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Frauenmuseum | Museo delle donne

Tagged: Birth Cultures

Gisela Landesberger erzählt die Geschichte von Amalie Hohenester, die „Doktorbäuerin“

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Am 26. Mai ist Gisela Landesberger wieder im Museum zu Gast, diesmal wird sie für die Reihe „Frauensalongespräche – weibliche Lebenskunst“  über Amalie Hohenester erzählen. Amalie Hohenester (1827 – 1878) war aufgrund ihres Kräuterwissens, welches sie für die Heilung von Frauenleiden einsetzte, als Wunderheilerin und „Doktorbäuerin“ bekannt.

Sie stellte aus Kräutern Tinkturen, Tees und Salben her, die sie als therapeutische Maßnahmen zu Frauenleiden, gemeinsam mit Bädern und Güsse, verordnete. Mit ihren Kuren erzielte sie bei zahlreichen Gästen, gezielte Linderung der Beschwerden und Heilungen. Darunter konnte sie auch Frauen helfen, die einen Kinderwunsch hatten oder verhüten wollten.

Die Heilquelle im Wald Mariabrunn, genauso wie das ehemaligen Bauernbad, verhalfen ihr zu internationalem Renommee.

Gisela Landesberger ist langjährige Frauenbeauftragte des Landkreises Freising und freiberufliche Referentin für Erwachsenenbildung. Seit vielen Jahren berichtet sie im Frauenmuseum Meran, im Rahmen der „Frauensalongespräche – weibliche Lebenskunst“, über historische Frauengestalten und ihr Schaffen.

Termin: 26.05.2022, 19.30 Uhr, Frauenmuseum

Anmeldung erwünscht: service@museia.it, Tel. 0473 231216

 

Buchvorstellung: Hebamme Clara aus dem Sarntal

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Im Rahmen des Projektes „Birth Cultures“ stellt Anita Runggaldier am 17. Mai um 19.00 ihr Buch „Hebamme Clara aus dem Sarntal“ (Raetia Verl.) im Frauenmuseum vor.

Klara Thaler Stuefer ist die letzte Hausgeburtshebamme des Sarntals. Als Tochter einer vielköpfigen Bauernfamilie beschloss sie selbstbewusst, einen anderen Weg zu gehen als viele junge Frauen: ohne Unterstützung holte sie die Mittelschule nach und wurde Hebamme. Sie schildert die Zeit der Ausbildung in Padua Anfang der 1950er-Jahre und ihren entbehrungsreichen Alltag, der von harter Arbeit zu jeder Tages- und Nachtzeit geprägt war. Sie erzählt von den freudigen, aber auch die leidvollen Momente, an denen sie als Hebamme teilhaben durfte. Klaras Erzählungen werden durch die Geschichten von fünf Sarner Frauen ergänzt, die beschreiben, wie sie Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett in einer von Männern dominierten Gesellschaft erlebt haben.

Autorin Anita Runggaldier, lebt im Sarntal und ist Mutter von zwei Kindern. Nach Ihren Abschluss der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe in Bozen, ist sie seit 2004 Hebamme im Gesundheitsbezirk Meran.

Termin: 17.05.2022, 19.00 Uhr im Frauenmuseum

Anmeldung erwünscht: service@museia.it, Tel. 0473 231216

 

 

 

Von Schamlippen zu Vulvalippen

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Im 2018 versuchte die Journalistin Gunda Windmüller mit einer Petition den Duden zu überzeugen, das Wort Schamlippen in Vulvalippen umzubenennen. Leider wurde das Wort nach wie vor nicht in das wichtigste deutsche Wörterbuch aufgenommen, dennoch bleibt in uns als Frauenmuseum der Gedanke und Wille, den Begriff des Schams in Verbindung mit den weiblichen Genitalien abzunehmen.

Derzeit in unserer Sonderausstellung zum Thema Geburtskulturen haben wir auch eine Vielzahl an Gipsfiguren unterschiedlicher Vulven ausgestellt. Die Idee dahinter: Vielfalt ist schön und weibliche Geschlechtsteile, Sexualität und Lust sollen keineswegs mehr verdrängt oder tabuisiert werden.

Für  geschlechtsübergreifende Begriffe wie Schamhaare oder Schambereich gibt es zum Glück (sogar im Duden) bereits Alternativen wie Intim- oder Genitalbereich. Jetzt gilt es also weiterhin das weibliche Schamgefühl abzubauen. Sprache ist dabei mehr als hilfreich, denn Sprache kann Realität formen und bewegen. Also wenn auch der Begriff es noch nicht in den Duden geschafft hat, liegt es in unser aller Hand den Begriff Vulvalippen im Alltag einfach und gelassen zu verwenden.

