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Grüß Göttin in Meran

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Wer kann sich erinnern? Jahrelang begrüßte ein Schild mit „Grüß Göttin“ alle diejenige, die von der deutschen Seite über die österreichische Grenze fuhren. Die wenigsten wissen, dass dahinter Ursula Beiler steckt, die femministische Tiroler Künstlerin, die immer wieder mit ihren Installationen Aufsehen erregt und zur Diskussion anregt.

Am Sonntag, 8. Juli 2018, hat sie ein weibliches Gipfelkreuz im kleinen Teich unterhalb der Flaggerschartenhütte aufgestellt – zusammen mit Elisabeth Illmer, der Hüttenwirtin, und der Mithilfe von Anton Ortner und ihrer Schwester Claudia Beiler, ebenfalls Künstlerin.

 

@Ursula Beiler

Sie setzt einen metallenen Kreisring auf das Kreuz und macht daraus ein weibliches Lebenskreuz. Die Künstlerin:

Der richtige Draht zum Himmel auf Erden ist das Lebenskreuz.

 In der Vergangenheit wurden in den Alpen tausende Gipfelkreuze aufgestellt.

Dabei ging es in erster Linie um Eroberung und Besetzung der unberührten Gipfelnatur.

Das weibliche Gipfelkreuz verweist auf aktuelle Fragestellungen und Themen der heutigen Zeit, wo ein Paradigmenwechsel einer einseitig dominant männlichen Kultur und Weltanschauung ansteht.

Dieses Zeichen symbolisiert das Leben und will zur Diskussion anregen. Seit alters her wird es als Lebensschlüssel oder Lebenskreuz beschrieben.

 

@Ursula Beiler

Das Kreuzzeichen der christlichen Kultur erinnert uns an den Tod.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer 😉 Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Für die US-amerikanische Schauspielerin Katherine Hepburn (1907-2003) hat das, was sie von sich gegeben hat, scheinbar funktioniert. 26 Jahre lang hat sie eine innige, aber geheime Beziehung mit ihrem Schauspielkollegen Spencer Tracy geführt. Nie haben die beiden miteinander gewohnt und sogar auf Reisen wurden getrennte Zimmer gebucht – auch wenn gesagt werden muss, dass Spencer Tracy ein verheirateter Mann war. Dennoch ist es ein ungewöhnliches Statement einer Frau dieser Zeit.

Hier findet ihr alle unsere Zitate zum Montag auf einen Blick.

Wie Gender die Intelligenz steigert…

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Kultur oder Natur? – Die Diskussion darüber hält an. „Das ist eben typisch Mann… oder Frau…“ Wir kennen alle die üblichen Stereotype, die Frauen und Männern immer wieder zugeschrieben werden. Männer sind rationaler. Frauen dafür emotionaler. Männer sind begabt in Technik. Frauen haben ein ausgeprägtes soziales Verständnis. Und so weiter und so fort … Eine neue Studie zeigt, dass die Entwicklung unserer kognitiven Fähigkeiten davon abhängig ist, wie traditionell unsere Gesellschaft zu Geschlechterrollen eingestellt ist.

Wir kennen alle die Diskussion, ob die oben genannten Eigenschaften und Verhaltensweisen nun tatsächlich angeboren – oder eben doch anerzogen sind.

Vielleicht werden wir nie ganz herausfinden, welcher Teil unserer Persönlichkeit durch unsere Gene vorbestimmt ist, und welcher durch unsere Umgebung und unser Verhalten geformt wird. Dass aber sehr viele Eigenschaften und Verhaltensweisen eben nicht von Natur aus „typisch weiblich“ sind, wurde immer wieder bewiesen. Leider hält sich diese Meinung immer noch hartnäckig, mancherorts mehr – mancherorts weniger.

Eine neue Studie zeigt, welchen Einfluss Geschlechtergerechtigkeit auf kognitive Fähigkeiten von Frauen und Männern hat. 

