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Monthly Archives: Juli, 2019

Sexualpädagogik an Schulen bald verboten?

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In Österreich haben die FPÖ und ÖVP einen Gesetzesantrag eingereicht, der Sexualpädagogik Unterricht durch externe Fachkräfte an Schulen verbieten soll. Am 3. Juli wurde dem Antrag im Parlament mit der Mehrheit von FPÖ und ÖVP zugestimmt. Ob das Gesetz zum Tragen kommt oder nicht, hängt von der neuen Regierung ab, die im September gewählt werden soll. Gegen das Gesetz rührt sich Widerstand: Nach einer Kundgebung und einer ersten Unterschriftenaktion, gibt es jetzt eine weitere Petition:  #redmadrüber – Für qualitätsvolle Sexualpädagogik an Österreichs Schulen! Da aufgrund der aktuellen italienischen Regierung auch bei uns so ein Wind weht, schauen wir mal über die Grenze hinaus zu unserem Nachbarland.

Aus diesem Anlass haben wir mit der Sexualpädagogin Daniela Schwienbacher aus Innsbruck ein Interview geführt und sie nach ihrer Meinung, ihrer Einschätzung und ihren Erfahrungen gefragt.

 

Frau Schwienbacher, möchten Sie sich uns kurz vorstellen?

Ich bin geboren und aufgewachsen im Vinschgau. Derzeit lebe, arbeite und studiere ich in Innsbruck. Neben meinen beiden Studien „Gender, Kultur und Sozialer Wandel“, sowie „Erziehungswissenschaften“ habe ich die Ausbildung zur Sexualpädagogin absolviert. Seitdem arbeite ich als Sexualpädagogin für die Aids-Hilfe in Tirol. Hauptsächlich bin ich diesbezüglich für die Arbeit mit jungen Frauen* und Mädchen* zuständig. Das ist eine sehr wichtige und schöne Aufgabe.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Rupi Kaur (*1992) wurde in unserer Reihe der jungen Vorbilder von Anna Schnitzer vorgestellt. Die indisch-kanadische Schriftstellerin und Dichterin hat mit 18 Jahren ihr erstes Buch, milk and honey veröffentlicht und damit große Erfolge gefeiert. Sie richtet sich in ihren Texten und Bildern häufig an Mädchen und Frauen und greift feministische Themen auf. Unter anderem setzt sie sich für die Enttabuisierung der Menstruation ein. Ein tolles Vorbild!

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Judith Mittelberger

Necrologio per – Nachruf für Agnes Heller

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Se n’é andata un gioiello di donna, una delle donne d’esempio per tante altre. In Senegal si dice quando una vecchia persona muore, muore una biblioteca. Con Agnes Heller é quello ed altro. Francesco Comina, giornalista bolzanino e pacifista conosciuto, l’ha conosciuta bene e le ha dedicato un necrologio molto affettuoso.

Eine der großen Philosophinnen unserer Zeit ist von uns gegangen: Agnes Heller. Sie war eine Frau, die auch bei uns in Südtirol inspiriert und bewegt hat. Sissi Prader, Leiterin des Frauenmuseums Meran, hatte mehrfach mit ihr zu tun und ihr einen Nachruf gewidmet.

Frauen als Flüchtlinge – eine andere Geschichte Teil 3

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In Teil 1 unseres Beitrages ging es um das Problem des Menschenhandels und der Prostitution von nigerianischen Flüchtlingsfrauen, in Teil 2 um die kulturelle und religiöse Einbettung, denen die nigerianischen Flüchtlingsfrauen ausgesetzt sind, heute geht es darum, wie frau als Freiwillige überhaupt helfen kann. Hier meine Gedanken zur Freiwilligenarbeit mit Frauen aus Nigeria.

