Iman Abdulmajid ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der internationalen Modewelt – ein somalisch-amerikanisches Supermodel, Schauspielerin und Unternehmerin, die nicht nur durch ihre Schönheit, sondern auch durch ihre Intelligenz und ihren Einsatz für Diversität und Frauenrechte berühmt wurde.
Iman Mohamed Abdulmajid wurde am 25. Juli 1955 in Mogadischu geboren, damals noch italienisches Treuhandgebiet Somalia. Sie wuchs in einer gebildeten Familie auf: Ihr Vater war Diplomat und später Botschafter in Saudi-Arabien und Ägypten, ihre Mutter Gynäkologin. Schon früh zeigte sich ihre außergewöhnliche Begabung – sie sprach fünf Sprachen fließend und entging durch den entschlossenen Widerstand ihrer Eltern der damals in Somalia verbreiteten Praxis der weiblichen Beschneidung. Nach der Schule in Ägypten studierte sie **Politikwissenschaften an der Universität Nairobi**. Dort wurde sie 1975 von dem amerikanischen Fotografen **Peter Beard** entdeckt, der sie nach New York brachte und ihre Karriere als Model einleitete.
Ihr erstes großes Engagement erhielt sie **1976 für die US-Vogue**, und von diesem Moment an war sie ein Star. Sie arbeitete mit den größten Namen der Modebranche – **Yves Saint Laurent, Gianni Versace, Calvin Klein, Donna Karan, Thierry Mugler** – und wurde zu einer der ersten schwarzen Frauen, die als **Supermodel** weltweit Anerkennung fanden. Yves Saint Laurent bezeichnete sie sogar als seine „Frau der Träume“. In den 1980er-Jahren war sie neben Naomi Campbell und Beverly Johnson eine der Ikonen, die das Bild der Mode nachhaltig veränderten, indem sie Vielfalt und neue Schönheitsideale auf die Laufstege brachten.
