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Monthly Archives: Mai, 2020

Ein Besuch im ‚comfort women‘ museum in Seoul

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Nachdem ich im Tokioter Frauenmuseum einen ersten Einblick in das Thema der sexuellen Gewalt gegen Frauen durch das japanische Militär bekommen hatte, besuchte ich zwei weitere der sogenannten ‘comfort women’ -Museen, und zwar in Ländern, deren Frauen als Opfer der japanischen Aggressoren unsägliches Leid ertragen mussten. Ich flog in die Hauptstadt Südkoreas, nach Seoul und anschließend in die taiwanesische Hauptstadt Taipeh.

Achtung: Verstörender Inhalt!

Folgender Text kann Ihren Gemütszustand erschüttern.

War & Women’s Human Rights Museum
20, Worldcupbuk-ro 11-gil
Mapu-gu
Seoul 03967, Republic of Korea (ROK)

1929 in Korea geboren – mit 16 Jahren während der japanischen Kolonialzeit Koreas (1910-1945) in die erste „Frauen-Freiwilligen-Service-Truppe“ (Women’s Voluntary Servise Corps) eingezogen und unter dieser fälschlichen Bezeichnung in eine japanische Flugzeugfabrik transportiert – ausgebeutet durch harte Arbeit – Hunger gelitten – geflohen – von einem japanischen Offizier gefangengenommen und vergewaltigt – in eine sogenannte ‘comfort station’ (s. Kapitel „Tokio“) verfrachtet – ….

So beginnt die Kurzbiographie, die entscheidende Stationen im Leben einer Frau schildert, die es trotz ihres leidvollen Daseins als Sexsklavin der japanischen Armee schaffte, ihre Opferrolle hinter sich zu lassen. 1992, beinahe 50 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges und somit auch dem Ende der Vergewaltigungslager, fand sie im Alter von 63 Jahren den Mut und die Kraft, ihre schlimmen Erfahrungen öffentlich zu thematisieren. Darüber hinaus begann sie für ihre Rechte zu kämpfen.

Die Anleitung zur Selbstliebe

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Habt ihr schon mal ein Kinderbuch gesehen, das Zellulitis und Dehnungsstreifen zeigt? Und das bewusst alle möglichen verschiedenen Körperformen feiert? Das wunderbare Kinderbuch „Die Anleitung zur Selbstliebe: Liebe deinen Körper” der Autorin Jessica Sanders aus Melbourne gibt es seit April auch auf Deutsch. Weil Mädchen nicht früh genug damit anfangen können, ihren Körper zu lieben. Beziehungsweise am Besten nie damit aufhören.

Zitat zum Montag

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Aller (Wochen-)Anfang ist schwer ;). Mit einem guten Spruch oder Zitat wollen wir euch das erleichtern. ichfrau wünscht einen guten Start in die Woche!

Diesen Donnerstag, 28. Mai, ist Internationaler Tag der Menstruationshygiene. Aus diesem Grund folgt auf den Beitrag der Kolumne #frustmachtlust vom Freitag heute ein Zitat zu diesem Thema. Es stammt aus dem Buch „Roter Mond. Von der Kraft des weiblichen Zyklus“ von Miranda Gray.

Hier geht’s zu unserer Zitat-Sammlung.

Yvonne Rauter

Alle Jahre Jedes Monat wieder…“

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… Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, ziehende Brüste, schlechte Laune, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit VORHER

… Bauchkrämpfe, Bettflasche, Übelkeit, Schmerztabletten, Bett WÄHRENDHER

… befreiende Schmerzlosigkeit für knappe 2 bis 3 Wochen NACHHER

Ja, so habe ich meine Menstruation die meisten der letzten Jahre, mal schlimmer, mal weniger schlimm erlebt und gelebt. Aber davon können sicher mehrere Frauen ein Lied singen…

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen stellte sich dieses Szenario ein und bestimmte den gesamten Alltag, das gesamte Leben – vom eigenen Wohlbefinden, der Motivation, der Lebenskraft bis hin zu Entscheidungen darüber welche Äktivitäten man wann machen und einplanen will/kann und welche wann nicht oder ob man gleich morgens eine Schmerztablette einwerfen soll oder es vielleicht doch möglicherweise eventuell ohne durch den Tag schafft…

Ein Zyklus, der mir wie ein Teufelskreis erschien – 2 Wochen geht es mir gut, danach dann 2 Wochen schlecht. „Das kann’s doch nicht sein“, „Ich hasse diese Menstruation“, „Warum werden Frauen so gequält?“ „Freue ich mich drauf, wenn das endlich vorbei ist“ – um nur einige der immer wieder aufkommenden Gedanken zu teilen.