„I am me“ – Eine Aktion, die Mädchen stärkt

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Tolles Bild auswählen, starken Spruch finden – und los geht’s! Alle sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Sticker mit ihrem Bild und Spruch zu gestalten und bis 25. August einzusenden – es warten tolle Preise auf euch! Die Aktion vom Jugenddienst Meran, von den Jugendeinrichtungen von Meran und dem Frauenmuseum hat das Ziel, Mädchen zu stärken. Warum? Weil Mädchen beim Heranwachsen auf besondere Herausforderungen stoßen, die von Stereotypen, fehlenden Vorbildern bis hin zu falschen Körperbildern reichen. Immer wieder belegen Studien, dass Mädchen schon im Altern von 6 Jahren damit beginnen, zu denken, sie sind nicht schlau genug. Es ist Zeit, dass sich das ändert.

Citazione del lunedì

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Tutti gli inizi (di settimana) sono difficili ;-). Vogliamo renderveli un po’ più spensierati, con qualche buona citazione o battuta di spirito a volte profonde e a volte meno. Iodonna vi augura un buon inizio della settimana.

Questo lunedì con un pensiero della scrittrice cilena Marcela Serrano (nata 1951) nel quale sta esplorando il significato dell’essere donna.

Ecco la nostra collezione di citazioni.

Yvonne Rauter

Frauen als Flüchtlinge – eine andere Geschichte Teil 2

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Im vorigen Beitrag hat Expertin von „La Strada“ Marina Bruccoleri über die Mythen der Prostitution und die Situation der Flüchtlingsfrauen von Nigeria in einem Interview beschrieben, heute erzählt uns Psychologe Fernando Biague, wie mit Juju Frauen erpresst werden und Religion für die Menschen aus Afrika eine gänzlich andere Bedeutung hat als in Europa.

Über mich und meine Vorbilder – Teil 2

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Junge Frauen bewegen die Welt. Ob in Politik, Klimaschutz oder sozialer Gerechtigkeit – Mädchen mischen sich ein und reden bei der Gestaltung der Zukunft mit. Zwei junge Frauen, die zurzeit ein Praktikum im Meraner Frauenmuseum absolvieren, stellen ihre Vorbilder vor und zeigen, was an diesen Frauen besonders inspirierend ist. Im ersten Teil hat Lisa Hager bereits über ihre Vorbilder geschrieben.

Heute berichtet Anna Schnitzer von ihren Vorbildern:

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Das können wir nicht oft genug betonen: Wir sind gut so wie wir sind! Heute machen wir das mit dem Zitat der US-amerikanischen Komikerin Ellen DeGeneres (*1958).

Bildquelle: Flickr

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Judith Mittelberger

Frauen als Flüchtlinge – eine andere Geschichte Teil 1

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Während des Filmfestivals in Bozen in diesem Jahr fiel ein Film besonders auf: „Joy“ von Sudabeh Mortezai, ein österreichischer Spielfilm von 2018 mit nigerianischen Frauen im Mittelpunkt, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution wurden. Eine Gelegenheit, die Renate Mumelter, Marina Bruccoleri und Fernando Biague nutzten, um ähnliche Geschichten aus Südtirol zu erzählen, wie auch heute für unseren Beitrag in ichfrau.

Was ist denn heute schön?

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Die Schönheit und die Ästhetik eines Menschen spielt in unserer heutigen Gesellschaft eine große Rolle. Auf den ersten Blick entscheiden wir, ob ein Mensch für uns schön ist und damit auch ob wir ihn mögen oder nicht. Von Kindesbeinen an werden wir beeinflusst. Wir sehen retuschierte Werbungen und perfekt gestylte Models. Mädchen bekommen Barbies und Jungs Superhelden in die Hände gedrückt. Doch warum ist für uns Schönheit so wichtig, wenn doch jede Kultur und jeder einzelne Mensch etwas anderes als schön bezeichnet?

