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Equal Pay Day in Südtirol

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Der Internationale Aktionstag macht auf Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern aufmerksam. Wir haben Margareth Fink, die Koordinatorin des Equal Pay Day gefragt, wie die Situation in Südtirol aussieht, was sie sich von dieser Aktion erhofft und unter welchem Thema der diesjährige Aktionstag steht.

Dieses Jahr ist der Equal Pay Day (EPD) am 3. Mai. Voriges Jahr war er am 20. April. Heißt das, dass die Situation sich verschlechtert hat? Bzw. hat sich etwas in den letzten Jahren auch verbessert?

Das ASTAT erhebt die Daten zum Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen seit 2011. In diesen Jahren hat sich der Gender Pay Gap (bezogen auf die Einkommen in der Privatwirtschaft) leider nicht verbessert. Er beträgt 2017 immer noch 17,2 %. (vgl. ASTAT Info 04/2019). Das Datum des EPD symbolisiert den Tag, an dem Frauen gleich viel verdient haben wie Männer bis zum 31. Dezember des Vorjahres.

Der Tag wird in Südtirol nicht nach der mathematischen Berechnung des Lohnunterschiedes gewählt. Der Equal Pay Day ist ein wichtiger Tag für das Vernetzen, für ein gemeinsames starkes Auftreten für die Anliegen der Frauen. Demzufolge wird der Tag in Südtirol nach diesen Gesichtspunkten festgelegt.

Die Aktion gibt es jetzt schon seit Jahren, v.a. auch in Südtirol, bereits seit 2010. Wie viele Organisationen machen dieses Jahr mit?

Seit 2010 haben sich immer mehr Organisationen als Unterstützer beteiligt. Heuer wird der Tag von über 60 Organisationen mitgetragen.

Können Sie noch einmal kurz sagen, was heuer der Schwerpunkt ist und was frau sich davon erhofft?

Alchemilla, die Erste, la Prima

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Die Alchemillen, der Frauenverein, der die letzten Jahrzehnte stets den Alchemilla-Frauenkalender rausgegeben hat, haben nun ein neues Projekt: Sie geben das erste Südtiroler Frauenlesebuch heraus und weben am feministischen Kontinuum zügig weiter. Das gut tut in diesen politisch finsteren Zeiten. Lesen Sie hier exklusiv die Antworten aus dem Redaktionsteam.

Alessia Dughera, Heidi Hintner, Martina Kirchler und Claudia Messner haben auf die Fragen geantwortet:

Im vorigen Jahr kam die 25. Ausgabe des Alchemilla-Frauenkalenders raus. Habt ihr da schon gewusst, dass es der letzte sein wird?

Bei der gemeinsamen Arbeit der Alchemillen gibt es keine Entscheidungen, die von heute auf morgen getroffen werden. Wir haben uns schon längere Zeit damit beschäftigt, dass viele Frauen lieber ihren Kalender digital führen. Gleichzeitig setzen wir klar auf Print und wollen damit der schnelllebigen und oberflächlichen Zeit entgegenwirken. Im intensiven Austausch unter uns Alchemillen wurde uns auch bald klar: Wir brauchen gute, qualitativ hochwertige Texte, wir wollen vertiefende Geschichten von Frauen erzählen, uns tiefsinnig und hintergründig mit frauenspezifischen Inhalten beschäftigen, neue Textformate anbieten und ein Layout, das an die Alchemilla-Kalender erinnert, damit die Frauen wieder eifrig und gerne zugreifen.

Viele sind traurig, dass sie den Kalender nicht mehr an ihrer gewohnten Stelle abholen können. Auch im Frauenmuseum werden dauernd Anruferinnen vertröstet. Wieso ist Schluss mit dem Alchemilla-Frauenkalender?

