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Frauenmuseum | Museo delle donne

Monthly Archives: April, 2021

„Stesso lavoro – stesso stipendio!“ – Equal Pay Day il 23 aprile

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La Commissione provinciale pari opportunità per le donne insieme a 62 organizzazioni invitano a partecipare al decimo Equal Pay Day.

La Commissione provinciale pari opportunità, assieme a 62 organizzazioni femminili e istituzioni altoatesine, il 23 aprile torna a ricordare la differenza salariale esistente fra gli stipendi percepiti dalle lavoratrici rispetto a quelli dei colleghi maschi con la decima giornata d’azione Equal Pay Day. La differenza di retribuzione giornaliera, o Gender Pay Gap, in Alto Adige è in media del 17%. Nei giorni scorsi esperte e politici ne hanno trattato i vari aspetti scientifici e sociali indicando possibili soluzioni in una conferenza online sul canale YouTube della Provincia.

Materiali informativi e chiarimenti sull’azione Equal Pay Day e sul Gender Pay Gap saranno forniti alle persone interessate dalle rappresentanti della Commissione e delle organizzazioni partner in vari punti in 13 differenti località del territorio provinciale. Saranno distribuite anche le borse rosse con lo slogan dell’azione Stesso lavoro – stesso stipendio!, borse che saranno portate dalle stesse organizzatrici come segnale evidente della problematica, esempio che le persone partecipanti sono invitate a seguire per sensibilizzare su questa iniquità.

Cos’è il Gender Pay Gap?

Citazione del lunedì

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Tutti gli inizi (di settimana) sono difficili ;-). Vogliamo renderveli un po’ più spensierati, con qualche buona citazione o battuta di spirito a volte profonde e a volte meno. Iodonna vi augura un buon inizio della settimana.

Questa settimana con una citazione di Florynce Kennedy. L’avvocata, femminista, attivista per i diritti civili e docente afro-americana richiama l’attenzione sulle disuguaglianze di genere ancora esistenti nel mercato del lavoro e chiede un ripensamento.
Anche l’Equal Pay Day si batte per un mondo del lavoro più equo in termini di retribuzione. La settimana scorsa ha avuto luogo una webconference in Alto Adige, la cui registrazione potete trovare qui. Questa settimana il venerdì invece troverete uno stand con informazioni sull’Equal Pay Day sotto i Portici di Merano.

Ecco la nostra collezione di citazioni.

Yvonne Rauter

Slow Fashion gewinnt!

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Das Frauenmuseum gratuliert der zweiten Klasse der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens zu ihrem gelungenen Projekt – Video „Slow Fashion – Weniger ist mehr…“. Die Klasse hat mit dem Video beim Schülerwettbewerbs für politische Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung in der Kategorie „Slow Fashion“ den Hauptpreis erhalten.

Die 22 Schüler*innen haben sich seit Schulbeginn fächerübergreifend mit nachhaltiger Mode und den Auswirkungen von Mode auf Mensch, Umwelt und Wirtschaft auseinandergesetzt.

Die Jugendlichen haben dabei ihr Konsumverhalten kritisch überdacht und im Anschluss nach Alternativen zum schnellen Modekonsum gesucht, gefunden und gleich auch ausprobiert. Upcycling – aus Alt mach Neu war dafür eine Option, die der Klasse sichtlich gelungen ist. Die Schüler*innen haben dabei aus alten Pullovern wärmende Arm- und Beinstulpen genäht, die von Alt und Jung gerne in der kalten Jahreszeit getragen werden.

Die Klasse hat eine fünftägige Klassenfahrt nach Berlin mit Besuch im Bundeskanzleramt bei Angela Merkel gewonnen.

Die Preisverleihung am 9. April 2021

Im Rahmen dieses Projekts fand eine Zusammenarbeit mit dem Frauenmuseum statt. Die nachhaltigen Arm- und Beinwärmer der Tisner Fachschülerinnen werden nun im Museumsshop zum Verkauf angeboten.

Eine besondere Freundschaft: Simone de Beauvoir und Elisabeth Lacoin

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Heute jährt sich zum 35. Mal der Todestag Simone de Beauvoir. Aus diesem Anlass möchten wir an die französische Philosophin und Feministin erinnern und einen besonderen Aspekt in ihrem Leben beleuchten: Die Freundschaft.