Schönheitsbilder
Es gibt die unterschiedlichsten Schönheitsbilder auf der Welt. In manchen Kulturen werden korpulente Menschen, in anderen ganz dünne als schön bezeichnet. Im Moment liegt vor allem in den Industriestaaten das sportliche, muskulöse Körperbild im Trend. In den sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel auf Instagram, gibt es zahlreiche Accounts die dieses Schönheitsbild fördern. Es werden Fitnessübungen und Challenges gepostet, um die Zuschauer*innen zu animieren oder Rezepte von gesunden Gerichten ins Netz gestellt. Allerdings ist dieses Schönheitsbild für die meisten Menschen nicht erreichbar. Wie soll z.B. ein 15-Jähriges Mädchen jeden Tag das Fitnessstudio besuchen und sich nur von Shakes und Gemüse ernähren? Dieses Ideal ist zwar im Vergleich zu vielen anderen in den letzten Jahrhunderten sehr gesund, ist aber trotzdem für den Großteil der Bevölkerung noch immer unerreichbar.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Am heutigen Montag mit einem Zitat der österreichischen Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach. Mit einer Aussage, die uns vielleicht dazu anregt oder daran erinnert den Moment, den Weg und das auf dem Weg Sein mehr und bewusster zu genießen.

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Yvonne Rauter

Ein Frauenmantel für uns…

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Wir haben schon einmal von den Südtiroler Kräuterfrauen von ihrem Blog kräuterkraft freundlicherweise die Erlaubnis erhalten, einen Beitrag von ihnen zu übernehmen, und zwar die Grüne Power für Mütter für unsere Rubrik Tante Rosa – #ziarosa. Heute leihen wir uns ihre wertvollen Infos zum Frauenmantel aus und lassen uns von Kräuterexpertin Irene Hager einen #kräuterkraftwochenendtipp geben!

Parliamo dell’endometriosi

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Recentemente Tania Radovan da Trieste ha visitato il Museo delle Donne e ci ha parlato di una malattia che colpisce una donna su dieci in Italia, ma tuttavia non è tanto conosciuta: Parliamo dell’endometriosi.

Che cos’è l’Endometriosi?

È una malattia che purtroppo all’oggi non ha cura. È una malattia cronica e degenerativa che debilita e soprattutto non riesce a far vivere le donne nella maniera corretta. Perché uno pensa che il dolore sia solamente quando si ha il ciclo, invece non è cosi. Perché appunto è un ciclo. Ma non riguarda solo le mestruazioni, ma dura l’intero ciclo. È degenerativa, può attaccare anche altri organi e può compromettere tanto la vita sia lavorativa, sia personale e prima di tutto è causa d’infertilità. Sicuramente avere un bambino per una donna che ha l’endometriosi è molto più difficile.

Tania Radovan
Tu fai parte dell’associazione Endometriosi Friuli Venezia Giulia, giusto?

Si, io vengo da Trieste e quindi faccio parte dell’associazione in Friuli Venezia Giulia, ma è presente in tutt’Italia. Cerchiamo di far conoscere questa malattia che colpisce una donna su dieci. Quindi ce ne siamo tanto presenti in Italia.

Melly, die Kickerin

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Unsere Frau des Monats Juli

Für Melanie Kuenrath aus Burgeis war das Kicken von klein auf eine Leidenschaft. Diese verfolgte sie mit Ehrgeiz und Zielstrebigkeit und die Erfolge blieben nicht aus. Im Mai hat die Fußballerin sich mit dem FC Bayern Frauen den Meistertitel in der 2. Bundesliga geholt. Im Interview spricht sie über ihren Weg, über Klischees gegenüber Frauenfußball und natürlich über die laufende Weltmeisterschaft in Frankreich.

 

Wie bist du zum Fußballspielen gekommen?

Seit ich denken kann, begeistert mich alles, was rund ist und rollt. Egal, wo ich war und was ich machte, einen Ball hatte ich immer dabei.

In der Grundschule habe ich täglich mit meinen Klassenkameraden im Schulhof gekickt und schon bald hab ich mich dazu entschlossen, im Verein zu trainieren und zu spielen. Angefangen habe ich in meinem Heimatdorf, beim ASV Burgeis. Vorerst war ich das einzige Mädchen in der Mannschaft, aber schon bald darauf konnte ich auch meine ältere Schwester Debora zum Fußballspielen begeistern.