25 Jahre sind eine lange Zeit. Die frauenpolitisch wichtigen Themen, die es zu bearbeiten gilt, haben sich nur zum Teil verändert. Die Grundthemen sind dieselben geblieben: Frauen in der Arbeitswelt, Gewalt an Frauen, gerechte Sprache, gerechter Lohn, frauenfreundliche Arbeitszeitmodelle – viele dieser Themen wollten wir umfassender behandeln. Mit Alchemilla ist nicht Schluss: Wir präsentieren im März 2019 „Alchemilla, die Erste, la Prima.“ Eine neue Publikation, ein neues Format, der Zeit angepasst. Nun sind wir gespannt auf die Reaktionen der Leserinnen.

Wieso ein Alchemilla-Almanach? Was erwartet uns dabei?

Wie bereits erwähnt: Die Themen ändern sich (leider!) nicht großartig. Wir behandeln weiterhin die feministischen Klassikerinnen, stellen Frauen vor, haben umfassende und spannende Lesetipps. Im neuen Format haben wir die Möglichkeit, verschiedene Zugänge zu Mädchen- und Frauenthemen in inhaltlich vertiefter Art und Weise anzubieten. Das freut uns auch beim Gestalten und Schreiben: Die Texte sind länger, fundierter und doch in einem journalistisch griffigen Ton verfasst. Neu sind zum Beispiel die Interviews: In „Alchemilla, die Erste, la Prima“ sind wir hier sehr politisch vorgegangen: Heidi Hintner im Gespräch mit Monika Hauser (deutscher Text) und Alessia Dughera im Gespräch mit Marcella Pirrone (italienischer Text). Beide Texte enthalten frauenpolitische Power!

Tag der Frauen* 2019

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Heute ist es wieder soweit – weltweit wird der internationale Frauen*tag begangen. Zu den Highlights in diesem Jahr zählt auf jeden Fall die Ernennung des Tages der Frauen* zu einem gesetzlichen Feiertag in Berlin. Darüber berichten ausführlich die Berliner Zeitung und die Zeit.

Wenn der internationale Frauen*tag bei uns auch nicht ein ausgeschriebener Feiertag ist, so ist er doch auch in Südtirol ein Ereignis, das von verschiedensten Institutionen und Gruppen gefeiert wird.

 

Merkantilmuseum in Bozen

File:Museo mercantile.jpg

Das Merkantilmuseum in Bozen lädt zu einer besonderen Führung, welche die Rolle der Frau im sozialen, künstlerischen und wirtschaftlichen Bereich in vergangenen Zeiten beleuchtet. Immerhin verdankt Bozen seine Entwicklung zu einer wichtigen Handelsstadt auch einer Frau – Claudia de Medici hat im 17. Jahrhundert durch den Erlass einer Marktordnung und die Gründung des Merkantilmagistrats Geschichte geschrieben.

Von dieser Geschichte wird ein Bogen ins Heute gespannt: Marina Rubatscher Crazzolara, Vorsitzende des Beirates zur Förderung des weiblichen Unternehmertums der Handelskammer Bozen, wird in einer Einführung die Rolle der Frau in der Südtiroler Gesellschaft und Wirtschaft hervorheben. Mehr dazu erfährt ihr auf der Webseite der Handelskammer.

Im Filmclub Bozen hingegen ist der Film „Female Pleasure“ zu sehen. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

 

Women’s Stories in Meran

„Rispetto e dignità fra uomo e donna“

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IoDonna ha posto tre domande ai candidati e alle candidate delle elezioni provinciali 2018 in merito alla loro posizione su femminismo, gender e politica. Oggi Dario Boninsegna risponde alle nostre domande:

Che cosa pensa del femminismo e che definizione ne dà?

Il femminismo, secondo me, è un movimento nato a suo tempo per raggiungere parità di accettazione, riconoscimento, rispetto e dignità fra uomo e donna. Si tratta di un movimento che merita considerazione purché non si vada incontro ad esagerazioni che possono ottenere effetto opposto nella società.

Che cosa ha a che fare il “gender” con la politica?

