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Tagged: Gleichberechtigung

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

In diese Woche, in die auch der Internationale Frauen*tag am 08. März fällt, starten wir mit einer Erinnerung an eine der grundlegenden Visionen der Feminismen. Geäußert wurde diese Erinnerung an eine Vision des Feminismus von Johanna Dohnal, einer sehr aktiven und oft auch „unbequemen“ österreichischen Feministin und SPÖ-Politikerin.

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Die feministische Außenpolitik von Schweden

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Die Zahlen von Gewalt an Frauen sind und bleiben erschütternd. Sogar in einem Land wie Schweden, das in Sachen Geschlechter-Gleichstellung vielen anderen voraus ist, ist sexuelle Gewalt gegen Frauen im Steigen begriffen. Deshalb hat die Schwedische Regierung einHandbuch der Feministischen Außenpolitik herausgegeben. Damit soll sowohl die eigene Politik mehr an Gleichberechtigung ausgerichtet werden, als auch andere Länder dazu motiviert werden, dasselbe zu tun. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen.

 

The Globe Post berichtet, dass das Handbuch die Ergebnisse einer vier-jährigen Studie vereint. Schon seit 2014 wendet Schweden, als erstes Land der Welt, eine feministische Außenpolitik an. Das bedeutet, Gleichberechtigung wird systematisch in der gesamten Agenda der Außenpolitik mitgedacht. Die Erfahrungen der letzten vier Jahre sind in das 2018 erschienene Handbuch eingeflossen.

Menschenkette für Gleichberechtigung in Indien

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Am ersten Tag des neuen Jahres haben 5 Millionen Frauen – und einige Männer – im indischen Staat Kerala eine 620 Kilometer lange Menschenkette gebildet, um für Gleichberechtigung einzutreten. Ausschlaggebend für den Protest war der Streit über das Zutrittsrecht von Frauen zum Sabarimala-Tempel in Kerala, einem der heiligsten Tempel der Hindus.

Millionen Pilg*erinnen besuchen jährlich das in den Bergen gelegene Heiligtum. Seit 1991 waren es jedoch fast ausschließlich Männer. Damals wurde Frauen im gebärfähigen Alter, also zwischen 10 und 50 Jahren, der Zutritt zum Tempel verboten. Im September 2018 wurde eben dieses Gesetz vom indischen Supreme Court aufgehoben. Doch seitdem werden Pilgerinnen, die versuchen den Tempel zu erreichen, von Hindu-Traditionalisten davon abgehalten – auch mit Gewalt.

Tonynirappathu [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons
Rund 5 Millionen Frauen und Männer beteiligten sich am 1. Jänner 2019 an der Menschenkette in Kerala und demonstrierten nicht nur für den freien Zugang zum Tempel, sondern auch für Gleichberechtigung von Frauen.

2018 – Rückblick auf Heldinnen

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Der Beginn eines neuen Jahres ist immer auch Anlass für einen Rückblick auf das vergangene. Laut UN Women hat sich auf internationaler Ebene so Einiges hinsichtlich Frauenrechte sowie Gleichberechtigung der Frauen und Geschlechter (women and gender equality) getan. So möchten auch wir einige Ereignisse, Aktionen und Aktivistinnen Revue passieren lassen. Sie alle setz(t)en sich für mehr Rechte ein, kämpf(t)en gegen Ungerechtigkeit und Ungleichheit, bieten Stereotypen die Stirn und können Vorbilder und Inspiration für das neue Jahr sein.

JANUAR

  • Nach der Weinstein-Affäre und #MeToo, richteten einige Hollywood-Stars mit #TimesUp einen Rechtsschutzfonds ein.
    Dieser soll Opfern von sexueller Belästigung die Möglichkeit bieten einen Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen und dadurch dabei helfen, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz im gesamten Staat anzugreifen.

FEBRUAR

  • Demesia Yat ist eine der 15 sog. „abuelas“ – jener Frauen aus dem Ort Sepur Zarco in Guatemala, die die systematische Vergewaltigung und Versklavung vonseiten des Militärs während des internen bewaffneten Konflikts in Guatemala (1954-1996) überlebt haben. 2011 haben die Frauen den Fall vor das guatemaltekische Höchstgericht gebracht und die Verurteilung von 2 ehemaligen Militäroffizieren sowie verschiedene Reparationsmaßnahmen erwirkt.
    Heute nutzen sie ihre Stimme, um sich auch für andere Anliegen einzusetzen, wie z.B.: Zugang zu Bildung für die Kinder aus ihrer Region, Zugang zu Land, eine Gesundheitsklinik und Maßnahmen zur Armutsreduzierung.
    Am 21. Februar 2018 wurde diesen Frauen vom Public Ministry von Guatemala zusammen mit UN Women eine Medaille der Anerkennung verliehen.