Sarah Trevisiol

Wohlbefinden und die Gesundheit des Menstruationszyklus von der Pubertät bis in die Wechseljahre

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Birth Cultures

Vortrag und Diskussion

Wohlbefinden und die Gesundheit des Menstruationszyklus von der Pubertät bis in die Wechseljahre

Der Schwerpunkt ist dabei eine von positiver Menstruationspädagogik geprägte ganzheitliche Gesundheitserziehung von Mädchen und Frauen. Dies bedeutet, den weiblichen Zyklus nicht nur aus biologischer Sicht kennenzulernen, sondern ihn auch als Quelle weiblicher Kraft zu entdecken. Diese Wertschätzung fördert das Selbstwertgefühl und die Selbstliebe und ist Ausdruck weiblichen Empowerments.

Lese auch unseren Beitrag „Über Menstruation sprechen (ichfrau.com)“

Referentin:

Gaia Mureda: Hebamme, Menstruations- und Sexualpädagogin

Anmeldung erwünscht: service@museia.it, tel. 0473 231216

 

Ukrainische Frauen auch mit dabei beim Treffen des Internationalen Netzwerkes aller Frauenmuseen (IAWM) in Meran

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Ukrainische Frauen auch mit dabei beim Treffen des Internationalen Netzwerkes aller Frauenmuseen (IAWM) in Meran

Am 19. und 20. April hat sich in Meran eine ganz besondere Delegation von Frauen getroffen – die Vertreterinnen des internationalen Frauennetzwerkes (IAWM) sind aus Österreich, Deutschland, Spanien und sogar der Ukraine angereist. Gemeinsam haben sie die Wanderausstellung Birth Cultures über Geburtskulturen gestemmt, welche noch bis Ende November 2022 im Frauenmuseum Meran zu sehen ist. Die Organisatorinnen erinnern „wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu helfen. Vor allem ukrainische Frauen brauchen jetzt unsere volle Aufmerksamkeit und Unterstützung. Frauen in Kriegsgebieten sind schrecklichen Schikanen ausgesetzt und erleiden Vergewaltigungen, Diskriminierungen und große Armut.“

Nascere e crescere tra più culture

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Conferenza – Birth cultures

Nascere crescere tra più culture

L’intervento sarà centrato sulla rappresentazione del concepimento , della gravidanza e del parto nelle culture dell’Africa occidentale,  in particolare presso i Peuls  che abitano l’alta Casamance. Dopo aver analizzato i saperi e le pratiche etniche che accompagnano questo particolare momento della vita delle donne,  la presentazione si addentrerà nelle difficoltà che le donne migranti incontrano quando la nascita dei bambini avviene in contesti migratori e quando ad accompagnarle nei percorsi pre e post- parto sono  professionisti ed istituzioni del paese di accoglienza.

Sarà interessante scoprire sia  i malintesi  che si nascondono dietro a visioni  del corpo, della donna e della nascita  culturalmente  diverse  sia  anche le strategie che si possono utilizzare per superarli.

Susanna Vetturelli, dottore di ricerca in Scienze dell’educazione e formazione e Psicologia, formatrice nell’ambito della mediazione etnoclinica presso diversi servizi socio-sanitari del settore pubblico e privato, attualmente lavora presso l’Azienda Sanitaria di Merano

 

È gradita l’iscrizione: service@museia.it, tel. 0473 231216

Aus dem Leben einer Hebamme gesprochen

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Vortrag im Rahme des Projekts Birth Cultures

Aus dem Leben einer Hebamme gesprochen

Sie ist 1953 geboren und eine der noch 2 freiberuflichen Hebammen Südtirols. Nach lehrreichen Jahren wurde sie in den 1988 zum ersten Mal zu einer Hausgeburt gerufen und gerät in Konflikt mit dem was sich in den Sanitätsbetrieben entwickelt.

Sie machte sich 1991 selbständig und ist seit über 48 Jahren freiberufliche Hebamme bis heute.

„Man muss Vertrauen in den Körper der Frauen haben und dem Gebären wieder seine natürliche Kraft zugestehen“.

Burgi Künig, Hebamme, ist Großmutter von vier Enkel erzählt und diskutiert

Anmeldung erwünscht: info@museia.itTel. 0473 231216

 

Nascere in montagna

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Conferenza –  Birth Cultures

Nascere in montagna

Storie vere di un passato di povertà e di peso per le donne nel secolo scorso

Nascere e vivere i primi anni di vita in montagna assicurava una migliore protezione dalle malattie dell‘infanzia e di conseguenza una probabilità di sopravvivenza maggiore rispetto ai bambini di pianura. Ma l‘infanzia nei luoghi di montagna era di breve durata.

I figli venivano chiamati molto presto a svolgere un ruolo produttivo all‘interno della famiglia.

Nonostante la vita grama i figli nascevano numerosi anno dopo anno. Per i genitori erano la potenziale forza lavoro che li avrebbe sostenuti quando anziani non sarebbero

stati in grado di svolgere i normali lavori di sussistenza. Tra ritualità, superstizione e tradizione la storia

dell‘infanzia di montagna presenta uno spaccato di vita dove poco era concesso alla tenerezza e il precoce e duro lavoro era il destino di ogni bambino.