Il gender assume importanza nella dialettica politica in quanto si inserisce nella difesa dei diritti civili quali quelli LGBT e del femminismo.

Nel caso venisse eletto/a che cosa attuerebbe concretamente in materia di “gender”?

Un impegno a tutela dei diritti sociali e civili di ogni persona senza alcuna discriminazione che possa fare riferimento alla sua sfera sessuale.

Dario (Pippo) Boninsegna, Vereinte Linke-Sinistra Unita

„Sostenere il valore della pluralità delle differenze“

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IoDonna ha posto tre domande ai candidati e alle candidate delle elezioni provinciali 2018 in merito alla loro posizione su femminismo, gender e politica. Oggi risponde Loredana Motta alle nostre domande:

Che cosa pensa del femminismo e che definizione ne dà?

Il femminismo è un particolare modo di pensare ai rapporti di genere che mette in evidenza e critica la condizione di oppressione delle donne nel passato ma, in parte e a volte in modi diversi e più subdoli, anche nella società di oggi. Nella sua parte propositiva il femminismo propone nuove relazioni paritarie fra donne e uomini e rivendica i diritti civili, economici e politici delle donne.

Che cosa ha a che fare il “gender” con la politica?

Riguardo al gender, ovvero l’identità di genere che viene stabilita dalla soggettiva percezione che ognuno di noi ha di se stesso, la politica ha molto a che fare. Esiste una pluralità di modi di essere maschi e femmine e uno stato democratico deve contrastare gli stereotipi di genere e sostenere il valore della pluralità delle differenze.

Va contrastata la disparità di genere attraverso azioni positive volte alla rimozione degli ostacoli che di fatto impediscono la realizzazione di pari opportunità fra donne e uomini nella formazione, nell’accesso al lavoro, nella progressione di carriera, nella vita lavorativa.

„Es braucht die Sichtweise von Männern und von Frauen“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet die SVP unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus steht für uns u.a. für die Forderung nach gleichen Chancen und Möglichkeiten für beide Geschlechter. Dabei geht es nicht um ein Gegeneinander, sondern um ein Miteinander. Wir sind davon überzeugt, dass die besten und ausgewogensten Entscheidungen für die Menschen von Frauen und Männern gemeinsam getroffen werden. Es braucht die Sichtweise von Männern und von Frauen.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Politische Entscheidungsprozesse betreffen Frauen und Männer gleichermaßen. Daher ist es eine besondere gesellschaftspolitische Herausforderung, in allen Bereichen eine Geschlechtergerechtigkeit herzustellen. Dies sollte das Ziel sein. Gender sollte aber nicht so weit gehen, dass wir von Elternteil 1 und von Elternteil 2 sprechen; Mütter und Väter sollen auch als solche bezeichnet werden.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Die Aufgabe der Politik ist es, in Sachen Gender zu sensibilisieren, damit alte Rollenbilder aufgebrochen werden und so die Baggerfahrerin keine Exotin mehr ist – gleich wie der Kindergärtner keine Ausnahme mehr sein soll. Die Veränderung wird aber nicht die Politik allein schaffen; hier geht es um ein gesellschaftliches Umdenken, das nicht von einem Tag auf den anderen stattfinden wird.

„L’omofobia deve diventare un argomento scolastico“

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IoDonna ha posto tre domande ai candidati e alle candidate delle elezioni provinciali 2018 in merito alla loro posizione su femminismo, gender e politica. Oggi Cecilia Bosone risponde alle nostre domande:

Che ne pensa del femminismo e che definizione ne dà?

Femminismo è permettere alle donne di affermarsi nei diversi ambiti sociali. La nostra è ancora una società maschilista, lo testimoniano i fatti di cronaca, le differenze salariali tra uomini e donne, il carico di lavoro domestico che continua a gravare sulla componente femminile delle famiglie. Occorrono leggi e un cambiamento più radicale di mentalità.

Che cosa ha che fare il gender con la politica?

