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Tagged: Geschichte

70 Jahre Frauenwahlrecht in Südtirol

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Anlässlich der kommenden Landtagswahlen möchten wir mal kurz die Geschichte aufrollen. Sooo lange ist es noch nicht her, dass Frauen wählen dürfen und sie  mussten stark um dieses Recht kämpfen.

Nahezu überall auf der Welt wurde alles Mögliche erfunden, um Frauen dieses Recht zu verweigern. An erster Stelle stand „die Natur“ der Frau. Mit allen Mitteln wurde versucht glaubhaft zu machen, dass es sich dabei nicht etwa um eine gesellschaftliche Zuweisung zu Kinder und Herd handle, sondern um ihr „ureigenes Wesen“.

In Skandinavien und Großbritannien befürchete man im 19. Jahrhunder Konflikte in der Familie, sodass nur ledige und verwitwete Frauen ein kommunales Wahlrecht erlaubt wurde, denn die Familie würde ja schon würdig von Ehemännern vertreten.

Bei uns in Italien, wie auch in Belgien oder Bulgarien hingegen war es genau umgekehrt. Verheiratete Mütter wurde das kommunale Wahlrecht zugestanden. Hier war die Begründung, dass sie „wertvoller“ waren. Komisch, zwischen Männern und Vätern hat man nie unterschieden, um sie zur Urne zu lassen …

Auswüchse dieser Art, um die antifeministische Haltung zu rechtfertigen, gab es noch einige: In Italien – wie auch in Österreich und Spanien – wurde Prostituierten das Walhrecht zunächst vorenthalten, in Griechenland mussten die Frauen eine bestimmte Schulbildung nachweisen, in England, Ungarn und Island mussten sie ein bestimmtes Alter haben.

Als Oma ihre Tage hatte…

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Wusstet ihr, dass es einen internationalen Tag der Menstruationshygiene gibt? Der Menstrual Hygiene Day wurde 2013 von der deutschen Organisation WASH United (WAter, Sanitation and Hygiene) ins Leben gerufen und wird am 28. Mai jeden Jahres begangen – und im Grunde ist es ein Beitrag für unsere „Rubrik Tante Rosa“.

Worum geht es an diesem Tag? Laut WASH United Hygiene “cool” und “sexy” zu machen. Denn längst nicht überall auf der Welt haben Mädchen und Frauen Zugang zu Toiletten und Hygieneartikeln oder auch zu Bildung rund um die Menstruation. Wie wichtig das ist, zeigt ein Beispiel aus Bangladesh: Durch ein Hygiene-Projekt an Schulen konnten die Einschreibungen von Mädchen um 11% gesteigert werden.

Detail am Rande: In Europa setzt sich das Menstruations-Museum in Amsterdam für die Aufklärung und Enttabuisierung von Menstruation ein, die eine ausgesprochen gute Homepage auch in Englisch haben und in ihren News sind interessante Beiträge zur Menstruation als „Fact Friday“ – unsere Variante von Rubrik Tante Rosa.

Zur Menstruation könnten wir Romane schreiben. Wir gehen es heute jedoch mal ganz praktisch an und geben euch einen kleinen ganz praktischen Blick in die Geschichte: Was haben denn unsere Vorfahrinnen gemacht, als sie ihre Tage hatten? Oder eben die Tante Rosa, die Erdbeerwoche oder die rote Welle, wie sie heute noch genannt wird.

Frauenmuseen aus aller Welt bringen beim internationalen Museumstag am 21. Mai 2017 Objekte zum Sprechen

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WEIBLICHER ERFINDUNGSGEIST: Aus Ärger über ihre Angestellten, die beim Abspülen wertvolles Geschirr beschädigten, erfand Josephine Cochrane (1839–1913) im Jahre 1886 den ersten Geschirrspüler. Dafür gewann sie bei der Weltausstellung 1893 in ihrer Heimatstadt Chicago den ersten Preis für die beste mechanische Konstruktion. Der Preis wurde allerdings
„Herrn Cochrane“ verliehen, denn da Frauen bei der Weltausstellung nicht zugelassen waren, meldete sie sich unter diesem Namen an. Frauenmuseum Meran.

Das Internationale Netzwerk der Frauenmuseen (IAWM) mit Sitz in Meran hat sich für den diesjährigen Internationalen Museumstag etwas Besonderes ausgedacht. Zwischen 18. und 21. Mai dreht sich in den Sozialen Medien alles ums Thema, das wir wie folgt formuliert haben: Spurensuche. Versteckte Geschichten und Mut zur Verantwortung!

17 Frauenmuseen aus aller Welt bringen ihre Objekte, die aus weiblicher und feministischer Perspektive betrachtet werden, auf Facebook, Twitter und Instagram zum Sprechen und rücken Verdecktes ans Tageslicht.