Was hat das alles nun aber mit der Rubrik #frustmachlust zu tun?

Starke Geschichten auf dem Frauenmuseums-Blog

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Das Erzählen von Frauen-Geschichten gehört zur DNA von uns Frauenmuseen. Das Frauenmuseum in Hittisau in Vorarlberg besteht seit 20 Jahren. In den letzten Monaten hat das Museum seine Geschichten über das Museum hinaus auch ins Internet getragen – der Blog „Starke Frauen, starke Geschichten“ ist entstanden. Als wir davon gehört haben war für uns klar, diesen Blog wollen wir in unserer Rubrik „Bloggerinnen im Gespräch“ vorstellen – immerhin ist auch ichfrau ein Frauenmuseums-Blog. Lasst euch überraschen, was die Leiterin des Frauenmuseums Hittisau Stefania Pitscheider Soraperra über den Blog erzählt.

Citazione del lunedì

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Tutti gli inizi (di settimana) sono difficili ;-). Vogliamo renderveli un po’ più spensierati, con qualche buona citazione o battuta di spirito a volte profonde e a volte meno. Iodonna vi augura un buon inizio della settimana.

Ieri è stata la Giornata internazionale contro l’omofobia, la bifobia e la transfobia (o IDAHOBIT – International Day Against Homophobia, Biphobia and Transphobia). Perció questa settimana la iniziamo con un’osservazione e critica di Federica Mogherini politica, Alto Rappresentante dell’Unione europea per gli affari esteri e la politica di sicurezza e Vicepresidente della Commissione europea.

Ecco la nostra collezione di citazioni.

Yvonne Rauter

Diversità nel femminismo

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Diversità nel femminismo

Il 17 maggio ricorre la Giornata Internazionale dei Musei: quest’anno il tema sarà “Il museo per tutti: diversità e inclusione”. Purtroppo, a causa del Coronavirus, quasi tutti i musei sono stati costretti a chiudere in prossimità di questa giornata importante. Per questo motivo, molti musei si sono impegnati nella realizzazione di contenuti virtuali, per dare la possibilità alle persone di continuare ad esplorare i nuovi contenuti delle mostre.

Come Museo delle Donne, il tema scelto per quest’anno ci tocca molto, così ci siamo confrontate sulla diversità nel femminismo e ne abbiamo discusso, da qui nasce l’idea per il nostro video.

Lasciatevi soprendere 😉

Vielfalt im Feminismus

Dieses Jahr wird der Internationale Museumstag am 17. Mai unter dem Thema „Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion“ begangen. Da aufgrund des Coronavirus viele Museen geschlossen halten müssen, ist dieser Tag in diesem Jahr für uns umso bedeutender. Zahlreiche Museen laden zu virtuellen Entdeckungsreisen ein.

Als Frauenmuseum liegt uns das diesjährige Thema besonders am Herzen, deshalb haben wir uns über die Vielfalt von Feminismus Gedanken gemacht.

Lassen Sie sich überraschen 😉

Im Gedenken an die `Trostfrauen` des japanischen Militärs

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Tokio –  Seoul – Taipeh – X`ian – Beijing – so klingen die Hotspots der Frauengeschichte, die ich auf meiner Asienreise im Herbst 2019 besuche: 6 Frauenmuseen in 3 bzw. 4 Ländern (Je nach politischer Weltanschauung zählt Taiwan zu China oder wird als eigenständiger Staat gesehen). Drei der besuchten Museen widmen sich einem Thema, das mir wenig bekannt war: den ‚Trostfrauen‘. Sie thematisieren die Kriegsverbrechen des japanischen Militärs, begangen an Abertausenden Frauen während der japanischen Invasion im pazifischen Raum im 20. Jhd. Diese Frauen mussten den japanischen Soldaten auf ihren Eroberungszügen in Asien für deren sexuelle Bedürfnisbefriedigung zur Verfügung stehen.

