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Frauenmuseum | Museo delle donne

Monthly Archives: Oktober, 2021

Welche Bedeutung hat Freund(innen)schaft?

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Acht Monate lang hat uns im Frauenmuseum dieses Jahr die Sonderausstellung „Frauenfreundschaften – Vom emotionalen Austausch bis zum Netzwerk“ begleitet. In dieser Zeit gab es viel Austausch, viele Gespräche, Diskussionen und Reflexionen rund um das Thema Freundschaft im Allgemeinen aber auch Freundschaft unter Frauen* ganz im Speziellen.

Was ist Freundschaft? Wen nennt man einen Freund oder eine Freundin? Wie wird man eigentlich zu Freund(inn)en? Was passiert und entsteht dabei zwischen den Personen?

Haben Sie schon mal über diese Fragen nachgedacht?

Lange Zeit der Geschichte galt Freundschaft als etwas zwischen Freunden – also Männern. Der griechische Philosoph Aristoteles ist einer der bekanntesten und meistgenannten Personen, wenn es darum geht, Freundschaft zu definieren. Allerdings lebte er vor über 2000 Jahren und seither hat sich einiges getan. Freundschaft gab und gibt es nämlich genauso auch unter Frauen* oder zwischen Frauen* und Männern*. Ausschlaggebend für eine Freundschaft ist also weniger das Geschlecht, sondern vielmehr gemeinsame Interessen, Werte, eine ähnliche Grundhaltung und die Tatsache auf einer „ähnlichen Wellenlänge“ zu sein. Diese bilden das Fundament für eine Freundschaft, die mit der Zeit und dem gemeinsam Erlebtem zu etwas stark Verbindendem und Vertrautem heranwächst und aufblüht.

Hat Freundschaft aber auch Grenzen? Kann man auch mit der Familie befreundet sein? Und wo verläuft die Trennlinie zwischen Freundschaft und Liebe?

Was das Gästebuch verrät :-)

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Heute möchten wir euch einen kleinen Einblick in unser Gästebuch geben. Die Äußerungen wie auch konstruktive Kritik unserer Besucher*innen nehmen wir sehr ernst und freuen uns zu lesen was die Inhalte unserer Ausstellungen bewirken.
In der Dauerausstellung geben wir einen Einblick in die Frauengeschichte beginnend mit dem 20.Jahrhundert. Wir könnten niemals die ganze Geschichte darstellen, sondern möchten damit ein Fenster öffnen für weiterführende Themen und Gedanken. In unseren immer wieder wechselnden Sonderausstellungen werden dann verschiedenste Themen nochmals vertieft.

Hier nun eine kleine Auswahl von Beiträgen in unserem Gästebuch:

„Hoffentlich kommt bald die Zeit in der Frauenmuseen tatsächlich Historisches zeigen- auf auf zum Menschenmuseum.“

 

„Che dire…di strada ne é stata fatta tanta ma…ce n‘è ancora molta da fare. Forza donne! Noi siamo forti!!“

 

„Liebe Frauenmuseumverantwortliche.
Es war mir/uns eine Ehre, euer Wirken und Tun hier im Frauenmuseum in Meran bestaunen zu dürfen. Eure Arbeit, euer Forschen und die ständige Thematisierung  gesellschaftsrelevanter Frauengeschichte ist sehr wichtig.“

 

„Sono un uomo, ho portato mia moglie. Io non ero molto convinto che potesse piacermi, invece, con sorpresa, mi è piaciuto molto! Mi ha interessato e quindi ho letto tutto, la storia delle conquiste della donna, raccontata con tono molto incisivo, piú di quanto non lo fosse ai tempi del femminismo. Molto interessanti i vestiti, gli intimi, gli oggetti e gli utensili, proprio una bella raccolta e ben esposta. Grazie!!! Brave!!!“

Citazione del lunedí

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Proviamo anche noi a iniziare la nostra giornata con dei pensieri positivi! 🙂

Monica Vitti, nata a Roma nel 1931, é una delle piú famose attrici italiane del cinema italiano. Lei stessa racconta che la sua passione per il teatro é nata durante la guerra qunado giocava con i burattini, distaendo i suoi fratelli cosí un pó da quel periodo brutto.

