auf die geschlechtsspezifische Entgeltdifferenz zwischen Frau und Mann hinzuweisen.

Entgeltdiskriminierung beenden – Gleichheit schaffen!

Gleiches Entgelt für gleiche oder gleichwertige Arbeit ist ein Thema, das nicht nur Arbeitnehmerinnen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst betrifft, sondern auch Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen und Selbständige. Die sich nur sehr langsam verbessernden Zahlen und Erkenntnisse zur Entgeltgerechtigkeit der letzten Jahre sind in die Richtlinie der Europäischen Union zur Entgelttransparenz im Jahr 2023 eingeflossen.

Kulturelle Hürden, Stereotype in der Berufswahl und die ungleiche Verteilung der Care-Arbeit führen zu den bekannten Auswirkungen auf das Gehalt (Gender Pay Gap), die Karriere (Führungspositionen) und die Pension (Erwerbslücken) der Frauen. Diese Stereotype beeinflussen auch Entscheidungen, ob gewichtige Aufträge Frauen anvertraut werden, welche oftmals als ungeeignet angesehen werden eine Führungsrolle zu übernehmen, dafür aber umso geeigneter im Bereich Pflege tätig zu sein.

Un‘ NO! che cambió per sempre la legislatura italiana

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Franca Viola è una figura fondamentale nella storia italiana, simbolo di emancipazione e coraggio.

Nata ad Alcamo, in Sicilia, cresciuta in una famiglia di mezzadri, la sua vita cambiò radicalmente nel 1965, quando fu rapita e violentata da Filippo Melodia, un giovane legato alla mafia locale. Secondo la tradizione dell’epoca, avrebbe dovuto accettare il matrimonio riparatore, ma rifiutò, diventando la prima donna italiana a opporsi pubblicamente a questa pratica.

 Il rapimento e il processo

Il 26 dicembre 1965, Melodia e i suoi complici irruppero nella casa di Franca, distrussero l’abitazione e la portarono via con la forza. Fu tenuta prigioniera per otto giorni, maltrattata e lasciata senza cibo. Il 2 gennaio 1966, la polizia fece irruzione e la liberò, arrestando Melodia e i suoi complici. Il processo si svolse nel dicembre 1966, e Melodia fu condannato a 11 anni di carcere, poi ridotti a 10 anni in appello.

 Impatto culturale e legislativo

Il caso di Franca Viola ha avuto un impatto significativo sulla legislazione italiana, contribuendo a importanti riforme nel diritto di famiglia e nella tutela delle donne. Oltre all’abolizione del matrimonio riparatore nel 1981, il suo coraggio ha influenzato altre leggi fondamentali:

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;-). Mit einem guten, manchmal aus der Seele sprechenden, manchmal witzigen Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Diese Woche mit Martha Argerich

Martha Argerich ist eine argentinisch-schweizerische klassische Konzertpianistin und gilt als eine der größten Pianistinnen aller Zeiten. Sie wurde am 5. Juni 1941 in Buenos Aires geboren und gab ihr Debütkonzert im Alter von acht Jahren. Argerich hat mehrere prestigeträchtige Wettbewerbe gewonnen, darunter den VII. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb und den Ferruccio-Busoni-Wettbewerb. Sie hat zahlreiche Alben aufgenommen und mit führenden Orchestern weltweit gespielt.

Argerich ist bekannt für ihre technische Brillanz, eindrucksvollen Interpretationen und spontanen Auftritte. Sie ist auch eine engagierte Kammermusikerin und hat mit vielen renommierten Künstlern zusammengearbeitet. Im Laufe ihrer Karriere hat sie sich für die Förderung junger Pianisten eingesetzt und war Jurorin bei verschiedenen internationalen Wettbewerben.

 

Da non perdere!

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L‘8 Aprile 2025 alle ore 18 ci viene a trovare Rosanna Cavallini con il suo libro:
Le maestre. Piccole storie scolastiche d’altri tempi

Il libro non è solo un racconto degli anni scolastici e d’infanzia della pittrice, ma anche una celebrazione delle vite delle maestre, donne che nel Novecento hanno rappresentato l’avanguardia dell’emancipazione femminile, preservando antiche sapienze femminili. La scrittrice esplora il ruolo delle maestre, sottolineando che il loro insegnamento non era semplicemente una trasmissione di nozioni, bensì un’iniziazione a linguaggi che formavano personalità curiose e libere, capaci di rispettare gli altri e i propri limiti.