Neben ihrer langjährigen und tiefgründigen Freundschaft mit Jean-Paul Sartre, war ihr Leben stark geprägt von ihrer Jugendfreundschaft mit Elisabeth Lacoin. Die Philosophin Esther Redolfi erzählt von dieser besonderen Freundschaft und von Beauvoirs Bedeutung.

Wer waren Simone de Beauvoir und Elisabeth Lacoin?

Simone de Beauvoir (1908-1986) und Elisabeth Lacoin (1907-1929) wurden beide in einer gutbürgerlichen katholischen Pariser Familie geboren. Sie lernten sich im Alter von neun Jahren in der Schule kennen und glänzten beide als brillante Schülerinnen. Sie teilten von Anbeginn an dieselben Träume von Rebellion und Unabhängigkeit und hofften dem traditionell für Frauen vorgezeichneten Schicksal zu entgehen. Leider blieb für Elisabeth das Leben, das sie sich erträumt hatte, unerreichbar: sie erlag im Alter von einundzwanzig Jahren einer viralen Enzephalitis. Aus Simone de Beauvoir wurde die erfolgreiche Schriftstellerin, Philosophin (sie gründete gemeinsam mit Jean-Paul Sartre den französischen Existentialismus) und Frauenrechtsverfechterin. In all ihren Romanen (mit Die Mandarins von Paris gewann sie 1954 mit dem Prix Goncourt den renommiertesten Literaturpreis Frankreichs), Erzählungen, Reiseberichten, Autobiographien, Artikeln und Essays (1949 gelang es ihr mit Das andere Geschlecht die «Bibel des Feminismus» zu verfassen) verweist sie immer wieder auf ihre Freundschaft mit Elisabeth und ihre entscheidende Rolle, die sie für ihr Leben und ihre Entwicklung gespielt hat. Denn es war deren Freundschaft die dazu beitrug, dass Simone de Beauvoir zu der Frau wurde, die sie beide sein wollten.

Citazione del lunedì

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Tutti gli inizi (di settimana) sono difficili ;-). Vogliamo renderveli un po’ più spensierati, con qualche buona citazione o battuta di spirito a volte profonde e a volte meno. Iodonna vi augura un buon inizio della settimana.

Intorno alla luna nuova, qui su IoDonna parliamo di argomenti femminili che altrimenti sono raramente discussi. Nella rubrica #ZiaRosa parliamo del ciclo, mestruazioni, menopausa, gravidanza e molto altro. Oggi vi auguriamo un buon inizio di settimana con questa bella citazione dell’autrice Diane Mariechild.

Ecco la nostra collezione di citazioni.

Judith Mittelberger

Menstruationsprodukte – es tut sich was!

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Am Montag ist Neumond und dementsprechend ist es wieder Zeit für #tanterosa. Da sich derzeit rund um Menstruationsprodukte Einiges bewegt, gibt es heute einen Beitrag mit einem kleinen Überblick.

In den letzten Monaten hat es weltweit Veränderungen hinsichtlich von Menstruationshygieneartikeln gegeben:

  • In Großbritannien wurde die Steuer auf Menstruationsprodukte erlassen.
  • Auch in Namibia wurde die Steuer auf Menstruationsprodukte erlassen. Die Steuerbefreiung tritt im Finanzjahr 2022/2023 in Kraft treten.
  • In Mexiko City wurde der Verkauf von Menstruationsprodukten mit Einführhilfen verboten. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme im Rahmen der grünen Agenda der Stadtregierung zur Vermeidung von Kunststoff. Bis die Applikatoren nicht durch umweltfreundlichere Materialien ersetzt werden, dürfen die Produkte nicht mehr auf dem Markt angeboten werden. Da Tampons ohne Einführhilfen in der mexikanischen Hauptstadt allerdings nicht leicht erhältlich sind bzw. nicht verwendet werden, oder zum Teil bis zu 2,80€ pro Stück kosten, stehen viele Frauen nun vor großen Herausforderungen. Gut gemeint, aber leider schlecht getroffen…
  • In Deutschland stellt Hamm als erste Stadt in Nordrhein-Westfalen kostenlose Hygieneartikel für Menstruierende zur Verfügung.

