Blog vom Frauenmuseum Il Blog del Museo delle Donne
Frauenmuseum | Museo delle donne

Monthly Archives: Februar, 2026

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;-). Mit einem guten, manchmal aus der Seele sprechenden, manchmal witzigen Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Diese Woche mit Susan B. Anthony

Susan B. Anthony wurde am 15. Februar 1820 in Adams, Massachusetts, in eine Quäkerfamilie hineingeboren, die Gleichheit und soziale Verantwortung als zentrale Werte lebte. Diese Überzeugungen prägten sie früh. Bereits als junge Frau engagierte sie sich gegen die Sklaverei und sammelte Petitionen, um auf die Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen, die versklavte Menschen erlitten.

In den 1850er‑Jahren begann Anthony, als Agentin der American Anti‑Slavery Society durch die Vereinigten Staaten zu reisen. Auf diesen Vortragsreisen entwickelte sie eine beeindruckende rhetorische Stärke und ein tiefes Verständnis für politische Mobilisierung. 1851 lernte sie Elizabeth Cady Stanton kennen – eine Begegnung, die zu einer der bedeutendsten Partnerschaften der amerikanischen Reformbewegungen wurde. Gemeinsam kämpften sie für Frauenrechte, soziale Reformen und vor allem für das Frauenwahlrecht.

Anthony war überzeugt, dass Frauen nur dann echte Gleichberechtigung erreichen könnten, wenn sie politische Macht erhielten. Jahrzehntelang reiste sie unermüdlich durchs Land, hielt Reden, organisierte Kampagnen und sprach vor dem Kongress. Ihre Entschlossenheit machte sie zu einer der bekanntesten Stimmen der Frauenrechtsbewegung. Obwohl sie die Verabschiedung des 19. Verfassungszusatzes – der Frauen 1920 das Wahlrecht garantierte – nicht mehr erlebte, gilt sie als eine seiner wichtigsten Wegbereiterinnen.

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Diese Woche mit Aletta Henriëtte Jacobs

Aletta Henriëtte Jacobs wurde am 9. Februar 1854 im niederländischen Sappemeer geboren. Als Tochter eines Landarztes wuchs sie in einer Familie auf, in der Bildung und medizinisches Wissen eine große Rolle spielten. Schon früh entwickelte sie den Wunsch, selbst Ärztin zu werden – ein Ziel, das für Frauen ihrer Zeit nahezu unerreichbar schien. Doch Jacobs war entschlossen. Mit Unterstützung ihres Vaters und dank einer Sondergenehmigung durfte sie 1871 als erste Frau in den Niederlanden ein Universitätsstudium aufnehmen.

Sie studierte Medizin in Groningen und promovierte 1879. Damit wurde sie die erste approbierte Ärztin des Landes. Kurz darauf eröffnete sie in Amsterdam eine eigene Praxis, in der sie vor allem arme Frauen behandelte. Jacobs erkannte schnell, wie sehr Frauen unter mangelnder medizinischer Aufklärung litten. Sie setzte sich für bessere Gesundheitsversorgung ein, bot kostenlose Sprechstunden an und informierte über Verhütung – ein damals äußerst kontroverses Thema.

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Diese Woche mit Elizabeth Blackwell

Elizabeth Blackwell wurde am 3. Februar 1821 in Bristol, England, geboren und wuchs in einer großen, fortschrittlich denkenden Familie auf. Als sie 1832 mit ihren Eltern und Geschwistern in die USA auswanderte, ahnte niemand, dass sie einmal Medizingeschichte schreiben würde. Ursprünglich hatte sie keinerlei Interesse an der Medizin – sie empfand den Gedanken daran sogar als unangenehm. Erst der Wunsch einer sterbenden Freundin, die sich eine Ärztin gewünscht hätte, brachte Blackwell dazu, diesen ungewöhnlichen Weg einzuschlagen.

Der Entschluss war gefasst, doch der Weg dorthin war steinig. Mehr als zwei Dutzend medizinische Fakultäten lehnten ihre Bewerbung ab, oft mit der Begründung, Frauen seien für diesen Beruf ungeeignet. Als das Geneva Medical College in New York sie schließlich aufnahm, geschah dies vermutlich, weil die männlichen Studenten aus Spaß dafür stimmten – niemand rechnete damit, dass sie tatsächlich kommen würde. Doch Blackwell ließ sich nicht einschüchtern. Trotz Spott, Isolation und offener Ablehnung arbeitete sie hart und schloss 1849 als erste Frau in den USA mit einem medizinischen Doktortitel ab – und das als Klassenbeste.