Rosanna Cavallini, artista e collezionista, fondatrice del Museo Casa Andriollo di Olle a Borgo Valsugana, dedicato ai Saperi femminili

 

È gradita l’iscrizione: info@museia.it, tel. 0473 231216

Green pass

Erzählcafé | caffè narrativo: Film „Die Geburt eines Vaters“

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Birth cultures

Akti Dok-Film «Die Geburt eines Vaters» (CH, 45 min, ital. Untertitel) & anschließend moderierte Diskussion.

Der Dok-Film zeigt wie Männer das Vaterwerden erleben, ist vielfältig und facettenreich. Best-Practice-Erfahrungen sowie Studienergebnisse

Il documentario mostra come l‘esperienza degli uomini nel diventare padre è diversa e sfaccettata. Esperienze di buone pratiche e risultati di studi.

 

Anmeldung | Registrazione obbligatoria:
service@museia.it
Tel. 0473 231 216
Greenpass erforderlich! | È necessario il Greenpass!

Nascere in Montagna

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Il 22 marzo alle 18.00 ospiteremo presso il Museo delle Donne qui a Merano Rosanna Cavallini, artista e collezionista e fondatrice del Museo Casa Andriollo di Olle a Borgo Valsugana, dedicato ai Saperi femminili.

Rosanna terrà per il nostro pubblico una conferenza sulla storia e la cultura del nascere in montagna in Trentino, raccontando di esperienze, narrazioni, oggetti e rituali che hanno anche molte analogie con la nostra storia locale della gente di montagna.

Abbiamo chiesto a Rosanna Cavallini di raccontarci in anteprima come è nata e l’idea del suo progetto delle mostra Nascere in Montagna:

“Come nasce l’idea di una mostra?  Non saprei dire con certezza.
Nel mio caso solitamente nasce raccogliendo e osservando oggetti che mi emozionano.

Non nasce mai da un’idea astratta, ma dalla pura osservazione. Sono gli oggetti stessi che mi parlano e mi suggeriscono un percorso. In una sorta di dialogo raccontano la loro bellezza, la sapienza, mi indicano la strada per la soluzione alle domande che mi pongo. In questo modo apprendo una conoscenza che sento di dover condividere. Tenere solo per me tutto questo sarebbe una piccola crudeltà. Forse in fondo si tratta di un semplice gesto di generosità.

Filmausstrahlung „Die Geburt eines Vaters“

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Mit anschließendem Erzählcafé rund ums Thema Geburt

15.03.2022 um 19.30 Uhr im Frauenmuseum, Mainhardstr. 2, Meran

Im Rahmen der Ausstellung „Birth Cultures“ im Frauenmuseum Meran, in Zusammenarbeit mit der Sozialgenossenschaft väter aktiv

 

„Die Geburt eines Vaters“ ist ein Film welcher frischgebackene Väter zu Wort kommen lässt um zu verstehen, was Männer rund um die Geburt eigentlich bewegt.

Die persönlichen Erzählungen von 18 Vätern und diversen Fachpersonen, geben Einblick auf die Gefühlswelten und Erlebnisse von Vätern. Emotional berührend und wissenschaftlich belegt, will der Film sich mit der Aussage der Weltgesundheitsorganisation auseinander setzten, laut dessen sich die Beteiligung von Männern/Vätern während der Schwangerschaft, bei der Geburt und nach der Geburt, auf die Verbesserung der Gesundheit der gesamten Familie auswirkt.

Der Dokumentarfilm zeigt anhand von Best-Practice-Erfahrungen sowie Studienergebnissen zudem auf, wie Väter besser einbezogen werden können.

Das Projekt wurde von der Waadländer Hochschule Für Gesundheit (HESAV) in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen männer.ch auf die Beine gestellt und dank der Unterstützung der Schweizer Gesundheitsförderung realisiert.

Menschenrechte und Geburt

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Heute ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Ein Gedenktag, der an die Verabschiedung der Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember 1948 erinnert und jedes Jahr aufs Neue die Frage nach deren Einhaltung stellt.

Für den heutigen Beitrag sind wir im Rahmen unserer derzeitigen Sonderausstellung „Birth Cultures – Geburtskultur – Cultura di nascita“ der Frage nachgegangen, wie es sich mit Menschrechten rund um das Thema Geburt verhält.

Foto: Archiv Frauenmuseum, Meran

Ethische und rechtliche Grundlagen für eine respektvolle Geburtshilfe sind in mehreren Dokumenten zu finden.

  1. Die Rechte für schwangere und gebärende Frauen
    … sind in zahlreichen internationalen Menschenrechtsabkommen verankert, darunter in der Universellen Deklaration der Menschenrechte oder der Vierten Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen.
  2. Die Rechte des Kindes vor, während und nach der Geburt
    … beruhen u.a. auf der Wiener Resolution der Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale und Perinatale Psychologie und Medizin und der UN-Konvention zu den „Rechten des Kindes“, in der 1990 das Kind erstmals mit seinen eigenen Rechten gesehen wurde.

Grundlage für alles Genannte ist dabei Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“