Vitti ha ottenuto numerosi premi, tra cui cinque „David di Donatello“ come migliore attrice protagonista.

Ecco la nostra collezione di citazioni.

Nicole Bergamo

La pionera del volante

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Oggi ascoltiamo, nell’ambito dell’Anno Museale dell’Euregio, una breve sequenza audio della pionera del volante Nadia Galvan.
Galvan era una delle primissime pilote femminili che da altoatesina era conosciuta in tutta l’Italia. Tanti la ricordano sulle quattro ruote sulle strade della Mendola spesso con sua zia Delia De Florian.
La prima gara la contestò nell’estate del 1975, fu la prima donna dell’Alto Adige a gareggiare in una cronoscalata. Spesso al volante una A112 oppure una 500 elaboratissima.
Nadia Galvan è defunta ad aprile dell’anno scorso.

Il primo anno dei Musei dell’Euregio segue il motto „il museo muove“. Al Museo delle Donne affrontiamo questo tema in modo olistico – spaziale (viaggiare/andare da lì a lì) e anche filosofico (come atteggiamento verso la vita). Anche le donne sono in movimento, le donne sono mobili, le donne attraversano i confini – qui seguiamo i loro passi.

Nicole Bergamo

La menopausa – come affrontare?

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Intorno alla luna nuova di ogni mese, pubblichiamo und post della rubrica #ziarosa sul nostro blog. Una rubrica con articoli dedicata ad argomenti strettamente legati al corpo femminile, al suo funzionamento ciclico, alla consapevolezza del corpo, alle mestruazioni e alle questioni di benessere.

In occassione della Giornata Mondiale della Menopausa il 18 ottobre, questo mese parliamo della menopausa con la dottoressa Gelsy Arlene Villanueva.

Foto: Gelsy Arlene Villanueva

Potresti brevemente presentarti?

Mi chiamo Gelsy Arlene Villanueva. Sono laureata in Medicina e ho una specializzazione in Ginecologia e Ostetricia, ottenuti a Cuba il mio paese d’origine.

Oltre i miei studi universitari ho frequentato la Scuola di Medicina rigenerativa e Antiaging e al momento sto facendo il Master di Secondo Livello in Ozonoterapia.

Cos’è la menopausa? 

La menopausa, in riassunto, é la cessazione della vita fertile di una donna. Si intende che per 12 mesi consecutivi non si ha avuto il ciclo mestruale.

Che cosa cambia nel corpo della donna? E quali sintomi si possono manifestare?

Zitat zum Montag

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Lise Meitner (1878-1968) war eine österreichisch-schwedische Atomphysikerin. Als zweite Frau in der Geschichte der Wiener Universität promovierte sie im Hauptfach Physik und erhielt 1922  das Recht, Vorlesungen an der Berliner Universität zu halten.

1938 wurde die Jüdin Lise Meitner gezwungen aus Österreich zu fliehen und ließ sich schlussendlich in Schweden nieder.
Noch im selben Jahr berichtet ihr der deutsche Chemiker Otto Hahn von einer Entdeckung, die er »Zerplatzen« nennt. Die Erklärung dazu liefern kurze Zeit später Lise Meitner und ihrem Neffen Otto Robert Frisch: Es handelt sich um die Kernspaltung.

Trotz dieser großen Entdeckung erhielt sie jedoch nie den Nobelpreis.

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Nicole Bergamo

Familienberatungsstelle Lilith

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Birth Cultures – Geburtskulturen ist ein EU-Projekt von 2019-2022, das zu einer Reise durch Geschichten und Traditionen rund um Geburt und Mutterschaft einlädt. Eine große Wanderausstellung dazu tourt durch Europa und ist ab Dezember 2021 im Frauenmuseum in Meran zu sehen. Kommt vorbei – neben der Ausstellung erwartet euch auch ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Im Monat September durften wir hier auf unserem Blog die Hebamme Kathrin Kuppelwieser vorstellen. Heute erzählt sie uns von der Familienberatungsstelle Lilith in Meran in der sie auch selbst tätig ist.