Rosanna Cavallini collega il lavoro delle maestre alla sua arte e alle tradizioni femminili, come ricami, merletti e lavori a maglia, simboli di dedizione, pazienza e sapienza. Il libro riflette sull’essere donne libere e padrone della propria vita, capaci di sostenere l’uomo come compagno, e di educare i bambini alla scoperta del mondo e alla gestione della solitudine.

Il racconto include anche le storie di maestre eroiche che hanno insegnato ai giovani profughi trentini in Austria e Moravia, offrendo speranza per il futuro. Le figure delle maestre descritte non sono idealizzate, ma rappresentano donne che affrontano la sfida di preparare gli scolari alla vita. Il libro invita a ricordare le proprie maestre, imparando ancora da loro e preparando il futuro con fiducia.

Mit allen Sinnen erleben: Frauen und ihre Geschichten

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Heute, 3. April,  hatten wir das Vergnügen, eine Gruppe freundlicher Gäste aus der „Werkstatt Blindenzentrum Bozen“ willkommen zu heißen. Frau Heidelinde Volkan hatte sich Ende März mit der Anfrage für eine Blindenführung an uns gewandt – ein Wunsch, den wir mit Freude erfüllt haben.

Unsere speziellen Führungen für Menschen mit Beeinträchtigungen stehen ganz im Zeichen der Inklusion. Unsere Führungen bieten eine faszinierende, interaktive Reise durch 200 Jahre Frauengeschichte. Dabei dürfen die Teilnehmer:innen historische Kleidung, kuriose Haushaltsgegenstände und weitere besondere Objekte nicht nur betrachten, sondern auch ertasten und erkunden. So entsteht ein lebendiges Erlebnis, bei dem Vergangenheit sinnlich erfahrbar wird.

Danke für den Besuch!

 

Widerständig – von Anfang an

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Mit großer Freude haben wir den nächsten Beitrag von der lieben Marianne Wimmer (FrauenMuseumSammlerin) bekommen. Diesmal ist sie in Argentinien, genauer gesagt in Córdoba.

Córdoba, die mit 1,5 Millionen Einwohner*innen zweitgrößte Stadt Argentiniens und Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz, hält mit seinem Frauenmuseum eine Überraschung bereit. Bekannt ist mir die Provinz Córdoba als Zentrum der Grausamkeiten gegen die Zivilbevölkerung während der Zeit der Militärdiktatur (1976 – 1983). Genau das ist es, was ich mir erwarte: Eine Auseinandersetzung mit dieser Zeit des „schmutzigen Krieges“ aus Sicht der Frauen (ähnlich wie im Frauenmuseum in Buenos Aires). Weit gefehlt! Zur Zeit unseres Besuches im Jänner 2024 öffnet das Frauenmuseum seine Türen für eine Ausstellung zum Thema: Transgender. Es lädt ein, den Blick zu weiten und die begrenzten Vorstellungen von Identität aufzubrechen. Damit diskutiert es indirekt die Fragen: Was ist eine Frau? Wann ist eine Frau eine Frau?
Darüber werden derzeit heftige Debatten geführt, in denen sich zwei unversöhnliche Positionen gegenüberstehen. Meinem Eindruck nach sehen die meisten Menschen in der Einteilung in „Frauen und Männer“ ein biologisches Faktum. Meist zählen die älteren Feministinnen dazu. Für diese Ansicht bläst ihnen von den FLINTAs (*1) und Transgenderaktivist*innen heftiger Gegenwind entgegen. Sie lehnen diese duale Einteilung ab bzw. akzeptieren sie nicht als Tatsache. Für sie ergibt sich das Geschlecht einer Person aus dem subjektiven Empfinden. Konkret heißt das, dass ein Mensch mit männlichen Chromosomen und Genitalien sich als Frau deklarieren kann und als solche behandelt werden muss. In den Fußstapfen der zweiten Frauenbewegung groß geworden, verstehe ich gut, was die Feministinnen der 1960/70er-Jahre meinen und verteidigen.
Sie kämpften für geschützte, sprich „männerfreie“ Räumlichkeiten für Frauen, seien es Toiletten oder Frauenhäuser. Vieles in unserer Gesellschaft basiert auf dem zweigeschlechtlichen Prinzip: das Pensionsalter, die Wehrpflicht, Quotenplätze, Gefängnisse, der Sport. Besonders deutlich wurde das Dilemma bei den olympischen Spielen 2024, bei denen eine Frau, deren Geschlechtsstatus „weiblich“ angezweifelt wird, als Siegerin des Frauenboxens hervorging.
Ja, es gibt unübersehbare alltägliche Auswirkungen auf unser Leben, wie die Frage „Was ist eine Frau?“, beantwortet wird. Wir müssen darüber diskutieren. Bin ich gar eine TERF (= Trans Exclusionary Radical Feminist /Transpersonen ausschließende radikale Feministin), wenn ich so denke?

