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Tagged: Ausstellung

Große Action angesagt

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An diesem Wochenende lädt das Frauenmuseum in Meran zu gleich zwei spannenden Veranstaltungen, die wir euch nicht vorenthalten möchten:

Ausstellungseröffnung „ausgekocht?“

Heute Abend wird um 20 Uhr im Frauenmuseum in Meran eine neue Sonderausstellung eröffnet. Sie fragt: „ausgekocht?“

Kochen wird einfacher und komplizierter zugleich: Verschiedene Ernährungsstile von bio, vegan bis steinzeitlich wollen berücksichtigt sein. Gesundheitsfragen, geschlechtsspezifische Körperbilder, ökologisches  Gewissen, Fleischkonsum und Tierschutz, die Situation der Landwirtschaft, regional und global begleiten schon das Einkaufen. Die moralische Verantwortung sitzt mit am Tisch.

Und die Lebensmittelindustrie umsorgt, steuert und adressiert vor allem Frauen als Verbraucherinnen. Auf der privaten Seite bedeutet Kochen immer noch für die Familie sorgen und Gemeinschaft(en) schaffen, das bleiben weibliche Aufgaben.

Die Ausstellung „ausgekocht?“ macht diesen veränderten individuellen und gesellschaftlichen Handlungsraum anschaulich, rückt die Leistungen der Frauen als Akteurinnen in den Mittelpunkt. Sie zeigt Geschichten von Frauen aus aller Welt, die Kochen und Essen, Teilhabe und Gemeinschaft eine besondere Bedeutung geben – individuell, aber von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Sie machen Mut: Wir können das Lebensmittel- und Agrarsystem gestalten mit vielen kleinen und größeren Entscheidungen am Kochtopf.

Das war die Eröffnung der Sonderausstellung „Auf der Haut – Sulla Pelle“

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Am vergangenen Freitag hat das Frauenmuseum in Meran die Ausstellung „Auf der Haut – Sulla Pelle“ eröffnet. Die Meraner Fotografin Paola Marcello dokumentiert mit diesem Fotografie-Projekt ihre Annäherungen an die Kunst der Tätowierung in verschiedenen Kulturkreisen.

Fotografin Paola Marcello und Kurator Luca Chistè

Als sie 2015 durch Asien reiste, erfuhr Paola Marcello von der besonderen Tradition der Gesichtstätowierungen der Frauen des Chin Bergvolkes in Myanmar.

28 Göttinnen zu Besuch in Bozen

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Sie gehört zu den kreativsten Frauen im Lande: Thea Unteregger. Die Boznerin ist Kunsthistorikerin, Kulturvermittlerin und Montessoripädagogin, aber eben nicht nur.  Sie ist auch als Künstlerin sehr rührig, was man zum Teil auch auf ihrer Facebookseite sehen, aber auch über ihren Newsletter erfahren kann, der direkt bei ihr zu bestellen möglich ist.

Seit Jahren beschäftigt sie sich intentiv mit den Göttinnen verschiedenster und vergangener Kulturen und am kommenden Freitag, den 14. September eröffnet sie ihre erste Ausstellung zu den Göttinnen des Alpenraums.

Am Freitag um 18 Uhr werden auch die Autorin Irene Hager, die Kulturvermittlerin Margit Schweigkofler und die Archäologin Veronika Tauber einführende Worte zur Ausstellung sprechen – untermalt vom Gesang von Jutta Wieser.

Eine Woche lang stellt Thea Unteregger ihre Göttinnenzeichen vor und wird persönlich die ganze Zeit dort anzutreffen sein. Somit ist es möglich, nicht nur die Ausstellung anzuschauen, sondern auch gleich Fragen an sie zu stellen.

Die Kunsthistorikerin und Kulturvermittlerin in ihr macht sich auch bemerkbar durch das Rahmenprogramm, das sie zur Ausstellung anbieten. An vier Tagen ist sie bereit, mit kleinen Workshops den Teilnehm_erinnen die Göttinnen der Alpen ein wenig näher zu bringen:

Schon mal einen Berg geschenkt bekommen?

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Cenci von Ficker, 1907, in einer Studie von Ernst Platz. Quelle: Ingrid Runggaldier: „Frauen im Aufstieg. Auf Spurensuche in der Alpingeschichte“.

In Innsbruck zwischen den Bergen leben, ohne hochzusteigen? Das konnte sich Cenci von Ficker nicht vorstellen. Für sie war das Bergsteigen ein Ausweg aus der Stubenhockerei in die Freiheit. Zu Beginn bedankte sie sich bei ihren Tourenkameraden mit Klettersohlen dafür, dass sie mitgehen durfte. Später wurde sie mit einem ganzen Bergmassiv beschenkt.

Gerlinde Kaltenbrunner „Leidenschaft 8000 – Tiefe überall“ in Meran

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Am 17. November um 20 Uhr ist die österreichische Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner zu Gast im Kurhaus in Meran. Ihr gelang es als erster Frau, alle Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff zu besteigen. Von diesen Abenteuern wird sie in ihrem Vortrag „Leidenschaft 8000 – Tiefe überall“ erzählen. Wir freuen uns schon auf die Einblicke in das Leben dieser mutigen Frau!

Dass Frauen in den Bergen auch in der Geschichte durchaus keine Seltenheit waren, zeigt auch die nächste Ausstellung im Frauenmuseum „Ich, Am Gipfel – Eine Frauenalpingeschichte“. Die Ausstellung wird im Rahmen der Veranstaltung mit Gerlinde Kaltenbrunner vorgestellt. Die Eröffnung findet am 12. Dezember um 19 Uhr im Frauenmuseum statt.

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Ich. Am Gipfel

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Mit einer Finissage am Mittwoch, 26. Oktober wird die Ausstellung „Ich. Am Gipfel“ im Frauenmuseum Hittisau geschlossen. Sie erzählt von Bergbäuerinnen und Älplerinnen, von Hochtouristinnen und Bergsteigerinnen, aber vor allem von mutigen Frauen, von Selbstermächtigung und Willenskraft.

Wieder einmal hat ein Frauenmuseum einen wichtigen Beitrag geleistet, Teile unserer Geschichte sichtbar, zugänglich und erfahrbar zu machen. Dieser Beitrag ist auch deshalb so wichtig, weil erstmals eine Ausstellung umfassend das Thema „Frauen und Berg“ dokumentiert und vermittelt. Ab Dezember wird die Ausstellung „Ich. Am Gipfel“ im Frauenmuseum Meran zu sehen sein.

Mehr Infos unter Frauenmuseum Hittisau