Wie ist die Familienberatungsstelle Lilith entstanden?

Die Familienberatungsstelle Lilith entstand 1982 auf Initiative einer Frauengruppe. Diese forderte bereits im Jahr 1979, als das gerade verabschiedete Gesetz die Errichtung von Familienberatungsstellen vorsah, die Errichtung einer öffentlichen Beratungsstelle für Familien, Paare und Einzelpersonen. Die zuständigen Behörden lehnten ihren Antrag ab. Daraufhin beschloss die Frauengruppe den Verein „Donne Merano/Frauen Meran“ zu gründen und eine private Familienberatungsstelle zu eröffnen. Im Herbst 1982 nahmen sie ihre Tätigkeit in einer kleinen Wohnung in der Ariston-Galerie auf.
Die Entstehung der Familienberatungsstelle Lilith erforderte großes Engagement. Die Frauengruppe arbeitete ehrenamtlich und finanzierte die Miete und Anschaffung von Möbeln und Instrumenten, wie etwa das gynäkologische Inventar, aus eigener Tasche.
Im Laufe der Jahre hat sich der rechtliche Hintergrund und die Finanzierung der Familienberatungsstelle verändert. Zwei Jahre nach der Eröffnung der Familienberatungsstelle wurde diese nach dem Regionalgesetz Nr. 10/79 anerkannt und wird seither zum Teil von der Autonomen Provinz Bozen finanziert. Seit dem 1.1.2007 obliegt die Verwaltung der Sozialgenossenschaft Futura O.n.l.u.s.. 2012 wurde mit dem Beschluss Nr. 246/2012 die vertragliche Vereinbarung zwischen dem Gesundheitsamt der Autonomen Provinz Bozen – Gesundheitsbezirk Meran und der Sozialgenossenschaft Futura O.n.l.u.s. genehmigt. Lilith ist auch von der Autonomen Provinz Bozen auf der Grundlage des Dekrets Nr. 84/23.2 vom 1.4.2014 akkreditiert worden. Heute wird die Familienberatungsstelle durch den Sanitätsbetrieb Südtirol, die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt und die Agentur für Familie zum Großteil finanziert.

NEW EVENT: Birth Cultures & Intercultural Café

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Birth Cultures – Geburtskulturen ist ein EU-Projekt von 2019-2022, das zu einer Reise durch Geschichten und Traditionen rund um Geburt und Mutterschaft einlädt. Eine große Wanderausstellung dazu tourt durch Europa und ist ab Dezember 2021 im Frauenmuseum in Meran zu sehen. Kommt vorbei – neben der Ausstellung erwartet euch auch ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Das Frauenmuseum möchte Rahmen des EU-Projektes Birth Culture – die Tradition der Geburt etwas verändern und laden Dich ein, mit dabei zu sein!

Die Sonderausstellung zum EU-Projekt BIRTH CULTURES eröffnet 20.11.2021 und wird noch eigens angekündigt.

Im Oktober starten wir mit der Die Erzählcafé-Aktion – zuhören | sich austauschen | voneinander lernen

Das persönliche, lebensgeschichtliche Erzählen steht hierbei im Mittelpunkt, genauso wie der respektvolle und wertschätzende Umgang mit den Erfahrungen der Cafégäste. Jedes Erzählcafé ist eine offene Mitmachveranstaltung und wird deshalb in öffentlich zugänglichen, nicht kommerzialisierten Räumen veranstaltet.

Verschiedene Generationen und Kulturen, aber auch unterschiedliche Akteure der Geburtsmedizin werden bei diesen Erzählcafés ohne Wertung und Diskussion miteinander ins Gespräch gebracht.