Heilige Corona – Hilfe bei Seuchen

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Wusstet ihr, dass die Heilige Corona eigentlich die Schutzpatronin des Geldes ist – aber auch in Seuchenzeiten angerufen wurde? Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Ulrike Wörner beschäftigt sich in ihren Forschungen mit Kulturgeschichte und Bildforschung zu Frauen- und Genderthemen. Zum Festtag der Heiligen Corona gibt sie Einblicke in die Geschichte dieser Heiligen.

Wer ist die Heilige Corona?

Die heilige Corona ist eine Märtyrerin aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus. Der Festtag der Jungfrau und Märtyrerin ist am 14. Mai.

Was Kinder und berufstätige Eltern in der Covid-19 Phase 2 brauchen!

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Mit großem Nachdruck haben sich die Wirtschaftsverbände für die rasche Wiederaufnahme der Tätigkeiten ihrer Interessensgruppen eingesetzt. Entsprechend betrafen die politischen Entscheidungen auf regionaler und staatlicher Ebene zur Covid-19 Phase 2 die Starttermine der verschiedenen Wirtschaftssektoren.

Viel zu spät im Blickfeld der Politik standen bisher die Bedürfnisse der Kinder nach sozialen Kontakten mit Gleichaltrigen, nach Bewegung und Spielen im Freien sowie ihr Recht auf Bildung. Ebenso vernachlässigt wurde die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für berufstätige Eltern. Nach zwei Monaten Lockdown sollen und wollen viele wieder zurück an ihre Arbeit. Doch was geschieht mit den Kindern, wenn Kitas, Tagesmütter, Kindergärten, Schulen geschlossen sind und Großeltern nicht zur Verfügung stehen?

Erzählcafés – Austausch zu Schwangerschaft & Geburt

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Schwangerschaft und Geburt verändern einiges im Leben einer Frau*, eines Mannes* und in einer Beziehung. Wie gehen wir mit diesen Veränderungen um? Was wissen wird über unseren Körper und die Veränderungen, die er gerade durchmacht? Haben wir jemandem, dem wir Fragen stellen, Sorgen anvertrauen und über Ängste sprechen können? Fühlen wir uns gut vorbereitet auf alles was kommt? Es braucht Gesprächskultur und dafür ist die Erzählcafé-Aktion geboren, die nun auch Online möglich ist.

Fragen gibt nämlich es viele, auch theoretisches Wissen und medizinische Empfehlungen rund um Schwangerschaft und Geburt sind durch Bücher oder im Internet heute überall zu bekommen. Was allerdings in weiten Teilen fehlt, ist ein persönlicher Austausch von Erfahrungen sowie Unterstützung unter Frauen* und Männern* verschiedener Generationen.

Ungewollte Kinderlosigkeit: unendlich tabuisiert

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In der Öffentlichkeit wird über künstliche Befruchtung kaum gesprochen. Und das, obwohl jedes achte Paar in Südtirol von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen ist. Besonders in schwierigen Ausgangslagen müssen sich Paare auf einen langen und herausfordernden Weg zum Wunschkind einstellen. Die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung sind nach wie vor begrenzt, Leidensweg, Druck und Enttäuschung groß – und die Paare vielfach auf sich alleine gestellt.

Im Rahmen der MutterNacht rückt das Rittner Haus der Familie am Tag vor dem Muttertag auch heuer wieder ein Tabuthema rund um das Elternsein in den Mittelpunkt. Ein Dutzend Südtiroler Familien- und Frauenorganisationen tragen die Sensibilisierungskampagne mit. Ich freue mich, als Hebamme und freie Mitarbeiterin des Rittner Bildungshauses diese wichtige Kampagne von Anfang an als Projektleiterin begleiten zu können.

Sehnsucht Kind: ungewollt kinderlos – und dann? haben wir das herausfordernde Thema heuer betitelt.

Nur bei jeder vierten befruchteten Eizelle, die in die Gebärmutter eingepflanzt wird, kommt es zur Schwangerschaft und nur in zwei Drittel dieser Fälle wird ein Kind geboren. Mit den Versprechungen der modernen Medizin wächst die Verzweiflung jener, die alle Varianten der künstlichen Befruchtung erfolglos durchlaufen haben. Der seelische Schmerz ist enorm. Wir möchten betroffenen Paaren zeigen, dass sie mit dem Leid nicht alleine sind. Daher haben wir im Herbst 2019 Paare aufgerufen, ihre Geschichte zum Thema Unfruchtbarkeit und ungewollter Kinderlosigkeit mit uns zu teilen. Sehr schnell haben wir gemerkt, dass es heuer besonders schwierig sein würde, Frauen und Männer zu finden, die ihre persönlichen Erfahrungen erzählen.