„Ich unterhalte einfach gerne“

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Heute dürfen wir in unserer Rubrik #Bloggerin Viola Eigenbrodt vorstellen, Schriftstellerin, freie Journalistin, Dozentin für Kreatives Schreiben und natürlich Bloggerin. Sie erzählt, wie sie als Bundesdeutsche eine Bindung zu Südtirol aufbaute, wie daraus ihre Merankrimis entstanden und warum ihr Frauenthemen so wichtig sind.

Magst du dich uns kurz vorstellen?

Ich heiße Viola Eigenbrodt und bin Schriftstellerin, freie Journalistin und Dozentin für Kreatives Schreiben. Da ich vor etlichen Jahren schon einen Schreibworkshop speziell für Kinder entwickelt habe, er nennt sich „Tausend und meine Geschichte“, verbringe ich häufig einen Teil der Sommerferien mit fabulierlustigen Kindern. Denn die Volkshochschulen bieten ihn als Ferienprogramm an und ich arbeite ausgesprochen gerne mit Kindern.

Geschrieben habe ich bisher ein Buch mit skurrilen Märchen, das der Meraner Künstler Peter Verwunderlich illustriert hat, zwei Regionalreiseführer um die Stadt Heidelberg herum, in der ich lange lebte, drei  Merankrimis und eine freche und dennoch tiefgründige Frauenkomödie.

Als Journalistin bin ich schon sehr lange unterwegs, hauptsächlich im kulturellen Bereich. Einige Jahre davon habe ich für die „Südtirolerin“ über Vernissagen, Konzerte, Buchvorstelllungen etc. in Meran berichtet und einige Künstlerporträts verfasst.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Mit den Worten der US-Amerikanischen Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald (1917-1996) wünschen wir euch einen guten Wochenstart. Als junges Mädchen soll sie ihren Spielkamerad*innen im New Yorker Armenviertel gesagt haben: „Eines Tages werdet ihr mich in den Schlagzeilen sehen. Ich werde später mal berühmt.“ Trotz ihrer schwierigen Kindheit und Jugendzeit hat sie durch ihr Talent, ihre Leidenschaft und harte Arbeit den Durchbruch geschafft.

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Judith Mittelberger

„Erkennen, dass aus jeder Krise etwas Neues entstehen kann und wird…“

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Elfriede Zöggeler, unsere Frau des Monats April, ist eine umtriebige Frau. Nach der Familiengründung hat sie sich ihren Traum erfüllt, ein Studium abgeschlossen, um ihren Wunschberuf auszuüben. Mit Hingabe und Kreativität ist sie heute nicht nur Lehrerin, sondern recherchiert, forscht und publiziert auch zur regionalen und lokalen Geschichte.

Wie kam es zu deinem Studium?

Es war schon in der Jugendzeit mein Wunsch, ein Studium zu beginnen, um irgendwann den Lehrberuf ausüben zu können, dies war aber damals finanziell nicht realisierbar. Nach der Familiengründung bzw. als beide Söhne aufgrund ihres Berufswunsches außer Haus gingen, hatte ich auf einmal wenig Beschäftigung und viel Zeit. Ein ähnliches Schicksal ereilte meine Jugendfreundin Hanni. So entschlossen wir uns, Neues zu wagen und ein Germanistik- und Geschichtsstudium zu beginnen. Gemeinsam haben wir Vorlesungen und Seminare bestritten, Gedanken ausgetauscht und uns so gegenseitig motiviert. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss gelang es auch gleich, in den Lehrberuf einzusteigen.

Worüber publizierst, forscht und recherchierst du seitdem?

Seither ergeben sich ab und an Anfragen, die mich animieren, zu bestimmten Themen zu forschen. So zum Beispiel die Bekanntschaft mit einer niederländischen Kunsthistorikerin. Sie schrieb über ihre Familiengeschichte, deren Schauplätze samt einer wertvollen Kunstsammlung auch Südtirol betrafen und das führte zu Nachforschungen über die Wehrburgsammlung.