Die Idee eines Erzählkaffees ist aus der Erzählcafé-Aktion durch Dr. med. Stefanie Schmid-Altringer und Lisa von Reiche https://erzaehlcafe.net/ übernommen und adaptiert worden.

Citazione del lunedì

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Tutti gli inizi (di settimana) sono difficili ;-). Vogliamo renderveli un po’ più spensierati, con qualche buona citazione o battuta di spirito a volte profonde e a volte meno. Iodonna vi augura un buon inizio della settimana.

L’attrice statunitense Marilyn Monroe (1926-1962) ha scelto di salvarsi da sola. E tu? Hai già fatto la tua scelta?

Ecco la nostra collezione di citazioni.

Yvonne Rauter

Voglia di leggere

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Oggi Francesca Ferragina ci presenta il libro “Il silenzio delle ragazze” (casa editrice: Enaudi). Fu scritto dalla scrittrice britannica Pat Parker (*1943) e pubblicato per la prima volta nel 2018 e in Italia nel 2019.

 Dalla quarta di copertina:

𝐿𝑎 𝑔𝑢𝑒𝑟𝑟𝑎 𝑑𝑖 𝑇𝑟𝑜𝑖𝑎 𝑟𝑎𝑐𝑐𝑜𝑛𝑡𝑎𝑡𝑎 𝑑𝑎 𝐵𝑟𝑖𝑠𝑒𝑖𝑑𝑒, 𝑙𝑎 𝑠𝑐ℎ𝑖𝑎𝑣𝑎 𝑑𝑖 𝐴𝑐ℎ𝑖𝑙𝑙𝑒. 𝑈𝑛 𝑟𝑜𝑚𝑎𝑛𝑧𝑜 𝑚𝑒𝑚𝑜𝑟𝑎𝑏𝑖𝑙𝑒 𝑒 𝑠𝑜𝑣𝑣𝑒𝑟𝑠𝑖𝑣𝑜, 𝑖𝑛 𝑐𝑢𝑖 𝑃𝑎𝑡 𝐵𝑎𝑟𝑘𝑒𝑟 𝑑𝑎̀ 𝑣𝑜𝑐𝑒 𝑎𝑙𝑙𝑒 𝑑𝑜𝑛𝑛𝑒 𝑟𝑒𝑙𝑒𝑔𝑎𝑡𝑒 𝑛𝑒𝑙𝑙𝑒 𝑟𝑒𝑡𝑟𝑜𝑣𝑖𝑒 𝑑𝑒𝑙𝑙𝑎 𝑆𝑡𝑜𝑟𝑖𝑎.

Può un SILENZIO essere ASSORDANTE?

Ho parlato sul mio canale Instagram di questo libro durante l’appuntamento de #LaLetturaDellaDomenica
È fuori classifica, ma l’ho voluto citare perché ritengo che, seppur completamente differente dalle opere di Madeline Miller, il romanzo di Pat Barker meriti un approfondimento.
Non si tratta solo di uno sguardo femminile di una delle guerre più famose dell’antichità, bensì è la voce data a chi ha vissuto i retroscena della guerra: donne che hanno subìto una guerra fatta dagli uomini.
Troviamo la voce squillante e a tratti fievole di Briseide e attraverso lei scopriamo visioni differenti dei grandi personaggi che già si conoscono: Achille, Patroclo, Agamennone, Ulisse, Nestore, ma anche Ettore, Paride e Priamo.
Scopriamo le donne (realmente esistite e non), i loro doveri, la loro rassegnazione, il loro coraggio e il loro dolore. Come detto, in un “silenzio” assordante!
Un romanzo intenso, a volte crudo, ma di una bellezza davvero disarmante.