La politica ha come fine il bene della collettività ovvero i suoi diritti e doveri e in primis deve garantire a tutti la libertà e l’uguaglianza; se poi la libertà di ciascuno finisce dove comincia quella di un altro, deduco che scegliere la propria identità di genere non danneggi proprio nessuno. E’ piuttosto vero invece che chi nega i diritti altrui voglia creare discriminazioni.

„Einsatz für Chancengleichheit und Gleichbehandlung“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Andreas Pöder unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Ich verstehe unter Feminismus den Kampf um Frauenrechte. Wenn es sich um den Einsatz für Chancengleichheit und Gleichbehandlung in Familie,  Beruf, Politik und Gesellschaft handelt halte ich es den Einsatz für wichtig.

Was hat Gender in der Politik zu suchen?

Gender kann und soll wie jede ideologische Ausrichtung in der Politik diskutiert werden.  Wenn unter Gender die Negation des natürlichen Geschlechtes oder die Zwangs-Verunstaltung der Sprache oder eine ideologische Umerziehung verstanden wird, lehne ich diese Ideologie aus tiefster Überzeugung ab.

Wenn jemand darunter den Einsatz für Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Frau und Mann versteht, kann ich sehr wohl Inhalte teilen.

Was möchten Sie konkret in Sachen Gender umsetzen, falls Sie gewählt werden?

Ich möchte in Sachen Gender verhindern, dass eine ideologische Umerziehung oder Indoktrinierung sowie Negation des natürlichen Geschlechts erfolgt und die Sprache in jeglicher Hinsicht verunstaltet wird.

Andreas Pöder, BürgerUnion

„…politici attenti ai movimenti di gender e LGBT“

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IoDonna ha posto tre domande ai candidati e alle candidate delle elezioni provinciali 2018 in merito alla loro posizione su femminismo, gender e politica. Oggi risponde Gilberto Cavallini alle nostre domande:

Che cosa pensa del femminismo e che definizione ne dà?

Ho sempre considerato il movimento femminista la risposta giusta ad un problema concreto, mai eccessivo se si considera che da sempre le donne hanno conosciuto l’esperienza di non poter far sentire la propria voce e le proprie potenzialità sia nella vita di tutti i giorni, sia nelle istituzioni.

Che cosa ha a che fare il “gender” con la politica?

La politica ha un ruolo importantissimo. Le leggi ottuse del passato vanno riviste totalmente e solo attraverso essa, ma con politici attenti ai movimenti di gender e LGBT, ci si può arrivare.

Nel caso venisse eletto/a che cosa attuerebbe concretamente in materia di “gender”?

Può sembrare retorica, ma io sono convinto che solo la cultura (in primo luogo nella scuola), in tutte le sue accezioni, possa garantire il superamento del problema di genere. Insegnamento, cultura fino a quando si capisca quanto sia soddisfacente per se stessi non fare nessuna comparazione di genere.

Gilberto Cavalli, Vereinte Linke Sinistra Unita

„Dafür lohnt es sich weiterhin zu kämpfen“

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IchFrau stellte den Kantidat_innen der Südtiroler Landtagswahlen 2018 drei Fragen zu Feminismus und Gender. Hier könnt ihr täglich die Antworten der Kandidat_innen lesen. Heute beantwortet Dr. Cristian Kollmann unsere Fragen:

Wie stehen Sie zu Feminismus und was ist Ihre Definition davon?

Feminismus bringe ich mit Frauenrechten und den diesbezüglichen Kampf in Verbindung. In der Tat darf es nicht sein, dass Frauen allein auf Grund ihres Geschlechts im Alltag, besonders im beruflichen, Nachteile erfahren, z.B. auf Grund von niedrigeren Löhnen oder schwierigeren Aufstiegsmöglichkeiten. In solchen Bereichen sind Bemühungen für eine völlige Gleichberechtigung auf jeden Fall zu unterstützen.

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