Sie ist beeindruckend: 200.000 Teilnehmende aus 27 Ländern und 5 Kontinenten.

Die Studie wurde kürzlich in Psychological Science veröffentlicht. Sie zeigt, dass Frauen aus Ländern mit einer konservativeren Einstellung zu Geschlechterrollen weniger Erinnerungsvermögen haben, als die aus geschlechtergerechteren Staaten.

Zeit für Tante Rosa

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Was gehört eures Erachtens einmal im Monat unbedingt in einen Blog, der ichfrau.com heißt? Hm?

Sobald wir in das gebärfähige Alter kommen, leben wir Frauen – ob wir wollen oder nicht, es bewusst wahrnehmen oder nicht – nach einem Zyklus, der uns bis in die Wechseljahre nicht mehr loslässt.

Manche von uns genießen ihn – diesen Zyklus, viele von uns nehmen ihn nur nebenbei wahr, und nicht wenige leiden unter ihm. Er ist eng verbunden mit unserer Fähigkeit, Leben zu gebären und zugleich das Einzige, was tatsächlich Teil der Natur der Frau ist – im Gegensatz zu vielem anderen, was man uns unter dem Deckmäntelchen der Natur in die Schuhe schieben möchte 😉

Frauenmuseen aus aller Welt bringen beim internationalen Museumstag am 21. Mai 2017 Objekte zum Sprechen

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WEIBLICHER ERFINDUNGSGEIST: Aus Ärger über ihre Angestellten, die beim Abspülen wertvolles Geschirr beschädigten, erfand Josephine Cochrane (1839–1913) im Jahre 1886 den ersten Geschirrspüler. Dafür gewann sie bei der Weltausstellung 1893 in ihrer Heimatstadt Chicago den ersten Preis für die beste mechanische Konstruktion. Der Preis wurde allerdings
„Herrn Cochrane“ verliehen, denn da Frauen bei der Weltausstellung nicht zugelassen waren, meldete sie sich unter diesem Namen an. Frauenmuseum Meran.

Das Internationale Netzwerk der Frauenmuseen (IAWM) mit Sitz in Meran hat sich für den diesjährigen Internationalen Museumstag etwas Besonderes ausgedacht. Zwischen 18. und 21. Mai dreht sich in den Sozialen Medien alles ums Thema, das wir wie folgt formuliert haben: Spurensuche. Versteckte Geschichten und Mut zur Verantwortung!

17 Frauenmuseen aus aller Welt bringen ihre Objekte, die aus weiblicher und feministischer Perspektive betrachtet werden, auf Facebook, Twitter und Instagram zum Sprechen und rücken Verdecktes ans Tageslicht.

Die Frau die Sportgeschichte geschrieben hat

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Katherine Switzer wurde beinahe vom Organisator aus dem Boston Marathon geworfen, 19. April 1967 in Hopkinton, Mass.(AP PHOTO) Quelle: Spiegel.de

Vor 50 Jahren hat Katherine Switzer als erste Frau – mit offizieller Startnummer – den Boston Marathon absolviert. Die Bilder zeigen den aufgebrachten Rennleiter Jock Semple, der sie von der Strecke zerren will .

„Gibt es die Frau überhaupt?“ – Einblick in die Schriften von Simone de Beauvoir

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„Ich habe lange gezögert, ein Buch über die Frau zu schreiben. Das Thema ist ärgerlich, besonders für die Frauen; außerdem ist es nicht neu. Im Streit um den Feminismus ist schon viel Tinte geflossen, zur Zeit ist er fast beendet: reden wir nicht mehr davon. Man redet aber doch davon. … Besteht hier übrigens ein Problem? Und welches ist es denn? Gibt es überhaupt Frauen?“ Mit diesen Sätzen leitet Simone de Beauvoir ihr berühmtes Werk „Das andere Geschlecht“, 1949 ein.

Diese Folge aus der Reihe Philosophie auf Arte beschäftigt sich mit Simone de Beauvoir, die fragt „Gibt es die Frau überhaupt?“