Wie viel Gleichberechtigung brachte 2018?

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Eine neue Studie des Weltwirtschaftforums (WEF) zeigt: Geschlechtergerechtigkeit macht weltweit Fortschritte – aber leider auch einige Rückschritte. Global wurden zwar einige Meilensteine erreicht, aber trotzdem sind auch Hindernisse zu verzeichnen. Italien rutscht in diesem Jahr 7 Ränge nach oben – Grund dafür sind Erfolge in verschiedenen Bereichen.

Mehr denn je, können es sich Gesellschaften nicht leisten, auf die Fähigkeiten, Ideen und Perspektiven der Hälfte der Menschheit verzichten,

so Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums im Vorwort zum Bericht.

Der Bericht, der seit 2006 jährlich erscheint, misst Gleichberechtigung weltweit anhand von vier Hauptbereichen: Gesundheit, Bildung, Wirtschaft und Politik. Im diesjährigen Bericht wurden 149 Länder untersucht, Italien landete auf Platz 70.

Gehirnfutter und Gaumengenuss

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… gabs am 9. und 10. November 2018 im Frauenmuseum in Meran. In den folgenden Zeilen dürfen wir euch von zwei aufregenden Tagen berichten, an denen eine Ausstellung eröffnet wurde und im Rahmen einer Tagung internationale Gäste spannende Einblicke präsentierten.

Am Samstag, 9. November das Meraner Frauenmuseum aus Anlass seines 30. Geburtstags zu einer Tagung mit internationalen Expertinnen geladen. Der Tag stand unter dem Motto „Was hat Gleichberechtigung mit Kultur, Frieden und Demokratie zu tun?“.

Zu Beginn der Tagung hat die Singleiterin Heidi Clementi die Teilnehmenden mit schwungvollen Tönen herzlich begrüßt und zum Mitsingen animiert. Sigrid Prader begrüßte als Leiterin die Gäste, denn das Frauenmuseum hat diese Tagung anlässlich des 30jährigen Jubiläums geplant. Referentinnen, die in verschiedenster Weise umfangreich zum Thema Chancengleichheit arbeiten, haben Einblicke in den Zusammenhang von Gleichberechtigung, Kultur, Frieden und Demokratie gegeben.

Große Action angesagt

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An diesem Wochenende lädt das Frauenmuseum in Meran zu gleich zwei spannenden Veranstaltungen, die wir euch nicht vorenthalten möchten:

Ausstellungseröffnung „ausgekocht?“

Heute Abend wird um 20 Uhr im Frauenmuseum in Meran eine neue Sonderausstellung eröffnet. Sie fragt: „ausgekocht?“

Kochen wird einfacher und komplizierter zugleich: Verschiedene Ernährungsstile von bio, vegan bis steinzeitlich wollen berücksichtigt sein. Gesundheitsfragen, geschlechtsspezifische Körperbilder, ökologisches  Gewissen, Fleischkonsum und Tierschutz, die Situation der Landwirtschaft, regional und global begleiten schon das Einkaufen. Die moralische Verantwortung sitzt mit am Tisch.

Und die Lebensmittelindustrie umsorgt, steuert und adressiert vor allem Frauen als Verbraucherinnen. Auf der privaten Seite bedeutet Kochen immer noch für die Familie sorgen und Gemeinschaft(en) schaffen, das bleiben weibliche Aufgaben.

Die Ausstellung „ausgekocht?“ macht diesen veränderten individuellen und gesellschaftlichen Handlungsraum anschaulich, rückt die Leistungen der Frauen als Akteurinnen in den Mittelpunkt. Sie zeigt Geschichten von Frauen aus aller Welt, die Kochen und Essen, Teilhabe und Gemeinschaft eine besondere Bedeutung geben – individuell, aber von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Sie machen Mut: Wir können das Lebensmittel- und Agrarsystem gestalten mit vielen kleinen und größeren Entscheidungen am Kochtopf.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer 😉 Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Eine klare Ansage von Meghan Markle passend zum laufenden Wahlkampf in Südtirol. Die Schauspielerin, Theaterwissenschaftlerin und seit Mai Mitglied der britischen Königsfamilie setzt sich schon seit Jahren für Rechte von Frauen und Mädchen ein und war UN Botschafterin.

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