“Poteva andare peggio”

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La donna del mese di aprile é Mathilde Galli, vincitrice del primo premio di incentivazione per lavori scientifici sulla parità di opportunità e le questioni di genere. Il suo lavoro si intitola „Pace al femminile. Il contributo delle donne ai negoziati di pace sull’esempio colombiano“, avendo completato una laurea magistrale in Relazioni Internazionali e Sicurezza Globale, presso l’Università „Sapienza“ di Roma.

Kannst du dich kurz vorstellen?

Sono Mathilde Galli, classe 1999, nata a Bolzano. Sono cresciuta nel piccolo paese di Montagna in Bassa Atesina in una famiglia bilingue: mamma altoatesina di madrelingua tedesca e babbo fiorentino. Oggi abito a Roma, ma ho trovato un “Zuhause” anche a Parigi, Amburgo e Forlì. Rimango però radicata nel bosco che circondava la mia casa di infanzia, dove, insieme ai miei cugini e mio fratello passavamo tutte le nostre giornate, costruendo case sugli alberi, raccogliendo castagne, giocando a nascondino. Penso che quel posto e quelle dinamiche hanno avuto una forte influenza sulla persona che sono oggi. Essere l’ultima di una generazione di fratelli e cugini ha fatto sì che oggi sono molto indipendente, ma principessa quando serve 😊

Du hast eine sehr starke politisch engagierte Mutter – inwieweit haben sie dich gefördert, geprägt mit gesellschaftlichen politischen Themen.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;-). Mit einem guten, manchmal aus der Seele sprechenden, manchmal witzigen Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Diese Woche mit Natalie von Milde

Natalie von Milde, geboren als Natalie Haller am 31. März 1850 in München, war eine deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin. Sie wurde von Rosa und Hans Feodor von Milde adoptiert und lebte seit den späten 1850er Jahren in Weimar.
Natalie von Milde setzte sich intensiv für die Rechte der Frauen ein und hielt ab 1880 Vorträge zu aktuellen Frauenthemen. Sie trat 1888 dem Deutschen Frauenverein Reform bei und wurde 1900 die erste Vorsitzende des Vereins Frauenbildung-Frauenstudium in Weimar. Ihr schriftstellerisches Werk behandelt Fragen der Frauenemanzipation, wie die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau und Chancengleichheit in Bildung und Beruf.

Malattie invisibili e sconosciute

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Le malattie che vengono definite come invisibili sono tutte quelle malattie o quei dolori che vengono vissuti dalla persona che ne soffre ma che esternamente non hanno un riscontro oggettivo visibile a tutti ad occhio nudo.

Purtroppo però le differenze tra ciò che si prova internamente e ciò che si vede esteriormente sono abissali.
Spesso e volentieri si tratta di malattie croniche che comportano un carico assistenziale enorme con conseguenze psicosociali elevate.

Sono malattie “invisibili” l’endometriosi, la fibromialgia, il lupus, la vulvodinia e la neuropatia del pudendo, i reumatismi e tantissime altre. Secondo l’Organizzazione Mondiale della Sanità (OMS) le malattie croniche rappresentano quasi l’80% dei disturbi attuali.

Pazzia, depressione, stress e ansia sono solo alcune delle diagnosi che le donne e gli uomini affetti da patologie invisibili si sono sentiti dire prima di arrivare ad una diagnosi reale e concreta.

Vivere con una malattia cronica significa fare un viaggio lento e solitario.
La prima tappa di questo percorso è la ricerca di una diagnosi definitiva per “tutto quello che mi sta capitando”.

Non è facile.

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