Tantra, Eros, Liebe und Meditation

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Tantra, Eros, Liebe und Meditation – bereits der Titel verrät, dass es wieder Zeit ist für einen Beitrag der Rubrik #tanterosa. Heute erzählt uns eine junge Frau von ihren Erfahrungen bei einem Seminar des Aruna Instituts in Deutschland. Wie der Webseite zu entnehmen ist, bietet das Institut ein umfassendes Seminarprogramm mit Kursen, Seminaren und Trainings zu folgenden Schwerpunkten an:

  • Tantra: Tantra-Wochenend-Seminare, Tantra-Intensiv-Seminare, Tantra-Trainings
  • Selbstentfaltung, Persönlichkeitsentwicklung, spirituelles Wachstum
  • Partnerschaftstraining und Beziehungsberatung
  • Liebe, Beziehung und Sexualität für Singles und Paare
  • Männlichkeit / Weiblichkeit: Kurse für Männer und Frauen
  • Specials: Seminare für Fortgeschrittene
  • Workshops für Jugendliche
  • Workshops für Eltern
  • Visionssuche und Naturerfahrung
  • Gastveranstaltungen: Seminare und Workshops mit Gastdozenten
Was hat dich bewogen dahin zu fahren und welches Thema/welche Themen wurde(n) angesprochen? Warst du alleine aus Südtirol und wie kamst du mit der Gruppe, wo doch intensiv gearbeitet wurde, zurecht?

Ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich erwarten würde, weshalb mich grundsätzlich das Interesse neue Erfahrungen zu sammeln und junge Menschen kennenzulernen bewogen hat, den Kurs zu besuchen. Es wurden viele verschiedene Themen angesprochen, rund um (Selbst-)Liebe, Sexualität, Begegnung, Beziehungen und das Ankommen im eigenen Körper, wobei die körpereigene Wahrnehmung eine wichtige Rolle spielte.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Heute, zu ihrem 51. Todestag, mit einem Zitat der US-amerikanischen Rock- und Bluessängerin Janis Joplin (1943-1970). „Schließ keine Kompromisse, du bist alles, was du hast“ – eine Aussage, die befreiend und bestärkend sein, aber auch kritisch hinterfragt werden kann. Was denkst du? Sind Kompromisse ein Verlust für einen selbst oder eine Bereicherung? Oder kommt es darauf an, sich der eigenen Vorstellungen und Grenzen bewusst zu sein und diese in einem Kompromiss gut zu verhandeln?

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Yvonne Rauter

„…damit begann eine lange spannende Entdeckungsreise mit vielen überraschenden Erfahrungen.“

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Heute möchten wir euch die ehemalige Sozialpädagogin Erni Kutter vorstellen. Die heutige Autorin lebt in Freising und hat sich dreißig Jahre lang mit Frauengeschichte, Kulturanthropologie, Mythologie und spirituellen Frauentraditionen beschäftigt. Seit 25 Jahren bietet sie zudem Frauenreisen auf den Spuren heiliger Frauen in den Kirchen Südtirols an.

Erni, Du kommst aus Franken in Bayern und bist eine große Südtirolkennerin bezogen auf spirituelle Frauentraditionen und Frauengeschichte allgemein. Wie bist Du überhaupt zu uns gekommen und was hat dich so fest gehalten in Südtirol, gibt es doch auch bei dir viele Orte des Erkundens..

Vor 35 Jahren hat mir eine Freundin aus ihrem Urlaub eine Postkarte mit dem Bild der drei Bethen von Klerant geschickt. Ich wusste damals so gut wie nichts über diese drei heiligen Frauen. Aber dieses Fresko und seine Symbolik haben mich sofort sehr angesprochen: Goldene Kugeln in den Händen. Kronen auf dem Kopf, dazu diese machtvolle Haltung und Ausstrahlung! Das hat mich total fasziniert und neugierig gemacht. Und damit begann eine lange spannende Entdeckungsreise mit vielen überraschenden Erfahrungen.

Dein Schwerpunkt sind die sogenannten „Heiligen Weiber“. Es hat vor allem mit dem Kult der Bethen begonnen. Welche Orte hast du denn da aufgesucht und wie wurden dir die Türen aufgemacht?