Wenn der Vater bei der Geburt nicht dabei sein kann

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Zwei Wochen vor der Geburt unseres Sohnes erhielten wir von Bekannten die Hiobsbotschaft, dass Väter für die Geburt ihrer Kinder und auch in den nachfolgenden Tagen des Wochenbettes das Krankenhaus nicht betreten dürfen. Zuerst hat mich diese Nachricht einige Tränen gekostet. Vor allem tat mir aber mein Freund leid, welcher diesen besonderen Moment, sowie die ersten Tage als Papa nun nicht live miterleben würde. Ich bin jedoch froh darüber, die Information bereits ein paar Tage vor der Geburt erhalten zu haben. So hatten wir als Paar die Zeit, uns an den Gedanken zu gewöhnen und die Nachricht erst einmal zu verdauen. Zum Zeitpunkt der Geburt war ich so bereits wieder ziemlich gefasst und hatte mich an den Gedanken gewöhnt, allein in das Krankenhaus zu gehen.

Zum Internationalen Hebammentag

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Gleich zwei internationale Kampagnen machen derzeit auf die Wichtigkeit und die Sichtbarkeit einer essentiellen Berufsgruppe aufmerksam: Morgen, am 5. Mai ist Internationaler Hebammentag und die WHO hat das Jahr 2020 zum Internationalen Jahr der Pflegenden und Hebammen ausgerufen. Für uns ist das Anlass in dieser Woche, zwei Hebammen und zwei junge Mütter auf ichfrau zu Wort kommen zu lassen.

Heute teilt Hanna Pliger ihre Gedanken als Hebamme in der aktuellen Situation mit uns. Morgen erzählen zwei Frauen von der Geburt ihrer Kinder, bei der – trotz Corona – ein kleines Wunder möglich war. Am Mittwoch wird Astrid Di Bella auf die heurige Mutternacht zum Thema „Unerfüllter Kinderwunsch“ eingehen. Und am Freitag stellen wir die Erzählcafé-Aktion vor, die sich für eine Gesprächskultur rund um Schwangerschaft und Geburt engagiert.

Niemand darf die Frauen mehr in den Kreißsaal begleiten. Was hat diese Aussage doch mit mir gemacht und dabei bin ich nicht mal schwanger. Oft sprechen mich Väter darauf an, was sie denn zur Geburt überhaupt beitragen können. Meine Antwort darauf ist häufig dieselbe: Einfach da sein. Das ist das Wertvollste.

Corona-Krise: Männer entscheiden

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Als wir auf den Artikel „Kriegsherren, Erklärbären und Sonnyboys: Männer für die Krise“ im Magazin Übermedien gestoßen sind, wussten wir, auf den müssen wir in unserem Blog verweisen. Überall wo wir hinschauen, ob nun nach Rom oder nach Bozen, aber auch Wien oder Bonn, zurzeit sind ausschließlich Männer an der Führung zu sehen, die entscheiden, wo es in der Corona-Krise langgeht.

Aufgefallen ist das sicherlich einigen von uns, in Frankreich wurde es vom Gleichstellungsministerium thematisiert. Es rief ein Team für die Mission „Emanzipation in Krisenzeiten“ ein, das

in Zahlen fassen, wie viele Expertinnen in den Medien vorkommen, mit welcher Redezeit, zu welchen Sendezeiten. Auch die Redaktionen selbst sollen darauf abgeklopft werden, ob in der Krise Journalistinnen weniger entscheiden als vorher.

Auf die Ergebnisse dieser Untersuchung sind wir gespannt! Dass sonstwo auch noch solche Untersuchungen laufen, ist uns nicht bekannt, aber der Unmut regt sich… Der Untertitel im Artikel bringt es auf einen Punkt:

Frauen halten das System am Laufen, Männer erklären

Céline Calvez, ehemalige Unternehmerin und nun Abgeordnete für Macrons Partei LREM, wird zitiert:

Die Krise verstärkt, was schon vorher gut und was schlecht war. Es ist verrückt, alleine Männer zu befragen. Gerade jetzt, wo die Gesellschaft von Frauen an der Kasse, im Krankenhaus und im Altenheim hoch gehalten wird, ist dies ein Unding.